Farbglossar

A

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a*

Rot-Grün-Koordinate im CIE L*a*b* Farbraum. Ein positiver Wert a* gibt Rot-Intensität und ein negativer Wert a* Grün-Intensität an.

 

Absolut farbmetrischer Rendering Intent

Ein Rendering Intent (Wiedergabeziel), bei dem Farben innerhalb des Farbraums erhalten bleiben und Farben außerhalb des Farbraums auf den Farbraum reduziert („geclippt“) werden. Mit dieser Methode wird der Weißpunkt beibehalten, sie kann jedoch zu Farbverschiebungen führen. Die absolut farbmetrische Wiedergabe wird gewöhnlich beim Proofing, doch nur selten in der Fotografie verwendet.

 

Absolutweiß

In der Theorie ein Material, das sämtliche Lichtenergie bei jeder sichtbaren Wellenlänge reflektiert. In der Praxis ein reines Weiß mit bekannten spektralen Reflexionsdaten, das als Referenzweiß für alle Messungen der absoluten Reflexion dient. Bei der Kalibrierung eines Spektralfotometers wird häufig eine Keramikkachel als Referenz für das Absolutweiß verwendet.

 

Absorbieren (Absorption)

Umwandlung der Energie elektromagnetischer Wellen in andere Formen, z. B. Wärme, infolge der Wechselwirkung mit Materie. Eine Abnahme der gerichteten Transmission einfallender Strahlung, die zu einer Änderung (Umwandlung) der absorbierten Energie führt.

 

Absorptionsvermögen
„Fähigkeit, Licht aufzunehmen.“ Je höher der Wert, desto mehr Licht absorbiert die Probe. Der typische Wertebereich beträgt 0 bis 3,0. Mathematisch wird das Absorptionsvermögen so berechnet: A = log10(1/T), wobei T die Transmission ist, die als Dezimalwert von 0 bis 1 ausgedrückt wird (z. B. steht 0,5 R für 50 % R). Hierbei handelt es sich um dieselbe Gleichung, die auch für die Berechnung der Dichte in der grafischen Industrie und in der Fotografie herangezogen wird.

 

Achromatische Farbe

Licht ohne Farbe, das ein neutrales Weiß, Grau oder Schwarz ohne Farbtönung erzeugt

 

Adaptation
Die Fähigkeit des Auges, sich an verschiedene Lichtquellen oder Lichtstärken anzupassen. Auf diese Weise kann unser visuelles System seine Empfindlichkeit auf unterschiedliche Lichtbedingungen einstellen.

 

Additive Farben

Erzeugen zahlreicher Farben aus einer Summe von Primärfarben. Das am häufigsten verwendete additive Farbmodell ist RGB (Rot, Grün, Blau), das von Computermonitoren zur Anzeige und von Scannern und Digitalkameras zur Aufnahme eingesetzt wird.

 

Additive Farbmischung 

Mischung der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau. Zum Beispiel ergeben Grün + Rot = Gelb, Rot + Blau = Magenta und Blau + Grün = Cyan.

 

Additive Primärfarben  

Rotes, grünes und blaues Licht. Wenn alle drei additiven Primärfarben mit 100%iger Intensität gemischt werden, ergibt sich weißes Licht. Die Kombination mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Spektrum unterschiedlicher Farben. Die Mischung von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine subtraktive Primärfarbe: 100 % Rot + 100 % Grün = Gelb, 100 % Rot + 100 % Blau = Magenta, 100 % Grün + 100 % Blau = Cyan.

 

Adressierbare Auflösung

Die maximale Auflösung eines Geräts

 

Adobe® Acrobat®

Software von Adobe zur Erstellung und Anzeige von PDF-Dateien (Portable Document Format). Im PDF-Format können Dokumente im ursprünglichen Layout angezeigt werden, ohne die Software oder Schriftarten zu besitzen, die zur Erstellung der Datei verwendet wurden.

 

Adobe® Creative Suite®

Eine Anwendungssammlung für Grafikdesign, Videobearbeitung und Webentwicklung von Adobe Systems, darunter Photoshop®, Illustrator®, Acrobat®, InDesign® und Bridge für die Verwaltung aller installierten Creative Suite-Anwendungen

 

Airbrush

Ein Software-Tool in Bildbearbeitungsprogrammen, das die Effekte einer mechanischen Spritzpistole simuliert

 

Alias-Effekt

Das stufenartige Erscheinungsbild von Kanten in einem Bild mit niedriger Auflösung. Dies kann durch eine unsachgemäße Abtastung oder Verarbeitung verursacht werden. Wird auch als „Auszackung“ oder „Jagging“ bezeichnet.

 

Umgebungslicht

Das natürliche oder künstliche Licht in einem Raum. Das Umgebungslicht wirkt sich darauf aus, wie Farben auf Bildschirmen und Drucksachen erscheinen, und es sollte bei der Farbbeurteilung berücksichtigt werden.

 

ANSI (American National Standards Institute)

US-amerikanische Normungsbehörde, die unter anderem IT-Systeme für Handels- und Kommunikationszwecke standardisiert. Die Programmiersprachen COBOL, FORTRAN und C sind zum Beispiel ANSI-Standards.

 

Einfallswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl auf die Oberfläche eines Objekts fällt (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Reflexionswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl von der Oberfläche eines Objekts reflektiert wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Betrachtungswinkel
Der Winkel, in dem eine Probe betrachtet wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Anti-Aliasing                        

Die Entfernung oder Reduzierung gezackter Kanten mithilfe von Mittelungs- oder Mischtechniken

 

Druckbestäubungspuder
Ein Stärkepulver, das auf frisch bedruckte Bogen gesprüht wird, um ein Verschmieren oder einen Abdruck auf die Unterseite des darüber liegenden Bogens zu verhindern

 

Scheinbare Farbtemperatur
Die Farbwirkung einer Lichtquelle in Bezug auf die absolute Farbtemperatur eines idealisierten „schwarzen Strahlers“ mit derselben Farbe

 

Erscheinungsform Die Manifestation von Objekten und Materialien anhand visueller Attribute wie Größe, Form, Farbe, Struktur, Glanz, Transparenz und Opazität

 

Apple ColorSync

Ein plattformunabhängiges Farbmanagementsystem von Apple, das grundlegende Funktionen für Farbkalibrierung, Proofing und Farbreproduktion mithilfe von Eingabe-, Ausgabe- und Anzeigegeräten vorsieht. ColorSync unterstützt auch systemweite Farbmanagementeinstellungen, die sich speichern und auf unterschiedliche Jobs anwenden lassen.

 

Artefakt

In digitalen Grafiken unerwünschte visuelle Anomalien oder Fehler, die von einem Eingabe- oder Ausgabegerät oder einem Softwarevorgang erzeugt werden und die Bildqualität herabsetzen

 

Künstliches Tageslicht

Pauschaler Begriff für Lichtquellen, die häufig mit Filtern ausgestattet sind und mit denen versucht wird, die Farb- und Spektralverteilung des Tageslichts nachzuahmen. Eine genauere Beschreibung der Lichtquelle ist in der Regel sinnvoller.

 

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Ein Codierungssystem, das Buchstaben, Zahlen und Symbole in Binärwerte umwandelt, die ein Computer verstehen kann

 

Seitenverhältnis

Die Beziehung zwischen den horizontalen und vertikalen Maßen eines Bildes. Der horizontale Wert wird zuerst angegeben, z. B. 3:2.

 

Attribut

Kennzeichnendes Merkmal einer wahrgenommenen Erscheinung. Farben werden häufig mit den Attributen Tönung, Sättigung und Helligkeit beschrieben.

 

B

 

b*

Gelb-Blau-Koordinate im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein positiver Wert b* gibt Gelb-Intensität und ein negativer Wert b* Blau-Intensität an.

 

Streifenbildung

Ungenaue Farbdarstellung, die zu Streifenmustern aufgrund von harten, abrupten Übergängen zwischen verschiedenen Farbbereichen führt. Ursache können unzureichend definierte Farb- oder Graustufenbereiche beim Ausgabegerät oder unzureichende Informationen im Original sein.

 

Bandbreite

Die Übertragungskapazität eines Netzwerks oder einer Datenverbindung. Je höher der Wert ist, desto schneller ist die Übertragung. Bei der analogen Übertragung wird die Bandbreite in Zyklen pro Sekunde oder Hertz (Hz) gemessen. Bei der digitalen Übertragung wird die Bandbreite in Bits pro Sekunde (Bit/s) gemessen.

 

Lambert-Beersches Gesetz
Beschreibt die mathematische Beziehung zwischen der Absorption der Lichtenergie und der Konzentration eines Farbstoffs oder Pigments.

Bit-Tiefe

Die Anzahl der Bits, mit denen der Farbton oder die Farbe der einzelnen Pixel in einem Bild definiert ist. Ein 1-Bit-Bild ist schwarzweiß, ein 8-Bit-Graustufenbild liefert 256 Grauschattierungen, ein 8-Bit-Farbbild liefert 256 Farben und ein 24-Bit-Bild liefert über 16 Millionen Farben (8 Bits für Rot, 8 für Blau und 8 für Grün).

 

Bitmap (BMP)

Ein Bilddateiformat, das auf einem rechtwinkligen Raster aus Pixeln oder Punkten beruht und vorwiegend bei Microsoft Windows- und OS/2-Betriebssystemen Verwendung findet. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie RLE-Komprimierung.

 

Bits pro Pixel (BPP)

Die Anzahl der Bits, mit denen die Farbe oder Intensität eines Pixels beschrieben wird. Wenn zum Beispiel 8 Bits für einen Wert aus dem RGB-Farbmodell verwendet werden, können jeweils 3 Bits für die roten und grünen Werte und 2 Bits für den blauen Wert verwendet werden. Der Farbe Blau wird ein kleinerer Bereich zugewiesen, weil das menschliche Auge weniger blaue Zapfen enthält und deshalb Blauvariationen nicht so intensiv wahrnimmt.

 

Bits pro Sekunde (Bit/s)

Eine Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit, die die Anzahl der Bits angibt, die in einer Sekunde einen bestimmten Punkt passieren

 

Schwarz

Die Farbe, die entsteht, wenn ein Gegenstand alle Wellenlängen einer Lichtquelle absorbiert

 

Schwarzkörperkurve (Planckscher Kurvenzug)
Die Reihe von Punkten in einem Chromatizitätsdiagramm, die die Farben idealer Strahler mit verschiedenen Farbtemperaturen darstellen

Schwarzer Strahler
In der Theorie ein Gegenstand, der alle Energie absorbiert, mit der er in Kontakt kommt

 

Schwarzaufbau

Das Hinzufügen von schwarzer Farbe zu den anderen Prozessfarben (Cyan, Magenta und Gelb) beim Drucken eines Bildes. Der Schwarzaufbau erfolgt in der Regel über einen Unbuntaufbau (Gray Component Replacement, GCR) oder eine Unterfarbenreduktion (Under Color Removal, UCR).

 

Schwarzpunkt

Der dunkelste Schatten im Histogramm eines Bildes, mit einem Wert von 0, 0, 0. Der Schwarzpunkt kann herangezogen werden, um den Tonwertbereich des Bildes anzupassen. Im Idealfall entspricht er einer neutralen Reflexion oder Transmission von 0 %.

 

Gummituch
Eine Konstruktion aus Tuch und Gummi, die auf spezielle Zylinder einer Offset-Druckmaschine aufgespannt wird, um die Farbe von den Druckplatten auf das Papier zu übertragen

 

Gummituchschiene
Zubehörteil einer Offset-Druckmaschine, mit dem das Gummituch am Zylinder befestigt wird

 

Gummituchzylinder
Der Zylinder, der bei einer Offsetdruckmaschine die farbführenden Bereiche der Druckplatte auf das Papier überträgt

 

Beschnitt

Ein Bildbereich, der über das beschnittene Endformat einer Seite hinausgeht

 

Blooming (Lichthof)

Ein visueller Effekt in der Fotografie, bei dem die Überbelichtung eines Bildsensors oder zu starkes Licht angrenzende Bildbereiche beeinträchtigt. Eine solche „digitale Überbelichtung“ kann zu einer Verzerrung des Motivs und/oder der Farben führen.

 

Unschärfe

Verschwommene Darstellung von Bilddetails

 

Freigabebogen

Ein vom Grafiker akzeptierter Proof, der als Vergleichsstandard für alle nachfolgenden Drucke verwendet wird. Manche Druckereien bestehen auf einem unterzeichneten Freigabebogen, bevor sie mit dem Auflagendruck beginnen.

 

Bounding Box (Begrenzungsrahmen)

In Grafikanwendungen der kleinste, regelmäßig geformte Rahmen, der ein Objekt umgibt; in der Regel rechteckig

 

Helligkeit

Die Gesamtintensität eines Bildes. Je geringer der Helligkeitswert, desto dunkler ist das Bild; je höher der Wert, desto heller ist das Bild.

 

Bronzieren

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten kann, wenn Bildbereiche mit dunklen Reflexionen an Bereiche angrenzen, die keine oder wenig Farbe aufweisen. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Man spricht auch von „Glanzdifferenz“.

 

C

 

C*

Koordinate der Chromatizität (d. h. des Farbwerts) im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein C*-Wert von 0 (null) entspricht einer vollkommen neutralen Farbe, während ein höherer C*- Wert auf eine stärker gesättigte Farbe hinweist.

 

Cache

Ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für Daten, auf die häufig zugegriffen wird

 

Kalibrierung

Zweiter Schritt im Farbmanagementprozess. Ein Gerät wird damit auf die bekannten Spezifikationen zurückgesetzt, um Farbverschiebungen im Zeitverlauf zu kompensieren. Eine Kalibrierung muss für Geräte durchgeführt werden, deren Farbeigenschaften sich häufig ändern, zum Beispiel Monitore (weil der Phosphor mit der Zeit an Helligkeit verliert) und Drucker (weil die Ausgabe sich je nach Druckfarben und Medien verändern kann).

 

Kalibrierstreifen

Ein Streifen mit Farb- oder Farbtonfeldern, mit dem die Qualität eines Negativs, Proofs oder Druckerzeugnisses überprüft wird oder dessen Messwerte in eine Kalibriersoftware eingelesen werden, um Drucker auf bekannte Standardwerte zurückzusetzen

 

Kameraprofil

Legt fest, wie die Rohdaten eines Bildes von Bildverarbeitungssoftware interpretiert werden. Profile enthalten exakte Farbdefinitionen für einzelne  Pixel in Bezug zu den Rohdaten der Originalaufnahme. In einer anspruchsvollen Software können verschiedene Profile als Voreinstellung gespeichert werden.

 

Druckvorlage

Alle Elemente eines Druckbilds (Grafiken und Schriften), die an die Druckvorstufe und den Druck weitergeleitet werden kann

 

Candela pro Quadratmeter (cd/m2)

Eine Einheit für die Luminanz auf Basis von Candela, der internationalen Einheit der Lichtstärke, und der Quadratmeter als Flächeneinheit. Die meisten LCD-Monitore von Desktop-PCs besitzen eine Luminanz von 200 bis 300 cd/m2.

 

Aufnahme

Die Erfassung von digitalen Bilddaten mit einem Eingabegerät, z. B. einem Scanner oder einer Digitalkamera

 

Kanal

Eine Komponente eines digitalen Bildes, die die Daten für eine bestimmte Farbe aufweist. Ein Graustufenbild besitzt einen Farbkanal, ein RGB-Bild besitzt drei Farbkanäle und ein CMYK-Bild vier Farbkanäle. Durch die Kombination aller Kanäle entsteht ein Vollfarbenbild. 

 

Charakterisierung

Dritter Schritt im Farbmanagementprozess. Die RGB- oder CMYK-Werte eines Geräts werden dabei mit einem Kolorimeter oder Spektralfotometer gemessen, um die Farbreproduktion des Geräts zu bestimmen.

 

Sättigung (Chroma)

Farbeigenschaft, die im Munsell-Farbsystem verwendet wird, um den Grad der Abweichung vom entsprechenden Grauton anzugeben. Je weiter von der Achse entfernt, desto reiner (gesättigter) ist die Farbe.

 

Chromatisch

Eine Farbe, die als farbig wahrgenommen wird (nicht Weiß, Grau oder Schwarz)

 

Chromatizität

Die Qualität einer Farbe, unabhängig von der Helligkeit

 

Chromatizitätsdiagramm
In der Praxis: ein zweidimensionaler Graph, in dem eine Farbe anhand ihrer Farbton- und Chromawerte dargestellt wird. Die dritte Dimension dieses Graphen wäre die Luminanz (Helligkeit), die von Farbton und Chroma unabhängig ist. Die Lage eines Punktes auf dem Graphen gibt grob an, um welche Farbe es sich handelt (Rot, Grün, Blau, Lila usw.) und wie hoch die Farbsättigung ist. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da die Koordinaten neutraler Farben sich je nach Lichtart unterscheiden. Die Koordinaten geben selten Aufschluss über die Farbwirkung, es sei denn, die Lichtart ist angegeben. Eine Kurve aller Farben hat die charakteristische Form eines Hufeisens.

 

Zwischenablage

Ein temporärer Speicherbereich für ausgewählte Pixel, auf den über die Befehle „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Einfügen“ zugegriffen wird.

 

CIE (Commission Internationale de l’Eclairage)

Die internationale Beleuchtungskommission gilt weltweit als Autorität für Licht, Beleuchtung, Farbe und Farbräume. Sie wurde 1913 als Nachfolgerin der Commission Internationale de Photométrie gegründet und hat heute ihren Sitz in Wien, Österreich.

 

CIE-Normfarbsystem

Die Messung von Farbe gemäß der spektralen Wahrnehmung eines CIE-Standardbeobachters

 

CIELab (CIELAB, L*a*b*)

Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Rot-/Grünintensität (a*) und Gelb-/Blauintensität (b*). CIELab ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen. Grundlage ist eine Adams-Nickerson-Kubikwurzelformel, die von der CIE im Jahr 1976 zur Messung kleiner Farbabweichungen übernommen wurde. Man spricht auch vom L*a*b*-Farbraum.

 

CIE-Standardlichtarten

Die CIE unterscheidet mehrere Standardlichtarten, die als „A“, „B“, „C“ und „D“ bezeichnet werden. Die Farbe des Lichts bei diesen Lichtarten beschreibt sie in Standardkurven. Mit Lichtart A soll das Licht von Glühlampen simuliert werden. Lichtart D entspricht natürlichem Licht mit zwei unterschiedlichen spektralen Verteilungen. D50 steht dabei für Licht mit 5000 K und D65 für Licht mit 6500 K. Für die Standardabmusterungsbedingungen in der grafischen Industrie ist weißes Licht mit 5000 K festgelegt.

 

CIE-Normalbeobachter
Hypothetischer Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad, der von der CIE im Jahr 1931 eingeführt wurde, um die durchschnittliche Wahrnehmung des menschlichen Auges (bei Energiegleichheit) darzustellen. Im Jahr 1964 wurde zusätzlich ein Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad eingeführt.

 

CIE-Tristimulus-Werte

Die Beträge der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zur Reproduktion einer bestimmten Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und der Normalbeobachter müssen angegeben werden. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den CIE-2°-Normalbeobachter von 1931 und die Lichtart C beziehen.

 

CIELCh
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, polaren Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Sättigung (C*) und Farbtonwinkel (h). CIELCh ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen.

 

CIE-xy-Chromatizitätsdiagramm

Ein zweidimensionaler Graph, in dem über die Chromatizitätskoordinaten x (Abszisse) und y (Ordinate) der Spektralfarbenzug (Chromatizitätskoordinaten des monochromatischen Lichts, 380 bis 770 nm) dargestellt wird. Die Farben leuchtender und nicht leuchtender Materialien lassen sich damit besonders gut vergleichen.

 

Clipping

Phänomen, bei dem alle Werte, die heller als ein bestimmter Farbton sind, in Weiß umgewandelt werden und alle dunkleren Werte in Schwarz. Clipping kann durch unzureichenden Kontrast verursacht werden: Bestimmte Grautöne gehen verloren, weil sie in den rein weißen oder rein schwarzen Bereich komprimiert werden.

 

CMC
Auch CMC (l:c). Eine Formel zur Berechnung der Farbdifferenz auf Basis des CIELCh-Farbraums (Komplementärfarbenskala). Farbunterschiede können damit unabhängig von der Farbe angegeben werden.

 

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key)

Die drei Primärfarben (Cyan, Magenta, Gelb) des subtraktiven Farbmodells, das beim Farbdruck verwendet wird. In der Theorie ergibt die Kombination von CMY die Farbe Schwarz. In der Praxis muss jedoch Schwarz (Key) hinzugefügt werden, um ein vollständiges Farbspektrum zu erhalten.

 

CMYK-Drucker

Ein Drucker, der mit den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nach dem subtraktiven Farbmodell arbeitet. Die meisten Drucker mit einem PostScript-RIP sind CMYK-Drucker: Der RIP akzeptiert RGB-, LAB- oder CMYK-Eingabedaten, die er durchweg als CMYK-Daten an den Drucker ausgibt.

 

Beschichten

Einerseits die Vorbehandlung von Substraten für die Aufnahme von Inkjet-Tinten. Andererseits das Auftragen einer dünnen Schicht auf das Druckbild zum Schutz vor UV-induziertem Verblassen, Verschmieren und Abrieb. (Allerdings ist Verblassen zu einem Großteil auf sichtbares Licht zurückzuführen.)

 

Verziehen

Welliges oder faltiges Aussehen von Papier aufgrund von Feuchtigkeit (z. B. wenn die Aufnahmefähigkeit für Druckfarbe überschritten wurde).

 

Farbe

Die visuelle Wahrnehmung von Licht mit verschiedenen Wellenlängen im Bereich von ca. 400 bis 700 nm, das von den Rezeptoren der Augen erkannt und vom Gehirn verarbeitet wird

 

Farbanpassung
Beim Drucken das Anpassen einer ursprünglichen Farbe an einen festgelegten Standard. Dies sollte regelmäßig überprüft werden, da es häufig zu Veränderungen kommt.

Farbverständnis
Die Fähigkeit, mit Farben zu arbeiten und Farben zu verstehen, beruhend auf Begabung und Erfahrung

 

Farbattribut
Dreidimensionale Eigenschaft der Farbwirkung eines Objekts. Eine Dimension beschreibt im Allgemeinen die Helligkeit, die anderen beiden Dimensionen beschreiben gemeinsam die Chromatizität.

 

Farbbalance

Die Fähigkeit, alle Farben eines Bildes innerhalb eines akzeptablen Standards zu reproduzieren

 

Farbkalibrierung

Die Abstimmung von Farben zwischen digitalen Geräten mithilfe von Software und/oder Hardware. Dabei werden die Farbprofile der Geräte verglichen, und unterschiedliche Farbmodelle werden in eine geräteunabhängige Sprache übersetzt.

 

Farbstich

Ein unerwünschter Farbton in einem Bild, der von einem Eingabegerät, einem Ausgabegerät oder Beleuchtungsbedingungen verursacht werden kann 

 

Farbkomprimierung

Die Verkleinerung des Farbraums einer Vorlage auf den Farbraum, den ein bestimmtes Gerät darstellen kann

 

Farbkonstanz
Die relative Unabhängigkeit der wahrgenommenen Farbe eines Objekts von farblichen Veränderungen der Lichtquelle

Farbkorrektur

Die Bearbeitung eines Bildes zur Verbesserung der Farbbalance oder Anpassung an die Eigenschaften eines Ausgabegeräts

 

Farbkurve

Ein Graph zur Darstellung von Farbwerten, über den die Farbgebung eines Bildes angepasst werden kann. Je nach dem Winkel und der Steilheit der Kurve ändern sich die Farbkanäle des Bildes.

 

Farbabstandsgleichungen

Mathematische Gleichungen, mit denen ein Farbunterschied berechnet werden kann

 

Farbabstand, numerisch

Die Differenz zwischen den Farbkoordinatenwerten zweier Farbmuster. Farbunterschiede können so quantifiziert werden.

 

Farbabstand, visuell

Der Unterschied zwischen zwei Farben, der mit bloßem Auge zu erkennen ist. Zur Beschreibung dieses Unterschieds werden gewöhnlich Adjektive verwendet (z. B. heller, dunkler, roter, grüner, blauer, gelber, blasser).

 

CEPS (Color Electronic Prepress System)

Ein digitales System zur Vorbereitung von Farbbildern auf den Druck, was gewöhnlich die Zerlegung des Farbbildes in CMYK-Werte beinhaltet

 

Farbumfang (Gamut)

Das Farbspektrum, das ein System reproduzieren kann

 

CLUT (Color Look-Up Table)

Eine Tabelle zur Umwandlung von Farbdaten zwischen zwei Farbräumen. So können Daten eines Geräts auf einem Gerät eines anderen Typs ausgegeben werden.

 

Farbmanagement

Prozess, mit dem Unterschiede in farbgebenden Workflows abgebaut werden. Anhand von Dateien, die die einmaligen Eigenschaften einzelner digitaler Geräte beschreiben, werden Farbabgleiche durchgeführt – beispielsweise zwischen Monitor und Ausdruck, zwischen einer Originalfotografie und einer digitalen Datei und auch zwischen zwei Ausdrucken, die auf verschiedenen Druckmedien mit verschiedenen Farbsätzen erstellt wurden. Die vier Phasen des Farbmanagements sind Präzision, Kalibrierung, Charakterisierung und Umwandlung.

 

Farbmanagementsystem

Software, in der Regel in Kombination mit Messgeräten, die bei einem digitalen Bildgebungssystem für zuverlässige Farbresultate sorgt

 

Spektralwertfunktionen
Mathematische Funktionen, die für jede Spektralfarbe (Wellenlänge des Lichts) den Anteil der drei additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau) angeben

Farbmessung

Physikalische Messung des Lichts, das von einer Probe unter bestimmten Bedingungen abgestrahlt, übertragen oder reflektiert wird. Die Messwerte werden in standardisierte farbmetrische Begriffe umgerechnet, die wiederum visuellen Farbeindrücken zugeordnet werden können.

 

Farbmessskala
Ein System zur numerischen Angabe von Farbattributen

Farbmodell

Eine Methode zur Angabe einer Farbe (Position) in einem Farbraum, häufig unter Verwendung eines Koordinatensystems. Beispiele sind RGB und das Munsell-Farbsystem.

 

Farbmanagement-Richtlinie

Bestimmt, wie eine Anwendung beim Öffnen eines Dokuments oder Importieren eines Bildes Farbdaten handhabt. Sie können für RGB- und CMYK-Bilder jeweils unterschiedliche Richtlinien auswählen und angeben, wann Warnmeldungen erscheinen sollen.

 

Farbordnungssystem
Methode zur Übermittlung von Farben anhand eines dreidimensionalen Farbraums. Eine Farbsammlung bezeichnet man als Farbordnungssystem, wenn sie alle Farben eines dreidimensionalen Farbraums repräsentiert, die Farben eine logische visuelle Progression oder Beziehung zueinander aufweisen, zusätzliche Farben an logischer Stelle Platz finden und geringe Farbabweichungen anhand von Teilschritten beschrieben werden können. Zudem sollte das System Werte bieten, die eine zuverlässige Farbkommunikation ohne Farbmuster ermöglichen, und das Medium, mit dem es repräsentiert wird, sollte beständig und reproduzierbar sein. Eines der bekanntesten Farbordnungssysteme ist das Munsell-System.

 

Farbprofil

Eine mathematische Gleichung zur Umwandlung von einem Farbraum in einen anderen, um den Ausgabeeigenschaften eines Geräts präziser zu entsprechen. Im Digitaldruck werden Farbprofile unterschiedlichen Geräten (Monitor, Drucker, Scanner usw.) zugewiesen, um die Farbgebung über den gesamten Workflow zu vereinheitlichen. Siehe auch Farbmanagement.

 

Farbproof

Ein Farbdruck, der Grafikern oder Print-Einkäufern einen Eindruck der Farbeigenschaften gibt, die das fertige Druckerzeugnis aufweisen wird

 

Farbqualität
Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbwiedergabeindex
Maß der Farbänderung, die Objekte erfahren, wenn sie mit einer bestimmten Lichtquelle im Unterschied zu Referenzlicht mit vergleichbarer Farbtemperatur bestrahlt werden

 

Farbreproduktion
Farbdarstellung auf verschiedenen Geräten. Zwei gängige Methoden zur Farbreproduktion sind Additivfarbmischung und Subtraktivfarbmischung.

 

Farbseparation

Die Herstellung einer separaten Druckplatte für jede Farbe, die beim Drucken verwendet wird. Beim 4-Farb-Druck wird mit separaten Platten für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie zusätzlichen Platten für Sonderfarben gearbeitet.

 

Farbraum

Eine dreidimensionale Darstellung aller Farben eines Farbmodells, die durch eine bestimmte farbgebende Methode tatsächlich ausgegeben werden können (z. B. RGB für Computermonitore, CMYK für Drucker, websichere Farben für das Internet).

 

Farbraumumwandlung

Die Übersetzung von Farben zwischen den Farbräumen zweier Geräte. In der Regel sind Annäherungen erforderlich, um die wichtigsten Farbeigenschaften eines Bildes aufrechtzuerhalten. Ist der Farbraum des Eingabegeräts größer als der des Ausgabegeräts, spricht man von einer Farbraumdiskrepanz. Anhand sogenannter Rendering Intents werden in solchen Fällen Prioritäten für die Ausgabe festgelegt. Die häufigsten Rendering Intents sind „perzeptiv“, „relativ farbmetrisch“ und „absolut farbmetrisch“. 

 

Farbspezifikation
Einordnung einer Farbe in ein Farbsystem (anhand von Tristimulus-Werten, Chromatizitätskoordinaten mit Luminanzwerten oder weiteren Farbskalenwerten)

 

Farbspezifikationssystem
Methode zur Verständigung über Farbe zwischen Auftraggebern, Grafikern und Druckereien. Die gängigsten Farbspezifikationssysteme sind Pantone und HKS (in Form von Farbfächern, Musterbüchern oder Farbbibliotheken).

 

Farbtabelle

Palette von bis zu 256 Farben, die (nach dem Modus für indizierte Farben) für Rastergrafiken in Betracht kommen

 

Farbtemperatur

Eine Skala zur Darstellung des sichtbaren Energiesystems diverser Lichtquellen in Grad Kelvin (K) als Maß der Mischung von Rot bis Blauweiß. Das Tageslicht zur Mittagszeit besitzt beispielsweise 5500 K, eine blauweiße Färbung, während eine Wolfram-Glühbirne ein Orange von ca. 3200 K erzeugt.

 

Farbtoleranz

Hinnehmbare Farbdifferenz zwischen einer Standardfarbe (Referenz) und einem Farbmuster

 

Farbmittel

Eine Substanz, die Farbe auf ein Material oder Stoffgemisch überträgt. Farbmittel können Farbstoffe oder Pigmente sein.

 

Farbmittelmischung
Eine Mischung aus Farbstoffen oder Pigmenten

 

Kolorimeter (Farbmessgerät)

Ein Gerät, das Farbe über Rot-, Grün- und Blau-Filter misst und Werten in dreidimensionalen Farbräumen zuordnet, die sich stark am menschlichen Sehvermögen orientieren. Im Vergleich zu einem Densitometer entsprechen die Filter besser der visuellen Wahrnehmung des Menschen.

 

Farbmetrik

Messung und Quantifizierung von Farben anhand einer Standardlichtquelle und einem Standardmodell des menschlichen Sehsystems. In der grafischen Industrie werden drei grundlegende Arten von Farbmessgeräten verwendet. Aufsteigend nach Komplexität sind dies Densitometer, Kolorimeter und Spektralfotometer.

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Spektralwertfunktionen

Die Beträge von drei primären Stimuli, die erforderlich sind, um bei jeder Wellenlänge die gleiche Strahlungsintensität zu erzeugen

 

Farbqualität

Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbtemperatur

Ein Messwert in Grad, der den Farbton einer bestimmten Art von Lichtquelle angibt. Die Farbtemperatur wird üblicherweise in der Einheit der absoluten Temperatur, d. h. in Kelvin (K), angegeben.

 

Farbkreis

Das Farbkontinuum des sichtbaren Spektrums in Kreisform, wobei Komplementärfarben, wie Rot und Grün, einander gegenüberstehen

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Komplementärfarben

Zwei Farben, die miteinander kombiniert ein neutrales Grau ergeben. In einem Farbkreis befinden sich Komplementärfarben einander direkt gegenüber (z. B. Blau und Gelb, Rot und Grün).

 

Composite-Drucker

Ein Drucker, der – für das Proofing oder die finale Ausgabe – unseparierte Bilddaten („composite“) ausgibt

 

Komprimierung

Verkleinerung einer Datei durch Entfernen von Informationen, die für einen bestimmten Zweck nicht erforderlich sind. Bei bestimmten Methoden kann die Komprimierung zu Datenverlusten oder Verzerrungen führen. Es gibt zwei grundsätzliche Komprimierungstypen: verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Computer to Plate (CTP) 

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten direkt vom Computer aus bebildert werden. Dies spart Zeit und steigert im Allgemeinen auch die Qualität.

 

Bedingte Übereinstimmung
Ein Satz von Proben, die unter einer begrenzten Anzahl von Bedingungen, wie der Lichtquelle oder dem Betrachtungswinkel, übereinstimmen

 

Präzision

Erste Phase beim Farbmanagement. Dabei wird sichergestellt, dass ein Gerät im Farbworkflow, z. B. ein Monitor, Scanner oder Drucker, Farben konstant wiedergibt. Siehe auch Farbmanagement.

 

Halbtonbild

Ein Bild, zum Beispiel eine Fotografie, mit graduellen Übergängen zwischen Schattierungen oder Farben. Zum Druck werden Halbtonbilder in der Regel gerastert, d. h. in Rasterbilder umgewandelt.

 

Farbverbindlicher Proof

Die Grundlage eines Vertrags zwischen Druckerei und Kunde, deshalb auch Kontraktproof genannt. Das Erscheinungsbild eines farbverbindlichen Proofs muss dem der endgültigen Drucksache entsprechen.

 

Kontrast

Die Tonwertabstufung zwischen Lichtern, Mitteltönen und Schatten in einem Bild. Ein hoher Kontrast bedeutet dunkle Schwarz- und helle Weißtöne. Bei mittlerem Kontrast sind die Schwarz- und Weißtöne ausgewogen, bei niedrigem Kontrast hingegen kaum ausgeprägt.

 

Umwandlung

Als vierte Phase im Farbmanagement ist die Umwandlung die möglichst genaue Farbzuordnung zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten. Wenn ein Bild zum Beispiel von einem RGB-Scanner erfasst, in einer Grafikanwendung bearbeitet und dann auf einem CMYK-Drucker ausgegeben wird, muss es mehrmals umgewandelt werden. Dies geschieht über einen geräteunabhängigen Farbraum, der als CIELAB oder Profile Connection Space (PCS) bezeichnet wird.

 

Korrelierte Farbtemperatur
Die Temperatur in Grad Kelvin eines Punktes auf einer Schwarzkörperkurve, der der Lichtquelle am besten entspricht

Wandern

Ein Fehler beim Offsetdruck, der auf einer geringfügigen, vorwärts gerichteten Verschiebung des Gummituchs beim Kontakt mit der Druckplatte oder dem Papier beruht

 

Beschneiden

Das digitale oder manuelle Abschneiden von unerwünschten Bereichen eines Druckbogens

 

Schnittmarken

Kurze feine Linien für den Endbeschnitt, die das Endformat der fertigen Drucksache angeben

 

Kathodenstrahlröhre (Cathode Ray Tube, CRT)

Die bildgebende Röhre bei den meisten Fernsehgeräten und herkömmlichen Computermonitoren. Dabei bewegt sich ein Elektronenstrahl auf der Rückseite des Bildschirms entlang und regt Phosphorpunkte an, sodass ein Bild erzeugt wird.

 

Kurven

Grafische Hilfsmittel einer Bildbearbeitungssoftware, über die die Kontrast- und Farbwerte eines Bildes angepasst werden können

 

Individuelles Profil

Ein Profil (zur Charakterisierung eines Eingabegeräts, Ausgabegeräts oder Farbraums), das für ein bestimmtes Gerät angefertigt wird, zum Beispiel eine Digitalkamera, einen Monitor oder einen Drucker

 

Zylinderbezug

Flexible Elemente aus Azetatfilm oder Baugruppen in Papiergröße, die unter der Druckplatte und dem Gummituch eingefügt werden, um den Anpressdruck zwischen den Walzen zu justieren und ein scharfes Druckbild zu erzeugen

 

D

 

D65

Die CIE-Normlichtart, die einer Farbtemperatur von 6504 Kelvin entspricht. D65 ist als Standard-Weißpunkt für die Monitorkalibrierung weit verbreitet.

 

Feuchtwalze 

Bei Offset-Druckmaschinen eine Walze zur Benetzung der bildfreien Flächen einer Druckplatte

 

Feuchtmittel 

Beim Offsetdruck eine Flüssigkeit, die vorwiegend aus Wasser besteht und die bildfreien Flächen der Druckplatte feucht hält, damit diese keine Farbe aufnehmen

 

Tageslichtarten (CIE)

Reihe spektraler Verteilungskurven anhand von Messungen des natürlichen Tageslichts, die von der CIE im Jahr 1965 empfohlen wurden. Erfasst wird der Wellenlängenbereich von 300 bis 830 nm. Die Werte werden als korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt. Am wichtigsten ist D65 wegen der Nähe seiner korrelierten Farbtemperatur zu der von Lichtart C, d. h. 6774 K. D75 (blauer als D65) und D55 (gelber als D65) werden ebenfalls verwendet.

 

Dekomprimierung

Der Vorgang, mit dem die Daten einer komprimierten Datei wiederhergestellt werden

 

Delta (D)

Ein Symbol zur Anzeige einer Abweichung oder einer Differenz

 

Delta-Absorptionsvermögen
Unterschiede des Absorptionsvermögens bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Wert bedeutet, dass die Probe mehr Licht absorbiert als der Standard. Ein negativer Delta-Wert bedeutet, dass die Probe weniger Licht absorbiert als der Standard.

 

Delta E*

∆E oder DE. Die allgemeine Bezeichnung der Gesamtfarbdifferenz für alle gleichabständigen Farbräume. In einer einzigen Zahl wird die gesamte Differenz (Größe, Grad, Betrag) zwischen zwei Farben ausgedrückt. Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Delta Ecmc

Entwickelt vom Color Measurement Committee der Society of Dyes and Colourists in Großbritannien. DEcmc ist eine ellipsenbasierte Gleichung zur Berechnung von Delta E-Werten als Alternative zu den rechtwinkligen Koordinaten des Farbraums CIE L*a*b*. Bei der Beurteilung von Farbunterschieden kommt DEcmc dem menschlichen Sehvermögen näher.

 

Delta K/S
Unterschiede der K/S-Werte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein höheres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard. Ein negativer Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein niedrigeres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard.

 

Delta-Reflexion
Unterschiede der Reflexionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht reflektiert als der Standard. Ein negativer Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht reflektiert als der Standard.

 

Delta-Transmission
Unterschiede der Transmissionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht transmittiert als der Standard. Ein negativer Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht transmittiert als der Standard.

 

Delta-Wert
Ein umgangssprachlicher Begriff für die Delta-Farbkoordinate, gelegentlich ist auch nur vom „Delta“ die Rede. Zum Beispiel werden bei CIELab-Berechnungen die Werte Delta L*, Delta a* und Delta b* zusammenfassend als „CIELab-Delta-Werte“ oder „CIELab-Deltas“ bezeichnet. Dies erleichtert die mündliche Kommunikation.

 

Densitometer

Ein Instrument zur Farbmessung anhand von Rot-, Grün- und Blau-Filtern, ähnlich denjenigen für die Farbseparation. Durch die Filter erscheint die jeweilige Komplementärfarbe dunkel. Aus diesem Grund heißt es manchmal, dass Densitometer schwarzweiß „sehen“.

 

Dichte (optische Dichte)

Der Opazitätsgrad eines Bildes. Je höher die Dichte, desto dunkler ist das Bild. Dichtemessungen von Volltonfeldern dienen zur Kontrolle des Farbauftrags.

 

Entrasterung

Anwendung einer kontrollierten Weichzeichnung beim Scannen von Rasterbildern, damit diese mehr wie Halbtonbilder erscheinen. Moiré-Effekte werden so minimiert.

 

DCS (Desktop Color Separation)

Ein Dateiformat aus vier EPS-Dateien, eine für jede der Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz

 

Geräteabhängige Farben

Ein Farbraum (LAB), der für ein bestimmtes Gerät und dessen Farbwiedergabefunktionen spezifisch ist

 

Geräteprofil

Mathematische Gleichungen oder Suchtabellen zur Umwandlung von einem allgemeinen Farbraum in den spezifischen Farbraum eines Gerätes

 

Geräteunabhängige Farben

Farbspezifikationen, die auf einem allgemeinen Farbmodell (RGB, CMYK) basieren und nicht auf dem Farbraum eines Ausgabegerätes 

 

Geräteunabhängiger Farbraum

Ein Farbraum zur Beschreibung aller Farben, die mit dem bloßen Auge wahrnehmbar sind – unabhängig von den Farbmitteln, die zur Farbreproduktion mit einem bestimmten Gerät eingesetzt werden

 

Gerätespezifischer Farbraum

Ein Farbraum, der die Farbreproduktion eines bestimmten Geräts beschreibt. RGB und CMYK sind gerätespezifische Farbräume.

 

Streudiffusion

Ein Verfahren zum Drucken von Halbtonbildern auf einem Laserdrucker, bei dem die Graustufeninformationen durch zufällig positionierte Bildpunkte dargestellt werden

 

Streureflexion
Reflexion, bei der die Lichtenergie durch Diffusion auf oder unterhalb der Oberfläche in viele Richtungen gestreut wird

 

Streutransmission
Diffusion der Lichtenergie, die durch eine Probe geleitet (transmittiert) wird, anhand der Brechungsgesetze

 

Streulicht
Licht, das ungebündelt gestreut wird

 

Digitalkamera

Eine Kamera, die Bilddaten in Dateiform speichern kann

 

Digitalkameraprofil

Ein Digitalkameraprofil beschreibt die Umwandlung des Digitalkamera-spezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben der Digitalkamera umgewandelt werden.  Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Kamerafarbraums abdeckt, beschreibt das Kameraprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Digitaler Farbdruck

Ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem digitale Daten Pixel für Pixel auf einem Tintenstrahl-, elektrostatischen Thermotransfer-, Sublimations- oder fotoelektrischen Drucker ausgegeben werden

 

Digitaler Rasterung

Die Reproduktion von Farbe und räumlicher Auflösung für digitale Bilddaten anhand einer Reihe von Punkten, die rechteckig angeordnet sind

 

Digitale Bildgebung

Der Prozess der Bilderfassung, -bearbeitung und -anzeige durch digitale Systeme

 

Digitaler Fotodruck

Drucker, die Fotopapier mit LED-, Laser- oder CRT-Lichtquellen unter Verwendung einer digitalen Vorlage pixelweise belichten

 

Digitaldrucker

Ein Gerät, das in der Lage ist, digitale Daten auf Papier auszudrucken. Typische Digitaldruckverfahren sind der Tintenstrahl-, Elektrostatik-, Thermotransfer- und Laserdruck.

 

Computer-to-Press

Verfahren in der Druckvorstufe, das ohne Filmseparationen auskommt

 

Monitorprofil

Beschreibt die Farbräume des Aufnahmegeräts und des Bildes. Anhand des Monitorprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Bildfarben in den Farbraum des Monitors.

 

Dithering

Simulation von Grau- oder Farbschattierungen durch bestimmte Ausgabegeräte. Dabei kommt ein Zufallsverfahren zum Einsatz, das geordnete Rasterpunkte durch Pixelgruppen in unterschiedlichen Größen und Formen ersetzt.

 

Dmax

Ein Maß für die maximale Dichte, das schwärzeste Schwarz

 

Dmin

Die geringste Dichte

 

Tonwertzunahme

Erweiterung der Rasterpunkte (im Verhältnis zur Druckvorlage) beim Übertragen auf das Substrat. Ursache ist häufig eine übermäßige Absorption durch das Substrat. Ein vergleichbares Phänomen kann auch bei der Bebilderung der Druckplatten auftreten. Farben oder Schattierungen erscheinen dadurch dunkler.

 

Punktabstand

Der Abstand zwischen den Punkten auf einem Computermonitor, in der Regel 0,24 bis 0,38 mm. Je näher die Punkte beieinander liegen, desto schärfer ist das Bild auf dem Monitor.

 

Downsampling

Die Verringerung der Auflösung eines Bildes, die zu Detailverlusten führt

 

dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll)

Ein Maß für die Druckerauflösung, das angibt, wie viele Farbpunkte der Drucker auf einem Zoll anordnen kann, vertikal oder horizontal

 

Treiber

Ein Programm, das einem Peripheriegerät die Kommunikation mit einem Computer ermöglicht

 

Trommelscanner

Typ eines optischen Scanners, bei dem eine flexible Vorlage auf einer sich drehenden Trommel montiert wird. Beim Drehen der Trommel werden Lichtwerte des Bildes mithilfe einer Photomultiplier-Röhre Punkt für Punkt erfasst. 

 

Trocknungsphase

Die Zeit, die es dauert, bis ein aufgetragener Farbfilm stabil ist

 

Duplexdruck

Die zweifarbige Reproduktion eines einfarbigen oder Graustufenbildes. Der Druck erfolgt mithilfe von zwei Platten, um die Tonwerttiefe zu verbessern.

 

Farbstoff

Ein Farbmittel, das kein Licht streut, sondern bestimmte Wellenlängen absorbiert und reflektiert, andere hingegen transmittiert. Farbstoffe sind in der Regel organisch und können in Wasser oder anderen Lösungsmitteln gelöst werden.

 

Sublimationsdruck (Diffusionsübertragung)

Eine Farbdrucktechnik, bei der das Bild über gasförmige Farbstoffe unter Anwendung von Wärme auf das Substrat übertragen wird

 

Dynamikbereich

Der Wertebereich von der hellsten zur dunkelsten Farbe eines Bildes

 

E

 

Early-Binding-Workflow

Die frühestmögliche Konvertierung aller Farben in den finalen Ausgabefarbraum

 

Effektive Auflösung

Das finale Erscheinungsbild eines Scans, bei dem die vom Scanner erfassten Daten um weitere Daten ergänzt wurden. Dies erfolgt durch Interpolation.

 

Acht-Bit-Farbe

Jedem Pixel sind acht Bits zugeordnet, wodurch 256 Farben oder Graustufen verfügbar sind. Ein Graustufenbild ist ein Beispiel für die Verwendung von 8-Bit-Farben.

 

Elektromagnetisches Spektrum

Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen verschiedener Frequenzen. Licht ist ein spezieller Typ der elektromagnetischen Strahlung, der bei bestimmten Wellenlängen vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, jedoch in den verschiedensten Wellenlängen vorliegt. Die Basiseinheit für die Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung ist ein Mikrometer. Das Gesamtspektrum ist entsprechend den Wellenlängen in Abschnitte unterteilt. Die kürzesten Wellen sind Gammastrahlen, deren Wellenlänge 10e-6 Mikrometer oder weniger beträgt. Die längsten Wellen sind Funkwellen, die eine Wellenlänge von vielen Kilometern aufweisen. Der Bereich des sichtbaren Lichts umfasst den schmalen Bereich des Spektrums von 0,4 Mikrometern (Blau) zu 0,7 Mikrometern (Rot).

 

Elektrostatisch

Ein Bildgebungsverfahren, bei dem mit Toner in Verbindung mit kontrollierten statischen Ladungen gearbeitet wird. Der Toner haftet an den aufgeladenen Bereichen.

 

Ellipsoid
Ein Körper, bei dem sämtliche Schnittebenen Ellipsen sind (d. h. geschlossene Kurven, die entstehen, wenn ein Kegel schräg zur Achse von einer Ebene geschnitten wird)

 

Eingebettetes Profil

Integriertes Profil, das die Farbeigenschaften eines Bildes festlegt. Abhängig vom ausgewählten Arbeitsfarbraum oder Ausgangsgerät kann es sich um ein RGB-, CIELab-, CMYK- oder Graustufenprofil handeln.

 

Emissives Objekt

Ein Objekt, das Licht ausstrahlt. Die Emission beruht in der Regel auf einer chemischen Reaktion, zum Beispiel den brennenden Gasen der Sonne oder dem erwärmten Glühdraht einer Glühbirne.

 

Emulgator  

Eine Substanz zum Mischen von Tinten, die die Dispersion einer Flüssigkeit in einer anderen vereinfacht

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Verschlüsselung

Die Codierung einer Datei mithilfe von Softwareprogrammen, um zu verhindern, dass Unbefugte auf die Inhalte zugreifen.

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe® entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Fehlerdiffusion

Ein Verfahren, bei dem die Rasterpunkte nach dem Zufallsprinzip gestreut werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen

 

EVGA (Extended Video Graphics Array)

Eine Videodarstellung mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln

 

Druck mit erweitertem Farbraum 

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

Belichtung

Die Menge des Lichts pro Flächeneinheit (Lichtintensität auf der Bildfläche mal Belichtungszeit), die einen fotografischen Film oder elektronischen Bildsensor erreicht

 

Farbraumerweiterung (Druck)

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

F

 

Falschfarben
Verschiedene Methoden zur farbigen Aufbereitung von Bildern, die im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums aufgenommen wurden

 

Weichzeichnen

Ein Verfahren, das in vielen Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar ist, um die Konturen oder die Durchzeichnung bestimmter Bildbereiche abzuschwächen

 

Dateikomprimierung

Reduzieren der Größe einer Datei; wichtig für die Übertragung. Die beiden grundlegenden Komprimierungstypen sind verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Dateiformat

Eine bestimmte Anordnung digitaler Informationen, die von einer Anwendung für spezielle Zwecke gespeichert wird, zum Beispiel GIF (Graphics Interchange Format) und TIFF (Tagged Image File Format)

 

Filter

Eine Funktion in einer Bildbearbeitungsanwendung, die digitale Bilder mithilfe von Algorithmen anpasst, wobei die Werte oder die Anordnung bestimmter Bildbereiche verändert werden. Zudem kann es sich um eine Funktion eines optischen Geräts handeln, das die Stärke des Lichts, das es durchdringt, selektiv verringert. Übliche Filter tun dies anhand der Wellenlänge oder des Polarisationszustands.

 

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das einen unbefugten Zugriff auf Ressourcen sowie die Übertragung bestimmter Informationen zwischen Netzwerken verhindert

 

Streulicht

Bildfremdes Störlicht, das zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen kann

 

Flash

Eine Adobe®-Anwendung zur Bereitstellung von Vektorgrafiken und Klangdaten über das Internet 

 

Flachbettscanner

Ein Scannertyp, der Bilddaten mithilfe einer linearen Sensoranordnung erfasst

 

Flexodruck
Ein Hochdruckrotationsverfahren unter Verwendung flexibler Druckplatten und schnell trocknender Farben

 

Fluoreszenz
Prozess, bei dem Energie, in der Regel UV-Licht, von bestimmten Chemikalien oder Materialien absorbiert und mit anderen, üblicherweise längeren, Wellenlängen erneut emittiert wird

 

Leuchtstofflampe
Eine Niederdruck-Quecksilberlampe mit elektrischer Entladung, bei der eine fluoreszierende Beschichtung (Phosphor) UV-Energie, die durch die Entladung erzeugt wird, in sichtbares Licht umwandelt

 

Fluoreszierender Weißmacher (FWA)
Ein fluoreszierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment, der/das UV-Energie absorbiert und mit einer längeren Wellenlänge als der des sichtbaren Lichts (violett-blau) erneut emittiert. Dies führt zu einem weißeren Erscheinungsbild.

 

FMC-2
Eine Farbdifferenzgleichung, die von Friele, MacAdam und Chickering entwickelt wurde. Die Gleichung beruht auf einem umfangreichen visuellen Bewertungsexperiment. Bei den meisten Farben stellt demnach eine Gesamtfarbdifferenz (Delta E) von 1,0 einen gerade noch wahrnehmbaren Unterschied dar.

 

FOGRA

Die FOGRA Forschungsgesellschaft Druck mit Sitz in München konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung in der Drucktechnologie. Zudem widmet sie sich der Vermittlung von Know-how, Ausarbeitung von Standards, Beratung und Bereitstellung technischer Berichte für die Druckindustrie.

 

Fuß-Candela
Die Lichtmenge, die in einem Fuß Entfernung zu einer Standardkerze und im rechten Winkel dazu auf einer ebenen Oberfläche erfasst werden kann

 

Schrift

Eine Schriftart mit allen Zahlen, Buchstaben und Symbolen

 

Format

Der Druckbereich eines Druckers oder die Breite eines Mediums oder Druckbilds. Das mittlere Format ist im Allgemeinen 28 bis 60 cm und das Großformat 60 bis 180 cm breit. Jenseits davon spricht man vom Supergroßformat.

 

Vierfarbdruck

Druckverfahren, bei dem die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz in unterschiedlichen Anteilen verwendet werden, um eine Vielzahl von Farben zu simulieren. Wird auch als CMYK- oder Prozessdruck bezeichnet.

 

FPO (For Position Only)

Ein Bild in niedriger Auflösung, das in Seitenlayouts verwendet wird, um die Position des hochaufgelösten Bildes festzulegen

 

Fraktal

Ein mathematisch erzeugtes Muster mit einer unendlichen Menge von Bilddetails

 

Fraktale Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem Bilddateien in mathematische Gleichungen umgewandelt werden. Dies ermöglicht sehr hohe Komprimierungsraten.

 

Frequenzmodulierte (FM) Rasterung

Ein Rasterungsverfahren, bei dem alle Mikropunkte dieselbe sehr kleine Größe aufweisen, ihre durchschnittliche Anzahl pro Bereich (Frequenz) jedoch entsprechend dem gewünschten Tonwert variiert.

 

Vollständiger Anschnitt

Ein Druckbegriff der angibt, dass ein Bild oder bedruckter Bereich an allen vier Seiten über das beschnittene Endformat einer Drucksache hinausragt

 

G

 

Gamma

Ein Maß für den Kontrast in einem Bild entsprechend der Steilheit einer Gradationskurve.  Ein hoher Kontrast (steile Kurve) entspricht einem hohen Gammawert, und ein geringer Kontrast (flache Kurve) einem niedrigen Gammawert.

 

Gammakorrektur

Die nichtlineare Tonwertkorrektur der Gammakurve eines Bildes. Wird in der Regel verwendet, um die Tiefenzeichnung des Bildes zu bearbeiten und das Bild aufzuhellen, ohne dass die lichten Bereiche verblassen.

 

Gamut

Das Farbspektrum, das für ein Bild oder einen Ausgabeprozess zur Verfügung steht. Eine Farbe wird als „außerhalb des Gamuts“ bezeichnet, wenn ihre Position im Farbraum eines Geräts nicht direkt in den Farbraum eines anderen Geräts übersetzt werden kann.

 

Gamut-Komprimierung

Die Reduktion des Farbumfangs eines Bildes, damit es innerhalb der Grenzen eines bestimmten Geräts angezeigt oder ausgegeben werden kann

 

Gamut Mapping

Übertragen des Farbumfangs eines Bildes in den CIE-Farbraum

 

Geisterbilder

Das Phänomen, wenn nicht vollständig getrocknete Tintenstrahldrucke beim Rahmen ein Geisterbild auf der Innenseite der Glasoberfläche bilden. Dies tritt in erster Linie bei „trennenden“ Papiersorten, zum Beispiel RC-Papier, auf und lässt sich durch gründliches oder beschleunigtes Trocknen der Drucksache vermeiden.

 

Gaußscher Weichzeichner

Ein Bildbearbeitungseffekt, bei dem das Bild mithilfe einer glockenförmigen Gaußschen Verteilung kontrastärmer dargestellt wird

 

Generationsverlust

Der Verlust an Bildqualität oder -daten aufgrund der mehrfachen Reproduktion eines Bildes

 

Geometrische Attribute
Die Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lichtverteilung eines Gegenstands, u. a. Glanz, Trübung, Betrachtungswinkel und Umgebung

 

Geometrische Metamerie
Die Eigenschaft eines Probenpaares (in der Regel stark strukturiert), das bei einer Beleuchtungsart und einem Betrachtungswinkel scheinbar übereinstimmt, sich jedoch unterscheidet, wenn sich der Lichteinfall oder der Betrachtungswinkel ändern

 

Geistereffekt

In Bildbearbeitungssoftware die Änderung des Opazitätsgrades eines Gegenstands

 

Graphics Interchange Format (GIF)

Ein Komprimierungsalgorithmus, das häufig für die Anzeige von Bildern im Internet verwendet wird

 

Globale Farbkorrektur

Die Farbkorrektur eines Bildes, die sich auf das gesamte Bild auswirkt

 

Glanz

Ein zusätzlich zu berücksichtigender Parameter bei der Bestimmung eines Farbstandards neben Farbton, Tonwert, Sättigung, der Textur des Materials und ob das Material einen Metallic- oder Perlglanzeffekt aufweist. Glanz ist ein zusätzlicher Toleranzwert, der auf der Munsell-Farbtoleranzkarte angegeben werden kann. Für die Auswertung des Glanzes einer Farbprobe gilt: je höher der Glanzwert, desto dunkler erscheint die Farbprobe. Im Umkehrschluss heißt das: je geringer der Glanzwert, desto heller erscheint die Probe.

 

Glanzdifferenz

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten, kann, wo abgedunkelte oder „bronzierte“ Reflexionen von farbigen Bereichen an Bereiche angrenzen, in denen wenige oder gar keine Farben vorhanden sind. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Das Phänomen wird auch als „Bronzieren“ bezeichnet.

 

Glanzmesser
Ein Instrument zur Messung des Glanzes (Begriff zur Beschreibung des Grades an spiegelähnlicher Reflexion von der Oberfläche einer Probe). Das Instrument misst das Licht, das bei ausgewählten Glanzwinkeln reflektiert wird, zum Beispiel bei 20, 45, 60, 75 und 85 Grad von der Senkrechten. Die Ergebnisse hängen sehr stark von der Bauart des Instruments, dem verwendeten Kalibrierungsverfahren, den Probentypen usw. ab.

Goniochromatisch Adjektiv zur Beschreibung eines farbigen Materials mit Goniochromatismus

Goniochromatismus
Das Phänomen, bei dem sich die Farbe eines Materials ändert, wenn sich der Beleuchtungs- oder Betrachtungswinkel ändert

Gonio-Spektralfotometer
Ein Instrument, das zur Messung einer spektralfotometrischen Kurve bei verschiedenen Einfalls- und Reflexionswinkeln verwendet wird. Die Einfalls- und Reflexionswinkel können geändert oder in festen Intervallen (z. B. 15, 45, 75, 110 Grad) vorgegeben werden.

Tonwertabstufung (Gradation)

Ein weicher Übergang zwischen zwei Farben

 

Grafikdateiformat

Ein Dateiformat zur Speicherung von Bildern in digitaler Form, z. B. GIF, BMP, JPG oder TIF

 

Graphic Interchange Format (GIF)

Ein Bildformat speziell für die Computernutzung. Die Auflösung ist üblicherweise sehr gering (72 dpi oder diejenige des Computerbildschirms), was das Format für den Druck ungeeignet macht. GIF wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie LZW-Komprimierung.

 

Grafiktablett

Ein Gerät zur komplexen Steuerung von Cursorbewegungen mithilfe eines Stylus oder Stifts in Zeichen- oder Grafikprogrammen

 

Tiefdruck

Ein Prozess, bei dem gravierte Zylinder verwendet werden, die Farbe in den eingravierten Bereichen aufnehmen; ideal bei hohen Auflagen wie Magazinen und Verpackungen; Druck auf den meisten Substraten möglich

 

Gray Component Replacement (GCR, Unbuntaufbau)

Die Entfernung von Bereichen mit sich überlappenden Cyan-, Magenta- und Gelbtönen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug

 

Grauskala

Eine achromatische Skala, die von Schwarz über eine Reihe aufeinanderfolgender hellerer Grautöne bis zu Weiß reicht. Eine solche Reihe kann aus Stufen bestehen, die gleich weit voneinander entfernt sind (zum Beispiel die Munsell-Werteskala), oder sie wird nach anderen Kriterien aufgebaut, zum Beispiel einer geometrischen Progression basierend auf Helligkeit. Solche Skalen dienen zur Beschreibung der relativen Differenz zwischen zwei ähnlichen Farben.

 

Gummierung
Ein Vorgang in der Offset-Lithografie, bei der ein dünner, getrockneter Gummifilm auf die Oberfläche bildfreier Flächen verteilt wird, um eine Oxidation durch den Sauerstoff in der Luft zu verhindern

 

H

 

h

Farbtonwinkelkoordinate im CIE L*C*h-Farbraum. Der Winkel bezieht sich auf die Position des Farbtons auf dem CIE L*C*h-Farbkreis, wobei Rot einen Winkel von 0, Gelb von 90, Grün von 180 und Blau von 270 Grad aufweist.

Rasterton

Darstellung der Tonwerte in einem Bild über Punkte in verschiedenen Größen

 

Rastertonzelle

Eine Matrix aus Druckerpunkten, die kombiniert werden können, um verschiedene Größen von Rastertonpunkten zu erzeugen

 

Hardproof

Der gedruckte Proof eines Dokuments, der aufzeigt, wie die Farben bei der Reproduktion auf einem bestimmten Ausgabegerät, in der Regel einer kommerziellen Druckmaschine, erscheinen

 

Trübung
Die Streuung des Lichts durch eine Probe, auf der die sichtbare Reduzierung des Kontrasts von Gegenständen beruht, die durch sie betrachtet werden, bzw. die Verringerung des Kontrasts von Gegenständen, die per Reflexion auf der Oberfläche betrachtet werden

 

Heatset-Farbe
Eine speziell rezeptierte fetthaltige Farbe, die in Offset-Druckmaschinen verwendet wird und bei der das Bindemittel oder die Trägersubstanz Lösungsmittel enthalten. Die Trockung wird durch erhöhte Temperaturen beschleunigt.

 

Farbe mit hoher Wiedergabetreue

Die Erweiterung des Tonwertbereichs von Farbbildern mittels stochastischem Druck und über die Verwendung von sechs oder mehr Farben beim Bilderdruck anstelle der herkömmlichen vier Farben des CMYK-Prozesses

 

Lichterpartie

Bereich eines glänzenden Objekts, über dem eine spekulare Reflexion zu sehen ist. Es handelt sich dabei im Regelfall um die Farbe der Lichtquelle, nicht um die des Gegenstands.

 

Histogramm

Eine grafische Darstellung der Tonwerte (Helligkeit oder Farbe) in einer Szenerie basierend auf der Häufigkeit des Auftretens der einzelnen Werte

 

HSB (Hue, Saturation, Brightness)

Ein geräteunabhängiges Farbmodell mit drei Koordinaten, bei dem Farbton, Sättigung und Helligkeit durch numerische Werte beschrieben werden

 

HSL (Hue, Saturation, Lightness)

Ein Farbraum zur Darstellung von Bildern auf der Basis polarer Koordinaten. Die Intensität ist die vertikale Achse des polaren Systems, der Farbton der relative Winkel und die Sättigung der planare Abstand von der Achse. Nach der allgemeinen Auffassung ist HSL intuitiver zu bearbeiten als der RGB-Farbraum.

 

HSV (Hue, Saturation, Value)

Ein Farbraum, der Farben anhand von drei Basiskomponenten beschreibt: Farbton, Sättigung und Helligkeit

 

HTML (Hyper Text Markup Language)

Eine Computersprache, die mithilfe von Standard-Tags den Webbrowser anweist, wie Text und Grafiken anzuzeigen sind.

 

HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)

Die Standards zur Übertragung von Informationen auf Webseiten

 

Hub

Ein Gerät, das zwei oder mehr Geräte miteinander verbindet, damit diese kommunizieren können

 

Farbton

Das im Munsell-Farbsystem verwendete Attribut einer Farbe, nach dem wir Rot von Grün, Blau von Gelb usw. unterscheiden

 

Hunter Lab
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L), Rot-/Grünintensität (a) und Gelb-/Blauintensität (b).

 

I

ICC (International Color Consortium)

Eine Gruppe von Unternehmen, die gemeinsam Normen für Farb- und Reproduktionseigenschaften von Hardware, Software und Medien ohne Berücksichtigung gerätespezifischer Parameter entwickeln

 

ICC-Profil

Ein Datensatz  zur Charakterisierung eines Farbeingabe- oder -ausgabegeräts bzw. eines Farbraumsnach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Beleuchtungsstärke

Die Menge des Lichts, die auf eine Oberflächeneinheit fällt, gemessen in Lux

 

Lichtart
Eine Lichtart ist die mathematische Darstellung einer theoretischen oder realen Lichtquelle, die für die Berechnung der Tristimuluswerte aus einer spektralfotometrischen Messung herangezogen wird. Die Zahlen repräsentieren dabei die relative Energie der theoretischen Quelle an jedem beliebigen Punkt des sichtbaren Spektrums. Die relative Energieverteilung einer realen Quelle könnte für die Berechnung hilfreich sein, aber es ist schwierig, reale Quellen zu standardisieren.

 

Lichtart A
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe (Glühlampe). Farbtemperatur: 2856 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert typische Wohn- oder Lagerraum-Akzentbeleuchtung.

 

Lichtart C
Mathematische Repräsentation der gefilterten Wolfram-Halogenlampe (Tageslicht). Farbtemperatur: 6770 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht.

 

Lichtart CWF-2 (F2)
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Kaltweiß-Leuchtstoffröhre). Farbtemperatur: 4150 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert in den USA typische Büro- oder Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart D50
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, der Auswertung der Farbuniformität und der Qualität in der grafischen Industrie verwendet.

 

Lichtart D55
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit.
Farbtemperatur: 5500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht zur Mittagszeit.

 

Lichtart D65
Mathematische Repräsentation des durchschnittlichen Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten und für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart D75
Mathematische Repräsentation des Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart DLF-7
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Deluxe). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet.

 

Lichtart NBF-11
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Schmalband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA. Farbtemperatur: 4000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. US-amerikanisches Äquivalent zu TL84

 

Lichtart SPL (D65)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten sowie für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen und den aktuellen Automobilstandards verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (D75)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (HOR)
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Horizon). Farbtemperatur: 2300 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die Lichtbedingungen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

 

Lichtart TL83
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL84
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 4100 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL85
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart U30
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die typische Lagerraumbeleuchtung für Sears. US-amerikanisches Äquivalent zu TL83

 

Bildoptimierung

Die Verbesserung von Bildelementen wie Farbe und Tonwertbereich sowie die Behebung von Fehlern

 

Belichter

Hochauflösender Drucker (i. d. R. zwischen 1.270 und 4.000 dpi), der in der Druckindustrie für die Abbildung von Bitmap-Grafiken auf einem lichtempfindlichen Substrat verwendet wird 

 

Import

Die Fähigkeit einer Softwareanwendung zur Integration von Dateien, die nicht im selben nativen Format vorliegen

 

Montage 

Die Anordnung von Seiten einer Publikation an der richtigen Position für eine ordnungsgemäße Seitenreihenfolge nach dem Drucken und Binden

 

Glühlampe
Eine Lampe, bei der Licht über einen Glühdraht erzeugt wird, der durch elektrischen Strom erhitzt wird

 

Indexfarbe

Eine Untergruppe der Farben eines bestimmten Farbsystems zur Definition der in einem Bild verwendeten Farbpalette 

 

Tinte

Eine flüssige oder viskose Substanz zum Schreiben oder Drucken. Im Inkjet-Digitaldruck die Substanz , die über Düsen auf das Medium aufgebracht wird. Sie besteht aus einem Farbmittel, einem Lösungsmittel oder Trägerstoff sowie verschiedenen Zusatzstoffen.

 

Druckfarbenzusatz  
Harze, die als Zusatzstoffe für Druckfarben im Akzidenzdruck verwendet werden, um das Haftvermögen, die Filmhärte und den Glanz der Farbe zu verändern

 

Farbkasten
Ein Tank oder Behälter an einer Offsetdruckmaschine, der Druckfarbe enthält

 

Farbbegrenzung

Ein Programmparameter, der den Prozentsatz der Druckfarbe, die auf einen Druckbereich aufgebracht wird, begrenzt

 

Tintenstrahldrucker (Inkjetdrucker)

Anschlaglose Drucktechnik, bei der winzige Farbtropfen auf eine Oberfläche gesprüht werden

 

Farbstreifen
Ein auf der Druckplatte verbleibender Farbstreifen, der den Druck der Walzen angibt

 

Farbauftrag
Verteilung der Druckfarben auf der Druckform mittels Farbwalzen

 

Eingabegerät

Ein Gerät, das Informationen an einen Computer sendet, zum Beispiel eine Digitalkamera oder ein Scanner

 

Eingabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Eingabegeräts, zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners, um präzise Farbumwandlungen für ein Ausgabegerät zu ermöglichen.

 

Ulbricht-Kugel

Eine Kugel, die aus stark reflektierendem Material besteht oder mit einem solchen beschichtet ist und in ihrem Innern Licht streut

 

Zeilensprungverfahren (interlaced)

Eine Methode zur Anzeige von Bildern in einer höheren Auflösung als der Monitor. Zwei Bilder, die jeweils jede zweite Reihe von Pixeln enthalten, werden alternierend bei jeder Aktualisierung des Bildschirms, z. B. jede Fünfzigstel Sekunde, angezeigt, was ein Flimmern erzeugt.

 

Internet

Eine Reihe miteinander verbundener Netzwerke, die ein globales TCP/IP-Netzwerk bilden

 

Internet Service Provider (ISP)

Eine Organisation, die Zugang zum Internet verkauft

 

Interpolierte Auflösung

Die Vergrößerung der Bildgröße über die Nutzung nahegelegener Pixel zur Schätzung der Farbe von Pixeln im neuen, größeren Bild. Über die Mittelung der Farbwerte der umgebenden Pixel können neue Bildpixel zur Verringerung des Treppeneffekts erzeugt werden.

 

Intranet

Ein internes Netzwerk auf Basis des TCP/IP-Standards für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Druckern, Dateien und Speicherplatz auf einem Server

 

Invertieren

Die Umkehrung der hellen und dunklen Werte und/oder Farben in einem Bild

 

IP (Internet Protocol)

Die Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netzwerk bestehend aus vier Gruppen mit jeweils bis zu drei Ziffern, die durch Punkte getrennt sind, z. B. 121.119.115.11

 

ISO

Die Lichtempfindlichkeit eines Bildsensors. Je größer der Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit.  Mit zunehmendem ISO-Wert kann auch das Bildrauschen zunehmen. 

 

IT8

Standard-Testziele für die Farbcharakterisierung unterschiedlicher Geräte und Medien wie Scanner und Drucker, herausgegeben vom Committee IT8 des American National Standards Institute (ANSI)

 

J

 

Treppeneffekt

Effekt bei Bildern oder Linien, die in zu geringer Auflösung wiedergegeben werden, was zu einer Stufenbildung führt, die den Bildern ein ausgefranstes Aussehen verliehen. Wird auch als „Aliasing“ bezeichnet.

 

JPEG (Joint Photographic Experts Group)

Eine Bitmap im 24-Bit-Farbdateiformat, bei dem die Benutzer den Grad der verlustbehafteten Komprimierung festlegen können. Dieses Dateiformat wird von den meisten Bildbearbeitungsanwendungen unterstützt und eignet sich am besten für Halbtonbilder.

 

JPEG 2000 (JPEG 2000: Bildcodierungssystem)

Offizielle Bezeichnung ISO 15444; ein standardisiertes Format, das die Möglichkeiten zur Verwaltung und Weitergabe von Halbtonbildern ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust erweitert

 

S

 

K/S („K zu S“)
Das Verhältnis des Absorptionskoeffizienten (K) zum Streuungskoeffizienten (S) bei Reflexionsmessungen. Das Verhältnis wird mathematisch wie folgt aus der Reflexionsmessung abgeleitet: R ist die Reflexion ausgedrückt in einer Dezimalzahl, z. B. entspricht 60 % R dem Wert 0,6 R.

 

Kelvin (K)

Die Einheit zur Messung der Farbtemperatur, die in der Bildgebung verwendet wird, um die Qualität einer Lichtquelle zu definieren. Sie basiert auf der absoluten Temperatur eines Schwarzkörpers, der eine äquivalente Energie abstrahlt. Im Allgemeinen wird eine Wolfram-Leselampe mit 2800 Grad Kelvin eingestuft, TV- oder Film-Halogenstrahler mit 3200 Grad Kelvin und Außenbeleuchtungen mit 5600 Grad Kelvin. Je höher die Temperatur in Kelvin, desto bläulicher erscheint das Licht. 

 

Kernel-Größe

Die Anzahl der Pixel, die bei der Bildbearbeitung und -schärfung erfasst werden 

 

Key

Die Bezeichnung für schwarze Farbe beim CMYK-Druckverfahren

 

Kioskautomat

Eine Selbstbedienungsstation an einem öffentlichen Ort, wo Kunden Zugriff auf verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen und die Bildausgabe erhalten können 

 

Kubelka-Munk-Theorie
Phänomenologische Theorie für trübe Medien im Hinblick auf das Reflexions- und Transmissionsverhalten streuender und absorbierender Materialien gegenüber optischen Konstanten.
In der Theorie steht die Variable K für den Absorptionskoeffizienten und die Variable S für den Streukoeffizienten von Farbmittelkonzentrationen. Dieses Verhältnis (K zu S) bildet die Grundlage für praktisch alle computergestützten Farbabstimmungsberechnungen.

 

L

 

L*a*b* (CIELAB)

Das Farbmodell, das das menschlichen Sehsystem am besten beschreibt. Das Modell umfasst drei Variablen: L* für Leuchtkraft, a* für eine Farbachse und b* für die andere Farbachse.

 

Lambertsches Gesetz
Der Strahl, der pro Festkörpereinheit reflektiert wird, ist proportional zum Kosinus des Winkels, der von der Normalen (Senkrechten) zur Oberfläche gemessen wird.

LAN (Local Area Network)

Eine Gruppe von Computern, die über eine begrenzte Entfernung betrieben werden, zum Beispiel innerhalb eines Büros oder Gebäudes

 

Lack
Transparente, wasserbasierte Harze oder Lösungsmittel auf einem Druckbogen zum Schutz oder für einen Glanz-, Matt- oder Seideneffekt

 

Großformat (Large)

Drucker, Medium oder Ausdruck mit einer Breite von 24 Zoll oder darüber

 

Laser

Ein stark fokussierter Lichtstrahl mit einer sehr schmalen spektralen Verteilung. Laser werden zum Schreiben von Daten auf Speichermedien wie CDs oder in bestimmten Arten von digitalen Druckern verwendet.

 

Laserdrucker

Ein Drucker, der mithilfe eines Laserstrahls auf eine fotoleitende, sich drehende Trommel schreibt, die mit Toner beschichtet ist. Nachdem das Bild auf Papier übertragen wurde, durchläuft es ein Paar Heizwalzen oder eine Fixiereinheit, die den Toner mit den Papierfasern verschmilzt.

 

Lasso

Ein Werkzeug in vielen Bildbearbeitungsanwendungen, mit dem die Benutzer einen Bildbereich auswählen können, indem sie eine Linie darum ziehen

 

Late-Binding-Workflow

Die Verschiebung der Farbumwandlung auf den finalen Ausgabefarbraum am Ende des Workflows

 

Lux

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

Schicht

Eine Bildebene, die unabhängig vom übrigen Bild bearbeitet werden kann

 

Überlagerung

In Bildbearbeitungssoftware die Platzierung eines Bildes oder einer Grafik über eine andere, sodass es die Opazität des oberen Bildes ermöglicht, dass das untere Objekt sichtbar ist

 

LCD (Liquid Crystal Display)

Eine Anzeigetechnologie, die auf der sich ändernden optischen Dichte von bestimmten Molekültypen basiert, wenn diese in einem elektrischen Feld platziert werden. LCD-Displays können mit einer aktiven oder einer passiven Matrix betrieben werden.

 

LED (Light Emitting Diode)

Ein Halbleiter, der Licht emittiert, wenn ihn eine elektrische Ladung durchläuft. LEDs werden in Displays sowie in bestimmten Arten von digitalen Fotodruckern verwendet.

 

Lentikulär

Die Kombination aus im Zeilensprungverfahren dargestellten digitalen Bildern, die beim Betrachten mit einer speziell konstruierten Kunststofflinse die Illusion von Tiefe oder Bewegung erzeugen

 

Licht 

Elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 (Violett) und circa 770 (Rot) Nanometern (nm), die mit dem bloßen Auge ohne technische Hilfsmittel wahrgenommen werden kann

 

Lichtquelle

Das Element in einem Instrument oder in der visuellen Betrachtungssituation, das Energie in Form von Licht abstrahlt. Die Emission kann auch durch die korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt werden.

 

Lichtecht

Gegen die schädliche Wirkung des Lichts resistent

 

Helligkeit

Eine der drei Dimensionen zur Beschreibung von Farbe. Die Eigenschaft, anhand derer die Betrachter weiße Objekte von grauen Objekten und hellfarbige Objekte von dunkelfarbigen Objekten unterscheiden

 

Liniengrafiken

Einfarbige Diagramme oder Zeichnungen. Ein Bild mit scharfen Kanten und hohem Kontrast zwischen farbigen und nicht-farbigen Bereichen. Eine Zeichnung, die nur aus Schwarz und Weiß ohne dazwischenliegende Graustufen besteht. Für diese Bilder wird eine höhere Auflösung benötigt, um die nötige Schärfe zu erzielen.

 

Linear Array

Ein Bildsensor aus Fotodetektoren für Rot, Grün und Blau, die linear angeordnet sind 

 

Linearisierung

Die Messung und ggf. Korrektur der Fähigkeit eines Gerätes, eine gerade Linie aus Farbtönen von Schwarz bis Weiß zu erfassen bzw. zu reproduzieren. Die Linearisierung ist ein kritischer erster Schritt bei der Einrichtung eines Farbsystems.

 

Linienraster

Ein Druckbegriff zur Definition der Dichte der Elemente einer Rastertonzelle als Anzahl der Linien aus Farbpunkten pro Zoll oder Millimeter

 

Lithografie

Der Druck mit einem Stein oder einer Metallplatte, auf denen das zu druckende Bild Farbe aufnimmt und die leere Fläche farbabweisend ist

 

Lokale Farbkorrektur

Eine Farbkorrektur, die nur einen ausgewählten Bereich eines Bildes betrifft

 

Log-Absorptionsvermögen
Der Logarithmus zur Basis 10 von den Werten für das Absorptionsvermögen bei den einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log-Absorptionsvermögen zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für alle Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration bzw. die Probendicke. Darüber hinaus ist die Form der Kurve unabhängig von der Farbmittelkonzentration oder Probendicke.

 

Log K/S
Der Logarithmus zur Basis 10 von den K/S-Werten der einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log K/S zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für die meisten Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration. Darüber hinaus ist die Form der Kurve nahezu unabhängig von der Farbmittelkonzentration.

 

Look-Up Table (LUT)

Eine Tabelle mit Farbwerten, die für die Umwandlung eines Farbraums in einen anderen genutzt wird oder um digitale Daten an andere Typen von Ausgabegeräten auszugeben

 

Verlustfreie Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren zur Reduzierung der Dateigröße ohne einen Verlust von Originaldaten. Dies wird über verschiedene Codierungsschemas erreicht, die es ermöglichen, die Originaldaten aus dem komprimierten Format wiederherzustellen.

 

Verlustbehaftete Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem die Dateigröße stärker reduziert wird, indem einige der Originaldaten entfernt werden. Die Menge der beizubehaltenden Originaldaten wird durch den Benutzer auf Basis der erforderlichen Qualität für den jeweiligen Verwendungszweck festgelegt.

 

lpi (lines per inch)

Die Anzahl der Zeilen pro Zoll in einem Bildraster. Grundsätzlich gilt: Je höher der lpi-Wert, desto höher ist die Auflösung und Qualität des Ausdrucks.

 

Lumen

Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht aussendet. Mit dem ANSI-Lumen wird die Helligkeit von Overhead- und Videoprojektoren definiert.

 

Luminanz

Die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht in eine bestimmte Richtung aussendet. Bezeichnet außerdem die Helligkeitskomponente eines Composite-Videosignals.

 

Leuchtkraft

Die Verteilung der hellen und dunklen Werte eines Bildes.

 

Schimmer
Das Erscheinungsbild einer Oberfläche, die in einigen Richtungen mehr reflektiert als in anderen, aber keine klare Spiegelung erzeugt

Lux 

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

M

 

MacAdam-Ellipsen
Ellipsoide auf einem Chromatizitätsdiagramm, die einer gerade noch wahrnehmbaren Abweichung von der Farbe des Zentrums des Ellipsoiden entsprechen. Größe und Form der Ellipsoiden hängen von ihrer Position im Chromatizitätsdiagramm ab.

 

MacAdam-Einheit
Eine Einheit der Farbe, die mit der FMC-2-Gleichung berechnet wird. Eine (1:0) MacAdam-Einheit entspricht einem gerade noch wahrnehmbaren Unterschied, der experimentell festgestellt wurde.

 

Marquee

Ein Auswahlwerkzeug in Bildbearbeitungsprogrammen, das typischerweise durch animierte gepunktete Linien um den ausgewählten Bereich dargestellt wird

 

Maske

Ein Spezialeffekt, mit dem Bilder so modifiziert werden, dass sie nur teilweise zu sehen sind, bzw. so, dass das Bild mit dem Hintergrund verschmilzt

 

Übereinstimmung
In der Regel stimmen zwei Farben überein, wenn sie gleich aussehen, d. h. dieselben Farbkoordinatenwerte aufweisen. Mit dem Begriff „Übereinstimmung“ wird häufig auch eine spektrale Übereinstimmung bezeichnet, d. h., die beiden Farben erscheinen unabhängig von der Lichtart oder dem Beobachter gleich (haben dieselben Farbkoordinaten).

 

Matrix

Die Platte oder Fläche, auf der ein Bild eingraviert wird, um Druckfarbe aufzunehmen, bevor das Bild auf ein Substrat oder Papier übertragen wird. In der Digitaltechnik ist die Matrix eine Datei auf der Festplatte eines Computers, auf einer CD oder auf einem anderen Datenträger. Eine solche Matrix besteht aus binär codierten Informationen, die beschreiben, wie die Bilddatei im digitalen Raster oder im Ausdruck erscheinen soll.

 

Matteffekt

Eine Oberfläche, die unter keinem Betrachtungswinkel glänzt; eine reflektierende Oberfläche mit großer Streuung

 

Druckmedien

Materialien zum Bedrucken, z. B. Papier, Leinwand, Baumwolle oder Kunststoff. Im Digitaldruck werden diese Materialien als Medien oder Substrate bezeichnet.

 

Metadatei

Ein Dateiformat, das sowohl Bitmap- als auch Vektordaten enthält und auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Anwendungen verwendet werden kann

 

Metamerisches Paar

Ein Farbenpaar, das unter bestimmten Betrachtungsbedingungen übereinstimmt, unter veränderten Betrachtungsbedingungen wiederum nicht

 

Metamerie

Ein Phänomen, bei dem ein Farbenpaar unter bestimmten reellen oder theoretisch errechneten Bedingungen übereinstimmt, bei veränderten Bedingungen wiederum nicht

 

Metamerie-Index (MI)

Eine spezielle Formel, anhand derer der Unterschied zwischen zwei Farben bei Betrachtung unter zwei unterschiedlichen Lichtquellen berechnet werden kann. Ein MI von mehr als 2.0 zeigt normalerweise an, dass die Metamerie mit bloßem Auge erkennbar ist.

Mezzotinto (Schabkunst)

Ein Tiefdruckverfahren, bei dem die Oberfläche der Druckplatte durch Eindrücken kleiner Vertiefungen mithilfe eines Granierstahls aufgeraut wird. Das Bild entsteht durch die Glättung und Polierung ausgewählter Bereiche, die als helle Stellen ausgedruckt werden sollen.

 

Mikroporöses Substrat

Medium für den Tintenstrahldruck, das eine Rezeptorschicht mit Hohlräumen aufweist. Über diese Hohlräume wird die Tinte rasch aufgenommen, statt an der Oberfläche zu verbleiben. So ist das Medium sofort wischfest.

 

Mitteltöne

Farbtöne in einem Bild, die sich im mittleren Tonwertbereich befinden, zwischen den hellsten und dunkelsten Werten. Werden auch als „mittlere Werte“ bezeichnet.

 

Fehlendes (nicht übereinstimmendes) Profil

In Adobe® Photoshop® weist eine entsprechende Meldung darauf hin, dass die Software ein Bild erkannt hat, bei dem sich das eingebettete Profil vom aktuellen Arbeitsbereich unterscheidet.

 

Moiré-Effekt

Ein unerwünschtes Muster, das gelegentlich bei sich überlappenden Bildrastern auftritt. Diese Muster lassen sich häufig durch veränderte Rasterwinkel entfernen. 

 

Monitorkalibrierung

Die Einstellung von Anzeigegeräten auf eine bekannte Gruppe von Werten, um eine hohe Übereinstimmung mit Eingabe- und Ausgabegeräten zu erzielen 

 

Monitorprofil

Im Monitorprofil werden die RGB-Eckkoordinaten, die Gradationskurven für jeden Farbkanal sowie der Schwarz- und Weißpunkt beschrieben.

 

Schwarzweißbild, Einfarbendruck

Ein Bild, das nur aus dem Tonwertbereich einer Farbe besteht

 

Monoprint

Ein Ausdruck in einer Reihe von Drucken, von denen sich jeder in der Farbe, in der Gestaltung, in der Struktur usw. unterscheidet, die auf ein zugrunde liegendes gemeinsames Bild angewendet werden

 

Montage

Die nahtlose Kombination von unterschiedlichen Bildern zu einem einzigen Bild

 

Morphing

Das Vermischen zweier Bilder über die Verschiebung von Konturen aus ihrer ursprünglichen Position an neue Positionen, um ein einzelnes Bild zu erzeugen

 

Wolkigkeit

Eine Struktur in den glatten oder monotonen Bereichen eines Bildes, die auf einer fehlerhaften Verarbeitung und einer Anzahl unsachgemäß angewandter digitaler Prozesse beruhen kann, zum Beispiel einer übermäßige Unschärfemaskierung

 

MPEG- (Motion Picture Expert Group) Komprimierung

Eine Vielzahl von Video- und Audiokomprimierungsverfahren, mit denen Dateien bis zu einem Verhältnis von 200:1 verkleinert werden können

 

Mehrfarbendruck

Prozessfarbdruck mit einer zusätzlichen fünften, sechsten oder siebten Farbe, um den Farbraum zu erweitern und präzisere Farben zu erzeugen. PANTONE Hexachrome® ist beispielsweise ein Sechsfarben-System, das für das Drucken mit einem vergrößerten Farbumfang Orange und Grün beinhaltet.

 

Multimedia

Eine Reihe von digitalen Medientypen, die Text, Grafiken, Audioinhalte, Animationen und Videoinhalte in einem interaktiven Format kombinieren

 

Munsell-System (der Farbnotation)

Ein Farbmodell, bei dem die einzelnen Farben anhand von Farbton, Wertigkeit und Sättigung bestimmt werden. Das System besteht aus über 3 Millionen Proben, bei denen ähnliche Unterschiede im Hinblick auf diese drei Parameter festgestellt wurden.

 

N

 

Nanometer (nm)

Maßeinheit, die einem Millionstel Millimeter entspricht. Wellenlängen werden in Nanometern gemessen.

 

Schmalband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Ultralume und TL84, die mit ihrer Phoshpormischung schmalbandige, sichtbare Lichtenergie erzeugen

 

Bildrauschen

Zufällige Neufärbung von Pixeln; erzeugt ein grobkörniges Muster.

 

Anschlagloser Drucker

Eine Drucktechnik, bei der Markierungen auf Papier erzeugt werden, ohne dass es zu einem Kontakt zwischen dem Drucker und dem Papier kommt

 

Zeilensprungfrei (non-interlaced)

Ein Videosystem, das alle horizontalen Zeilen nacheinander auf dem Bildschirm anzeigt. Computermonitore sind in der Regel zeilensprungfrei, während TV-Bildschirme häufig im Zeilensprungverfahren (interlaced) betrieben werden.

 

Metameriefreie Übereinstimmung
Ein Farbenpaar, dass für alle Beobachter unter allen Beleuchtungs- und Anzeigebedingungen identisch erscheint, eine unbedingte Übereinstimmung

Normale Farbwahrnehmung
Sehvermögen eines Normalbeobachters, der keine Symptome einer anormalen oder fehlerhaften Farbwahrnehmung aufweist

 

O

 

Objekt

Im Multimediabereich ein als Videoclip, Audiodatei oder grafische Darstellung gespeichertes Datenelement; eine vektorbasierte Zeichnung

 

Beobachterfunktionen

Die Reaktionszeit des durchschnittlichen normalen menschlichen Auges bei den einzelnen Wellenlängen ist mit umfangreichen Experimenten der CIE gemessen worden. Da es drei Farbsensortypen gibt, gibt es auch drei Beobachterfunktionen, die den sogenannten Normalbeobachter beschreiben.

 

Beobachter

Der menschliche Betrachter, der einen Reiz empfängt und dadurch etwas wahrnimmt. In Bezug auf das Sehen ist der Reiz visuell und die Wahrnehmung ein Erscheinungsbild.

 

Beobachter-Metamerie
Ein Farbenpaar, das bei der Betrachtung durch einen Beobachter übereinstimmt, jedoch bei der Betrachtung durch einen anderen Beobachter nicht mehr

 

Normalbeobachter

Die spektralen Wahrnehmungseigenschaften des laut Definition der CIE durchschnittlichen Beobachters. Es wurden zwei dieser Datensätze festgelegt, die Daten des Jahres 1931 für das 2-Grad-Sichtfeld (Fernsicht) und die Daten des Jahres 1964 für das 10-Grad-Weitwinkel-Sichtfeld (Sicht in einer Armlänge Entfernung).

 

OCR (Optical Character Recognition)

Die Technik zur Umwandlung von eingescanntem Text auf gedruckten Seiten in bearbeitbaren ASCII-Text

 

Offsetdruck

Ein Akzidenzdruckverfahren, bei dem die Druckfarben von der Druckplatte auf eine Gummiwalze und von dort auf Papier übertragen werden

 

OLE (Object Linking and Embedding)

Ein Standard, der einen Softwarekanal für das Einfügen eines Objekts in ein Dokument vorsieht, das noch eine Verknüpfung zur Originalanwendung aufweist

 

On-Demand-Druck

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente in variablen Mengen so häufig wie gewünscht direkt von einer Datenbank zum Druckgerät ausgegeben werden können

 

Opazität

Fehlende Transparenz oder Lichtdurchlässigkeit. Das Maß für die Lichtmenge, die ein Material durchdringen kann. Die Dichte einer Schicht oder einer Farbe

 

Opak

Begriff, der die vollständige Opazität, sprich Lichtundurchlässigkeit, beschreibt. Gegenteil von „transparent“

 

Betriebssystem  

Das vom Computer verwendete System zur Steuerung grundlegender Eingabe- und Ausgabevorgänge und zum Betrieb der Softwareanwendungen. Beispiele sind Mac OS, Windows, UNIX und Linux.

 

Komplementärfarbtheorie
Eine Theorie, die grundsätzlich erklärt, wie das menschliche Sehsystem (Zusammenspiel von Auge und Gehirn) Farbe wahrnimmt. Für das menschliche Auge bilden Rot und Grün sowie Gelb und Blau Gegensätze. Für einen menschlichen Beobachter heißt dies: Rot besitzt keine Grünanteile (kann jedoch Blau- oder Gelbanteile besitzen), und Gelb besitzt keine Blauanteile (kann jedoch Rot- oder Grünanteile besitzen). Ein Objekt, das weder rot noch grün ist, ist in Bezug auf die Rot-/Grünintensität neutral. Ein Objekt, das weder gelb noch blau ist, ist in Bezug auf die Gelb-/Blauintensität neutral. Wenn eine Farbe bezüglich beider Intensitäten neutral ist, ist sie farbneutral, z. B. Schwarz, Grau oder Weiß. Diese Theorie ist Grundlage für die meisten gleichabständigen Farbräume, insbesondere CIELab, CIELCh und Lab.

 

Optische Auflösung

Die maximale physikalische Auflösung eines Geräts. Eine optische Auflösung liefert eine bessere Bildqualität als die interpolierte Auflösung, bei der mithilfe von Software zusätzliche Bildinfomationen erzeugt werden. 

 

Ausrichtung

Die Richtung, in der die Seite gedruckt wird: horizontal = Querformat, vertikal = Hochformat

 

Außerhalb des Farbraums (out of gamut)

Im Akzidenzdruck ein Farbbereich, der nicht innerhalb des CMYK-Farbraums reproduziert werden kann

 

Ausgabegerät

Ein Gerät, das Informationen von einem Computer anzeigt, z. B. ein Monitor oder ein Drucker

 

Ausgabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Ausgabegeräts, zum Beispiel eines Monitors, Beamers oder Druckers, um präzise Farbumwandlungen im Bezug zu einem Eingabegerät zu ermöglichen

 

L

 

Palette

Der Farb- oder Tonwertbereich, der im Bildgebungsprozess zur Verfügung steht. Außerdem ein verschiebbares Werkzeug- oder Optionsmenü in Softwareanwendungen

 

PANTONE®

Ein Unternehmen, das am besten für sein Pantone Matching System (PMS) bekannt ist, einen proprietären Farbraum, der in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommt, u. a. in der Druckindustrie, im Farbenhandel sowie in der Textil- und Kunststoffherstellung. Das Pantone Color Matching System ist ein standardisiertes Farbreproduktionssystem, mit dem verschiedene Hersteller an verschiedenen Orten sich über 3000 unterschiedliche Farben verständigen können.

 

PANTONE-System

Eines der bekanntesten Farbspezifikationssysteme, das von Designern und Druckereien zur Farbübermittlung angewandt wird. Jedes Swatch-Book ist in „Beschichtet“, „Unbeschichtet“ und „Matt“ erhältlich. Es enthält eine Reihe von Farben, die mit der jeweiligen PANTONE-Bezeichnung eindeutig definiert werden.

 

PDF (Portable Document Format)

Ein von Adobe® entwickelter Dokumenttyp zur Bereitstellung einer plattformübergreifenden Methode für die Anzeige von Informationen. Über die Umwandlung einer Datei ins PDF-Format können alle Elemente wie Text, Grafiken oder PostScript-Dateien auf jedem Computersystem mithilfe des kostenlosen Adobe® Acrobat® PDF Readers ordnungsgemäß dargestellt werden.

 

Perzeptives Rendering Intent

Beim perzeptiven Rendering Intent (Wiedergabeziel) wird versucht, Beziehungen für Farben außerhalb des Farbraums durch Komprimierung des gesamten Tonwertbereichs beizubehalten, auch wenn dies zu Ungenauigkeiten bei anderen Farben führt. Das Ergebnis sind insgesamt weichere Farbabstufungen. Obwohl beim perzeptiven Rendering der gesamte Farbraum komprimiert wird, werden die zentralen Tonwerte präziser zugeordnet als diejenigen am Rande des Farbraums. Die fotografische und relativ farbmetrische Wiedergabe sind die geeignetsten Umwandlungstypen für die digitale Fotografie.

 

Peripheriegerät

Ein externes Gerät, das an einen Computer angeschlossen werden kann

 

Phasenwechseldrucker

Ein Tintenstrahldrucker, bei dem die Tinte zunächst fest ist und dann erhitzt und verflüssigt wird. In diesem flüssigen Zustand wir sie auf das Substrat aufgebracht.

 

Phosphor

Ein Material, das Licht aussendet, wenn es durch eine elektrische Ladung angeregt wird; wird bei der Herstellung von Anzeigegeräten mit Kathodenstrahlröhren verwendet

 

Photochromie
Eine umkehrbare Farbänderung einer Probe aufgrund der Bestrahlung mit Licht

 

Photoshop (.psd)  

Das proprietäre Adobe® Photoshop®-Dateiformat, das alle Funktionsmerkmale der Anwendung unterstützt, einschließlich Schichten, Masken und Kanälen. Andere Anwendungen können dieses Dateiformat möglicherweise nicht nutzen.

 

Photopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der zäpfchenförmigen Rezeptoren in der Netzhaut, das bei hoher und mittlerer Helligkeit die Farbwahrnehmung ermöglicht

 

PICT (.pct)

Ein Bitmap-Dateiformat mit bis zu 32 Bits, das ursprünglich für die Unterstützung von Grafikanwendungen auf der Apple® Macintosh®-Plattform entwickelt wurde. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und wird häufig für die Übertragung von Dateien zwischen Anwendungen verwendet. Mit diesem Dateiformat können verlustbehaftete JPEG-Komprimierungsschemas genutzt werden.

 

Pigment

Ein Farbmittel, das aus Partikeln auf Basis zahlreicher synthetischer Farbmolekülen oder Kohlenschwarz besteht; ist in der Regel stabiler als Farbstoffe derselben Farbe. Pigmentierten Inkjet-Tinten wird eine bessere Haltbarkeit zugeschrieben, doch der Farbraum ist möglicherweise kleiner.

 

Pixel

Die einzelnen Punkte, die verwendet werden, um ein Bild auf einem Computermonitor anzuzeigen. Die Anzahl der Pixel legt die Größe und Auflösung des Bildes fest.

 

Pixeltiefe

Die Datenmenge zur Beschreibung der einzelnen Farbpunkte auf einem Computerbildschirm. Mit einer Pixeltiefe von eins können beispielsweise nur die Farben Schwarz und Weiß angezeigt werden. Mit einer Pixeltiefe von vier ist die Darstellung von sechzehn Farben möglich.

 

Planografisch

In der Drucktechnik (Flachdruck) eine flache Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarben im Gegensatz zu einer gravierten oder erhabenen Oberfläche

 

Platten- (Gegendruck-) Zylinder
Ein Zylinder, der bei einigen Druckmaschinen, insbesondere im Offsetdruck, das Papier beim Drucken befördert. Je nach Druckprozess wird dieser Zylinder verschieden betrieben.

 

Drucktiegel

Die Glasoberfläche eines Flachbettscanners, auf der Aufsichtsvorlagen für das Scannen platziert werden

 

Plug and Play

Die Fähigkeit eines Betriebssystems, Peripheriegeräte zu identifizieren und per Konfiguration in das System einzubinden

 

Plug-in-Modul

Drittanbieter-Software, die in den Plug-in-Ordner von Photoshop® geladen wird und auf die über ein Photoshop-Menü zugegriffen werden kann

 

Photomultiplier-Röhre

Ein lichtempfindliches Gerät, das sich gewöhnlich in Trommelscannern befindet. Solche Vakuumröhren sind wesentlich lichtempfindlicher als CCD-Chips.

 

PNG (Portable Network Graphics)

Ein Bitmap-Farbformat mit 24 Bits und verlustfreier Komprimierung, das ursprünglich als Alternative zum GIF-Format für die Online-Übertragung und -Anzeige von Bildern konzipiert wurde

 

Hochformat

Die Ausrichtung eines Bildes, das höher (horizontal) als breit (vertikal) ist. Außerdem eine Einstellung für ein Ausgabegerät, um ein Dokument auf dem Computer an das Druckmedium anzupassen

 

Nachbeschichtung

Transparentes Material, das als abschließende Beschichtung aufgebracht wird, um Drucksachen oder Kunstwerke zu schützen

 

Posterisation

Die Umwandlung eines Bildes in eine elementarere Form, indem die Anzahl der Tonwerte reduziert wird, um ein surrealistisches, schlichtes Resultat zu erzielen

 

PostScript

Die Sprache zur Seitenbeschreibung, die von Adobe® zur Anzeige und zum Drucken von Schriftarten und Bildern entwickelt und lizenziert wurde

 

ppi (Pixels Per Inch, Pixel pro Zoll)

Die Einheit zur Messung der Auflösung eines Bitmap-Bildes

 

Preflight

Die Überprüfung eines Druckauftrags vor der Aufnahme in einen Workflow auf mögliche Probleme, zum Beispiel fehlende Schriftarten und Bilder bzw. inkompatible Farbsysteme

 

Druckvorstufe

Die Vorbereitung eines Druckauftrags für die Druckmaschine, u. a. bezüglich Textlayout und Farbseparationen

 

Primärfarben

In der Regel drei Farben, die miteinander kombiniert werden, um den gesamten Farbumfang innerhalb eines Farbmodells zu erzeugen. Alle Nicht-Primärfarben sind Mischungen aus zwei oder mehr Primärfarben. Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des additiven Farbmodells. Cyan, Magenta und Gelb sind die Primärfarben des subtraktiven Farbmodells.

 

Druckdichte oder optische Dichte (OD)

Die visuell wahrnehmbare und messbare Absorption von Licht auf der Oberfläche eines Mediums aufgrund eines Farbmittels. Mit dem OD-Wert wird nur die Oberflächendichte eines trockenen Ausdrucks gemessen, nicht die Dichte der gesamten Druckfarbmenge, die auf das Medium gesprüht wurde.

 

Bedarfsgesteuerter Druck

Die Option im Digitaldruck, Drucksachen individuell oder sporadisch über einen längeren Zeitraum konsistent zu drucken und damit bei Bedarf kleinere Auflagen zu ermöglichen

 

Druckbeständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit einer Drucksache gegenüber physikalischen Einflüssen jedweder Art und Quelle, z. B. Licht, Wärme, Säuren etc.

 

Druckdienstleister

Eine kommerzielle, digitale Druckagentur oder -firma, die die Bilddatei eines Künstlers nach dessen Vorgaben druckt

 

Druckertreiber

Druckerspezifische Software, die einem Computer die Kommunikation mit einem Drucker ermöglicht. (Siehe auch RIP.)

 

Druckerprofil
Anhand des Druckerprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Farben eines Bildes in den Farbraum des Druckers, damit die Farben auf dem Ausdruck korrekt wiedergegeben werden.

 

Prozessfarbdruck

Drucken unter Verwendung der drei Primär-Druckfarben (Cyan, Magenta und Gelb) plus Schwarz

 

Profil

Beschreibt den Umgang eines Geräts mit Farbe über die Charakterisierung der Farbeingabe und -ausgabe bzw. des Farbraums nach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Profil (Fotografie)

Ein Farbprofil in einem fotografischen Workflow, das beschreibt, wie ein Gerät Farbe zu reproduzieren hat. Benutzerprofile werden unter Einsatz von Farbmanagementsoftware für jedes einzelne Gerät im Workflow erstellt – Kameras, Monitore, Tablets, Telefone, Beamer und Drucker.

 

Profil (Beamer) Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Beamers, damit die Farben korrekt wiedergegeben werden.

 

Profil (Scanner) Ein Scannerprofil beschreibt die Umwandlung des scannerspezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben des Scanners umgewandelt werden. Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Scannerfarbraums abdeckt, beschreibt das Scannerprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Profil (Tablet)

Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Tablets, damit die Farben auf dem Bildschirm korrekt dargestellt werden.

 

Profil (Video)

In einem Video-Workflow beschreibt ein Farbprofil den Erstellungsprozess einer spezifischen Suchtabelle (LUT) für die Videoaufnahme.

 

Profilbearbeitung

Die Optimierung von ICC-Profilen per Software, um eine subjektiv bessere Farbabstimmung zu erzielen

 

Proof

Ein Prototyp, anhand dessen der Drucker und der Kunde sehen können, wie das Druckresultat aussehen wird, um ggf. Änderungen vorzunehmen, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird. Proofs von einzelnen Fotos werde als Andrucke bezeichnet. Proofs von Seiten werden als Seitenproofs bezeichnet. Proofs, bei denen mehrere Seiten auf einem großen Druckbogen angeordnet sind, werden als Ausschießproofs bezeichnet.

 

Proofgerät

Ein Gerät, das aufzeigt, wie ein Druckresultat aussehen wird, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird

 

Psychophysisch
Ein Begriff zur Beschreibung des Gebiets der Farbwissenschaft, das sich mit der Beziehung zwischen der physikalischen Beschreibung und der sinnlichen Wahrnehmung befasst

 

Reinheit

Der Sättigungsgrad einer Farbe

 

Q

 

Quadton-Farben

Spezielle multi-monochromatische (S&W) Farben

 

Quark

Seitenlayout-Software für Designer und Publishing-Fachkräfte

 

Warteschlange

Eine Reihe von Aufgaben oder Vorgänge, deren Durchführung durch einen Computer oder ein Peripheriegerät ansteht

 

QuickTime

Eine Anwendung zur Video- und Tonwiedergabe, die von Apple® entwickelt wurde

 

Schnelltrocknende Druckfarben
Härten wesentlich schneller aus als konventionelle Druckfarben und enthalten einen Lösungsmittelanteil, der vom Papier rasch absorbiert wird, um die Trocknung zu beschleunigen

 

R

 

Strahlungsenergie

Eine Energieform des elektromagnetischen Spektrums, die ein Vakuum mit 299.792 Kilometern pro Sekunde durchläuft; langsamer in dichteren Medien (Luft, Wasser, Glas etc.). Die Art der Strahlungsenergie ist durch die Wellenlänge oder Frequenz definiert, sie zeigt aber auch quantenspezifisches Verhalten (korpuskolare Theorie). Die verschiedenen Energiearten können in andere Energieformen (elektrisch, chemisch, mechanisch, atomar, thermisch, Strahlung) umgewandelt werden, aber die Energie selbst geht nicht verloren.

 

Rasterbild

Ein Bild aus Linien oder Pixeln in einem Rasterlayout bzw. eine Rastergrafik (Bitmap)

 

Rasterung

Die Umwandlung eines Vektorbildes in ein Rasterbild

 

RAW  

Ein Dateiformat, das es dem Benutzer ermöglicht, den Dateityp, den Ersteller der Datei und die Header-Informationen festzulegen; unterstützt Farbdaten mit bis zu 48 Bits ohne Komprimierung. Aufgrund der Datenmenge und der erforderlichen Kenntnisse wird es von Laien selten verwendet.

 

Harzbeschichtetes Papier (RC, Resin Coated)

Eine Bezeichnung für Fotopapier mit einer Polyethylen-Beschichtung auf beiden Seiten, das bei den meisten Farb- und einigen Schwarzweiß-Druckanwendungen zum Einsatz kommt

 

Rezeptorschicht

Eine chemische Schicht auf der Oberfläche von Medien, die die Tinte aus der Druckkopfdüse aufnimmt und bindet

 

Rolle
Eine große Papierrolle in Druckmaschinen

 

Referenz

Bei der Bewertung einer Farbdifferenz ist die Referenz die Farbe, mit der alle Messwerte verglichen werden. Man spricht auch von Standard.

 

Reflexionsvermögen

Das Maß für das Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird und je nach der Verteilung der Wellenlänge des Lichts variiert

 

Reflexion, spekular

Spiegelähnliche Reflexion. Der Grad der spekularen Reflexion auf glänzenden Materialien hängt vom Einfallswinkel und der Streuung des Lichts durch unebene Oberflächen ab.

 

Reflexion, gesamt

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Reflexion
Die Abstrahlung des einfallenden Lichts durch eine Oberfläche oder ein Medium von der Seite, auf die es trifft

Auflichtscan

Das Scannen eines lichtundurchlässigen Objekts, zum Beispiel eines Stücks Papier

 

Bildwiederholungsrate

Die Häufigkeit pro Sekunde, mit der ein Monitor Daten abruft

 

Passer

Die Ausrichtung der Schichten einer CMYK-Separation, mit der sichergestellt wird, dass alle Schichten exakt übereinandergedruckt werden 

Passermarken

Die seitlichen Führungslinien der einzelnen Schichten einer CMYK-Separation, die für ein präzises Farbregister (Passer) sorgen

 

Relativ farbmetrisches Rendering Intent

Eine Art der Wiedergabe, bei der eine nahezu exakte Beziehung zwischen Farben innerhalb des Farbraums beibehalten wird, während Farben außerhalb des Farbraums auf den nächsten reproduzierbaren Farbton reduziert („geclippt“) werden. Farbdaten, die bei der relativ farbmetrischen Wiedergabe verloren gehen, können nicht wiederhergestellt werden. Üblicherweise wird sie bei Logos, Volltonfarben und Vektorfarben verwendet.

 

Hochdruck

In der Drucktechnik ein Prozess, bei dem Druckplatten verwendet werden, die vor dem Farbauftrag graviert, geätzt oder sandgestrahlt wurden. Linien oder Bereiche, die abgetragen wurden, werden nicht gedruckt. Die Druckfarben werden von der Oberfläche der Platte entweder durch Reiben mit der Hand oder mit einer Presse auf das Papier übertragen.

 

Wechselbare Speichermedien

Speichergeräte, die entfernt und in ähnliche Wiedergabegeräte eingesetzt werden können

 

Wiedergeben

Die Erzeugung eines 2D-Bildes aus den Daten, die in einer 3D-Szenerie enthalten sind

 

Rendern

Die Anwendung von Farbschattierungen oder -schatten auf ein Computerbild, um eine realistischere Darstellung zu erzielen

 

Rendering Intent (Wiedergabeziel)

Wenn der Ausgangsfarbraum über den Zielfarbraum hinausgeht, besteht die Gefahr, dass gesättigte Farben „geclippt“ werden, was wiederum zu unerwünschten Reflexen führen kann. Im Farbmanagementmodul kann dies auf verschiedene Weise gehandhabt werdeen. Die ICC-Spezifikation beinhaltet vier verschiedene Rendering Intents: absolut farbmetrisch, relativ farbmetrisch, perzeptiv und sättigungserhaltend.

 

Auflösung

Die Details der räumlichen und farblichen Darstellung eines Bildes. Der Wert bezieht sich auf die Anzahl der kleinsten erkennbaren Punkte oder Pixel.

 

Umrechnung

Ändern der Auflösung einer Bitmap-Grafik, ohne die Dateigröße zu ändern

 

Retouchieren

Die manuelle oder digitale Entfernung von Fehlern oder unerwünschten Bereichen eines Bildes

 

RGB (Rot, Grün, Blau)

Ein Farbmodell, das aus den primären additiven Farben des Lichts besteht, die gemischt werden können, um alle anderen Farben zu erzeugen

 

RGB-Drucker

Drucker, die mit den Druckfarben Rot, Grün und Blau (RGB) arbeiten. In der Regel sind sie über den Druckertreiber so eingerichtet, dass sie nur RGB-Daten akzeptieren.

 

RGB True Color

Ein RGB-Farbsystem mit einer Auflösung von 24 Bits pro Pixel für eine Auswahl von über 16 Millionen Farben pro Pixel. Ein solches System wird auch als Echtfarben- oder Vollfarbensystem bezeichnet.

 

RIFF (Raster Image File Format)

Ein Dateiformat für die Speicherung von Graustufenbildern

 

RIP (Raster Image Processor)

Der RIP kann als „Gehirn“ Ihres digitalen Ausgabegeräts betrachtet werden und wandelt digitale Grafikdaten mathematisch in Informationen um, die der Drucker verwenden kann, um Bilder zu erzeugen. Neben der Datenverarbeitung wurden die meisten RIPs an die Anforderungen spezifischer Druckertypen und ihrer Benutzer angepasst. RIPs wickeln Layout-, Farbsteuerungs- und Archivierungsprozesse sowie andere Vorgänge ab.

 

ROM (Read-Only Memory)

Ein Speichertyp, der gelesen aber nicht geändert werden kann

 

Rosetten

Das Muster in einem gedruckten Bild, wenn Farbbildraster in konventionellen Rasterwinkeln angeordnet werden

 

S

 

Abtasten (Sampling)

Die Digitalisierung von analogen Informationen über deren regelmäßige Erfassung

 

Farbsättigung

Das Attribut der Farbwahrnehmung, mit dem der Grad der Abweichung von einem Grauton mit derselben Helligkeit ausgedrückt wird. Grautöne besitzen keine Sättigung. 

 

Sättigungserhaltendes Rendering Intent

Ein Wiedergabeziel, bei dem versucht wird, gesättigte Farben zu erhalten. Eine typische Anwendung ist die Umwandlung von Computergrafiken in einen größeren Farbraum. Gesättigte Farben aus der RGB-Vorlage bleiben auch im neuen Farbraum gesättigt – auch wenn dies zu Farbextremen führen kann.

 

Skalieren

Die Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes über die Erhöhung oder Reduzierung der Anzahl der gescannten Pixel oder der Abtastrate in Bezug auf die Anzahl der Proben pro Zoll, die vom Drucker oder einem anderen Ausgabegerät benötigt werden

 

Scannen

Die Umwandlung eines optischen Bildes in digitale Daten

 

Scanner

Ein Gerät zur Erfassung eines optischen Bildes als digitale Daten

 

Streuung

Diffusion oder Umlenkung der Strahlungsenergie-führenden Partikel mit unterschiedlichem Brechungsindex. Eine Streuung tritt bei Übergangsstellen auf der Oberfläche oder innerhalb eines Mediums auf, das Partikel enthält.

 

Skotopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der Stäbchenzellen bei sehr geringer Helligkeit; Nachtsehen

 

Rasterung

Verfahren zur Erzeugung von Rastertonpunkten

 

Bildschirmfoto

Die Erfassung der aktuellen Monitoranzeige

 

Siebdruck

Schablonenbasierte Anschlagdrucktechnik

 

Bildschirmauflösung

Die Anzahl der unterschiedlichen Pixel, die in den einzelnen Dimensionen auf einem Monitor oder Fernsehgerät dargestellt werden können

 

Auswahl

Die Absonderung eines Teils eines digitalen Bildes zur Bearbeitung oder zum Schutz des ausgewählten Bereichs vor Modifikationen, die an den übrigen „ungeschützten“ Bereichen vorgenommen werden

 

Separation

Die Aufteilung von Halbtonbildern in separate CMYK-Komponenten für den Druck

 

Farbauszug

Eine Farbe in einem Dokument, die auf einer Druckmaschine als separate Platte ausgedruckt werden muss

 

Tönung

Die Färbung einer Oberfläche aufgrund des Lichteinfalls. Die Farbe hängt von der Position, Ausrichtung und den Eigenschaften der Oberfläche und der Lichtquellen ab.

 

Tiefenzeichnung

Subtile Merkmale im dunkleren Teil eines Bildes

 

Schattenpunkt

Der dunkelste druckbare Farbton in einem Bild, der nicht schwarz ist. Alle Farbtöne unterhalb dieses Grenzwertes werden als Schwarz ohne Details gedruckt.

 

Scharfzeichnen

Ein bildoptimierendes Verfahren, bei dem der Kontrast zwischen bestimmten Pixeln verstärkt wird

 

Bogendruckmaschine
Eine Druckmaschine, der Druckbögen anstelle von gerollten Substraten zugeführt werden

Durchscheinen

Tritt ein, wenn Druckfarbe das Papiermedium durchdringt und von der Rückseite zu sehen ist.

 

Seitenführung 

Eine Vorrichtung an der Seite der Druckmaschine, die den Druckbogen während des Druckens in Position hält

 

Freistellen

Das Maskieren oder Ausblenden von Bildbereichen, um ein Element aus dem Hintergrund zu isolieren

 

Simultankontrast

Das Phänomen, das eintritt, wenn die Farbwahrnehmung durch umgebende Farben beeinflusst wird

 

SLR (Single Lens Reflex)

Eine Kamera in einem kleinen Format (35 mm oder 6 cm) mit einem reflektierenden Spiegel, der beim Öffnen der Blende zurückgezogen wird. Mit einer solchen Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf das Bild genau so, wie es im Foto erscheint.

 

Softproof

Die Begutachtung eines digitalen Bildes mit einem Monitor, anstelle einen Hardproof, d. h. einen Korrekturabzug, auszudrucken. Es ist sehr wichtig, dass der für das Softproofing verwendete Bildschirm für eine zutreffende Farbwiedergabe kalibriert ist.

 

Festtinte

Feste Inkjet-Tinte auf Harzbasis. Vor dem Druck werden Druckkopf und Tinte erhitzt, um die Tinte zu verflüssigen. Auf dem Substrat kühlt die Tinte sehr schnell ab. Sie kann auch zunächst auf eine Trommel aufgebracht werden, von der sie wie bei einer Offsetdruckmaschine auf das Substrat übertragen wird. Der Prozess wird auch als „Phasenwechsel“ bezeichnet.

 

Räumliche Auflösung

Das kleinste Merkmal eines Bildes, das als Teil des Gesamtbildes erkannt werden kann

 

Specifications for Web Offset Publications (SWOP)
Amerikanische Standardspezifikationen für das Drucken auf Offsetdruckmaschinen

Spektral
Zum sichtbaren Spektrum gehörig und somit farbbezogen

Spektraldaten

Anhand der Spektraldaten lässt sich ein Gegenstand eindeutig identifizieren. Diese Methode basiert auf der Wellenlänge des Lichts, das von ihm reflektiert wird.

 

Spektrale Energieverteilung
Grafische oder numerische Darstellung von Strahlungsenergie pro Einheit der Wellenlänge für eine bestimmte Lichtquelle

 

Spektrale Reflexionskurve

Die spektrale Reflexionskurve ist eine grafische Darstellung der Farbzusammensetzung eines Gegenstands. Die x-Achse zeigt die Wellenlängen von 380 nm bis 700 nm und die y-Achse das relative Reflexionsvermögen (die vom Gegenstand reflektierte Lichtmenge in %) an.

 

Spektralfotometer

Ein Gerät, das die Lichtreflexion im sichtbaren Spektrum misst, bei Wellenlängen zwischen circa 380 bis 720 nm. Diese sehr präzisen Daten können dann in densitometrische oder farbmetrische Daten umgerechnet werden. Das Spektralfotometer ist deshalb als Messinstrument so nützlich, weil es sowohl für die Dichtekalibrierung als auch für die ICC-Profilierung verwendet werden kann.

 

Spektralfotometrische Kurve

Ein mit einem Spektralfotometer ermittelter Graph, bei dem das relative Reflexions- oder Transmissionsvermögen (bzw. die Absorption) die Ordinate darstellt und die Wellenlänge oder Frequenz die Abszisse.

 

Spektrum

Die räumliche Anordnung der Komponenten der Strahlungsenergie nach ihrer Wellenlänge, Wellenzahl oder Frequenz; in diesem Kontext der gesamte Bereich der sichtbaren Wellenlängen der abgestrahlten Lichtenergie

 

Spekular (spiegelnd)

Das Leuchten eines Gegenstands mit einer glänzenden Oberfläche

 

Specular Component Excluded (SCE)
Die Messung der Reflexion unter Ausschluss des spekularen Reflexionsvermögens, d. h., nur die diffuse Reflexion wird ermittelt

Specular Component Included (SCI)
Die Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Spiegelglanz
Relative fraktionierte Lichtreflexion einer Oberfläche in Spiegel- oder spekularer Richtung

 

Glanzlicht

Kleine Lichterpartie eines Bildes mit wenigen oder ohne Details

 

Spekulare Reflexion
Die Reflexion eines Energiestrahls in einem Winkel, der gleich dem Einfallswinkel, aber diesem entgegengesetzt ist; spiegelähnliche Reflexion

 

Specular Reflectance Excluded (SCE)

Reflexionsmessung, bei der die spekulare Reflexion ausgeschlossen ist; diffuse Reflexion. Der Ausschluss kann über einen Einfallswinkel von 0 Grad (senkrecht) auf die Proben erreicht werden. Auf diese Weise wird die spekulare Komponente der Reflexion mithilfe von Schwarzabsorbern oder Lichtfallen im spekularen Winkel zurück in das Instrument reflektiert, wenn der Einfallswinkel nicht rechtwinklig ist, bzw. bei Richtungsmessungen über die Messung in einem Winkel, der vom spekularen Winkel abweicht.

 

Specular Reflectance Included (SCI)

Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Sonderfarben

Sonderfarben, zum Beispiel PANTONE®, sind Druckfarben, die aus einer Farbpalette ausgewählt werden und in der Regel nicht mit CMYK dargestellt werden können. Die einzelnen Farben werden gemischt und in einem separaten Druckwerk platziert. Sonderfarben sind im Zwei- oder Dreifarbendruck kosteneffektiv und können außerdem für Farben verwendet werden, die mit dem Vierfarbendruckverfahren nicht adäquat wiedergegeben werden können. Verwenden Sie Sonderfarben, wenn Sie drei oder weniger Farben benötigen und keine Fotografien mit CMYK-Farben reproduzieren oder wenn Sie Logos oder andere Grafikelemente drucken möchten, für die eine präzise Farbabstimmung erforderlich ist.

 

sRGB

Einer von mehreren Standard-RGB-Farbarbeitsräumen. Eignet sich ideal für Bilder im Internet.

 

Standard-Lichtart
Die relative Energie, die von einer realen oder imaginären Lichtquelle ausgesendet wird, die für jede Wellenlänge ihrer spektralen Verteilung mathematisch definiert ist

 

Standard

Bei der Bewertung der Farbdifferenz ist der Standard die Farbe, mit der alle gemessenen Werte verglichen werden. Man spricht auch von Referenz(farbe).

 

Standardbeobachter (1931, 2-Grad-Beobachter)
Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad ist der Standardbeobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1931 empfohlen wurde. Diese Empfehlung basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 2 Grad.

 

Stochastische Rasterung

Ein Druckrasterungsprozess, bei dem Punkte gleicher Größe wie zufällig angeordnet werden, um die Illusion von verschiedenen Tonwertstufen zu erzeugen. Wird auch als FM-Rasterung bezeichnet.

 

Anschlag
Der Ort auf dem Ladetisch, wo die Druckbögen vor der Aufnahme durch die Zylinderklemmen angehalten werden, um ein konstantes Seitenregister zu gewährleisten

 

Stylus

Ein Werkzeug, das auf einem grafischen Eingabe-Tablett als Zeicheninstrument oder als Maus verwendet wird

 

Unterabtastung

Scannen mit einer suboptimalen Abtastrate

 

Substrat

Ein Material zur Aufnahme eines gedruckten Bildes, eines Farbstoffs oder eines Farbmittels

 

Subtraktive (reflektierende) Farbe

Bei subtraktiven Farbsystemen (z. B. beim Drucken) werden bestimmte Farbanteile durch Reflexion oder Transmission entfernt. Die subtraktiven Primärfarben sind das Gegenteil der additiven Primärfarben, d. h. Cyan (minus Rot), Magenta (minus Grün) und Gelb (minus Blau). Die subtraktiven Sekundärfarben sind Rot (Magenta plus Gelb), Grün (Cyan plus Gelb) und Blau (Cyan plus Magenta). Die subtraktive Tertiärfarbe ist Schwarz (Cyan plus Magenta plus Gelb).

 

Subtraktive Farbmischung
Eine Farbmittelmischung, bei der sowohl die Absorption als auch die Streuung unterschiedlicher Pigmente (mindestens zwei) zu berücksichtigen ist

Subtraktive Primärfarben

Cyan, Magenta und Gelb. Wenn alle drei subtraktiven Primärfarben mit 100 % auf weißem Papier kombiniert werden, ergibt dies theoretisch die Farbe Schwarz Die Mischung mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Farbraum mit verschiedenen Farben. Die Kombination von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine additive Primärfarbe, entweder Rot, Grün oder Blau.

 

Ergänzender Beobachter (1964, 10-Grad-Beobachter)

 

Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad ist der ergänzende Beobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1964 übernommen wurde. Er basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 10 Grad.

 

Umgebung
Bereich des Sichtfeldes, der das zentrale Feld oder das zu untersuchende Muster unmittelbar umgibt

 

SWOP (Standard Web Offset Printing)

Die Standards, die die Farbeigenschaften und die Tonwertzunahme einer Rotationsdruckmaschine definieren

 

T

 

Ziel

Unabhängig davon, ob die Bearbeitung visuell oder mit einer Farbmanagementsoftware erfolgt, liefern Zielbilder einen Farb- und Graustufenbereich für die Kalibrierung von Monitoren, Druckern, Scannern und Digitalkameras.

 

Testchart

Sammlung von Farbfeldern, die zur Erstellung von ICC-Profilen für Eingabe- und Ausgabegeräte dienen. Testcharts sind in Form von Papier oder transparentem Material oder auch in Form von Dateien erhältlich.

 

Thermo-Tintenstrahldrucker

Drucker, bei dem Tintenstrahl-Druckköpfe mit einem thermischen System eingesetzt werden, um die Tinte aufzubringen

 

Thermotransferdrucker

Ein Drucker für den Digitaldruck, bei dem die Druckfarben (auf Harz- oder Wachsbasis) von einer Folie oder einem Band auf die Medien, z. B. Papier oder Vinyl, übertragen werden

 

Thermochromie
Eine reversible Farbänderung einer Probe durch eine Änderung der Temperatur der Probe. Typisch für hochgesättigte (lebendige) Farben, z. B. helle Rot-, Gelb- und Orangetöne.

Drittanbieter-Software

Software, die entweder kostenlos verteilt oder von einem anderen Unternehmen als dem Originalanbieter der Entwicklungsplattform vertrieben wird

 

Miniaturansicht

Eine kleine Version eines Bildes, die für die Indizierung von Bilddatenbanken oder für die Vorschau eines sehr großen Bildes verwendet wird

 

TIFF oder TIF (Tagged Image File Format)

Das Standard-Dateiformat, das bei den meisten digitalen Bildbearbeitungsprogrammen zum Einsatz kommt. TIFF ist ein stark erweiterbares Format, das die Kennzeichnung von Bilddaten mit zusätzlichen Informationen über ein Bilddateiverzeichnis (Image File Directory, IFD) ermöglicht, das Header-Informationen enthält, die jedoch kein Teil des Datei-Headers sind. TIFF kann für Schwarzweiß-, Graustufen-, RGB- und CMYK-Bilder verwendet werden. Das TIFF-Format kann unkomprimiert verwendet werden oder mit einer Vielzahl von Komprimierungsmethoden. Am häufigsten wird jedoch die LZW-Komprimierung genutzt. Es handelt sich wahrscheinlich um das vielseitigste Dateiformat.

 

Tiling (Kacheldarstellung)

Die Aufteilung eines Bildes in Abschnitte für die Bearbeitung oder den Druck

 

Tönen/Farbton

Das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln. Ebenso die Farbe, die durch das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln entsteht. Die resultierende Mischung ist heller und weniger gesättigt als die Farbe ohne das hinzugefügte Weiß.

 

Oberflächenbeschichtung

Die Beschichtung der Oberfläche von Tintenstrahl- oder anderen Medienarten während des Herstellungsprozesses. Die Oberflächenbeschichtung verbessert die Farbhaftung und andere Leistungsmerkmale und unterstützt die Steuerung der Tonwertzunahme, der Trocknungszeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit.

 

Tonwertkurve

Eine Kurve, die die Beziehung zwischen den Eingabe- und Ausgabewerten für Helligkeit und Farbe beschreibt, und herangezogen werden kann, um den Kontrast des Bildes anzupassen

 

Toner

Ein trockenes, pulverartiges Pigment, das von Druckern und Kopiergeräten verwendet wird und ein Farbmittel, einen elektrostatischen Thermoplasten, ein Ladungssteuerungsmittel und oftmals ein magnetisches Material enthält

 

Gesamtfarbdifferenz (oder Delta E)
Eine einzelne Zahl, die den Wert der Differenz (Größe, Grad oder Menge) zwischen zwei Farben angibt Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Gesamtfarbauftrag

Beim CMYK-Druck ist es oftmals wichtig, die Farbmenge auf der Seite zu begrenzen, um lange Trocknungszeiten, Verschmieren und einen übermäßigen Farbeinsatz zu vermeiden. Bei UCR- oder GCR-Separationen kann der Gesamtfarbauftrag auf einer Skala von 0 bis 400 % quantifiziert werden. C, Y, M und K von jeweils 100 % ergibt 400 %. Beim UCR- und GCR-Verfahren ist der Gesamtfarbauftrag im CMYK-Druck typischerweise auf 200 bis 320 % begrenzt.

 

Gesamtreflexion

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Durchlicht-Scan

Ein Durchlicht-Scanner ermöglicht es, dass Licht ein transparentes oder transluzentes Objekt, zum Beispiel ein Negativ oder ein Dia durchdringt.

 

Transformieren

Die mathematische Konvertierung von einem Farbraum zu einem anderen, zum Beispiel RGB zu CMYK

 

Transluzent

Diffuse Übertragung von Licht. Kein deutliches Bild ist zu sehen.

 

Transluzenz
Zustand zwischen vollständiger Opazität und vollständiger Transparenz, teilweise opak

 

Transmission
Vorgang, bei dem einfallendes Licht durch ein Material oder einen Gegenstand übertragen („transmittiert“) wird

 

Transmissionsvermögen (von Licht)
Der Anteil des emittierten Lichts einer bestimmten Wellenlänge, der nicht reflektiert oder absorbiert wird, sondern ein Material oder einen Gegenstand durchdringt

 

Transparent

Ein Material, das Licht mit minimaler Diffusion oder Streuung hindurchlässt. Durchsichtig, nicht opak

 

Überfüllen (Trapping)

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, das kleinere Registerabweichungen während des Druckvorgangs zulässt 

 

Tristimulus

Drei Stimuli umfassend; wird im Allgemeinen verwendet, um Komponenten einer additiven Mischung zu beschreiben, die erforderlich ist, um eine bestimmte Farbempfindung auszulösen

 

Tristimulus-Werte
Die Beträge (in Prozent) der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zum Abgleich mit einer Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und Funktionen zum Abgleich der Farben für den Normalbeobachter müssen angegeben werden. Falls nicht, wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den Beobachter von 1931 (2-Grad-Sichtfeld) und die Lichtart C beziehen.

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color)

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

True Color

Die übliche Bezeichnung für eine 24-Bit-Farbe

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color) 

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

Trübheit
Die verringerte Transparenz einer Probe aufgrund von Feinstaub

 

TWAIN

Ein branchenweiter Standard für die Verbindung von Geräten wie Scanner und Digitalkameras mit Softwareprogrammen

 

U

 

Ultraviolett
Strahlungsenergie unterhalb von 380 nm; Bereich des elektromagnetischen Spektrums zwischen circa 10 und 380 nm

 

Ultraviolett- (UV) Aufheller

Farbstoffe, die ultraviolette Strahlung absorbieren und einen Teil der UV-Strahlung erneut als sichtbares Licht in den blauen Bereich des Spektrums abstrahlen. Auf diese Weise erscheint Papier heller und weniger gelblich. Die UV-Reflexion ist mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar, aber Papiersorten mit einer Menge Aufheller werden mit Schwarzlicht oder einem Spektralfotometer erkannt.

 

Ultraviolett- (UV) Farbe
Druckfarbe, die Acrylderivate und Fotoinitiatoren enthält, um den Trocknungsprozess auszulösen, wenn die Farbe ultravioletter Strahlung ausgesetzt wird

 

Ultraviolettes (UV-) Licht

Strahlungsenergie mit Wellenlängen, die geringfügig kürzer als das sichtbare Spektrum sind

 

Ultraviolett- (UV) Schutzglasur

Ein Acrylglas im Rahmungshandwerk, das Inhibitoren gegen ultraviolettes Licht aufweist, die in der Lage sind, 99 Prozent der UV-Strahlen auszufiltern – eine der Ursachen für das Verblassen von Drucksachen

 

Ultraviolett- (UV) Beständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit eines Objekts gegen eine Veränderung unter UV-Lichtquellen, einschließlich des Tageslichts

 

Under Color Removal (UCR, Unterfarbenentfernung)

Die Entfernung von gleichen Mengen an Gelb, Magenta und Cyan aus den neutralen Schattenbereichen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug. Vergleiche mit GCR.

 

Gleichförmige Farbtafel (UCS-Farbtafel)
Eine der zahlreichen Transformationen des CIE-Chromatizitätsdiagramms, auf dem alle Paare aus soeben erkennbar unterschiedlichen Farben mit gleicher Luminanz durch ein Punktepaar dargestellt werden, das durch nahezu gleiche Abstände voneinander getrennt ist

 

Gleichabständiger Farbraum
Ein Farbraum, in dem äquivalente numerische Unterschiede äquivalente visuelle Unterschiede darstellen, ungeachtet der Position innerhalb des Farbraums. Ein wirklich gleichabständiger Farbraum ist seit vielen Jahren schon das Ziel der Farbwissenschaftler. Die meisten Farbräume werden als gleichabständig bezeichnet, obwohl sie es eigentlich – gemessen am Chromatizitätsdiagramm – nicht hundertprozentig sind.

 

Unschärfemaskierung (USM)

Ein Verfahren zum Schärfen von Bildern

 

Entpacken

Das Dekomprimieren von Dateien

 

Hochladen

Das Senden einer Datei an einen Netzwerkhost oder ein anderes System

 

 V

 

Wert (Munsell-System)

Ein im Munsell-System verwendetes Farbattribut zur Angabe der Helligkeit einer Probe bei Tageslichtbetrachtung. Dieser Wert gibt eine Zahl zwischen 0 (ideales Schwarz) und 10 (ideales Weiß) in optisch etwa gleich großen Schritten an.

 

Druck mit variablen Daten

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente während des Druckprozesses mithilfe von Daten aus einer Datenbank mit Bildern oder Text angepasst werden können

 

VCD (Video CD-ROM)
Ein digitales Full Motion-Videoformat auf CD-ROM mit MPEG-1-Videokomprimierung, bei dem eine Programmsteuerungsleiste mit Bedienelementen ähnlich denen eines Videorekorders integriert ist

 

Vektorbild

Ein Bild, das über mathematisch definierte Formen wie Linien und Vielecken sowie Text und Objektgruppen im Gegensatz zu entsprechenden Bitmaps dargestellt wird; wird auch als Liniengrafik bezeichnet.

 

VGA (Video Graphics Array)

Anzeigestandard mit einer Auflösung von 640 x 480 und 16 Farben

 

Lichtkabine

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Lichtkabine 

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Virtueller Speicher

Ein Speichertyp auf Festplatte, der tatsächlichen Arbeitsspeicher (RAM) simuliert

 

V-RAM (Video Random Access Memory)

Ein spezieller RAM-Typ, der zeitgleiche Lese- und Schreibvorgänge ermöglicht. Auf diese Weise können Informationen an den Monitor gesendet und gleichzeitig neue Informationen vom Videoprozessor empfangen werden.

 

Sichtbares Farbspektrum

Der Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen 380 nm und 700 nm, der mit dem bloßen Auge erkennbar ist.

 

Akzeptabilitätsvolumen
Mit dem Akzeptabilitätsvolumen wird der Ort akzeptabler Versuche im jeweiligen Farbraum dargestellt. Es handelt sich dabei um einen dreidimensionalen Bereich um eine Standardvorgabe herum, der durch Toleranzwerte definiert ist. Wenn sich ein Versuch innerhalb dieses Volumens bewegt, ist er den Toleranzkriterien gemäß akzeptabel. Fällt er außerhalb dieses Volumens, ist er den Toleranzkriterien gemäß nicht akzeptabel.

 

VRML (Virtual Reality Modeling Language)

Eine Programmiersprache, die die Animation von virtuellen Räumen auf Webseiten unterstützt

 

W

 

WAV

Ein Format für die Speicherung und Übertragung von Audiodateien, das durch die Dateierweiterung .wav gekennzeichnet ist

 

Auswaschen
Das Reinigen des Farb- und Feuchtwerks beim Wechsel der Druckfarben

 

Wasserzeichen

Ein dezentes Hintergrundbild auf einer Drucksache oder in Dateien, das als Sicherheitsmerkmal (zum Beispiel auf Banknoten oder Schecks) oder zur Kennzeichnung des Urheberrechts eines Bildes dient. Eine Markierung oder ein Symbol, die im bedruckten Substrat integriert sind und in der Regel auf den Hersteller des Substrats hinweisen

 

Wellenlänge

Der Abstand zwischen den höchsten Punkten zweier benachbarter Wellen

 

Rotationsdruckmaschine

Eine Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine, die beide Seiten einer Endlos-Papierrolle bedruckt. Rotationsdruckmaschinen werden für den hochvolumigen Druck, z. B. von Zeitungen und Magazinen, verwendet.

 

Weiß

Das Ergebnis der Mischung der additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau). Im subtraktiven Farbmischsystem ist Weiß das Resultat des Nichtvorhandenseins jeglicher Farbe.

 

Weißabgleich

Der Ausgleich der Farbkomponenten zur Erzeugung eines reinen Weißtons beim Fotografieren oder Scannen eines weißen Objekts; eine Alternative zur Farbtemperatureinstellung

 

Weißpunkt

Die Farbe und Intensität des hellsten Weißtons eines Gerätes. Bei Druckern ist dies gewöhnlich das Weiß des Papiers. Bei Scannern die Farbe, die gescannt Werte von 255, 255, 255 (RGB) erzeugt. Im Idealfall besitzt der Weißpunkt eine hundertprozentig neutrale Reflexion und Transmission.

 

Weißreflexionsstandard
Ein physikalischer Weißstandard eines unvollständig streuenden Materials, zum Beispiel weiße Keramik, das in Bezug auf den perfekten lichtstreuenden Körper kalibriert ist

 

Weißgrad
Eigenschaft, anhand derer die Farbe eines Objekts in Bezug auf den bevorzugten Weißton beurteilt wird

 

Breitband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Cool White und Warm White, die mit ihrer Phoshpormischung breitbandiges, sichtbares Licht erzeugen

 

Wide Area Network (WAN)

Ein Netzwerk, das eine große geografische Fläche abdeckt und in der Regel mit geringeren Geschwindigkeiten als ein Local Area Network (LAN) betrieben wird

 

Arbeitsraum

Arbeitsräume bieten einen gemeinsamen Farbraum, in dem Workflows für einen präzisen Farbabgleich zwischen Eingabe und Ausgabe miteinander verbunden werden können.

 

WYSIWYG

„What you see is what you get“ bezeichnet eine Oberfläche, mit der auf dem Monitor präzise dargestellt wird, wie Schriftarten und Bilder auf dem Ausdruck erscheinen. 

 

X

 

X 

Einer der CIE-Tristimuluswerte – die rote Primärfarbe

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

XML (Extensible Markup Language)

Eine Untergruppe von SGML mit dem Ziel, SGML im Internet genauso bereitzustellen, zu empfangen und zu verarbeiten wie HTML

 

XYZ
Die Gruppe der Tristimuluswerte für die numerische Beschreibung einer Farbe; wird mithilfe von ASTM E308-85 berechnet.

 

xyY (Chromatizitätskoordinaten)
Ein nicht gleichabständiger Farbraum, bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. x und y beschreiben dabei die Chromatizität (Farbton und Sättigung) einer Farbe, und Y steht für ihre Leuchtkraft (Helligkeit).

 

Y

 

Y
Einer der drei CIE-Tristimuluswerte; entspricht der Lichtreflexion oder -transmission – die grüne Primärfarbe.

 

Z

 

Z

Einer der drei CIE-Tristimuluswerte – die blaue Primärfarbe

 

Zebrastreifen

Merkmal, an dem man erkennen kann, wo bestimmte Helligkeitsbereiche im Bild „ausgedünnt“oder zu hell sind. Wenn dies auf einer bestimmten Ebene der Fall ist, erscheinen die Zebrastreifen im jeweiligen Bereich, um anzuzeigen, dass dieser eventuell zu hell ist. Bei diesen Zebrastreifen handelt es sich lediglich um eine Reihe schwarzer Streifen, die umherwandern. Auch wenn Ihnen der Begriff neu ist, wird Ihnen das Phänomen bekannt vorkommen.

 

Zippen

Das Komprimieren einer Datei

 

Zoomen

Das Vergrößern eines Bildausschnittsa*

Rot-Grün-Koordinate im CIE L*a*b* Farbraum. Ein positiver Wert a* gibt Rot-Intensität und ein negativer Wert a* Grün-Intensität an.

 

Absolut farbmetrischer Rendering Intent

Ein Rendering Intent (Wiedergabeziel), bei dem Farben innerhalb des Farbraums erhalten bleiben und Farben außerhalb des Farbraums auf den Farbraum reduziert („geclippt“) werden. Mit dieser Methode wird der Weißpunkt beibehalten, sie kann jedoch zu Farbverschiebungen führen. Die absolut farbmetrische Wiedergabe wird gewöhnlich beim Proofing, doch nur selten in der Fotografie verwendet.

 

Absolutweiß

In der Theorie ein Material, das sämtliche Lichtenergie bei jeder sichtbaren Wellenlänge reflektiert. In der Praxis ein reines Weiß mit bekannten spektralen Reflexionsdaten, das als Referenzweiß für alle Messungen der absoluten Reflexion dient. Bei der Kalibrierung eines Spektralfotometers wird häufig eine Keramikkachel als Referenz für das Absolutweiß verwendet.

 

Absorbieren (Absorption)

Umwandlung der Energie elektromagnetischer Wellen in andere Formen, z. B. Wärme, infolge der Wechselwirkung mit Materie. Eine Abnahme der gerichteten Transmission einfallender Strahlung, die zu einer Änderung (Umwandlung) der absorbierten Energie führt.

 

Absorptionsvermögen
„Fähigkeit, Licht aufzunehmen.“ Je höher der Wert, desto mehr Licht absorbiert die Probe. Der typische Wertebereich beträgt 0 bis 3,0. Mathematisch wird das Absorptionsvermögen so berechnet: A = log10(1/T), wobei T die Transmission ist, die als Dezimalwert von 0 bis 1 ausgedrückt wird (z. B. steht 0,5 R für 50 % R). Hierbei handelt es sich um dieselbe Gleichung, die auch für die Berechnung der Dichte in der grafischen Industrie und in der Fotografie herangezogen wird.

 

Achromatische Farbe

Licht ohne Farbe, das ein neutrales Weiß, Grau oder Schwarz ohne Farbtönung erzeugt

 

Adaptation
Die Fähigkeit des Auges, sich an verschiedene Lichtquellen oder Lichtstärken anzupassen. Auf diese Weise kann unser visuelles System seine Empfindlichkeit auf unterschiedliche Lichtbedingungen einstellen.

 

Additive Farben

Erzeugen zahlreicher Farben aus einer Summe von Primärfarben. Das am häufigsten verwendete additive Farbmodell ist RGB (Rot, Grün, Blau), das von Computermonitoren zur Anzeige und von Scannern und Digitalkameras zur Aufnahme eingesetzt wird.

 

Additive Farbmischung 

Mischung der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau. Zum Beispiel ergeben Grün + Rot = Gelb, Rot + Blau = Magenta und Blau + Grün = Cyan.

 

Additive Primärfarben  

Rotes, grünes und blaues Licht. Wenn alle drei additiven Primärfarben mit 100%iger Intensität gemischt werden, ergibt sich weißes Licht. Die Kombination mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Spektrum unterschiedlicher Farben. Die Mischung von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine subtraktive Primärfarbe: 100 % Rot + 100 % Grün = Gelb, 100 % Rot + 100 % Blau = Magenta, 100 % Grün + 100 % Blau = Cyan.

 

Adressierbare Auflösung

Die maximale Auflösung eines Geräts

 

Adobe® Acrobat®

Software von Adobe zur Erstellung und Anzeige von PDF-Dateien (Portable Document Format). Im PDF-Format können Dokumente im ursprünglichen Layout angezeigt werden, ohne die Software oder Schriftarten zu besitzen, die zur Erstellung der Datei verwendet wurden.

 

Adobe® Creative Suite®

Eine Anwendungssammlung für Grafikdesign, Videobearbeitung und Webentwicklung von Adobe Systems, darunter Photoshop®, Illustrator®, Acrobat®, InDesign® und Bridge für die Verwaltung aller installierten Creative Suite-Anwendungen

 

Airbrush

Ein Software-Tool in Bildbearbeitungsprogrammen, das die Effekte einer mechanischen Spritzpistole simuliert

 

Alias-Effekt

Das stufenartige Erscheinungsbild von Kanten in einem Bild mit niedriger Auflösung. Dies kann durch eine unsachgemäße Abtastung oder Verarbeitung verursacht werden. Wird auch als „Auszackung“ oder „Jagging“ bezeichnet.

 

Umgebungslicht

Das natürliche oder künstliche Licht in einem Raum. Das Umgebungslicht wirkt sich darauf aus, wie Farben auf Bildschirmen und Drucksachen erscheinen, und es sollte bei der Farbbeurteilung berücksichtigt werden.

 

ANSI (American National Standards Institute)

US-amerikanische Normungsbehörde, die unter anderem IT-Systeme für Handels- und Kommunikationszwecke standardisiert. Die Programmiersprachen COBOL, FORTRAN und C sind zum Beispiel ANSI-Standards.

 

Einfallswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl auf die Oberfläche eines Objekts fällt (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Reflexionswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl von der Oberfläche eines Objekts reflektiert wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Betrachtungswinkel
Der Winkel, in dem eine Probe betrachtet wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Anti-Aliasing                        

Die Entfernung oder Reduzierung gezackter Kanten mithilfe von Mittelungs- oder Mischtechniken

 

Druckbestäubungspuder
Ein Stärkepulver, das auf frisch bedruckte Bogen gesprüht wird, um ein Verschmieren oder einen Abdruck auf die Unterseite des darüber liegenden Bogens zu verhindern

 

Scheinbare Farbtemperatur
Die Farbwirkung einer Lichtquelle in Bezug auf die absolute Farbtemperatur eines idealisierten „schwarzen Strahlers“ mit derselben Farbe

 

Erscheinungsform Die Manifestation von Objekten und Materialien anhand visueller Attribute wie Größe, Form, Farbe, Struktur, Glanz, Transparenz und Opazität

 

Apple ColorSync

Ein plattformunabhängiges Farbmanagementsystem von Apple, das grundlegende Funktionen für Farbkalibrierung, Proofing und Farbreproduktion mithilfe von Eingabe-, Ausgabe- und Anzeigegeräten vorsieht. ColorSync unterstützt auch systemweite Farbmanagementeinstellungen, die sich speichern und auf unterschiedliche Jobs anwenden lassen.

 

Artefakt

In digitalen Grafiken unerwünschte visuelle Anomalien oder Fehler, die von einem Eingabe- oder Ausgabegerät oder einem Softwarevorgang erzeugt werden und die Bildqualität herabsetzen

 

Künstliches Tageslicht

Pauschaler Begriff für Lichtquellen, die häufig mit Filtern ausgestattet sind und mit denen versucht wird, die Farb- und Spektralverteilung des Tageslichts nachzuahmen. Eine genauere Beschreibung der Lichtquelle ist in der Regel sinnvoller.

 

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Ein Codierungssystem, das Buchstaben, Zahlen und Symbole in Binärwerte umwandelt, die ein Computer verstehen kann

 

Seitenverhältnis

Die Beziehung zwischen den horizontalen und vertikalen Maßen eines Bildes. Der horizontale Wert wird zuerst angegeben, z. B. 3:2.

 

Attribut

Kennzeichnendes Merkmal einer wahrgenommenen Erscheinung. Farben werden häufig mit den Attributen Tönung, Sättigung und Helligkeit beschrieben.

 

B

 

b*

Gelb-Blau-Koordinate im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein positiver Wert b* gibt Gelb-Intensität und ein negativer Wert b* Blau-Intensität an.

 

Streifenbildung

Ungenaue Farbdarstellung, die zu Streifenmustern aufgrund von harten, abrupten Übergängen zwischen verschiedenen Farbbereichen führt. Ursache können unzureichend definierte Farb- oder Graustufenbereiche beim Ausgabegerät oder unzureichende Informationen im Original sein.

 

Bandbreite

Die Übertragungskapazität eines Netzwerks oder einer Datenverbindung. Je höher der Wert ist, desto schneller ist die Übertragung. Bei der analogen Übertragung wird die Bandbreite in Zyklen pro Sekunde oder Hertz (Hz) gemessen. Bei der digitalen Übertragung wird die Bandbreite in Bits pro Sekunde (Bit/s) gemessen.

 

Lambert-Beersches Gesetz
Beschreibt die mathematische Beziehung zwischen der Absorption der Lichtenergie und der Konzentration eines Farbstoffs oder Pigments.

Bit-Tiefe

Die Anzahl der Bits, mit denen der Farbton oder die Farbe der einzelnen Pixel in einem Bild definiert ist. Ein 1-Bit-Bild ist schwarzweiß, ein 8-Bit-Graustufenbild liefert 256 Grauschattierungen, ein 8-Bit-Farbbild liefert 256 Farben und ein 24-Bit-Bild liefert über 16 Millionen Farben (8 Bits für Rot, 8 für Blau und 8 für Grün).

 

Bitmap (BMP)

Ein Bilddateiformat, das auf einem rechtwinkligen Raster aus Pixeln oder Punkten beruht und vorwiegend bei Microsoft Windows- und OS/2-Betriebssystemen Verwendung findet. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie RLE-Komprimierung.

 

Bits pro Pixel (BPP)

Die Anzahl der Bits, mit denen die Farbe oder Intensität eines Pixels beschrieben wird. Wenn zum Beispiel 8 Bits für einen Wert aus dem RGB-Farbmodell verwendet werden, können jeweils 3 Bits für die roten und grünen Werte und 2 Bits für den blauen Wert verwendet werden. Der Farbe Blau wird ein kleinerer Bereich zugewiesen, weil das menschliche Auge weniger blaue Zapfen enthält und deshalb Blauvariationen nicht so intensiv wahrnimmt.

 

Bits pro Sekunde (Bit/s)

Eine Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit, die die Anzahl der Bits angibt, die in einer Sekunde einen bestimmten Punkt passieren

 

Schwarz

Die Farbe, die entsteht, wenn ein Gegenstand alle Wellenlängen einer Lichtquelle absorbiert

 

Schwarzkörperkurve (Planckscher Kurvenzug)
Die Reihe von Punkten in einem Chromatizitätsdiagramm, die die Farben idealer Strahler mit verschiedenen Farbtemperaturen darstellen

Schwarzer Strahler
In der Theorie ein Gegenstand, der alle Energie absorbiert, mit der er in Kontakt kommt

 

Schwarzaufbau

Das Hinzufügen von schwarzer Farbe zu den anderen Prozessfarben (Cyan, Magenta und Gelb) beim Drucken eines Bildes. Der Schwarzaufbau erfolgt in der Regel über einen Unbuntaufbau (Gray Component Replacement, GCR) oder eine Unterfarbenreduktion (Under Color Removal, UCR).

 

Schwarzpunkt

Der dunkelste Schatten im Histogramm eines Bildes, mit einem Wert von 0, 0, 0. Der Schwarzpunkt kann herangezogen werden, um den Tonwertbereich des Bildes anzupassen. Im Idealfall entspricht er einer neutralen Reflexion oder Transmission von 0 %.

 

Gummituch
Eine Konstruktion aus Tuch und Gummi, die auf spezielle Zylinder einer Offset-Druckmaschine aufgespannt wird, um die Farbe von den Druckplatten auf das Papier zu übertragen

 

Gummituchschiene
Zubehörteil einer Offset-Druckmaschine, mit dem das Gummituch am Zylinder befestigt wird

 

Gummituchzylinder
Der Zylinder, der bei einer Offsetdruckmaschine die farbführenden Bereiche der Druckplatte auf das Papier überträgt

 

Beschnitt

Ein Bildbereich, der über das beschnittene Endformat einer Seite hinausgeht

 

Blooming (Lichthof)

Ein visueller Effekt in der Fotografie, bei dem die Überbelichtung eines Bildsensors oder zu starkes Licht angrenzende Bildbereiche beeinträchtigt. Eine solche „digitale Überbelichtung“ kann zu einer Verzerrung des Motivs und/oder der Farben führen.

 

Unschärfe

Verschwommene Darstellung von Bilddetails

 

Freigabebogen

Ein vom Grafiker akzeptierter Proof, der als Vergleichsstandard für alle nachfolgenden Drucke verwendet wird. Manche Druckereien bestehen auf einem unterzeichneten Freigabebogen, bevor sie mit dem Auflagendruck beginnen.

 

Bounding Box (Begrenzungsrahmen)

In Grafikanwendungen der kleinste, regelmäßig geformte Rahmen, der ein Objekt umgibt; in der Regel rechteckig

 

Helligkeit

Die Gesamtintensität eines Bildes. Je geringer der Helligkeitswert, desto dunkler ist das Bild; je höher der Wert, desto heller ist das Bild.

 

Bronzieren

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten kann, wenn Bildbereiche mit dunklen Reflexionen an Bereiche angrenzen, die keine oder wenig Farbe aufweisen. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Man spricht auch von „Glanzdifferenz“.

 

C

 

C*

Koordinate der Chromatizität (d. h. des Farbwerts) im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein C*-Wert von 0 (null) entspricht einer vollkommen neutralen Farbe, während ein höherer C*- Wert auf eine stärker gesättigte Farbe hinweist.

 

Cache

Ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für Daten, auf die häufig zugegriffen wird

 

Kalibrierung

Zweiter Schritt im Farbmanagementprozess. Ein Gerät wird damit auf die bekannten Spezifikationen zurückgesetzt, um Farbverschiebungen im Zeitverlauf zu kompensieren. Eine Kalibrierung muss für Geräte durchgeführt werden, deren Farbeigenschaften sich häufig ändern, zum Beispiel Monitore (weil der Phosphor mit der Zeit an Helligkeit verliert) und Drucker (weil die Ausgabe sich je nach Druckfarben und Medien verändern kann).

 

Kalibrierstreifen

Ein Streifen mit Farb- oder Farbtonfeldern, mit dem die Qualität eines Negativs, Proofs oder Druckerzeugnisses überprüft wird oder dessen Messwerte in eine Kalibriersoftware eingelesen werden, um Drucker auf bekannte Standardwerte zurückzusetzen

 

Kameraprofil

Legt fest, wie die Rohdaten eines Bildes von Bildverarbeitungssoftware interpretiert werden. Profile enthalten exakte Farbdefinitionen für einzelne  Pixel in Bezug zu den Rohdaten der Originalaufnahme. In einer anspruchsvollen Software können verschiedene Profile als Voreinstellung gespeichert werden.

 

Druckvorlage

Alle Elemente eines Druckbilds (Grafiken und Schriften), die an die Druckvorstufe und den Druck weitergeleitet werden kann

 

Candela pro Quadratmeter (cd/m2)

Eine Einheit für die Luminanz auf Basis von Candela, der internationalen Einheit der Lichtstärke, und der Quadratmeter als Flächeneinheit. Die meisten LCD-Monitore von Desktop-PCs besitzen eine Luminanz von 200 bis 300 cd/m2.

 

Aufnahme

Die Erfassung von digitalen Bilddaten mit einem Eingabegerät, z. B. einem Scanner oder einer Digitalkamera

 

Kanal

Eine Komponente eines digitalen Bildes, die die Daten für eine bestimmte Farbe aufweist. Ein Graustufenbild besitzt einen Farbkanal, ein RGB-Bild besitzt drei Farbkanäle und ein CMYK-Bild vier Farbkanäle. Durch die Kombination aller Kanäle entsteht ein Vollfarbenbild. 

 

Charakterisierung

Dritter Schritt im Farbmanagementprozess. Die RGB- oder CMYK-Werte eines Geräts werden dabei mit einem Kolorimeter oder Spektralfotometer gemessen, um die Farbreproduktion des Geräts zu bestimmen.

 

Sättigung (Chroma)

Farbeigenschaft, die im Munsell-Farbsystem verwendet wird, um den Grad der Abweichung vom entsprechenden Grauton anzugeben. Je weiter von der Achse entfernt, desto reiner (gesättigter) ist die Farbe.

 

Chromatisch

Eine Farbe, die als farbig wahrgenommen wird (nicht Weiß, Grau oder Schwarz)

 

Chromatizität

Die Qualität einer Farbe, unabhängig von der Helligkeit

 

Chromatizitätsdiagramm
In der Praxis: ein zweidimensionaler Graph, in dem eine Farbe anhand ihrer Farbton- und Chromawerte dargestellt wird. Die dritte Dimension dieses Graphen wäre die Luminanz (Helligkeit), die von Farbton und Chroma unabhängig ist. Die Lage eines Punktes auf dem Graphen gibt grob an, um welche Farbe es sich handelt (Rot, Grün, Blau, Lila usw.) und wie hoch die Farbsättigung ist. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da die Koordinaten neutraler Farben sich je nach Lichtart unterscheiden. Die Koordinaten geben selten Aufschluss über die Farbwirkung, es sei denn, die Lichtart ist angegeben. Eine Kurve aller Farben hat die charakteristische Form eines Hufeisens.

 

Zwischenablage

Ein temporärer Speicherbereich für ausgewählte Pixel, auf den über die Befehle „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Einfügen“ zugegriffen wird.

 

CIE (Commission Internationale de l’Eclairage)

Die internationale Beleuchtungskommission gilt weltweit als Autorität für Licht, Beleuchtung, Farbe und Farbräume. Sie wurde 1913 als Nachfolgerin der Commission Internationale de Photométrie gegründet und hat heute ihren Sitz in Wien, Österreich.

 

CIE-Normfarbsystem

Die Messung von Farbe gemäß der spektralen Wahrnehmung eines CIE-Standardbeobachters

 

CIELab (CIELAB, L*a*b*)

Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Rot-/Grünintensität (a*) und Gelb-/Blauintensität (b*). CIELab ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen. Grundlage ist eine Adams-Nickerson-Kubikwurzelformel, die von der CIE im Jahr 1976 zur Messung kleiner Farbabweichungen übernommen wurde. Man spricht auch vom L*a*b*-Farbraum.

 

CIE-Standardlichtarten

Die CIE unterscheidet mehrere Standardlichtarten, die als „A“, „B“, „C“ und „D“ bezeichnet werden. Die Farbe des Lichts bei diesen Lichtarten beschreibt sie in Standardkurven. Mit Lichtart A soll das Licht von Glühlampen simuliert werden. Lichtart D entspricht natürlichem Licht mit zwei unterschiedlichen spektralen Verteilungen. D50 steht dabei für Licht mit 5000 K und D65 für Licht mit 6500 K. Für die Standardabmusterungsbedingungen in der grafischen Industrie ist weißes Licht mit 5000 K festgelegt.

 

CIE-Normalbeobachter
Hypothetischer Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad, der von der CIE im Jahr 1931 eingeführt wurde, um die durchschnittliche Wahrnehmung des menschlichen Auges (bei Energiegleichheit) darzustellen. Im Jahr 1964 wurde zusätzlich ein Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad eingeführt.

 

CIE-Tristimulus-Werte

Die Beträge der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zur Reproduktion einer bestimmten Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und der Normalbeobachter müssen angegeben werden. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den CIE-2°-Normalbeobachter von 1931 und die Lichtart C beziehen.

 

CIELCh
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, polaren Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Sättigung (C*) und Farbtonwinkel (h). CIELCh ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen.

 

CIE-xy-Chromatizitätsdiagramm

Ein zweidimensionaler Graph, in dem über die Chromatizitätskoordinaten x (Abszisse) und y (Ordinate) der Spektralfarbenzug (Chromatizitätskoordinaten des monochromatischen Lichts, 380 bis 770 nm) dargestellt wird. Die Farben leuchtender und nicht leuchtender Materialien lassen sich damit besonders gut vergleichen.

 

Clipping

Phänomen, bei dem alle Werte, die heller als ein bestimmter Farbton sind, in Weiß umgewandelt werden und alle dunkleren Werte in Schwarz. Clipping kann durch unzureichenden Kontrast verursacht werden: Bestimmte Grautöne gehen verloren, weil sie in den rein weißen oder rein schwarzen Bereich komprimiert werden.

 

CMC
Auch CMC (l:c). Eine Formel zur Berechnung der Farbdifferenz auf Basis des CIELCh-Farbraums (Komplementärfarbenskala). Farbunterschiede können damit unabhängig von der Farbe angegeben werden.

 

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key)

Die drei Primärfarben (Cyan, Magenta, Gelb) des subtraktiven Farbmodells, das beim Farbdruck verwendet wird. In der Theorie ergibt die Kombination von CMY die Farbe Schwarz. In der Praxis muss jedoch Schwarz (Key) hinzugefügt werden, um ein vollständiges Farbspektrum zu erhalten.

 

CMYK-Drucker

Ein Drucker, der mit den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nach dem subtraktiven Farbmodell arbeitet. Die meisten Drucker mit einem PostScript-RIP sind CMYK-Drucker: Der RIP akzeptiert RGB-, LAB- oder CMYK-Eingabedaten, die er durchweg als CMYK-Daten an den Drucker ausgibt.

 

Beschichten

Einerseits die Vorbehandlung von Substraten für die Aufnahme von Inkjet-Tinten. Andererseits das Auftragen einer dünnen Schicht auf das Druckbild zum Schutz vor UV-induziertem Verblassen, Verschmieren und Abrieb. (Allerdings ist Verblassen zu einem Großteil auf sichtbares Licht zurückzuführen.)

 

Verziehen

Welliges oder faltiges Aussehen von Papier aufgrund von Feuchtigkeit (z. B. wenn die Aufnahmefähigkeit für Druckfarbe überschritten wurde).

 

Farbe

Die visuelle Wahrnehmung von Licht mit verschiedenen Wellenlängen im Bereich von ca. 400 bis 700 nm, das von den Rezeptoren der Augen erkannt und vom Gehirn verarbeitet wird

 

Farbanpassung
Beim Drucken das Anpassen einer ursprünglichen Farbe an einen festgelegten Standard. Dies sollte regelmäßig überprüft werden, da es häufig zu Veränderungen kommt.

Farbverständnis
Die Fähigkeit, mit Farben zu arbeiten und Farben zu verstehen, beruhend auf Begabung und Erfahrung

 

Farbattribut
Dreidimensionale Eigenschaft der Farbwirkung eines Objekts. Eine Dimension beschreibt im Allgemeinen die Helligkeit, die anderen beiden Dimensionen beschreiben gemeinsam die Chromatizität.

 

Farbbalance

Die Fähigkeit, alle Farben eines Bildes innerhalb eines akzeptablen Standards zu reproduzieren

 

Farbkalibrierung

Die Abstimmung von Farben zwischen digitalen Geräten mithilfe von Software und/oder Hardware. Dabei werden die Farbprofile der Geräte verglichen, und unterschiedliche Farbmodelle werden in eine geräteunabhängige Sprache übersetzt.

 

Farbstich

Ein unerwünschter Farbton in einem Bild, der von einem Eingabegerät, einem Ausgabegerät oder Beleuchtungsbedingungen verursacht werden kann 

 

Farbkomprimierung

Die Verkleinerung des Farbraums einer Vorlage auf den Farbraum, den ein bestimmtes Gerät darstellen kann

 

Farbkonstanz
Die relative Unabhängigkeit der wahrgenommenen Farbe eines Objekts von farblichen Veränderungen der Lichtquelle

Farbkorrektur

Die Bearbeitung eines Bildes zur Verbesserung der Farbbalance oder Anpassung an die Eigenschaften eines Ausgabegeräts

 

Farbkurve

Ein Graph zur Darstellung von Farbwerten, über den die Farbgebung eines Bildes angepasst werden kann. Je nach dem Winkel und der Steilheit der Kurve ändern sich die Farbkanäle des Bildes.

 

Farbabstandsgleichungen

Mathematische Gleichungen, mit denen ein Farbunterschied berechnet werden kann

 

Farbabstand, numerisch

Die Differenz zwischen den Farbkoordinatenwerten zweier Farbmuster. Farbunterschiede können so quantifiziert werden.

 

Farbabstand, visuell

Der Unterschied zwischen zwei Farben, der mit bloßem Auge zu erkennen ist. Zur Beschreibung dieses Unterschieds werden gewöhnlich Adjektive verwendet (z. B. heller, dunkler, roter, grüner, blauer, gelber, blasser).

 

CEPS (Color Electronic Prepress System)

Ein digitales System zur Vorbereitung von Farbbildern auf den Druck, was gewöhnlich die Zerlegung des Farbbildes in CMYK-Werte beinhaltet

 

Farbumfang (Gamut)

Das Farbspektrum, das ein System reproduzieren kann

 

CLUT (Color Look-Up Table)

Eine Tabelle zur Umwandlung von Farbdaten zwischen zwei Farbräumen. So können Daten eines Geräts auf einem Gerät eines anderen Typs ausgegeben werden.

 

Farbmanagement

Prozess, mit dem Unterschiede in farbgebenden Workflows abgebaut werden. Anhand von Dateien, die die einmaligen Eigenschaften einzelner digitaler Geräte beschreiben, werden Farbabgleiche durchgeführt – beispielsweise zwischen Monitor und Ausdruck, zwischen einer Originalfotografie und einer digitalen Datei und auch zwischen zwei Ausdrucken, die auf verschiedenen Druckmedien mit verschiedenen Farbsätzen erstellt wurden. Die vier Phasen des Farbmanagements sind Präzision, Kalibrierung, Charakterisierung und Umwandlung.

 

Farbmanagementsystem

Software, in der Regel in Kombination mit Messgeräten, die bei einem digitalen Bildgebungssystem für zuverlässige Farbresultate sorgt

 

Spektralwertfunktionen
Mathematische Funktionen, die für jede Spektralfarbe (Wellenlänge des Lichts) den Anteil der drei additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau) angeben

Farbmessung

Physikalische Messung des Lichts, das von einer Probe unter bestimmten Bedingungen abgestrahlt, übertragen oder reflektiert wird. Die Messwerte werden in standardisierte farbmetrische Begriffe umgerechnet, die wiederum visuellen Farbeindrücken zugeordnet werden können.

 

Farbmessskala
Ein System zur numerischen Angabe von Farbattributen

Farbmodell

Eine Methode zur Angabe einer Farbe (Position) in einem Farbraum, häufig unter Verwendung eines Koordinatensystems. Beispiele sind RGB und das Munsell-Farbsystem.

 

Farbmanagement-Richtlinie

Bestimmt, wie eine Anwendung beim Öffnen eines Dokuments oder Importieren eines Bildes Farbdaten handhabt. Sie können für RGB- und CMYK-Bilder jeweils unterschiedliche Richtlinien auswählen und angeben, wann Warnmeldungen erscheinen sollen.

 

Farbordnungssystem
Methode zur Übermittlung von Farben anhand eines dreidimensionalen Farbraums. Eine Farbsammlung bezeichnet man als Farbordnungssystem, wenn sie alle Farben eines dreidimensionalen Farbraums repräsentiert, die Farben eine logische visuelle Progression oder Beziehung zueinander aufweisen, zusätzliche Farben an logischer Stelle Platz finden und geringe Farbabweichungen anhand von Teilschritten beschrieben werden können. Zudem sollte das System Werte bieten, die eine zuverlässige Farbkommunikation ohne Farbmuster ermöglichen, und das Medium, mit dem es repräsentiert wird, sollte beständig und reproduzierbar sein. Eines der bekanntesten Farbordnungssysteme ist das Munsell-System.

 

Farbprofil

Eine mathematische Gleichung zur Umwandlung von einem Farbraum in einen anderen, um den Ausgabeeigenschaften eines Geräts präziser zu entsprechen. Im Digitaldruck werden Farbprofile unterschiedlichen Geräten (Monitor, Drucker, Scanner usw.) zugewiesen, um die Farbgebung über den gesamten Workflow zu vereinheitlichen. Siehe auch Farbmanagement.

 

Farbproof

Ein Farbdruck, der Grafikern oder Print-Einkäufern einen Eindruck der Farbeigenschaften gibt, die das fertige Druckerzeugnis aufweisen wird

 

Farbqualität
Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbwiedergabeindex
Maß der Farbänderung, die Objekte erfahren, wenn sie mit einer bestimmten Lichtquelle im Unterschied zu Referenzlicht mit vergleichbarer Farbtemperatur bestrahlt werden

 

Farbreproduktion
Farbdarstellung auf verschiedenen Geräten. Zwei gängige Methoden zur Farbreproduktion sind Additivfarbmischung und Subtraktivfarbmischung.

 

Farbseparation

Die Herstellung einer separaten Druckplatte für jede Farbe, die beim Drucken verwendet wird. Beim 4-Farb-Druck wird mit separaten Platten für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie zusätzlichen Platten für Sonderfarben gearbeitet.

 

Farbraum

Eine dreidimensionale Darstellung aller Farben eines Farbmodells, die durch eine bestimmte farbgebende Methode tatsächlich ausgegeben werden können (z. B. RGB für Computermonitore, CMYK für Drucker, websichere Farben für das Internet).

 

Farbraumumwandlung

Die Übersetzung von Farben zwischen den Farbräumen zweier Geräte. In der Regel sind Annäherungen erforderlich, um die wichtigsten Farbeigenschaften eines Bildes aufrechtzuerhalten. Ist der Farbraum des Eingabegeräts größer als der des Ausgabegeräts, spricht man von einer Farbraumdiskrepanz. Anhand sogenannter Rendering Intents werden in solchen Fällen Prioritäten für die Ausgabe festgelegt. Die häufigsten Rendering Intents sind „perzeptiv“, „relativ farbmetrisch“ und „absolut farbmetrisch“. 

 

Farbspezifikation
Einordnung einer Farbe in ein Farbsystem (anhand von Tristimulus-Werten, Chromatizitätskoordinaten mit Luminanzwerten oder weiteren Farbskalenwerten)

 

Farbspezifikationssystem
Methode zur Verständigung über Farbe zwischen Auftraggebern, Grafikern und Druckereien. Die gängigsten Farbspezifikationssysteme sind Pantone und HKS (in Form von Farbfächern, Musterbüchern oder Farbbibliotheken).

 

Farbtabelle

Palette von bis zu 256 Farben, die (nach dem Modus für indizierte Farben) für Rastergrafiken in Betracht kommen

 

Farbtemperatur

Eine Skala zur Darstellung des sichtbaren Energiesystems diverser Lichtquellen in Grad Kelvin (K) als Maß der Mischung von Rot bis Blauweiß. Das Tageslicht zur Mittagszeit besitzt beispielsweise 5500 K, eine blauweiße Färbung, während eine Wolfram-Glühbirne ein Orange von ca. 3200 K erzeugt.

 

Farbtoleranz

Hinnehmbare Farbdifferenz zwischen einer Standardfarbe (Referenz) und einem Farbmuster

 

Farbmittel

Eine Substanz, die Farbe auf ein Material oder Stoffgemisch überträgt. Farbmittel können Farbstoffe oder Pigmente sein.

 

Farbmittelmischung
Eine Mischung aus Farbstoffen oder Pigmenten

 

Kolorimeter (Farbmessgerät)

Ein Gerät, das Farbe über Rot-, Grün- und Blau-Filter misst und Werten in dreidimensionalen Farbräumen zuordnet, die sich stark am menschlichen Sehvermögen orientieren. Im Vergleich zu einem Densitometer entsprechen die Filter besser der visuellen Wahrnehmung des Menschen.

 

Farbmetrik

Messung und Quantifizierung von Farben anhand einer Standardlichtquelle und einem Standardmodell des menschlichen Sehsystems. In der grafischen Industrie werden drei grundlegende Arten von Farbmessgeräten verwendet. Aufsteigend nach Komplexität sind dies Densitometer, Kolorimeter und Spektralfotometer.

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Spektralwertfunktionen

Die Beträge von drei primären Stimuli, die erforderlich sind, um bei jeder Wellenlänge die gleiche Strahlungsintensität zu erzeugen

 

Farbqualität

Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbtemperatur

Ein Messwert in Grad, der den Farbton einer bestimmten Art von Lichtquelle angibt. Die Farbtemperatur wird üblicherweise in der Einheit der absoluten Temperatur, d. h. in Kelvin (K), angegeben.

 

Farbkreis

Das Farbkontinuum des sichtbaren Spektrums in Kreisform, wobei Komplementärfarben, wie Rot und Grün, einander gegenüberstehen

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Komplementärfarben

Zwei Farben, die miteinander kombiniert ein neutrales Grau ergeben. In einem Farbkreis befinden sich Komplementärfarben einander direkt gegenüber (z. B. Blau und Gelb, Rot und Grün).

 

Composite-Drucker

Ein Drucker, der – für das Proofing oder die finale Ausgabe – unseparierte Bilddaten („composite“) ausgibt

 

Komprimierung

Verkleinerung einer Datei durch Entfernen von Informationen, die für einen bestimmten Zweck nicht erforderlich sind. Bei bestimmten Methoden kann die Komprimierung zu Datenverlusten oder Verzerrungen führen. Es gibt zwei grundsätzliche Komprimierungstypen: verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Computer to Plate (CTP) 

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten direkt vom Computer aus bebildert werden. Dies spart Zeit und steigert im Allgemeinen auch die Qualität.

 

Bedingte Übereinstimmung
Ein Satz von Proben, die unter einer begrenzten Anzahl von Bedingungen, wie der Lichtquelle oder dem Betrachtungswinkel, übereinstimmen

 

Präzision

Erste Phase beim Farbmanagement. Dabei wird sichergestellt, dass ein Gerät im Farbworkflow, z. B. ein Monitor, Scanner oder Drucker, Farben konstant wiedergibt. Siehe auch Farbmanagement.

 

Halbtonbild

Ein Bild, zum Beispiel eine Fotografie, mit graduellen Übergängen zwischen Schattierungen oder Farben. Zum Druck werden Halbtonbilder in der Regel gerastert, d. h. in Rasterbilder umgewandelt.

 

Farbverbindlicher Proof

Die Grundlage eines Vertrags zwischen Druckerei und Kunde, deshalb auch Kontraktproof genannt. Das Erscheinungsbild eines farbverbindlichen Proofs muss dem der endgültigen Drucksache entsprechen.

 

Kontrast

Die Tonwertabstufung zwischen Lichtern, Mitteltönen und Schatten in einem Bild. Ein hoher Kontrast bedeutet dunkle Schwarz- und helle Weißtöne. Bei mittlerem Kontrast sind die Schwarz- und Weißtöne ausgewogen, bei niedrigem Kontrast hingegen kaum ausgeprägt.

 

Umwandlung

Als vierte Phase im Farbmanagement ist die Umwandlung die möglichst genaue Farbzuordnung zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten. Wenn ein Bild zum Beispiel von einem RGB-Scanner erfasst, in einer Grafikanwendung bearbeitet und dann auf einem CMYK-Drucker ausgegeben wird, muss es mehrmals umgewandelt werden. Dies geschieht über einen geräteunabhängigen Farbraum, der als CIELAB oder Profile Connection Space (PCS) bezeichnet wird.

 

Korrelierte Farbtemperatur
Die Temperatur in Grad Kelvin eines Punktes auf einer Schwarzkörperkurve, der der Lichtquelle am besten entspricht

Wandern

Ein Fehler beim Offsetdruck, der auf einer geringfügigen, vorwärts gerichteten Verschiebung des Gummituchs beim Kontakt mit der Druckplatte oder dem Papier beruht

 

Beschneiden

Das digitale oder manuelle Abschneiden von unerwünschten Bereichen eines Druckbogens

 

Schnittmarken

Kurze feine Linien für den Endbeschnitt, die das Endformat der fertigen Drucksache angeben

 

Kathodenstrahlröhre (Cathode Ray Tube, CRT)

Die bildgebende Röhre bei den meisten Fernsehgeräten und herkömmlichen Computermonitoren. Dabei bewegt sich ein Elektronenstrahl auf der Rückseite des Bildschirms entlang und regt Phosphorpunkte an, sodass ein Bild erzeugt wird.

 

Kurven

Grafische Hilfsmittel einer Bildbearbeitungssoftware, über die die Kontrast- und Farbwerte eines Bildes angepasst werden können

 

Individuelles Profil

Ein Profil (zur Charakterisierung eines Eingabegeräts, Ausgabegeräts oder Farbraums), das für ein bestimmtes Gerät angefertigt wird, zum Beispiel eine Digitalkamera, einen Monitor oder einen Drucker

 

Zylinderbezug

Flexible Elemente aus Azetatfilm oder Baugruppen in Papiergröße, die unter der Druckplatte und dem Gummituch eingefügt werden, um den Anpressdruck zwischen den Walzen zu justieren und ein scharfes Druckbild zu erzeugen

 

D

 

D65

Die CIE-Normlichtart, die einer Farbtemperatur von 6504 Kelvin entspricht. D65 ist als Standard-Weißpunkt für die Monitorkalibrierung weit verbreitet.

 

Feuchtwalze 

Bei Offset-Druckmaschinen eine Walze zur Benetzung der bildfreien Flächen einer Druckplatte

 

Feuchtmittel 

Beim Offsetdruck eine Flüssigkeit, die vorwiegend aus Wasser besteht und die bildfreien Flächen der Druckplatte feucht hält, damit diese keine Farbe aufnehmen

 

Tageslichtarten (CIE)

Reihe spektraler Verteilungskurven anhand von Messungen des natürlichen Tageslichts, die von der CIE im Jahr 1965 empfohlen wurden. Erfasst wird der Wellenlängenbereich von 300 bis 830 nm. Die Werte werden als korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt. Am wichtigsten ist D65 wegen der Nähe seiner korrelierten Farbtemperatur zu der von Lichtart C, d. h. 6774 K. D75 (blauer als D65) und D55 (gelber als D65) werden ebenfalls verwendet.

 

Dekomprimierung

Der Vorgang, mit dem die Daten einer komprimierten Datei wiederhergestellt werden

 

Delta (D)

Ein Symbol zur Anzeige einer Abweichung oder einer Differenz

 

Delta-Absorptionsvermögen
Unterschiede des Absorptionsvermögens bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Wert bedeutet, dass die Probe mehr Licht absorbiert als der Standard. Ein negativer Delta-Wert bedeutet, dass die Probe weniger Licht absorbiert als der Standard.

 

Delta E*

∆E oder DE. Die allgemeine Bezeichnung der Gesamtfarbdifferenz für alle gleichabständigen Farbräume. In einer einzigen Zahl wird die gesamte Differenz (Größe, Grad, Betrag) zwischen zwei Farben ausgedrückt. Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Delta Ecmc

Entwickelt vom Color Measurement Committee der Society of Dyes and Colourists in Großbritannien. DEcmc ist eine ellipsenbasierte Gleichung zur Berechnung von Delta E-Werten als Alternative zu den rechtwinkligen Koordinaten des Farbraums CIE L*a*b*. Bei der Beurteilung von Farbunterschieden kommt DEcmc dem menschlichen Sehvermögen näher.

 

Delta K/S
Unterschiede der K/S-Werte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein höheres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard. Ein negativer Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein niedrigeres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard.

 

Delta-Reflexion
Unterschiede der Reflexionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht reflektiert als der Standard. Ein negativer Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht reflektiert als der Standard.

 

Delta-Transmission
Unterschiede der Transmissionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht transmittiert als der Standard. Ein negativer Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht transmittiert als der Standard.

 

Delta-Wert
Ein umgangssprachlicher Begriff für die Delta-Farbkoordinate, gelegentlich ist auch nur vom „Delta“ die Rede. Zum Beispiel werden bei CIELab-Berechnungen die Werte Delta L*, Delta a* und Delta b* zusammenfassend als „CIELab-Delta-Werte“ oder „CIELab-Deltas“ bezeichnet. Dies erleichtert die mündliche Kommunikation.

 

Densitometer

Ein Instrument zur Farbmessung anhand von Rot-, Grün- und Blau-Filtern, ähnlich denjenigen für die Farbseparation. Durch die Filter erscheint die jeweilige Komplementärfarbe dunkel. Aus diesem Grund heißt es manchmal, dass Densitometer schwarzweiß „sehen“.

 

Dichte (optische Dichte)

Der Opazitätsgrad eines Bildes. Je höher die Dichte, desto dunkler ist das Bild. Dichtemessungen von Volltonfeldern dienen zur Kontrolle des Farbauftrags.

 

Entrasterung

Anwendung einer kontrollierten Weichzeichnung beim Scannen von Rasterbildern, damit diese mehr wie Halbtonbilder erscheinen. Moiré-Effekte werden so minimiert.

 

DCS (Desktop Color Separation)

Ein Dateiformat aus vier EPS-Dateien, eine für jede der Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz

 

Geräteabhängige Farben

Ein Farbraum (LAB), der für ein bestimmtes Gerät und dessen Farbwiedergabefunktionen spezifisch ist

 

Geräteprofil

Mathematische Gleichungen oder Suchtabellen zur Umwandlung von einem allgemeinen Farbraum in den spezifischen Farbraum eines Gerätes

 

Geräteunabhängige Farben

Farbspezifikationen, die auf einem allgemeinen Farbmodell (RGB, CMYK) basieren und nicht auf dem Farbraum eines Ausgabegerätes 

 

Geräteunabhängiger Farbraum

Ein Farbraum zur Beschreibung aller Farben, die mit dem bloßen Auge wahrnehmbar sind – unabhängig von den Farbmitteln, die zur Farbreproduktion mit einem bestimmten Gerät eingesetzt werden

 

Gerätespezifischer Farbraum

Ein Farbraum, der die Farbreproduktion eines bestimmten Geräts beschreibt. RGB und CMYK sind gerätespezifische Farbräume.

 

Streudiffusion

Ein Verfahren zum Drucken von Halbtonbildern auf einem Laserdrucker, bei dem die Graustufeninformationen durch zufällig positionierte Bildpunkte dargestellt werden

 

Streureflexion
Reflexion, bei der die Lichtenergie durch Diffusion auf oder unterhalb der Oberfläche in viele Richtungen gestreut wird

 

Streutransmission
Diffusion der Lichtenergie, die durch eine Probe geleitet (transmittiert) wird, anhand der Brechungsgesetze

 

Streulicht
Licht, das ungebündelt gestreut wird

 

Digitalkamera

Eine Kamera, die Bilddaten in Dateiform speichern kann

 

Digitalkameraprofil

Ein Digitalkameraprofil beschreibt die Umwandlung des Digitalkamera-spezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben der Digitalkamera umgewandelt werden.  Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Kamerafarbraums abdeckt, beschreibt das Kameraprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Digitaler Farbdruck

Ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem digitale Daten Pixel für Pixel auf einem Tintenstrahl-, elektrostatischen Thermotransfer-, Sublimations- oder fotoelektrischen Drucker ausgegeben werden

 

Digitaler Rasterung

Die Reproduktion von Farbe und räumlicher Auflösung für digitale Bilddaten anhand einer Reihe von Punkten, die rechteckig angeordnet sind

 

Digitale Bildgebung

Der Prozess der Bilderfassung, -bearbeitung und -anzeige durch digitale Systeme

 

Digitaler Fotodruck

Drucker, die Fotopapier mit LED-, Laser- oder CRT-Lichtquellen unter Verwendung einer digitalen Vorlage pixelweise belichten

 

Digitaldrucker

Ein Gerät, das in der Lage ist, digitale Daten auf Papier auszudrucken. Typische Digitaldruckverfahren sind der Tintenstrahl-, Elektrostatik-, Thermotransfer- und Laserdruck.

 

Computer-to-Press

Verfahren in der Druckvorstufe, das ohne Filmseparationen auskommt

 

Monitorprofil

Beschreibt die Farbräume des Aufnahmegeräts und des Bildes. Anhand des Monitorprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Bildfarben in den Farbraum des Monitors.

 

Dithering

Simulation von Grau- oder Farbschattierungen durch bestimmte Ausgabegeräte. Dabei kommt ein Zufallsverfahren zum Einsatz, das geordnete Rasterpunkte durch Pixelgruppen in unterschiedlichen Größen und Formen ersetzt.

 

Dmax

Ein Maß für die maximale Dichte, das schwärzeste Schwarz

 

Dmin

Die geringste Dichte

 

Tonwertzunahme

Erweiterung der Rasterpunkte (im Verhältnis zur Druckvorlage) beim Übertragen auf das Substrat. Ursache ist häufig eine übermäßige Absorption durch das Substrat. Ein vergleichbares Phänomen kann auch bei der Bebilderung der Druckplatten auftreten. Farben oder Schattierungen erscheinen dadurch dunkler.

 

Punktabstand

Der Abstand zwischen den Punkten auf einem Computermonitor, in der Regel 0,24 bis 0,38 mm. Je näher die Punkte beieinander liegen, desto schärfer ist das Bild auf dem Monitor.

 

Downsampling

Die Verringerung der Auflösung eines Bildes, die zu Detailverlusten führt

 

dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll)

Ein Maß für die Druckerauflösung, das angibt, wie viele Farbpunkte der Drucker auf einem Zoll anordnen kann, vertikal oder horizontal

 

Treiber

Ein Programm, das einem Peripheriegerät die Kommunikation mit einem Computer ermöglicht

 

Trommelscanner

Typ eines optischen Scanners, bei dem eine flexible Vorlage auf einer sich drehenden Trommel montiert wird. Beim Drehen der Trommel werden Lichtwerte des Bildes mithilfe einer Photomultiplier-Röhre Punkt für Punkt erfasst. 

 

Trocknungsphase

Die Zeit, die es dauert, bis ein aufgetragener Farbfilm stabil ist

 

Duplexdruck

Die zweifarbige Reproduktion eines einfarbigen oder Graustufenbildes. Der Druck erfolgt mithilfe von zwei Platten, um die Tonwerttiefe zu verbessern.

 

Farbstoff

Ein Farbmittel, das kein Licht streut, sondern bestimmte Wellenlängen absorbiert und reflektiert, andere hingegen transmittiert. Farbstoffe sind in der Regel organisch und können in Wasser oder anderen Lösungsmitteln gelöst werden.

 

Sublimationsdruck (Diffusionsübertragung)

Eine Farbdrucktechnik, bei der das Bild über gasförmige Farbstoffe unter Anwendung von Wärme auf das Substrat übertragen wird

 

Dynamikbereich

Der Wertebereich von der hellsten zur dunkelsten Farbe eines Bildes

 

E

 

Early-Binding-Workflow

Die frühestmögliche Konvertierung aller Farben in den finalen Ausgabefarbraum

 

Effektive Auflösung

Das finale Erscheinungsbild eines Scans, bei dem die vom Scanner erfassten Daten um weitere Daten ergänzt wurden. Dies erfolgt durch Interpolation.

 

Acht-Bit-Farbe

Jedem Pixel sind acht Bits zugeordnet, wodurch 256 Farben oder Graustufen verfügbar sind. Ein Graustufenbild ist ein Beispiel für die Verwendung von 8-Bit-Farben.

 

Elektromagnetisches Spektrum

Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen verschiedener Frequenzen. Licht ist ein spezieller Typ der elektromagnetischen Strahlung, der bei bestimmten Wellenlängen vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, jedoch in den verschiedensten Wellenlängen vorliegt. Die Basiseinheit für die Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung ist ein Mikrometer. Das Gesamtspektrum ist entsprechend den Wellenlängen in Abschnitte unterteilt. Die kürzesten Wellen sind Gammastrahlen, deren Wellenlänge 10e-6 Mikrometer oder weniger beträgt. Die längsten Wellen sind Funkwellen, die eine Wellenlänge von vielen Kilometern aufweisen. Der Bereich des sichtbaren Lichts umfasst den schmalen Bereich des Spektrums von 0,4 Mikrometern (Blau) zu 0,7 Mikrometern (Rot).

 

Elektrostatisch

Ein Bildgebungsverfahren, bei dem mit Toner in Verbindung mit kontrollierten statischen Ladungen gearbeitet wird. Der Toner haftet an den aufgeladenen Bereichen.

 

Ellipsoid
Ein Körper, bei dem sämtliche Schnittebenen Ellipsen sind (d. h. geschlossene Kurven, die entstehen, wenn ein Kegel schräg zur Achse von einer Ebene geschnitten wird)

 

Eingebettetes Profil

Integriertes Profil, das die Farbeigenschaften eines Bildes festlegt. Abhängig vom ausgewählten Arbeitsfarbraum oder Ausgangsgerät kann es sich um ein RGB-, CIELab-, CMYK- oder Graustufenprofil handeln.

 

Emissives Objekt

Ein Objekt, das Licht ausstrahlt. Die Emission beruht in der Regel auf einer chemischen Reaktion, zum Beispiel den brennenden Gasen der Sonne oder dem erwärmten Glühdraht einer Glühbirne.

 

Emulgator  

Eine Substanz zum Mischen von Tinten, die die Dispersion einer Flüssigkeit in einer anderen vereinfacht

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Verschlüsselung

Die Codierung einer Datei mithilfe von Softwareprogrammen, um zu verhindern, dass Unbefugte auf die Inhalte zugreifen.

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe® entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Fehlerdiffusion

Ein Verfahren, bei dem die Rasterpunkte nach dem Zufallsprinzip gestreut werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen

 

EVGA (Extended Video Graphics Array)

Eine Videodarstellung mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln

 

Druck mit erweitertem Farbraum 

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

Belichtung

Die Menge des Lichts pro Flächeneinheit (Lichtintensität auf der Bildfläche mal Belichtungszeit), die einen fotografischen Film oder elektronischen Bildsensor erreicht

 

Farbraumerweiterung (Druck)

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

F

 

Falschfarben
Verschiedene Methoden zur farbigen Aufbereitung von Bildern, die im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums aufgenommen wurden

 

Weichzeichnen

Ein Verfahren, das in vielen Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar ist, um die Konturen oder die Durchzeichnung bestimmter Bildbereiche abzuschwächen

 

Dateikomprimierung

Reduzieren der Größe einer Datei; wichtig für die Übertragung. Die beiden grundlegenden Komprimierungstypen sind verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Dateiformat

Eine bestimmte Anordnung digitaler Informationen, die von einer Anwendung für spezielle Zwecke gespeichert wird, zum Beispiel GIF (Graphics Interchange Format) und TIFF (Tagged Image File Format)

 

Filter

Eine Funktion in einer Bildbearbeitungsanwendung, die digitale Bilder mithilfe von Algorithmen anpasst, wobei die Werte oder die Anordnung bestimmter Bildbereiche verändert werden. Zudem kann es sich um eine Funktion eines optischen Geräts handeln, das die Stärke des Lichts, das es durchdringt, selektiv verringert. Übliche Filter tun dies anhand der Wellenlänge oder des Polarisationszustands.

 

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das einen unbefugten Zugriff auf Ressourcen sowie die Übertragung bestimmter Informationen zwischen Netzwerken verhindert

 

Streulicht

Bildfremdes Störlicht, das zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen kann

 

Flash

Eine Adobe®-Anwendung zur Bereitstellung von Vektorgrafiken und Klangdaten über das Internet 

 

Flachbettscanner

Ein Scannertyp, der Bilddaten mithilfe einer linearen Sensoranordnung erfasst

 

Flexodruck
Ein Hochdruckrotationsverfahren unter Verwendung flexibler Druckplatten und schnell trocknender Farben

 

Fluoreszenz
Prozess, bei dem Energie, in der Regel UV-Licht, von bestimmten Chemikalien oder Materialien absorbiert und mit anderen, üblicherweise längeren, Wellenlängen erneut emittiert wird

 

Leuchtstofflampe
Eine Niederdruck-Quecksilberlampe mit elektrischer Entladung, bei der eine fluoreszierende Beschichtung (Phosphor) UV-Energie, die durch die Entladung erzeugt wird, in sichtbares Licht umwandelt

 

Fluoreszierender Weißmacher (FWA)
Ein fluoreszierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment, der/das UV-Energie absorbiert und mit einer längeren Wellenlänge als der des sichtbaren Lichts (violett-blau) erneut emittiert. Dies führt zu einem weißeren Erscheinungsbild.

 

FMC-2
Eine Farbdifferenzgleichung, die von Friele, MacAdam und Chickering entwickelt wurde. Die Gleichung beruht auf einem umfangreichen visuellen Bewertungsexperiment. Bei den meisten Farben stellt demnach eine Gesamtfarbdifferenz (Delta E) von 1,0 einen gerade noch wahrnehmbaren Unterschied dar.

 

FOGRA

Die FOGRA Forschungsgesellschaft Druck mit Sitz in München konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung in der Drucktechnologie. Zudem widmet sie sich der Vermittlung von Know-how, Ausarbeitung von Standards, Beratung und Bereitstellung technischer Berichte für die Druckindustrie.

 

Fuß-Candela
Die Lichtmenge, die in einem Fuß Entfernung zu einer Standardkerze und im rechten Winkel dazu auf einer ebenen Oberfläche erfasst werden kann

 

Schrift

Eine Schriftart mit allen Zahlen, Buchstaben und Symbolen

 

Format

Der Druckbereich eines Druckers oder die Breite eines Mediums oder Druckbilds. Das mittlere Format ist im Allgemeinen 28 bis 60 cm und das Großformat 60 bis 180 cm breit. Jenseits davon spricht man vom Supergroßformat.

 

Vierfarbdruck

Druckverfahren, bei dem die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz in unterschiedlichen Anteilen verwendet werden, um eine Vielzahl von Farben zu simulieren. Wird auch als CMYK- oder Prozessdruck bezeichnet.

 

FPO (For Position Only)

Ein Bild in niedriger Auflösung, das in Seitenlayouts verwendet wird, um die Position des hochaufgelösten Bildes festzulegen

 

Fraktal

Ein mathematisch erzeugtes Muster mit einer unendlichen Menge von Bilddetails

 

Fraktale Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem Bilddateien in mathematische Gleichungen umgewandelt werden. Dies ermöglicht sehr hohe Komprimierungsraten.

 

Frequenzmodulierte (FM) Rasterung

Ein Rasterungsverfahren, bei dem alle Mikropunkte dieselbe sehr kleine Größe aufweisen, ihre durchschnittliche Anzahl pro Bereich (Frequenz) jedoch entsprechend dem gewünschten Tonwert variiert.

 

Vollständiger Anschnitt

Ein Druckbegriff der angibt, dass ein Bild oder bedruckter Bereich an allen vier Seiten über das beschnittene Endformat einer Drucksache hinausragt

 

G

 

Gamma

Ein Maß für den Kontrast in einem Bild entsprechend der Steilheit einer Gradationskurve.  Ein hoher Kontrast (steile Kurve) entspricht einem hohen Gammawert, und ein geringer Kontrast (flache Kurve) einem niedrigen Gammawert.

 

Gammakorrektur

Die nichtlineare Tonwertkorrektur der Gammakurve eines Bildes. Wird in der Regel verwendet, um die Tiefenzeichnung des Bildes zu bearbeiten und das Bild aufzuhellen, ohne dass die lichten Bereiche verblassen.

 

Gamut

Das Farbspektrum, das für ein Bild oder einen Ausgabeprozess zur Verfügung steht. Eine Farbe wird als „außerhalb des Gamuts“ bezeichnet, wenn ihre Position im Farbraum eines Geräts nicht direkt in den Farbraum eines anderen Geräts übersetzt werden kann.

 

Gamut-Komprimierung

Die Reduktion des Farbumfangs eines Bildes, damit es innerhalb der Grenzen eines bestimmten Geräts angezeigt oder ausgegeben werden kann

 

Gamut Mapping

Übertragen des Farbumfangs eines Bildes in den CIE-Farbraum

 

Geisterbilder

Das Phänomen, wenn nicht vollständig getrocknete Tintenstrahldrucke beim Rahmen ein Geisterbild auf der Innenseite der Glasoberfläche bilden. Dies tritt in erster Linie bei „trennenden“ Papiersorten, zum Beispiel RC-Papier, auf und lässt sich durch gründliches oder beschleunigtes Trocknen der Drucksache vermeiden.

 

Gaußscher Weichzeichner

Ein Bildbearbeitungseffekt, bei dem das Bild mithilfe einer glockenförmigen Gaußschen Verteilung kontrastärmer dargestellt wird

 

Generationsverlust

Der Verlust an Bildqualität oder -daten aufgrund der mehrfachen Reproduktion eines Bildes

 

Geometrische Attribute
Die Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lichtverteilung eines Gegenstands, u. a. Glanz, Trübung, Betrachtungswinkel und Umgebung

 

Geometrische Metamerie
Die Eigenschaft eines Probenpaares (in der Regel stark strukturiert), das bei einer Beleuchtungsart und einem Betrachtungswinkel scheinbar übereinstimmt, sich jedoch unterscheidet, wenn sich der Lichteinfall oder der Betrachtungswinkel ändern

 

Geistereffekt

In Bildbearbeitungssoftware die Änderung des Opazitätsgrades eines Gegenstands

 

Graphics Interchange Format (GIF)

Ein Komprimierungsalgorithmus, das häufig für die Anzeige von Bildern im Internet verwendet wird

 

Globale Farbkorrektur

Die Farbkorrektur eines Bildes, die sich auf das gesamte Bild auswirkt

 

Glanz

Ein zusätzlich zu berücksichtigender Parameter bei der Bestimmung eines Farbstandards neben Farbton, Tonwert, Sättigung, der Textur des Materials und ob das Material einen Metallic- oder Perlglanzeffekt aufweist. Glanz ist ein zusätzlicher Toleranzwert, der auf der Munsell-Farbtoleranzkarte angegeben werden kann. Für die Auswertung des Glanzes einer Farbprobe gilt: je höher der Glanzwert, desto dunkler erscheint die Farbprobe. Im Umkehrschluss heißt das: je geringer der Glanzwert, desto heller erscheint die Probe.

 

Glanzdifferenz

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten, kann, wo abgedunkelte oder „bronzierte“ Reflexionen von farbigen Bereichen an Bereiche angrenzen, in denen wenige oder gar keine Farben vorhanden sind. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Das Phänomen wird auch als „Bronzieren“ bezeichnet.

 

Glanzmesser
Ein Instrument zur Messung des Glanzes (Begriff zur Beschreibung des Grades an spiegelähnlicher Reflexion von der Oberfläche einer Probe). Das Instrument misst das Licht, das bei ausgewählten Glanzwinkeln reflektiert wird, zum Beispiel bei 20, 45, 60, 75 und 85 Grad von der Senkrechten. Die Ergebnisse hängen sehr stark von der Bauart des Instruments, dem verwendeten Kalibrierungsverfahren, den Probentypen usw. ab.

Goniochromatisch Adjektiv zur Beschreibung eines farbigen Materials mit Goniochromatismus

Goniochromatismus
Das Phänomen, bei dem sich die Farbe eines Materials ändert, wenn sich der Beleuchtungs- oder Betrachtungswinkel ändert

Gonio-Spektralfotometer
Ein Instrument, das zur Messung einer spektralfotometrischen Kurve bei verschiedenen Einfalls- und Reflexionswinkeln verwendet wird. Die Einfalls- und Reflexionswinkel können geändert oder in festen Intervallen (z. B. 15, 45, 75, 110 Grad) vorgegeben werden.

Tonwertabstufung (Gradation)

Ein weicher Übergang zwischen zwei Farben

 

Grafikdateiformat

Ein Dateiformat zur Speicherung von Bildern in digitaler Form, z. B. GIF, BMP, JPG oder TIF

 

Graphic Interchange Format (GIF)

Ein Bildformat speziell für die Computernutzung. Die Auflösung ist üblicherweise sehr gering (72 dpi oder diejenige des Computerbildschirms), was das Format für den Druck ungeeignet macht. GIF wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie LZW-Komprimierung.

 

Grafiktablett

Ein Gerät zur komplexen Steuerung von Cursorbewegungen mithilfe eines Stylus oder Stifts in Zeichen- oder Grafikprogrammen

 

Tiefdruck

Ein Prozess, bei dem gravierte Zylinder verwendet werden, die Farbe in den eingravierten Bereichen aufnehmen; ideal bei hohen Auflagen wie Magazinen und Verpackungen; Druck auf den meisten Substraten möglich

 

Gray Component Replacement (GCR, Unbuntaufbau)

Die Entfernung von Bereichen mit sich überlappenden Cyan-, Magenta- und Gelbtönen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug

 

Grauskala

Eine achromatische Skala, die von Schwarz über eine Reihe aufeinanderfolgender hellerer Grautöne bis zu Weiß reicht. Eine solche Reihe kann aus Stufen bestehen, die gleich weit voneinander entfernt sind (zum Beispiel die Munsell-Werteskala), oder sie wird nach anderen Kriterien aufgebaut, zum Beispiel einer geometrischen Progression basierend auf Helligkeit. Solche Skalen dienen zur Beschreibung der relativen Differenz zwischen zwei ähnlichen Farben.

 

Gummierung
Ein Vorgang in der Offset-Lithografie, bei der ein dünner, getrockneter Gummifilm auf die Oberfläche bildfreier Flächen verteilt wird, um eine Oxidation durch den Sauerstoff in der Luft zu verhindern

 

H

 

h

Farbtonwinkelkoordinate im CIE L*C*h-Farbraum. Der Winkel bezieht sich auf die Position des Farbtons auf dem CIE L*C*h-Farbkreis, wobei Rot einen Winkel von 0, Gelb von 90, Grün von 180 und Blau von 270 Grad aufweist.

Rasterton

Darstellung der Tonwerte in einem Bild über Punkte in verschiedenen Größen

 

Rastertonzelle

Eine Matrix aus Druckerpunkten, die kombiniert werden können, um verschiedene Größen von Rastertonpunkten zu erzeugen

 

Hardproof

Der gedruckte Proof eines Dokuments, der aufzeigt, wie die Farben bei der Reproduktion auf einem bestimmten Ausgabegerät, in der Regel einer kommerziellen Druckmaschine, erscheinen

 

Trübung
Die Streuung des Lichts durch eine Probe, auf der die sichtbare Reduzierung des Kontrasts von Gegenständen beruht, die durch sie betrachtet werden, bzw. die Verringerung des Kontrasts von Gegenständen, die per Reflexion auf der Oberfläche betrachtet werden

 

Heatset-Farbe
Eine speziell rezeptierte fetthaltige Farbe, die in Offset-Druckmaschinen verwendet wird und bei der das Bindemittel oder die Trägersubstanz Lösungsmittel enthalten. Die Trockung wird durch erhöhte Temperaturen beschleunigt.

 

Farbe mit hoher Wiedergabetreue

Die Erweiterung des Tonwertbereichs von Farbbildern mittels stochastischem Druck und über die Verwendung von sechs oder mehr Farben beim Bilderdruck anstelle der herkömmlichen vier Farben des CMYK-Prozesses

 

Lichterpartie

Bereich eines glänzenden Objekts, über dem eine spekulare Reflexion zu sehen ist. Es handelt sich dabei im Regelfall um die Farbe der Lichtquelle, nicht um die des Gegenstands.

 

Histogramm

Eine grafische Darstellung der Tonwerte (Helligkeit oder Farbe) in einer Szenerie basierend auf der Häufigkeit des Auftretens der einzelnen Werte

 

HSB (Hue, Saturation, Brightness)

Ein geräteunabhängiges Farbmodell mit drei Koordinaten, bei dem Farbton, Sättigung und Helligkeit durch numerische Werte beschrieben werden

 

HSL (Hue, Saturation, Lightness)

Ein Farbraum zur Darstellung von Bildern auf der Basis polarer Koordinaten. Die Intensität ist die vertikale Achse des polaren Systems, der Farbton der relative Winkel und die Sättigung der planare Abstand von der Achse. Nach der allgemeinen Auffassung ist HSL intuitiver zu bearbeiten als der RGB-Farbraum.

 

HSV (Hue, Saturation, Value)

Ein Farbraum, der Farben anhand von drei Basiskomponenten beschreibt: Farbton, Sättigung und Helligkeit

 

HTML (Hyper Text Markup Language)

Eine Computersprache, die mithilfe von Standard-Tags den Webbrowser anweist, wie Text und Grafiken anzuzeigen sind.

 

HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)

Die Standards zur Übertragung von Informationen auf Webseiten

 

Hub

Ein Gerät, das zwei oder mehr Geräte miteinander verbindet, damit diese kommunizieren können

 

Farbton

Das im Munsell-Farbsystem verwendete Attribut einer Farbe, nach dem wir Rot von Grün, Blau von Gelb usw. unterscheiden

 

Hunter Lab
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L), Rot-/Grünintensität (a) und Gelb-/Blauintensität (b).

 

I

ICC (International Color Consortium)

Eine Gruppe von Unternehmen, die gemeinsam Normen für Farb- und Reproduktionseigenschaften von Hardware, Software und Medien ohne Berücksichtigung gerätespezifischer Parameter entwickeln

 

ICC-Profil

Ein Datensatz  zur Charakterisierung eines Farbeingabe- oder -ausgabegeräts bzw. eines Farbraumsnach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Beleuchtungsstärke

Die Menge des Lichts, die auf eine Oberflächeneinheit fällt, gemessen in Lux

 

Lichtart
Eine Lichtart ist die mathematische Darstellung einer theoretischen oder realen Lichtquelle, die für die Berechnung der Tristimuluswerte aus einer spektralfotometrischen Messung herangezogen wird. Die Zahlen repräsentieren dabei die relative Energie der theoretischen Quelle an jedem beliebigen Punkt des sichtbaren Spektrums. Die relative Energieverteilung einer realen Quelle könnte für die Berechnung hilfreich sein, aber es ist schwierig, reale Quellen zu standardisieren.

 

Lichtart A
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe (Glühlampe). Farbtemperatur: 2856 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert typische Wohn- oder Lagerraum-Akzentbeleuchtung.

 

Lichtart C
Mathematische Repräsentation der gefilterten Wolfram-Halogenlampe (Tageslicht). Farbtemperatur: 6770 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht.

 

Lichtart CWF-2 (F2)
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Kaltweiß-Leuchtstoffröhre). Farbtemperatur: 4150 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert in den USA typische Büro- oder Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart D50
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, der Auswertung der Farbuniformität und der Qualität in der grafischen Industrie verwendet.

 

Lichtart D55
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit.
Farbtemperatur: 5500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht zur Mittagszeit.

 

Lichtart D65
Mathematische Repräsentation des durchschnittlichen Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten und für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart D75
Mathematische Repräsentation des Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart DLF-7
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Deluxe). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet.

 

Lichtart NBF-11
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Schmalband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA. Farbtemperatur: 4000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. US-amerikanisches Äquivalent zu TL84

 

Lichtart SPL (D65)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten sowie für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen und den aktuellen Automobilstandards verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (D75)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (HOR)
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Horizon). Farbtemperatur: 2300 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die Lichtbedingungen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

 

Lichtart TL83
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL84
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 4100 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL85
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart U30
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die typische Lagerraumbeleuchtung für Sears. US-amerikanisches Äquivalent zu TL83

 

Bildoptimierung

Die Verbesserung von Bildelementen wie Farbe und Tonwertbereich sowie die Behebung von Fehlern

 

Belichter

Hochauflösender Drucker (i. d. R. zwischen 1.270 und 4.000 dpi), der in der Druckindustrie für die Abbildung von Bitmap-Grafiken auf einem lichtempfindlichen Substrat verwendet wird 

 

Import

Die Fähigkeit einer Softwareanwendung zur Integration von Dateien, die nicht im selben nativen Format vorliegen

 

Montage 

Die Anordnung von Seiten einer Publikation an der richtigen Position für eine ordnungsgemäße Seitenreihenfolge nach dem Drucken und Binden

 

Glühlampe
Eine Lampe, bei der Licht über einen Glühdraht erzeugt wird, der durch elektrischen Strom erhitzt wird

 

Indexfarbe

Eine Untergruppe der Farben eines bestimmten Farbsystems zur Definition der in einem Bild verwendeten Farbpalette 

 

Tinte

Eine flüssige oder viskose Substanz zum Schreiben oder Drucken. Im Inkjet-Digitaldruck die Substanz , die über Düsen auf das Medium aufgebracht wird. Sie besteht aus einem Farbmittel, einem Lösungsmittel oder Trägerstoff sowie verschiedenen Zusatzstoffen.

 

Druckfarbenzusatz  
Harze, die als Zusatzstoffe für Druckfarben im Akzidenzdruck verwendet werden, um das Haftvermögen, die Filmhärte und den Glanz der Farbe zu verändern

 

Farbkasten
Ein Tank oder Behälter an einer Offsetdruckmaschine, der Druckfarbe enthält

 

Farbbegrenzung

Ein Programmparameter, der den Prozentsatz der Druckfarbe, die auf einen Druckbereich aufgebracht wird, begrenzt

 

Tintenstrahldrucker (Inkjetdrucker)

Anschlaglose Drucktechnik, bei der winzige Farbtropfen auf eine Oberfläche gesprüht werden

 

Farbstreifen
Ein auf der Druckplatte verbleibender Farbstreifen, der den Druck der Walzen angibt

 

Farbauftrag
Verteilung der Druckfarben auf der Druckform mittels Farbwalzen

 

Eingabegerät

Ein Gerät, das Informationen an einen Computer sendet, zum Beispiel eine Digitalkamera oder ein Scanner

 

Eingabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Eingabegeräts, zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners, um präzise Farbumwandlungen für ein Ausgabegerät zu ermöglichen.

 

Ulbricht-Kugel

Eine Kugel, die aus stark reflektierendem Material besteht oder mit einem solchen beschichtet ist und in ihrem Innern Licht streut

 

Zeilensprungverfahren (interlaced)

Eine Methode zur Anzeige von Bildern in einer höheren Auflösung als der Monitor. Zwei Bilder, die jeweils jede zweite Reihe von Pixeln enthalten, werden alternierend bei jeder Aktualisierung des Bildschirms, z. B. jede Fünfzigstel Sekunde, angezeigt, was ein Flimmern erzeugt.

 

Internet

Eine Reihe miteinander verbundener Netzwerke, die ein globales TCP/IP-Netzwerk bilden

 

Internet Service Provider (ISP)

Eine Organisation, die Zugang zum Internet verkauft

 

Interpolierte Auflösung

Die Vergrößerung der Bildgröße über die Nutzung nahegelegener Pixel zur Schätzung der Farbe von Pixeln im neuen, größeren Bild. Über die Mittelung der Farbwerte der umgebenden Pixel können neue Bildpixel zur Verringerung des Treppeneffekts erzeugt werden.

 

Intranet

Ein internes Netzwerk auf Basis des TCP/IP-Standards für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Druckern, Dateien und Speicherplatz auf einem Server

 

Invertieren

Die Umkehrung der hellen und dunklen Werte und/oder Farben in einem Bild

 

IP (Internet Protocol)

Die Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netzwerk bestehend aus vier Gruppen mit jeweils bis zu drei Ziffern, die durch Punkte getrennt sind, z. B. 121.119.115.11

 

ISO

Die Lichtempfindlichkeit eines Bildsensors. Je größer der Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit.  Mit zunehmendem ISO-Wert kann auch das Bildrauschen zunehmen. 

 

IT8

Standard-Testziele für die Farbcharakterisierung unterschiedlicher Geräte und Medien wie Scanner und Drucker, herausgegeben vom Committee IT8 des American National Standards Institute (ANSI)

 

J

 

Treppeneffekt

Effekt bei Bildern oder Linien, die in zu geringer Auflösung wiedergegeben werden, was zu einer Stufenbildung führt, die den Bildern ein ausgefranstes Aussehen verliehen. Wird auch als „Aliasing“ bezeichnet.

 

JPEG (Joint Photographic Experts Group)

Eine Bitmap im 24-Bit-Farbdateiformat, bei dem die Benutzer den Grad der verlustbehafteten Komprimierung festlegen können. Dieses Dateiformat wird von den meisten Bildbearbeitungsanwendungen unterstützt und eignet sich am besten für Halbtonbilder.

 

JPEG 2000 (JPEG 2000: Bildcodierungssystem)

Offizielle Bezeichnung ISO 15444; ein standardisiertes Format, das die Möglichkeiten zur Verwaltung und Weitergabe von Halbtonbildern ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust erweitert

 

S

 

K/S („K zu S“)
Das Verhältnis des Absorptionskoeffizienten (K) zum Streuungskoeffizienten (S) bei Reflexionsmessungen. Das Verhältnis wird mathematisch wie folgt aus der Reflexionsmessung abgeleitet: R ist die Reflexion ausgedrückt in einer Dezimalzahl, z. B. entspricht 60 % R dem Wert 0,6 R.

 

Kelvin (K)

Die Einheit zur Messung der Farbtemperatur, die in der Bildgebung verwendet wird, um die Qualität einer Lichtquelle zu definieren. Sie basiert auf der absoluten Temperatur eines Schwarzkörpers, der eine äquivalente Energie abstrahlt. Im Allgemeinen wird eine Wolfram-Leselampe mit 2800 Grad Kelvin eingestuft, TV- oder Film-Halogenstrahler mit 3200 Grad Kelvin und Außenbeleuchtungen mit 5600 Grad Kelvin. Je höher die Temperatur in Kelvin, desto bläulicher erscheint das Licht. 

 

Kernel-Größe

Die Anzahl der Pixel, die bei der Bildbearbeitung und -schärfung erfasst werden 

 

Key

Die Bezeichnung für schwarze Farbe beim CMYK-Druckverfahren

 

Kioskautomat

Eine Selbstbedienungsstation an einem öffentlichen Ort, wo Kunden Zugriff auf verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen und die Bildausgabe erhalten können 

 

Kubelka-Munk-Theorie
Phänomenologische Theorie für trübe Medien im Hinblick auf das Reflexions- und Transmissionsverhalten streuender und absorbierender Materialien gegenüber optischen Konstanten.
In der Theorie steht die Variable K für den Absorptionskoeffizienten und die Variable S für den Streukoeffizienten von Farbmittelkonzentrationen. Dieses Verhältnis (K zu S) bildet die Grundlage für praktisch alle computergestützten Farbabstimmungsberechnungen.

 

L

 

L*a*b* (CIELAB)

Das Farbmodell, das das menschlichen Sehsystem am besten beschreibt. Das Modell umfasst drei Variablen: L* für Leuchtkraft, a* für eine Farbachse und b* für die andere Farbachse.

 

Lambertsches Gesetz
Der Strahl, der pro Festkörpereinheit reflektiert wird, ist proportional zum Kosinus des Winkels, der von der Normalen (Senkrechten) zur Oberfläche gemessen wird.

LAN (Local Area Network)

Eine Gruppe von Computern, die über eine begrenzte Entfernung betrieben werden, zum Beispiel innerhalb eines Büros oder Gebäudes

 

Lack
Transparente, wasserbasierte Harze oder Lösungsmittel auf einem Druckbogen zum Schutz oder für einen Glanz-, Matt- oder Seideneffekt

 

Großformat (Large)

Drucker, Medium oder Ausdruck mit einer Breite von 24 Zoll oder darüber

 

Laser

Ein stark fokussierter Lichtstrahl mit einer sehr schmalen spektralen Verteilung. Laser werden zum Schreiben von Daten auf Speichermedien wie CDs oder in bestimmten Arten von digitalen Druckern verwendet.

 

Laserdrucker

Ein Drucker, der mithilfe eines Laserstrahls auf eine fotoleitende, sich drehende Trommel schreibt, die mit Toner beschichtet ist. Nachdem das Bild auf Papier übertragen wurde, durchläuft es ein Paar Heizwalzen oder eine Fixiereinheit, die den Toner mit den Papierfasern verschmilzt.

 

Lasso

Ein Werkzeug in vielen Bildbearbeitungsanwendungen, mit dem die Benutzer einen Bildbereich auswählen können, indem sie eine Linie darum ziehen

 

Late-Binding-Workflow

Die Verschiebung der Farbumwandlung auf den finalen Ausgabefarbraum am Ende des Workflows

 

Lux

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

Schicht

Eine Bildebene, die unabhängig vom übrigen Bild bearbeitet werden kann

 

Überlagerung

In Bildbearbeitungssoftware die Platzierung eines Bildes oder einer Grafik über eine andere, sodass es die Opazität des oberen Bildes ermöglicht, dass das untere Objekt sichtbar ist

 

LCD (Liquid Crystal Display)

Eine Anzeigetechnologie, die auf der sich ändernden optischen Dichte von bestimmten Molekültypen basiert, wenn diese in einem elektrischen Feld platziert werden. LCD-Displays können mit einer aktiven oder einer passiven Matrix betrieben werden.

 

LED (Light Emitting Diode)

Ein Halbleiter, der Licht emittiert, wenn ihn eine elektrische Ladung durchläuft. LEDs werden in Displays sowie in bestimmten Arten von digitalen Fotodruckern verwendet.

 

Lentikulär

Die Kombination aus im Zeilensprungverfahren dargestellten digitalen Bildern, die beim Betrachten mit einer speziell konstruierten Kunststofflinse die Illusion von Tiefe oder Bewegung erzeugen

 

Licht 

Elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 (Violett) und circa 770 (Rot) Nanometern (nm), die mit dem bloßen Auge ohne technische Hilfsmittel wahrgenommen werden kann

 

Lichtquelle

Das Element in einem Instrument oder in der visuellen Betrachtungssituation, das Energie in Form von Licht abstrahlt. Die Emission kann auch durch die korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt werden.

 

Lichtecht

Gegen die schädliche Wirkung des Lichts resistent

 

Helligkeit

Eine der drei Dimensionen zur Beschreibung von Farbe. Die Eigenschaft, anhand derer die Betrachter weiße Objekte von grauen Objekten und hellfarbige Objekte von dunkelfarbigen Objekten unterscheiden

 

Liniengrafiken

Einfarbige Diagramme oder Zeichnungen. Ein Bild mit scharfen Kanten und hohem Kontrast zwischen farbigen und nicht-farbigen Bereichen. Eine Zeichnung, die nur aus Schwarz und Weiß ohne dazwischenliegende Graustufen besteht. Für diese Bilder wird eine höhere Auflösung benötigt, um die nötige Schärfe zu erzielen.

 

Linear Array

Ein Bildsensor aus Fotodetektoren für Rot, Grün und Blau, die linear angeordnet sind 

 

Linearisierung

Die Messung und ggf. Korrektur der Fähigkeit eines Gerätes, eine gerade Linie aus Farbtönen von Schwarz bis Weiß zu erfassen bzw. zu reproduzieren. Die Linearisierung ist ein kritischer erster Schritt bei der Einrichtung eines Farbsystems.

 

Linienraster

Ein Druckbegriff zur Definition der Dichte der Elemente einer Rastertonzelle als Anzahl der Linien aus Farbpunkten pro Zoll oder Millimeter

 

Lithografie

Der Druck mit einem Stein oder einer Metallplatte, auf denen das zu druckende Bild Farbe aufnimmt und die leere Fläche farbabweisend ist

 

Lokale Farbkorrektur

Eine Farbkorrektur, die nur einen ausgewählten Bereich eines Bildes betrifft

 

Log-Absorptionsvermögen
Der Logarithmus zur Basis 10 von den Werten für das Absorptionsvermögen bei den einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log-Absorptionsvermögen zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für alle Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration bzw. die Probendicke. Darüber hinaus ist die Form der Kurve unabhängig von der Farbmittelkonzentration oder Probendicke.

 

Log K/S
Der Logarithmus zur Basis 10 von den K/S-Werten der einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log K/S zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für die meisten Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration. Darüber hinaus ist die Form der Kurve nahezu unabhängig von der Farbmittelkonzentration.

 

Look-Up Table (LUT)

Eine Tabelle mit Farbwerten, die für die Umwandlung eines Farbraums in einen anderen genutzt wird oder um digitale Daten an andere Typen von Ausgabegeräten auszugeben

 

Verlustfreie Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren zur Reduzierung der Dateigröße ohne einen Verlust von Originaldaten. Dies wird über verschiedene Codierungsschemas erreicht, die es ermöglichen, die Originaldaten aus dem komprimierten Format wiederherzustellen.

 

Verlustbehaftete Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem die Dateigröße stärker reduziert wird, indem einige der Originaldaten entfernt werden. Die Menge der beizubehaltenden Originaldaten wird durch den Benutzer auf Basis der erforderlichen Qualität für den jeweiligen Verwendungszweck festgelegt.

 

lpi (lines per inch)

Die Anzahl der Zeilen pro Zoll in einem Bildraster. Grundsätzlich gilt: Je höher der lpi-Wert, desto höher ist die Auflösung und Qualität des Ausdrucks.

 

Lumen

Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht aussendet. Mit dem ANSI-Lumen wird die Helligkeit von Overhead- und Videoprojektoren definiert.

 

Luminanz

Die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht in eine bestimmte Richtung aussendet. Bezeichnet außerdem die Helligkeitskomponente eines Composite-Videosignals.

 

Leuchtkraft

Die Verteilung der hellen und dunklen Werte eines Bildes.

 

Schimmer
Das Erscheinungsbild einer Oberfläche, die in einigen Richtungen mehr reflektiert als in anderen, aber keine klare Spiegelung erzeugt

Lux 

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

M

 

MacAdam-Ellipsen
Ellipsoide auf einem Chromatizitätsdiagramm, die einer gerade noch wahrnehmbaren Abweichung von der Farbe des Zentrums des Ellipsoiden entsprechen. Größe und Form der Ellipsoiden hängen von ihrer Position im Chromatizitätsdiagramm ab.

 

MacAdam-Einheit
Eine Einheit der Farbe, die mit der FMC-2-Gleichung berechnet wird. Eine (1:0) MacAdam-Einheit entspricht einem gerade noch wahrnehmbaren Unterschied, der experimentell festgestellt wurde.

 

Marquee

Ein Auswahlwerkzeug in Bildbearbeitungsprogrammen, das typischerweise durch animierte gepunktete Linien um den ausgewählten Bereich dargestellt wird

 

Maske

Ein Spezialeffekt, mit dem Bilder so modifiziert werden, dass sie nur teilweise zu sehen sind, bzw. so, dass das Bild mit dem Hintergrund verschmilzt

 

Übereinstimmung
In der Regel stimmen zwei Farben überein, wenn sie gleich aussehen, d. h. dieselben Farbkoordinatenwerte aufweisen. Mit dem Begriff „Übereinstimmung“ wird häufig auch eine spektrale Übereinstimmung bezeichnet, d. h., die beiden Farben erscheinen unabhängig von der Lichtart oder dem Beobachter gleich (haben dieselben Farbkoordinaten).

 

Matrix

Die Platte oder Fläche, auf der ein Bild eingraviert wird, um Druckfarbe aufzunehmen, bevor das Bild auf ein Substrat oder Papier übertragen wird. In der Digitaltechnik ist die Matrix eine Datei auf der Festplatte eines Computers, auf einer CD oder auf einem anderen Datenträger. Eine solche Matrix besteht aus binär codierten Informationen, die beschreiben, wie die Bilddatei im digitalen Raster oder im Ausdruck erscheinen soll.

 

Matteffekt

Eine Oberfläche, die unter keinem Betrachtungswinkel glänzt; eine reflektierende Oberfläche mit großer Streuung

 

Druckmedien

Materialien zum Bedrucken, z. B. Papier, Leinwand, Baumwolle oder Kunststoff. Im Digitaldruck werden diese Materialien als Medien oder Substrate bezeichnet.

 

Metadatei

Ein Dateiformat, das sowohl Bitmap- als auch Vektordaten enthält und auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Anwendungen verwendet werden kann

 

Metamerisches Paar

Ein Farbenpaar, das unter bestimmten Betrachtungsbedingungen übereinstimmt, unter veränderten Betrachtungsbedingungen wiederum nicht

 

Metamerie

Ein Phänomen, bei dem ein Farbenpaar unter bestimmten reellen oder theoretisch errechneten Bedingungen übereinstimmt, bei veränderten Bedingungen wiederum nicht

 

Metamerie-Index (MI)

Eine spezielle Formel, anhand derer der Unterschied zwischen zwei Farben bei Betrachtung unter zwei unterschiedlichen Lichtquellen berechnet werden kann. Ein MI von mehr als 2.0 zeigt normalerweise an, dass die Metamerie mit bloßem Auge erkennbar ist.

Mezzotinto (Schabkunst)

Ein Tiefdruckverfahren, bei dem die Oberfläche der Druckplatte durch Eindrücken kleiner Vertiefungen mithilfe eines Granierstahls aufgeraut wird. Das Bild entsteht durch die Glättung und Polierung ausgewählter Bereiche, die als helle Stellen ausgedruckt werden sollen.

 

Mikroporöses Substrat

Medium für den Tintenstrahldruck, das eine Rezeptorschicht mit Hohlräumen aufweist. Über diese Hohlräume wird die Tinte rasch aufgenommen, statt an der Oberfläche zu verbleiben. So ist das Medium sofort wischfest.

 

Mitteltöne

Farbtöne in einem Bild, die sich im mittleren Tonwertbereich befinden, zwischen den hellsten und dunkelsten Werten. Werden auch als „mittlere Werte“ bezeichnet.

 

Fehlendes (nicht übereinstimmendes) Profil

In Adobe® Photoshop® weist eine entsprechende Meldung darauf hin, dass die Software ein Bild erkannt hat, bei dem sich das eingebettete Profil vom aktuellen Arbeitsbereich unterscheidet.

 

Moiré-Effekt

Ein unerwünschtes Muster, das gelegentlich bei sich überlappenden Bildrastern auftritt. Diese Muster lassen sich häufig durch veränderte Rasterwinkel entfernen. 

 

Monitorkalibrierung

Die Einstellung von Anzeigegeräten auf eine bekannte Gruppe von Werten, um eine hohe Übereinstimmung mit Eingabe- und Ausgabegeräten zu erzielen 

 

Monitorprofil

Im Monitorprofil werden die RGB-Eckkoordinaten, die Gradationskurven für jeden Farbkanal sowie der Schwarz- und Weißpunkt beschrieben.

 

Schwarzweißbild, Einfarbendruck

Ein Bild, das nur aus dem Tonwertbereich einer Farbe besteht

 

Monoprint

Ein Ausdruck in einer Reihe von Drucken, von denen sich jeder in der Farbe, in der Gestaltung, in der Struktur usw. unterscheidet, die auf ein zugrunde liegendes gemeinsames Bild angewendet werden

 

Montage

Die nahtlose Kombination von unterschiedlichen Bildern zu einem einzigen Bild

 

Morphing

Das Vermischen zweier Bilder über die Verschiebung von Konturen aus ihrer ursprünglichen Position an neue Positionen, um ein einzelnes Bild zu erzeugen

 

Wolkigkeit

Eine Struktur in den glatten oder monotonen Bereichen eines Bildes, die auf einer fehlerhaften Verarbeitung und einer Anzahl unsachgemäß angewandter digitaler Prozesse beruhen kann, zum Beispiel einer übermäßige Unschärfemaskierung

 

MPEG- (Motion Picture Expert Group) Komprimierung

Eine Vielzahl von Video- und Audiokomprimierungsverfahren, mit denen Dateien bis zu einem Verhältnis von 200:1 verkleinert werden können

 

Mehrfarbendruck

Prozessfarbdruck mit einer zusätzlichen fünften, sechsten oder siebten Farbe, um den Farbraum zu erweitern und präzisere Farben zu erzeugen. PANTONE Hexachrome® ist beispielsweise ein Sechsfarben-System, das für das Drucken mit einem vergrößerten Farbumfang Orange und Grün beinhaltet.

 

Multimedia

Eine Reihe von digitalen Medientypen, die Text, Grafiken, Audioinhalte, Animationen und Videoinhalte in einem interaktiven Format kombinieren

 

Munsell-System (der Farbnotation)

Ein Farbmodell, bei dem die einzelnen Farben anhand von Farbton, Wertigkeit und Sättigung bestimmt werden. Das System besteht aus über 3 Millionen Proben, bei denen ähnliche Unterschiede im Hinblick auf diese drei Parameter festgestellt wurden.

 

N

 

Nanometer (nm)

Maßeinheit, die einem Millionstel Millimeter entspricht. Wellenlängen werden in Nanometern gemessen.

 

Schmalband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Ultralume und TL84, die mit ihrer Phoshpormischung schmalbandige, sichtbare Lichtenergie erzeugen

 

Bildrauschen

Zufällige Neufärbung von Pixeln; erzeugt ein grobkörniges Muster.

 

Anschlagloser Drucker

Eine Drucktechnik, bei der Markierungen auf Papier erzeugt werden, ohne dass es zu einem Kontakt zwischen dem Drucker und dem Papier kommt

 

Zeilensprungfrei (non-interlaced)

Ein Videosystem, das alle horizontalen Zeilen nacheinander auf dem Bildschirm anzeigt. Computermonitore sind in der Regel zeilensprungfrei, während TV-Bildschirme häufig im Zeilensprungverfahren (interlaced) betrieben werden.

 

Metameriefreie Übereinstimmung
Ein Farbenpaar, dass für alle Beobachter unter allen Beleuchtungs- und Anzeigebedingungen identisch erscheint, eine unbedingte Übereinstimmung

Normale Farbwahrnehmung
Sehvermögen eines Normalbeobachters, der keine Symptome einer anormalen oder fehlerhaften Farbwahrnehmung aufweist

 

O

 

Objekt

Im Multimediabereich ein als Videoclip, Audiodatei oder grafische Darstellung gespeichertes Datenelement; eine vektorbasierte Zeichnung

 

Beobachterfunktionen

Die Reaktionszeit des durchschnittlichen normalen menschlichen Auges bei den einzelnen Wellenlängen ist mit umfangreichen Experimenten der CIE gemessen worden. Da es drei Farbsensortypen gibt, gibt es auch drei Beobachterfunktionen, die den sogenannten Normalbeobachter beschreiben.

 

Beobachter

Der menschliche Betrachter, der einen Reiz empfängt und dadurch etwas wahrnimmt. In Bezug auf das Sehen ist der Reiz visuell und die Wahrnehmung ein Erscheinungsbild.

 

Beobachter-Metamerie
Ein Farbenpaar, das bei der Betrachtung durch einen Beobachter übereinstimmt, jedoch bei der Betrachtung durch einen anderen Beobachter nicht mehr

 

Normalbeobachter

Die spektralen Wahrnehmungseigenschaften des laut Definition der CIE durchschnittlichen Beobachters. Es wurden zwei dieser Datensätze festgelegt, die Daten des Jahres 1931 für das 2-Grad-Sichtfeld (Fernsicht) und die Daten des Jahres 1964 für das 10-Grad-Weitwinkel-Sichtfeld (Sicht in einer Armlänge Entfernung).

 

OCR (Optical Character Recognition)

Die Technik zur Umwandlung von eingescanntem Text auf gedruckten Seiten in bearbeitbaren ASCII-Text

 

Offsetdruck

Ein Akzidenzdruckverfahren, bei dem die Druckfarben von der Druckplatte auf eine Gummiwalze und von dort auf Papier übertragen werden

 

OLE (Object Linking and Embedding)

Ein Standard, der einen Softwarekanal für das Einfügen eines Objekts in ein Dokument vorsieht, das noch eine Verknüpfung zur Originalanwendung aufweist

 

On-Demand-Druck

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente in variablen Mengen so häufig wie gewünscht direkt von einer Datenbank zum Druckgerät ausgegeben werden können

 

Opazität

Fehlende Transparenz oder Lichtdurchlässigkeit. Das Maß für die Lichtmenge, die ein Material durchdringen kann. Die Dichte einer Schicht oder einer Farbe

 

Opak

Begriff, der die vollständige Opazität, sprich Lichtundurchlässigkeit, beschreibt. Gegenteil von „transparent“

 

Betriebssystem  

Das vom Computer verwendete System zur Steuerung grundlegender Eingabe- und Ausgabevorgänge und zum Betrieb der Softwareanwendungen. Beispiele sind Mac OS, Windows, UNIX und Linux.

 

Komplementärfarbtheorie
Eine Theorie, die grundsätzlich erklärt, wie das menschliche Sehsystem (Zusammenspiel von Auge und Gehirn) Farbe wahrnimmt. Für das menschliche Auge bilden Rot und Grün sowie Gelb und Blau Gegensätze. Für einen menschlichen Beobachter heißt dies: Rot besitzt keine Grünanteile (kann jedoch Blau- oder Gelbanteile besitzen), und Gelb besitzt keine Blauanteile (kann jedoch Rot- oder Grünanteile besitzen). Ein Objekt, das weder rot noch grün ist, ist in Bezug auf die Rot-/Grünintensität neutral. Ein Objekt, das weder gelb noch blau ist, ist in Bezug auf die Gelb-/Blauintensität neutral. Wenn eine Farbe bezüglich beider Intensitäten neutral ist, ist sie farbneutral, z. B. Schwarz, Grau oder Weiß. Diese Theorie ist Grundlage für die meisten gleichabständigen Farbräume, insbesondere CIELab, CIELCh und Lab.

 

Optische Auflösung

Die maximale physikalische Auflösung eines Geräts. Eine optische Auflösung liefert eine bessere Bildqualität als die interpolierte Auflösung, bei der mithilfe von Software zusätzliche Bildinfomationen erzeugt werden. 

 

Ausrichtung

Die Richtung, in der die Seite gedruckt wird: horizontal = Querformat, vertikal = Hochformat

 

Außerhalb des Farbraums (out of gamut)

Im Akzidenzdruck ein Farbbereich, der nicht innerhalb des CMYK-Farbraums reproduziert werden kann

 

Ausgabegerät

Ein Gerät, das Informationen von einem Computer anzeigt, z. B. ein Monitor oder ein Drucker

 

Ausgabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Ausgabegeräts, zum Beispiel eines Monitors, Beamers oder Druckers, um präzise Farbumwandlungen im Bezug zu einem Eingabegerät zu ermöglichen

 

L

 

Palette

Der Farb- oder Tonwertbereich, der im Bildgebungsprozess zur Verfügung steht. Außerdem ein verschiebbares Werkzeug- oder Optionsmenü in Softwareanwendungen

 

PANTONE®

Ein Unternehmen, das am besten für sein Pantone Matching System (PMS) bekannt ist, einen proprietären Farbraum, der in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommt, u. a. in der Druckindustrie, im Farbenhandel sowie in der Textil- und Kunststoffherstellung. Das Pantone Color Matching System ist ein standardisiertes Farbreproduktionssystem, mit dem verschiedene Hersteller an verschiedenen Orten sich über 3000 unterschiedliche Farben verständigen können.

 

PANTONE-System

Eines der bekanntesten Farbspezifikationssysteme, das von Designern und Druckereien zur Farbübermittlung angewandt wird. Jedes Swatch-Book ist in „Beschichtet“, „Unbeschichtet“ und „Matt“ erhältlich. Es enthält eine Reihe von Farben, die mit der jeweiligen PANTONE-Bezeichnung eindeutig definiert werden.

 

PDF (Portable Document Format)

Ein von Adobe® entwickelter Dokumenttyp zur Bereitstellung einer plattformübergreifenden Methode für die Anzeige von Informationen. Über die Umwandlung einer Datei ins PDF-Format können alle Elemente wie Text, Grafiken oder PostScript-Dateien auf jedem Computersystem mithilfe des kostenlosen Adobe® Acrobat® PDF Readers ordnungsgemäß dargestellt werden.

 

Perzeptives Rendering Intent

Beim perzeptiven Rendering Intent (Wiedergabeziel) wird versucht, Beziehungen für Farben außerhalb des Farbraums durch Komprimierung des gesamten Tonwertbereichs beizubehalten, auch wenn dies zu Ungenauigkeiten bei anderen Farben führt. Das Ergebnis sind insgesamt weichere Farbabstufungen. Obwohl beim perzeptiven Rendering der gesamte Farbraum komprimiert wird, werden die zentralen Tonwerte präziser zugeordnet als diejenigen am Rande des Farbraums. Die fotografische und relativ farbmetrische Wiedergabe sind die geeignetsten Umwandlungstypen für die digitale Fotografie.

 

Peripheriegerät

Ein externes Gerät, das an einen Computer angeschlossen werden kann

 

Phasenwechseldrucker

Ein Tintenstrahldrucker, bei dem die Tinte zunächst fest ist und dann erhitzt und verflüssigt wird. In diesem flüssigen Zustand wir sie auf das Substrat aufgebracht.

 

Phosphor

Ein Material, das Licht aussendet, wenn es durch eine elektrische Ladung angeregt wird; wird bei der Herstellung von Anzeigegeräten mit Kathodenstrahlröhren verwendet

 

Photochromie
Eine umkehrbare Farbänderung einer Probe aufgrund der Bestrahlung mit Licht

 

Photoshop (.psd)  

Das proprietäre Adobe® Photoshop®-Dateiformat, das alle Funktionsmerkmale der Anwendung unterstützt, einschließlich Schichten, Masken und Kanälen. Andere Anwendungen können dieses Dateiformat möglicherweise nicht nutzen.

 

Photopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der zäpfchenförmigen Rezeptoren in der Netzhaut, das bei hoher und mittlerer Helligkeit die Farbwahrnehmung ermöglicht

 

PICT (.pct)

Ein Bitmap-Dateiformat mit bis zu 32 Bits, das ursprünglich für die Unterstützung von Grafikanwendungen auf der Apple® Macintosh®-Plattform entwickelt wurde. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und wird häufig für die Übertragung von Dateien zwischen Anwendungen verwendet. Mit diesem Dateiformat können verlustbehaftete JPEG-Komprimierungsschemas genutzt werden.

 

Pigment

Ein Farbmittel, das aus Partikeln auf Basis zahlreicher synthetischer Farbmolekülen oder Kohlenschwarz besteht; ist in der Regel stabiler als Farbstoffe derselben Farbe. Pigmentierten Inkjet-Tinten wird eine bessere Haltbarkeit zugeschrieben, doch der Farbraum ist möglicherweise kleiner.

 

Pixel

Die einzelnen Punkte, die verwendet werden, um ein Bild auf einem Computermonitor anzuzeigen. Die Anzahl der Pixel legt die Größe und Auflösung des Bildes fest.

 

Pixeltiefe

Die Datenmenge zur Beschreibung der einzelnen Farbpunkte auf einem Computerbildschirm. Mit einer Pixeltiefe von eins können beispielsweise nur die Farben Schwarz und Weiß angezeigt werden. Mit einer Pixeltiefe von vier ist die Darstellung von sechzehn Farben möglich.

 

Planografisch

In der Drucktechnik (Flachdruck) eine flache Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarben im Gegensatz zu einer gravierten oder erhabenen Oberfläche

 

Platten- (Gegendruck-) Zylinder
Ein Zylinder, der bei einigen Druckmaschinen, insbesondere im Offsetdruck, das Papier beim Drucken befördert. Je nach Druckprozess wird dieser Zylinder verschieden betrieben.

 

Drucktiegel

Die Glasoberfläche eines Flachbettscanners, auf der Aufsichtsvorlagen für das Scannen platziert werden

 

Plug and Play

Die Fähigkeit eines Betriebssystems, Peripheriegeräte zu identifizieren und per Konfiguration in das System einzubinden

 

Plug-in-Modul

Drittanbieter-Software, die in den Plug-in-Ordner von Photoshop® geladen wird und auf die über ein Photoshop-Menü zugegriffen werden kann

 

Photomultiplier-Röhre

Ein lichtempfindliches Gerät, das sich gewöhnlich in Trommelscannern befindet. Solche Vakuumröhren sind wesentlich lichtempfindlicher als CCD-Chips.

 

PNG (Portable Network Graphics)

Ein Bitmap-Farbformat mit 24 Bits und verlustfreier Komprimierung, das ursprünglich als Alternative zum GIF-Format für die Online-Übertragung und -Anzeige von Bildern konzipiert wurde

 

Hochformat

Die Ausrichtung eines Bildes, das höher (horizontal) als breit (vertikal) ist. Außerdem eine Einstellung für ein Ausgabegerät, um ein Dokument auf dem Computer an das Druckmedium anzupassen

 

Nachbeschichtung

Transparentes Material, das als abschließende Beschichtung aufgebracht wird, um Drucksachen oder Kunstwerke zu schützen

 

Posterisation

Die Umwandlung eines Bildes in eine elementarere Form, indem die Anzahl der Tonwerte reduziert wird, um ein surrealistisches, schlichtes Resultat zu erzielen

 

PostScript

Die Sprache zur Seitenbeschreibung, die von Adobe® zur Anzeige und zum Drucken von Schriftarten und Bildern entwickelt und lizenziert wurde

 

ppi (Pixels Per Inch, Pixel pro Zoll)

Die Einheit zur Messung der Auflösung eines Bitmap-Bildes

 

Preflight

Die Überprüfung eines Druckauftrags vor der Aufnahme in einen Workflow auf mögliche Probleme, zum Beispiel fehlende Schriftarten und Bilder bzw. inkompatible Farbsysteme

 

Druckvorstufe

Die Vorbereitung eines Druckauftrags für die Druckmaschine, u. a. bezüglich Textlayout und Farbseparationen

 

Primärfarben

In der Regel drei Farben, die miteinander kombiniert werden, um den gesamten Farbumfang innerhalb eines Farbmodells zu erzeugen. Alle Nicht-Primärfarben sind Mischungen aus zwei oder mehr Primärfarben. Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des additiven Farbmodells. Cyan, Magenta und Gelb sind die Primärfarben des subtraktiven Farbmodells.

 

Druckdichte oder optische Dichte (OD)

Die visuell wahrnehmbare und messbare Absorption von Licht auf der Oberfläche eines Mediums aufgrund eines Farbmittels. Mit dem OD-Wert wird nur die Oberflächendichte eines trockenen Ausdrucks gemessen, nicht die Dichte der gesamten Druckfarbmenge, die auf das Medium gesprüht wurde.

 

Bedarfsgesteuerter Druck

Die Option im Digitaldruck, Drucksachen individuell oder sporadisch über einen längeren Zeitraum konsistent zu drucken und damit bei Bedarf kleinere Auflagen zu ermöglichen

 

Druckbeständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit einer Drucksache gegenüber physikalischen Einflüssen jedweder Art und Quelle, z. B. Licht, Wärme, Säuren etc.

 

Druckdienstleister

Eine kommerzielle, digitale Druckagentur oder -firma, die die Bilddatei eines Künstlers nach dessen Vorgaben druckt

 

Druckertreiber

Druckerspezifische Software, die einem Computer die Kommunikation mit einem Drucker ermöglicht. (Siehe auch RIP.)

 

Druckerprofil
Anhand des Druckerprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Farben eines Bildes in den Farbraum des Druckers, damit die Farben auf dem Ausdruck korrekt wiedergegeben werden.

 

Prozessfarbdruck

Drucken unter Verwendung der drei Primär-Druckfarben (Cyan, Magenta und Gelb) plus Schwarz

 

Profil

Beschreibt den Umgang eines Geräts mit Farbe über die Charakterisierung der Farbeingabe und -ausgabe bzw. des Farbraums nach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Profil (Fotografie)

Ein Farbprofil in einem fotografischen Workflow, das beschreibt, wie ein Gerät Farbe zu reproduzieren hat. Benutzerprofile werden unter Einsatz von Farbmanagementsoftware für jedes einzelne Gerät im Workflow erstellt – Kameras, Monitore, Tablets, Telefone, Beamer und Drucker.

 

Profil (Beamer) Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Beamers, damit die Farben korrekt wiedergegeben werden.

 

Profil (Scanner) Ein Scannerprofil beschreibt die Umwandlung des scannerspezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben des Scanners umgewandelt werden. Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Scannerfarbraums abdeckt, beschreibt das Scannerprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Profil (Tablet)

Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Tablets, damit die Farben auf dem Bildschirm korrekt dargestellt werden.

 

Profil (Video)

In einem Video-Workflow beschreibt ein Farbprofil den Erstellungsprozess einer spezifischen Suchtabelle (LUT) für die Videoaufnahme.

 

Profilbearbeitung

Die Optimierung von ICC-Profilen per Software, um eine subjektiv bessere Farbabstimmung zu erzielen

 

Proof

Ein Prototyp, anhand dessen der Drucker und der Kunde sehen können, wie das Druckresultat aussehen wird, um ggf. Änderungen vorzunehmen, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird. Proofs von einzelnen Fotos werde als Andrucke bezeichnet. Proofs von Seiten werden als Seitenproofs bezeichnet. Proofs, bei denen mehrere Seiten auf einem großen Druckbogen angeordnet sind, werden als Ausschießproofs bezeichnet.

 

Proofgerät

Ein Gerät, das aufzeigt, wie ein Druckresultat aussehen wird, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird

 

Psychophysisch
Ein Begriff zur Beschreibung des Gebiets der Farbwissenschaft, das sich mit der Beziehung zwischen der physikalischen Beschreibung und der sinnlichen Wahrnehmung befasst

 

Reinheit

Der Sättigungsgrad einer Farbe

 

Q

 

Quadton-Farben

Spezielle multi-monochromatische (S&W) Farben

 

Quark

Seitenlayout-Software für Designer und Publishing-Fachkräfte

 

Warteschlange

Eine Reihe von Aufgaben oder Vorgänge, deren Durchführung durch einen Computer oder ein Peripheriegerät ansteht

 

QuickTime

Eine Anwendung zur Video- und Tonwiedergabe, die von Apple® entwickelt wurde

 

Schnelltrocknende Druckfarben
Härten wesentlich schneller aus als konventionelle Druckfarben und enthalten einen Lösungsmittelanteil, der vom Papier rasch absorbiert wird, um die Trocknung zu beschleunigen

 

R

 

Strahlungsenergie

Eine Energieform des elektromagnetischen Spektrums, die ein Vakuum mit 299.792 Kilometern pro Sekunde durchläuft; langsamer in dichteren Medien (Luft, Wasser, Glas etc.). Die Art der Strahlungsenergie ist durch die Wellenlänge oder Frequenz definiert, sie zeigt aber auch quantenspezifisches Verhalten (korpuskolare Theorie). Die verschiedenen Energiearten können in andere Energieformen (elektrisch, chemisch, mechanisch, atomar, thermisch, Strahlung) umgewandelt werden, aber die Energie selbst geht nicht verloren.

 

Rasterbild

Ein Bild aus Linien oder Pixeln in einem Rasterlayout bzw. eine Rastergrafik (Bitmap)

 

Rasterung

Die Umwandlung eines Vektorbildes in ein Rasterbild

 

RAW  

Ein Dateiformat, das es dem Benutzer ermöglicht, den Dateityp, den Ersteller der Datei und die Header-Informationen festzulegen; unterstützt Farbdaten mit bis zu 48 Bits ohne Komprimierung. Aufgrund der Datenmenge und der erforderlichen Kenntnisse wird es von Laien selten verwendet.

 

Harzbeschichtetes Papier (RC, Resin Coated)

Eine Bezeichnung für Fotopapier mit einer Polyethylen-Beschichtung auf beiden Seiten, das bei den meisten Farb- und einigen Schwarzweiß-Druckanwendungen zum Einsatz kommt

 

Rezeptorschicht

Eine chemische Schicht auf der Oberfläche von Medien, die die Tinte aus der Druckkopfdüse aufnimmt und bindet

 

Rolle
Eine große Papierrolle in Druckmaschinen

 

Referenz

Bei der Bewertung einer Farbdifferenz ist die Referenz die Farbe, mit der alle Messwerte verglichen werden. Man spricht auch von Standard.

 

Reflexionsvermögen

Das Maß für das Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird und je nach der Verteilung der Wellenlänge des Lichts variiert

 

Reflexion, spekular

Spiegelähnliche Reflexion. Der Grad der spekularen Reflexion auf glänzenden Materialien hängt vom Einfallswinkel und der Streuung des Lichts durch unebene Oberflächen ab.

 

Reflexion, gesamt

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Reflexion
Die Abstrahlung des einfallenden Lichts durch eine Oberfläche oder ein Medium von der Seite, auf die es trifft

Auflichtscan

Das Scannen eines lichtundurchlässigen Objekts, zum Beispiel eines Stücks Papier

 

Bildwiederholungsrate

Die Häufigkeit pro Sekunde, mit der ein Monitor Daten abruft

 

Passer

Die Ausrichtung der Schichten einer CMYK-Separation, mit der sichergestellt wird, dass alle Schichten exakt übereinandergedruckt werden 

Passermarken

Die seitlichen Führungslinien der einzelnen Schichten einer CMYK-Separation, die für ein präzises Farbregister (Passer) sorgen

 

Relativ farbmetrisches Rendering Intent

Eine Art der Wiedergabe, bei der eine nahezu exakte Beziehung zwischen Farben innerhalb des Farbraums beibehalten wird, während Farben außerhalb des Farbraums auf den nächsten reproduzierbaren Farbton reduziert („geclippt“) werden. Farbdaten, die bei der relativ farbmetrischen Wiedergabe verloren gehen, können nicht wiederhergestellt werden. Üblicherweise wird sie bei Logos, Volltonfarben und Vektorfarben verwendet.

 

Hochdruck

In der Drucktechnik ein Prozess, bei dem Druckplatten verwendet werden, die vor dem Farbauftrag graviert, geätzt oder sandgestrahlt wurden. Linien oder Bereiche, die abgetragen wurden, werden nicht gedruckt. Die Druckfarben werden von der Oberfläche der Platte entweder durch Reiben mit der Hand oder mit einer Presse auf das Papier übertragen.

 

Wechselbare Speichermedien

Speichergeräte, die entfernt und in ähnliche Wiedergabegeräte eingesetzt werden können

 

Wiedergeben

Die Erzeugung eines 2D-Bildes aus den Daten, die in einer 3D-Szenerie enthalten sind

 

Rendern

Die Anwendung von Farbschattierungen oder -schatten auf ein Computerbild, um eine realistischere Darstellung zu erzielen

 

Rendering Intent (Wiedergabeziel)

Wenn der Ausgangsfarbraum über den Zielfarbraum hinausgeht, besteht die Gefahr, dass gesättigte Farben „geclippt“ werden, was wiederum zu unerwünschten Reflexen führen kann. Im Farbmanagementmodul kann dies auf verschiedene Weise gehandhabt werdeen. Die ICC-Spezifikation beinhaltet vier verschiedene Rendering Intents: absolut farbmetrisch, relativ farbmetrisch, perzeptiv und sättigungserhaltend.

 

Auflösung

Die Details der räumlichen und farblichen Darstellung eines Bildes. Der Wert bezieht sich auf die Anzahl der kleinsten erkennbaren Punkte oder Pixel.

 

Umrechnung

Ändern der Auflösung einer Bitmap-Grafik, ohne die Dateigröße zu ändern

 

Retouchieren

Die manuelle oder digitale Entfernung von Fehlern oder unerwünschten Bereichen eines Bildes

 

RGB (Rot, Grün, Blau)

Ein Farbmodell, das aus den primären additiven Farben des Lichts besteht, die gemischt werden können, um alle anderen Farben zu erzeugen

 

RGB-Drucker

Drucker, die mit den Druckfarben Rot, Grün und Blau (RGB) arbeiten. In der Regel sind sie über den Druckertreiber so eingerichtet, dass sie nur RGB-Daten akzeptieren.

 

RGB True Color

Ein RGB-Farbsystem mit einer Auflösung von 24 Bits pro Pixel für eine Auswahl von über 16 Millionen Farben pro Pixel. Ein solches System wird auch als Echtfarben- oder Vollfarbensystem bezeichnet.

 

RIFF (Raster Image File Format)

Ein Dateiformat für die Speicherung von Graustufenbildern

 

RIP (Raster Image Processor)

Der RIP kann als „Gehirn“ Ihres digitalen Ausgabegeräts betrachtet werden und wandelt digitale Grafikdaten mathematisch in Informationen um, die der Drucker verwenden kann, um Bilder zu erzeugen. Neben der Datenverarbeitung wurden die meisten RIPs an die Anforderungen spezifischer Druckertypen und ihrer Benutzer angepasst. RIPs wickeln Layout-, Farbsteuerungs- und Archivierungsprozesse sowie andere Vorgänge ab.

 

ROM (Read-Only Memory)

Ein Speichertyp, der gelesen aber nicht geändert werden kann

 

Rosetten

Das Muster in einem gedruckten Bild, wenn Farbbildraster in konventionellen Rasterwinkeln angeordnet werden

 

S

 

Abtasten (Sampling)

Die Digitalisierung von analogen Informationen über deren regelmäßige Erfassung

 

Farbsättigung

Das Attribut der Farbwahrnehmung, mit dem der Grad der Abweichung von einem Grauton mit derselben Helligkeit ausgedrückt wird. Grautöne besitzen keine Sättigung. 

 

Sättigungserhaltendes Rendering Intent

Ein Wiedergabeziel, bei dem versucht wird, gesättigte Farben zu erhalten. Eine typische Anwendung ist die Umwandlung von Computergrafiken in einen größeren Farbraum. Gesättigte Farben aus der RGB-Vorlage bleiben auch im neuen Farbraum gesättigt – auch wenn dies zu Farbextremen führen kann.

 

Skalieren

Die Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes über die Erhöhung oder Reduzierung der Anzahl der gescannten Pixel oder der Abtastrate in Bezug auf die Anzahl der Proben pro Zoll, die vom Drucker oder einem anderen Ausgabegerät benötigt werden

 

Scannen

Die Umwandlung eines optischen Bildes in digitale Daten

 

Scanner

Ein Gerät zur Erfassung eines optischen Bildes als digitale Daten

 

Streuung

Diffusion oder Umlenkung der Strahlungsenergie-führenden Partikel mit unterschiedlichem Brechungsindex. Eine Streuung tritt bei Übergangsstellen auf der Oberfläche oder innerhalb eines Mediums auf, das Partikel enthält.

 

Skotopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der Stäbchenzellen bei sehr geringer Helligkeit; Nachtsehen

 

Rasterung

Verfahren zur Erzeugung von Rastertonpunkten

 

Bildschirmfoto

Die Erfassung der aktuellen Monitoranzeige

 

Siebdruck

Schablonenbasierte Anschlagdrucktechnik

 

Bildschirmauflösung

Die Anzahl der unterschiedlichen Pixel, die in den einzelnen Dimensionen auf einem Monitor oder Fernsehgerät dargestellt werden können

 

Auswahl

Die Absonderung eines Teils eines digitalen Bildes zur Bearbeitung oder zum Schutz des ausgewählten Bereichs vor Modifikationen, die an den übrigen „ungeschützten“ Bereichen vorgenommen werden

 

Separation

Die Aufteilung von Halbtonbildern in separate CMYK-Komponenten für den Druck

 

Farbauszug

Eine Farbe in einem Dokument, die auf einer Druckmaschine als separate Platte ausgedruckt werden muss

 

Tönung

Die Färbung einer Oberfläche aufgrund des Lichteinfalls. Die Farbe hängt von der Position, Ausrichtung und den Eigenschaften der Oberfläche und der Lichtquellen ab.

 

Tiefenzeichnung

Subtile Merkmale im dunkleren Teil eines Bildes

 

Schattenpunkt

Der dunkelste druckbare Farbton in einem Bild, der nicht schwarz ist. Alle Farbtöne unterhalb dieses Grenzwertes werden als Schwarz ohne Details gedruckt.

 

Scharfzeichnen

Ein bildoptimierendes Verfahren, bei dem der Kontrast zwischen bestimmten Pixeln verstärkt wird

 

Bogendruckmaschine
Eine Druckmaschine, der Druckbögen anstelle von gerollten Substraten zugeführt werden

Durchscheinen

Tritt ein, wenn Druckfarbe das Papiermedium durchdringt und von der Rückseite zu sehen ist.

 

Seitenführung 

Eine Vorrichtung an der Seite der Druckmaschine, die den Druckbogen während des Druckens in Position hält

 

Freistellen

Das Maskieren oder Ausblenden von Bildbereichen, um ein Element aus dem Hintergrund zu isolieren

 

Simultankontrast

Das Phänomen, das eintritt, wenn die Farbwahrnehmung durch umgebende Farben beeinflusst wird

 

SLR (Single Lens Reflex)

Eine Kamera in einem kleinen Format (35 mm oder 6 cm) mit einem reflektierenden Spiegel, der beim Öffnen der Blende zurückgezogen wird. Mit einer solchen Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf das Bild genau so, wie es im Foto erscheint.

 

Softproof

Die Begutachtung eines digitalen Bildes mit einem Monitor, anstelle einen Hardproof, d. h. einen Korrekturabzug, auszudrucken. Es ist sehr wichtig, dass der für das Softproofing verwendete Bildschirm für eine zutreffende Farbwiedergabe kalibriert ist.

 

Festtinte

Feste Inkjet-Tinte auf Harzbasis. Vor dem Druck werden Druckkopf und Tinte erhitzt, um die Tinte zu verflüssigen. Auf dem Substrat kühlt die Tinte sehr schnell ab. Sie kann auch zunächst auf eine Trommel aufgebracht werden, von der sie wie bei einer Offsetdruckmaschine auf das Substrat übertragen wird. Der Prozess wird auch als „Phasenwechsel“ bezeichnet.

 

Räumliche Auflösung

Das kleinste Merkmal eines Bildes, das als Teil des Gesamtbildes erkannt werden kann

 

Specifications for Web Offset Publications (SWOP)
Amerikanische Standardspezifikationen für das Drucken auf Offsetdruckmaschinen

Spektral
Zum sichtbaren Spektrum gehörig und somit farbbezogen

Spektraldaten

Anhand der Spektraldaten lässt sich ein Gegenstand eindeutig identifizieren. Diese Methode basiert auf der Wellenlänge des Lichts, das von ihm reflektiert wird.

 

Spektrale Energieverteilung
Grafische oder numerische Darstellung von Strahlungsenergie pro Einheit der Wellenlänge für eine bestimmte Lichtquelle

 

Spektrale Reflexionskurve

Die spektrale Reflexionskurve ist eine grafische Darstellung der Farbzusammensetzung eines Gegenstands. Die x-Achse zeigt die Wellenlängen von 380 nm bis 700 nm und die y-Achse das relative Reflexionsvermögen (die vom Gegenstand reflektierte Lichtmenge in %) an.

 

Spektralfotometer

Ein Gerät, das die Lichtreflexion im sichtbaren Spektrum misst, bei Wellenlängen zwischen circa 380 bis 720 nm. Diese sehr präzisen Daten können dann in densitometrische oder farbmetrische Daten umgerechnet werden. Das Spektralfotometer ist deshalb als Messinstrument so nützlich, weil es sowohl für die Dichtekalibrierung als auch für die ICC-Profilierung verwendet werden kann.

 

Spektralfotometrische Kurve

Ein mit einem Spektralfotometer ermittelter Graph, bei dem das relative Reflexions- oder Transmissionsvermögen (bzw. die Absorption) die Ordinate darstellt und die Wellenlänge oder Frequenz die Abszisse.

 

Spektrum

Die räumliche Anordnung der Komponenten der Strahlungsenergie nach ihrer Wellenlänge, Wellenzahl oder Frequenz; in diesem Kontext der gesamte Bereich der sichtbaren Wellenlängen der abgestrahlten Lichtenergie

 

Spekular (spiegelnd)

Das Leuchten eines Gegenstands mit einer glänzenden Oberfläche

 

Specular Component Excluded (SCE)
Die Messung der Reflexion unter Ausschluss des spekularen Reflexionsvermögens, d. h., nur die diffuse Reflexion wird ermittelt

Specular Component Included (SCI)
Die Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Spiegelglanz
Relative fraktionierte Lichtreflexion einer Oberfläche in Spiegel- oder spekularer Richtung

 

Glanzlicht

Kleine Lichterpartie eines Bildes mit wenigen oder ohne Details

 

Spekulare Reflexion
Die Reflexion eines Energiestrahls in einem Winkel, der gleich dem Einfallswinkel, aber diesem entgegengesetzt ist; spiegelähnliche Reflexion

 

Specular Reflectance Excluded (SCE)

Reflexionsmessung, bei der die spekulare Reflexion ausgeschlossen ist; diffuse Reflexion. Der Ausschluss kann über einen Einfallswinkel von 0 Grad (senkrecht) auf die Proben erreicht werden. Auf diese Weise wird die spekulare Komponente der Reflexion mithilfe von Schwarzabsorbern oder Lichtfallen im spekularen Winkel zurück in das Instrument reflektiert, wenn der Einfallswinkel nicht rechtwinklig ist, bzw. bei Richtungsmessungen über die Messung in einem Winkel, der vom spekularen Winkel abweicht.

 

Specular Reflectance Included (SCI)

Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Sonderfarben

Sonderfarben, zum Beispiel PANTONE®, sind Druckfarben, die aus einer Farbpalette ausgewählt werden und in der Regel nicht mit CMYK dargestellt werden können. Die einzelnen Farben werden gemischt und in einem separaten Druckwerk platziert. Sonderfarben sind im Zwei- oder Dreifarbendruck kosteneffektiv und können außerdem für Farben verwendet werden, die mit dem Vierfarbendruckverfahren nicht adäquat wiedergegeben werden können. Verwenden Sie Sonderfarben, wenn Sie drei oder weniger Farben benötigen und keine Fotografien mit CMYK-Farben reproduzieren oder wenn Sie Logos oder andere Grafikelemente drucken möchten, für die eine präzise Farbabstimmung erforderlich ist.

 

sRGB

Einer von mehreren Standard-RGB-Farbarbeitsräumen. Eignet sich ideal für Bilder im Internet.

 

Standard-Lichtart
Die relative Energie, die von einer realen oder imaginären Lichtquelle ausgesendet wird, die für jede Wellenlänge ihrer spektralen Verteilung mathematisch definiert ist

 

Standard

Bei der Bewertung der Farbdifferenz ist der Standard die Farbe, mit der alle gemessenen Werte verglichen werden. Man spricht auch von Referenz(farbe).

 

Standardbeobachter (1931, 2-Grad-Beobachter)
Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad ist der Standardbeobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1931 empfohlen wurde. Diese Empfehlung basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 2 Grad.

 

Stochastische Rasterung

Ein Druckrasterungsprozess, bei dem Punkte gleicher Größe wie zufällig angeordnet werden, um die Illusion von verschiedenen Tonwertstufen zu erzeugen. Wird auch als FM-Rasterung bezeichnet.

 

Anschlag
Der Ort auf dem Ladetisch, wo die Druckbögen vor der Aufnahme durch die Zylinderklemmen angehalten werden, um ein konstantes Seitenregister zu gewährleisten

 

Stylus

Ein Werkzeug, das auf einem grafischen Eingabe-Tablett als Zeicheninstrument oder als Maus verwendet wird

 

Unterabtastung

Scannen mit einer suboptimalen Abtastrate

 

Substrat

Ein Material zur Aufnahme eines gedruckten Bildes, eines Farbstoffs oder eines Farbmittels

 

Subtraktive (reflektierende) Farbe

Bei subtraktiven Farbsystemen (z. B. beim Drucken) werden bestimmte Farbanteile durch Reflexion oder Transmission entfernt. Die subtraktiven Primärfarben sind das Gegenteil der additiven Primärfarben, d. h. Cyan (minus Rot), Magenta (minus Grün) und Gelb (minus Blau). Die subtraktiven Sekundärfarben sind Rot (Magenta plus Gelb), Grün (Cyan plus Gelb) und Blau (Cyan plus Magenta). Die subtraktive Tertiärfarbe ist Schwarz (Cyan plus Magenta plus Gelb).

 

Subtraktive Farbmischung
Eine Farbmittelmischung, bei der sowohl die Absorption als auch die Streuung unterschiedlicher Pigmente (mindestens zwei) zu berücksichtigen ist

Subtraktive Primärfarben

Cyan, Magenta und Gelb. Wenn alle drei subtraktiven Primärfarben mit 100 % auf weißem Papier kombiniert werden, ergibt dies theoretisch die Farbe Schwarz Die Mischung mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Farbraum mit verschiedenen Farben. Die Kombination von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine additive Primärfarbe, entweder Rot, Grün oder Blau.

 

Ergänzender Beobachter (1964, 10-Grad-Beobachter)

 

Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad ist der ergänzende Beobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1964 übernommen wurde. Er basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 10 Grad.

 

Umgebung
Bereich des Sichtfeldes, der das zentrale Feld oder das zu untersuchende Muster unmittelbar umgibt

 

SWOP (Standard Web Offset Printing)

Die Standards, die die Farbeigenschaften und die Tonwertzunahme einer Rotationsdruckmaschine definieren

 

T

 

Ziel

Unabhängig davon, ob die Bearbeitung visuell oder mit einer Farbmanagementsoftware erfolgt, liefern Zielbilder einen Farb- und Graustufenbereich für die Kalibrierung von Monitoren, Druckern, Scannern und Digitalkameras.

 

Testchart

Sammlung von Farbfeldern, die zur Erstellung von ICC-Profilen für Eingabe- und Ausgabegeräte dienen. Testcharts sind in Form von Papier oder transparentem Material oder auch in Form von Dateien erhältlich.

 

Thermo-Tintenstrahldrucker

Drucker, bei dem Tintenstrahl-Druckköpfe mit einem thermischen System eingesetzt werden, um die Tinte aufzubringen

 

Thermotransferdrucker

Ein Drucker für den Digitaldruck, bei dem die Druckfarben (auf Harz- oder Wachsbasis) von einer Folie oder einem Band auf die Medien, z. B. Papier oder Vinyl, übertragen werden

 

Thermochromie
Eine reversible Farbänderung einer Probe durch eine Änderung der Temperatur der Probe. Typisch für hochgesättigte (lebendige) Farben, z. B. helle Rot-, Gelb- und Orangetöne.

Drittanbieter-Software

Software, die entweder kostenlos verteilt oder von einem anderen Unternehmen als dem Originalanbieter der Entwicklungsplattform vertrieben wird

 

Miniaturansicht

Eine kleine Version eines Bildes, die für die Indizierung von Bilddatenbanken oder für die Vorschau eines sehr großen Bildes verwendet wird

 

TIFF oder TIF (Tagged Image File Format)

Das Standard-Dateiformat, das bei den meisten digitalen Bildbearbeitungsprogrammen zum Einsatz kommt. TIFF ist ein stark erweiterbares Format, das die Kennzeichnung von Bilddaten mit zusätzlichen Informationen über ein Bilddateiverzeichnis (Image File Directory, IFD) ermöglicht, das Header-Informationen enthält, die jedoch kein Teil des Datei-Headers sind. TIFF kann für Schwarzweiß-, Graustufen-, RGB- und CMYK-Bilder verwendet werden. Das TIFF-Format kann unkomprimiert verwendet werden oder mit einer Vielzahl von Komprimierungsmethoden. Am häufigsten wird jedoch die LZW-Komprimierung genutzt. Es handelt sich wahrscheinlich um das vielseitigste Dateiformat.

 

Tiling (Kacheldarstellung)

Die Aufteilung eines Bildes in Abschnitte für die Bearbeitung oder den Druck

 

Tönen/Farbton

Das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln. Ebenso die Farbe, die durch das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln entsteht. Die resultierende Mischung ist heller und weniger gesättigt als die Farbe ohne das hinzugefügte Weiß.

 

Oberflächenbeschichtung

Die Beschichtung der Oberfläche von Tintenstrahl- oder anderen Medienarten während des Herstellungsprozesses. Die Oberflächenbeschichtung verbessert die Farbhaftung und andere Leistungsmerkmale und unterstützt die Steuerung der Tonwertzunahme, der Trocknungszeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit.

 

Tonwertkurve

Eine Kurve, die die Beziehung zwischen den Eingabe- und Ausgabewerten für Helligkeit und Farbe beschreibt, und herangezogen werden kann, um den Kontrast des Bildes anzupassen

 

Toner

Ein trockenes, pulverartiges Pigment, das von Druckern und Kopiergeräten verwendet wird und ein Farbmittel, einen elektrostatischen Thermoplasten, ein Ladungssteuerungsmittel und oftmals ein magnetisches Material enthält

 

Gesamtfarbdifferenz (oder Delta E)
Eine einzelne Zahl, die den Wert der Differenz (Größe, Grad oder Menge) zwischen zwei Farben angibt Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Gesamtfarbauftrag

Beim CMYK-Druck ist es oftmals wichtig, die Farbmenge auf der Seite zu begrenzen, um lange Trocknungszeiten, Verschmieren und einen übermäßigen Farbeinsatz zu vermeiden. Bei UCR- oder GCR-Separationen kann der Gesamtfarbauftrag auf einer Skala von 0 bis 400 % quantifiziert werden. C, Y, M und K von jeweils 100 % ergibt 400 %. Beim UCR- und GCR-Verfahren ist der Gesamtfarbauftrag im CMYK-Druck typischerweise auf 200 bis 320 % begrenzt.

 

Gesamtreflexion

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Durchlicht-Scan

Ein Durchlicht-Scanner ermöglicht es, dass Licht ein transparentes oder transluzentes Objekt, zum Beispiel ein Negativ oder ein Dia durchdringt.

 

Transformieren

Die mathematische Konvertierung von einem Farbraum zu einem anderen, zum Beispiel RGB zu CMYK

 

Transluzent

Diffuse Übertragung von Licht. Kein deutliches Bild ist zu sehen.

 

Transluzenz
Zustand zwischen vollständiger Opazität und vollständiger Transparenz, teilweise opak

 

Transmission
Vorgang, bei dem einfallendes Licht durch ein Material oder einen Gegenstand übertragen („transmittiert“) wird

 

Transmissionsvermögen (von Licht)
Der Anteil des emittierten Lichts einer bestimmten Wellenlänge, der nicht reflektiert oder absorbiert wird, sondern ein Material oder einen Gegenstand durchdringt

 

Transparent

Ein Material, das Licht mit minimaler Diffusion oder Streuung hindurchlässt. Durchsichtig, nicht opak

 

Überfüllen (Trapping)

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, das kleinere Registerabweichungen während des Druckvorgangs zulässt 

 

Tristimulus

Drei Stimuli umfassend; wird im Allgemeinen verwendet, um Komponenten einer additiven Mischung zu beschreiben, die erforderlich ist, um eine bestimmte Farbempfindung auszulösen

 

Tristimulus-Werte
Die Beträge (in Prozent) der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zum Abgleich mit einer Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und Funktionen zum Abgleich der Farben für den Normalbeobachter müssen angegeben werden. Falls nicht, wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den Beobachter von 1931 (2-Grad-Sichtfeld) und die Lichtart C beziehen.

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color)

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

True Color

Die übliche Bezeichnung für eine 24-Bit-Farbe

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color) 

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

Trübheit
Die verringerte Transparenz einer Probe aufgrund von Feinstaub

 

TWAIN

Ein branchenweiter Standard für die Verbindung von Geräten wie Scanner und Digitalkameras mit Softwareprogrammen

 

U

 

Ultraviolett
Strahlungsenergie unterhalb von 380 nm; Bereich des elektromagnetischen Spektrums zwischen circa 10 und 380 nm

 

Ultraviolett- (UV) Aufheller

Farbstoffe, die ultraviolette Strahlung absorbieren und einen Teil der UV-Strahlung erneut als sichtbares Licht in den blauen Bereich des Spektrums abstrahlen. Auf diese Weise erscheint Papier heller und weniger gelblich. Die UV-Reflexion ist mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar, aber Papiersorten mit einer Menge Aufheller werden mit Schwarzlicht oder einem Spektralfotometer erkannt.

 

Ultraviolett- (UV) Farbe
Druckfarbe, die Acrylderivate und Fotoinitiatoren enthält, um den Trocknungsprozess auszulösen, wenn die Farbe ultravioletter Strahlung ausgesetzt wird

 

Ultraviolettes (UV-) Licht

Strahlungsenergie mit Wellenlängen, die geringfügig kürzer als das sichtbare Spektrum sind

 

Ultraviolett- (UV) Schutzglasur

Ein Acrylglas im Rahmungshandwerk, das Inhibitoren gegen ultraviolettes Licht aufweist, die in der Lage sind, 99 Prozent der UV-Strahlen auszufiltern – eine der Ursachen für das Verblassen von Drucksachen

 

Ultraviolett- (UV) Beständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit eines Objekts gegen eine Veränderung unter UV-Lichtquellen, einschließlich des Tageslichts

 

Under Color Removal (UCR, Unterfarbenentfernung)

Die Entfernung von gleichen Mengen an Gelb, Magenta und Cyan aus den neutralen Schattenbereichen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug. Vergleiche mit GCR.

 

Gleichförmige Farbtafel (UCS-Farbtafel)
Eine der zahlreichen Transformationen des CIE-Chromatizitätsdiagramms, auf dem alle Paare aus soeben erkennbar unterschiedlichen Farben mit gleicher Luminanz durch ein Punktepaar dargestellt werden, das durch nahezu gleiche Abstände voneinander getrennt ist

 

Gleichabständiger Farbraum
Ein Farbraum, in dem äquivalente numerische Unterschiede äquivalente visuelle Unterschiede darstellen, ungeachtet der Position innerhalb des Farbraums. Ein wirklich gleichabständiger Farbraum ist seit vielen Jahren schon das Ziel der Farbwissenschaftler. Die meisten Farbräume werden als gleichabständig bezeichnet, obwohl sie es eigentlich – gemessen am Chromatizitätsdiagramm – nicht hundertprozentig sind.

 

Unschärfemaskierung (USM)

Ein Verfahren zum Schärfen von Bildern

 

Entpacken

Das Dekomprimieren von Dateien

 

Hochladen

Das Senden einer Datei an einen Netzwerkhost oder ein anderes System

 

 V

 

Wert (Munsell-System)

Ein im Munsell-System verwendetes Farbattribut zur Angabe der Helligkeit einer Probe bei Tageslichtbetrachtung. Dieser Wert gibt eine Zahl zwischen 0 (ideales Schwarz) und 10 (ideales Weiß) in optisch etwa gleich großen Schritten an.

 

Druck mit variablen Daten

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente während des Druckprozesses mithilfe von Daten aus einer Datenbank mit Bildern oder Text angepasst werden können

 

VCD (Video CD-ROM)
Ein digitales Full Motion-Videoformat auf CD-ROM mit MPEG-1-Videokomprimierung, bei dem eine Programmsteuerungsleiste mit Bedienelementen ähnlich denen eines Videorekorders integriert ist

 

Vektorbild

Ein Bild, das über mathematisch definierte Formen wie Linien und Vielecken sowie Text und Objektgruppen im Gegensatz zu entsprechenden Bitmaps dargestellt wird; wird auch als Liniengrafik bezeichnet.

 

VGA (Video Graphics Array)

Anzeigestandard mit einer Auflösung von 640 x 480 und 16 Farben

 

Lichtkabine

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Lichtkabine 

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Virtueller Speicher

Ein Speichertyp auf Festplatte, der tatsächlichen Arbeitsspeicher (RAM) simuliert

 

V-RAM (Video Random Access Memory)

Ein spezieller RAM-Typ, der zeitgleiche Lese- und Schreibvorgänge ermöglicht. Auf diese Weise können Informationen an den Monitor gesendet und gleichzeitig neue Informationen vom Videoprozessor empfangen werden.

 

Sichtbares Farbspektrum

Der Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen 380 nm und 700 nm, der mit dem bloßen Auge erkennbar ist.

 

Akzeptabilitätsvolumen
Mit dem Akzeptabilitätsvolumen wird der Ort akzeptabler Versuche im jeweiligen Farbraum dargestellt. Es handelt sich dabei um einen dreidimensionalen Bereich um eine Standardvorgabe herum, der durch Toleranzwerte definiert ist. Wenn sich ein Versuch innerhalb dieses Volumens bewegt, ist er den Toleranzkriterien gemäß akzeptabel. Fällt er außerhalb dieses Volumens, ist er den Toleranzkriterien gemäß nicht akzeptabel.

 

VRML (Virtual Reality Modeling Language)

Eine Programmiersprache, die die Animation von virtuellen Räumen auf Webseiten unterstützt

 

W

 

WAV

Ein Format für die Speicherung und Übertragung von Audiodateien, das durch die Dateierweiterung .wav gekennzeichnet ist

 

Auswaschen
Das Reinigen des Farb- und Feuchtwerks beim Wechsel der Druckfarben

 

Wasserzeichen

Ein dezentes Hintergrundbild auf einer Drucksache oder in Dateien, das als Sicherheitsmerkmal (zum Beispiel auf Banknoten oder Schecks) oder zur Kennzeichnung des Urheberrechts eines Bildes dient. Eine Markierung oder ein Symbol, die im bedruckten Substrat integriert sind und in der Regel auf den Hersteller des Substrats hinweisen

 

Wellenlänge

Der Abstand zwischen den höchsten Punkten zweier benachbarter Wellen

 

Rotationsdruckmaschine

Eine Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine, die beide Seiten einer Endlos-Papierrolle bedruckt. Rotationsdruckmaschinen werden für den hochvolumigen Druck, z. B. von Zeitungen und Magazinen, verwendet.

 

Weiß

Das Ergebnis der Mischung der additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau). Im subtraktiven Farbmischsystem ist Weiß das Resultat des Nichtvorhandenseins jeglicher Farbe.

 

Weißabgleich

Der Ausgleich der Farbkomponenten zur Erzeugung eines reinen Weißtons beim Fotografieren oder Scannen eines weißen Objekts; eine Alternative zur Farbtemperatureinstellung

 

Weißpunkt

Die Farbe und Intensität des hellsten Weißtons eines Gerätes. Bei Druckern ist dies gewöhnlich das Weiß des Papiers. Bei Scannern die Farbe, die gescannt Werte von 255, 255, 255 (RGB) erzeugt. Im Idealfall besitzt der Weißpunkt eine hundertprozentig neutrale Reflexion und Transmission.

 

Weißreflexionsstandard
Ein physikalischer Weißstandard eines unvollständig streuenden Materials, zum Beispiel weiße Keramik, das in Bezug auf den perfekten lichtstreuenden Körper kalibriert ist

 

Weißgrad
Eigenschaft, anhand derer die Farbe eines Objekts in Bezug auf den bevorzugten Weißton beurteilt wird

 

Breitband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Cool White und Warm White, die mit ihrer Phoshpormischung breitbandiges, sichtbares Licht erzeugen

 

Wide Area Network (WAN)

Ein Netzwerk, das eine große geografische Fläche abdeckt und in der Regel mit geringeren Geschwindigkeiten als ein Local Area Network (LAN) betrieben wird

 

Arbeitsraum

Arbeitsräume bieten einen gemeinsamen Farbraum, in dem Workflows für einen präzisen Farbabgleich zwischen Eingabe und Ausgabe miteinander verbunden werden können.

 

WYSIWYG

„What you see is what you get“ bezeichnet eine Oberfläche, mit der auf dem Monitor präzise dargestellt wird, wie Schriftarten und Bilder auf dem Ausdruck erscheinen. 

 

X

 

X 

Einer der CIE-Tristimuluswerte – die rote Primärfarbe

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

XML (Extensible Markup Language)

Eine Untergruppe von SGML mit dem Ziel, SGML im Internet genauso bereitzustellen, zu empfangen und zu verarbeiten wie HTML

 

XYZ
Die Gruppe der Tristimuluswerte für die numerische Beschreibung einer Farbe; wird mithilfe von ASTM E308-85 berechnet.

 

xyY (Chromatizitätskoordinaten)
Ein nicht gleichabständiger Farbraum, bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. x und y beschreiben dabei die Chromatizität (Farbton und Sättigung) einer Farbe, und Y steht für ihre Leuchtkraft (Helligkeit).

 

Y

 

Y
Einer der drei CIE-Tristimuluswerte; entspricht der Lichtreflexion oder -transmission – die grüne Primärfarbe.

 

Z

 

Z

Einer der drei CIE-Tristimuluswerte – die blaue Primärfarbe

 

Zebrastreifen

Merkmal, an dem man erkennen kann, wo bestimmte Helligkeitsbereiche im Bild „ausgedünnt“oder zu hell sind. Wenn dies auf einer bestimmten Ebene der Fall ist, erscheinen die Zebrastreifen im jeweiligen Bereich, um anzuzeigen, dass dieser eventuell zu hell ist. Bei diesen Zebrastreifen handelt es sich lediglich um eine Reihe schwarzer Streifen, die umherwandern. Auch wenn Ihnen der Begriff neu ist, wird Ihnen das Phänomen bekannt vorkommen.

 

Zippen

Das Komprimieren einer Datei

 

Zoomen

Das Vergrößern eines Bildausschnittsa*

Rot-Grün-Koordinate im CIE L*a*b* Farbraum. Ein positiver Wert a* gibt Rot-Intensität und ein negativer Wert a* Grün-Intensität an.

 

Absolut farbmetrischer Rendering Intent

Ein Rendering Intent (Wiedergabeziel), bei dem Farben innerhalb des Farbraums erhalten bleiben und Farben außerhalb des Farbraums auf den Farbraum reduziert („geclippt“) werden. Mit dieser Methode wird der Weißpunkt beibehalten, sie kann jedoch zu Farbverschiebungen führen. Die absolut farbmetrische Wiedergabe wird gewöhnlich beim Proofing, doch nur selten in der Fotografie verwendet.

 

Absolutweiß

In der Theorie ein Material, das sämtliche Lichtenergie bei jeder sichtbaren Wellenlänge reflektiert. In der Praxis ein reines Weiß mit bekannten spektralen Reflexionsdaten, das als Referenzweiß für alle Messungen der absoluten Reflexion dient. Bei der Kalibrierung eines Spektralfotometers wird häufig eine Keramikkachel als Referenz für das Absolutweiß verwendet.

 

Absorbieren (Absorption)

Umwandlung der Energie elektromagnetischer Wellen in andere Formen, z. B. Wärme, infolge der Wechselwirkung mit Materie. Eine Abnahme der gerichteten Transmission einfallender Strahlung, die zu einer Änderung (Umwandlung) der absorbierten Energie führt.

 

Absorptionsvermögen
„Fähigkeit, Licht aufzunehmen.“ Je höher der Wert, desto mehr Licht absorbiert die Probe. Der typische Wertebereich beträgt 0 bis 3,0. Mathematisch wird das Absorptionsvermögen so berechnet: A = log10(1/T), wobei T die Transmission ist, die als Dezimalwert von 0 bis 1 ausgedrückt wird (z. B. steht 0,5 R für 50 % R). Hierbei handelt es sich um dieselbe Gleichung, die auch für die Berechnung der Dichte in der grafischen Industrie und in der Fotografie herangezogen wird.

 

Achromatische Farbe

Licht ohne Farbe, das ein neutrales Weiß, Grau oder Schwarz ohne Farbtönung erzeugt

 

Adaptation
Die Fähigkeit des Auges, sich an verschiedene Lichtquellen oder Lichtstärken anzupassen. Auf diese Weise kann unser visuelles System seine Empfindlichkeit auf unterschiedliche Lichtbedingungen einstellen.

 

Additive Farben

Erzeugen zahlreicher Farben aus einer Summe von Primärfarben. Das am häufigsten verwendete additive Farbmodell ist RGB (Rot, Grün, Blau), das von Computermonitoren zur Anzeige und von Scannern und Digitalkameras zur Aufnahme eingesetzt wird.

 

Additive Farbmischung 

Mischung der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau. Zum Beispiel ergeben Grün + Rot = Gelb, Rot + Blau = Magenta und Blau + Grün = Cyan.

 

Additive Primärfarben  

Rotes, grünes und blaues Licht. Wenn alle drei additiven Primärfarben mit 100%iger Intensität gemischt werden, ergibt sich weißes Licht. Die Kombination mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Spektrum unterschiedlicher Farben. Die Mischung von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine subtraktive Primärfarbe: 100 % Rot + 100 % Grün = Gelb, 100 % Rot + 100 % Blau = Magenta, 100 % Grün + 100 % Blau = Cyan.

 

Adressierbare Auflösung

Die maximale Auflösung eines Geräts

 

Adobe® Acrobat®

Software von Adobe zur Erstellung und Anzeige von PDF-Dateien (Portable Document Format). Im PDF-Format können Dokumente im ursprünglichen Layout angezeigt werden, ohne die Software oder Schriftarten zu besitzen, die zur Erstellung der Datei verwendet wurden.

 

Adobe® Creative Suite®

Eine Anwendungssammlung für Grafikdesign, Videobearbeitung und Webentwicklung von Adobe Systems, darunter Photoshop®, Illustrator®, Acrobat®, InDesign® und Bridge für die Verwaltung aller installierten Creative Suite-Anwendungen

 

Airbrush

Ein Software-Tool in Bildbearbeitungsprogrammen, das die Effekte einer mechanischen Spritzpistole simuliert

 

Alias-Effekt

Das stufenartige Erscheinungsbild von Kanten in einem Bild mit niedriger Auflösung. Dies kann durch eine unsachgemäße Abtastung oder Verarbeitung verursacht werden. Wird auch als „Auszackung“ oder „Jagging“ bezeichnet.

 

Umgebungslicht

Das natürliche oder künstliche Licht in einem Raum. Das Umgebungslicht wirkt sich darauf aus, wie Farben auf Bildschirmen und Drucksachen erscheinen, und es sollte bei der Farbbeurteilung berücksichtigt werden.

 

ANSI (American National Standards Institute)

US-amerikanische Normungsbehörde, die unter anderem IT-Systeme für Handels- und Kommunikationszwecke standardisiert. Die Programmiersprachen COBOL, FORTRAN und C sind zum Beispiel ANSI-Standards.

 

Einfallswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl auf die Oberfläche eines Objekts fällt (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Reflexionswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl von der Oberfläche eines Objekts reflektiert wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Betrachtungswinkel
Der Winkel, in dem eine Probe betrachtet wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Anti-Aliasing                        

Die Entfernung oder Reduzierung gezackter Kanten mithilfe von Mittelungs- oder Mischtechniken

 

Druckbestäubungspuder
Ein Stärkepulver, das auf frisch bedruckte Bogen gesprüht wird, um ein Verschmieren oder einen Abdruck auf die Unterseite des darüber liegenden Bogens zu verhindern

 

Scheinbare Farbtemperatur
Die Farbwirkung einer Lichtquelle in Bezug auf die absolute Farbtemperatur eines idealisierten „schwarzen Strahlers“ mit derselben Farbe

 

Erscheinungsform Die Manifestation von Objekten und Materialien anhand visueller Attribute wie Größe, Form, Farbe, Struktur, Glanz, Transparenz und Opazität

 

Apple ColorSync

Ein plattformunabhängiges Farbmanagementsystem von Apple, das grundlegende Funktionen für Farbkalibrierung, Proofing und Farbreproduktion mithilfe von Eingabe-, Ausgabe- und Anzeigegeräten vorsieht. ColorSync unterstützt auch systemweite Farbmanagementeinstellungen, die sich speichern und auf unterschiedliche Jobs anwenden lassen.

 

Artefakt

In digitalen Grafiken unerwünschte visuelle Anomalien oder Fehler, die von einem Eingabe- oder Ausgabegerät oder einem Softwarevorgang erzeugt werden und die Bildqualität herabsetzen

 

Künstliches Tageslicht

Pauschaler Begriff für Lichtquellen, die häufig mit Filtern ausgestattet sind und mit denen versucht wird, die Farb- und Spektralverteilung des Tageslichts nachzuahmen. Eine genauere Beschreibung der Lichtquelle ist in der Regel sinnvoller.

 

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Ein Codierungssystem, das Buchstaben, Zahlen und Symbole in Binärwerte umwandelt, die ein Computer verstehen kann

 

Seitenverhältnis

Die Beziehung zwischen den horizontalen und vertikalen Maßen eines Bildes. Der horizontale Wert wird zuerst angegeben, z. B. 3:2.

 

Attribut

Kennzeichnendes Merkmal einer wahrgenommenen Erscheinung. Farben werden häufig mit den Attributen Tönung, Sättigung und Helligkeit beschrieben.

 

B

 

b*

Gelb-Blau-Koordinate im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein positiver Wert b* gibt Gelb-Intensität und ein negativer Wert b* Blau-Intensität an.

 

Streifenbildung

Ungenaue Farbdarstellung, die zu Streifenmustern aufgrund von harten, abrupten Übergängen zwischen verschiedenen Farbbereichen führt. Ursache können unzureichend definierte Farb- oder Graustufenbereiche beim Ausgabegerät oder unzureichende Informationen im Original sein.

 

Bandbreite

Die Übertragungskapazität eines Netzwerks oder einer Datenverbindung. Je höher der Wert ist, desto schneller ist die Übertragung. Bei der analogen Übertragung wird die Bandbreite in Zyklen pro Sekunde oder Hertz (Hz) gemessen. Bei der digitalen Übertragung wird die Bandbreite in Bits pro Sekunde (Bit/s) gemessen.

 

Lambert-Beersches Gesetz
Beschreibt die mathematische Beziehung zwischen der Absorption der Lichtenergie und der Konzentration eines Farbstoffs oder Pigments.

Bit-Tiefe

Die Anzahl der Bits, mit denen der Farbton oder die Farbe der einzelnen Pixel in einem Bild definiert ist. Ein 1-Bit-Bild ist schwarzweiß, ein 8-Bit-Graustufenbild liefert 256 Grauschattierungen, ein 8-Bit-Farbbild liefert 256 Farben und ein 24-Bit-Bild liefert über 16 Millionen Farben (8 Bits für Rot, 8 für Blau und 8 für Grün).

 

Bitmap (BMP)

Ein Bilddateiformat, das auf einem rechtwinkligen Raster aus Pixeln oder Punkten beruht und vorwiegend bei Microsoft Windows- und OS/2-Betriebssystemen Verwendung findet. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie RLE-Komprimierung.

 

Bits pro Pixel (BPP)

Die Anzahl der Bits, mit denen die Farbe oder Intensität eines Pixels beschrieben wird. Wenn zum Beispiel 8 Bits für einen Wert aus dem RGB-Farbmodell verwendet werden, können jeweils 3 Bits für die roten und grünen Werte und 2 Bits für den blauen Wert verwendet werden. Der Farbe Blau wird ein kleinerer Bereich zugewiesen, weil das menschliche Auge weniger blaue Zapfen enthält und deshalb Blauvariationen nicht so intensiv wahrnimmt.

 

Bits pro Sekunde (Bit/s)

Eine Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit, die die Anzahl der Bits angibt, die in einer Sekunde einen bestimmten Punkt passieren

 

Schwarz

Die Farbe, die entsteht, wenn ein Gegenstand alle Wellenlängen einer Lichtquelle absorbiert

 

Schwarzkörperkurve (Planckscher Kurvenzug)
Die Reihe von Punkten in einem Chromatizitätsdiagramm, die die Farben idealer Strahler mit verschiedenen Farbtemperaturen darstellen

Schwarzer Strahler
In der Theorie ein Gegenstand, der alle Energie absorbiert, mit der er in Kontakt kommt

 

Schwarzaufbau

Das Hinzufügen von schwarzer Farbe zu den anderen Prozessfarben (Cyan, Magenta und Gelb) beim Drucken eines Bildes. Der Schwarzaufbau erfolgt in der Regel über einen Unbuntaufbau (Gray Component Replacement, GCR) oder eine Unterfarbenreduktion (Under Color Removal, UCR).

 

Schwarzpunkt

Der dunkelste Schatten im Histogramm eines Bildes, mit einem Wert von 0, 0, 0. Der Schwarzpunkt kann herangezogen werden, um den Tonwertbereich des Bildes anzupassen. Im Idealfall entspricht er einer neutralen Reflexion oder Transmission von 0 %.

 

Gummituch
Eine Konstruktion aus Tuch und Gummi, die auf spezielle Zylinder einer Offset-Druckmaschine aufgespannt wird, um die Farbe von den Druckplatten auf das Papier zu übertragen

 

Gummituchschiene
Zubehörteil einer Offset-Druckmaschine, mit dem das Gummituch am Zylinder befestigt wird

 

Gummituchzylinder
Der Zylinder, der bei einer Offsetdruckmaschine die farbführenden Bereiche der Druckplatte auf das Papier überträgt

 

Beschnitt

Ein Bildbereich, der über das beschnittene Endformat einer Seite hinausgeht

 

Blooming (Lichthof)

Ein visueller Effekt in der Fotografie, bei dem die Überbelichtung eines Bildsensors oder zu starkes Licht angrenzende Bildbereiche beeinträchtigt. Eine solche „digitale Überbelichtung“ kann zu einer Verzerrung des Motivs und/oder der Farben führen.

 

Unschärfe

Verschwommene Darstellung von Bilddetails

 

Freigabebogen

Ein vom Grafiker akzeptierter Proof, der als Vergleichsstandard für alle nachfolgenden Drucke verwendet wird. Manche Druckereien bestehen auf einem unterzeichneten Freigabebogen, bevor sie mit dem Auflagendruck beginnen.

 

Bounding Box (Begrenzungsrahmen)

In Grafikanwendungen der kleinste, regelmäßig geformte Rahmen, der ein Objekt umgibt; in der Regel rechteckig

 

Helligkeit

Die Gesamtintensität eines Bildes. Je geringer der Helligkeitswert, desto dunkler ist das Bild; je höher der Wert, desto heller ist das Bild.

 

Bronzieren

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten kann, wenn Bildbereiche mit dunklen Reflexionen an Bereiche angrenzen, die keine oder wenig Farbe aufweisen. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Man spricht auch von „Glanzdifferenz“.

 

C

 

C*

Koordinate der Chromatizität (d. h. des Farbwerts) im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein C*-Wert von 0 (null) entspricht einer vollkommen neutralen Farbe, während ein höherer C*- Wert auf eine stärker gesättigte Farbe hinweist.

 

Cache

Ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für Daten, auf die häufig zugegriffen wird

 

Kalibrierung

Zweiter Schritt im Farbmanagementprozess. Ein Gerät wird damit auf die bekannten Spezifikationen zurückgesetzt, um Farbverschiebungen im Zeitverlauf zu kompensieren. Eine Kalibrierung muss für Geräte durchgeführt werden, deren Farbeigenschaften sich häufig ändern, zum Beispiel Monitore (weil der Phosphor mit der Zeit an Helligkeit verliert) und Drucker (weil die Ausgabe sich je nach Druckfarben und Medien verändern kann).

 

Kalibrierstreifen

Ein Streifen mit Farb- oder Farbtonfeldern, mit dem die Qualität eines Negativs, Proofs oder Druckerzeugnisses überprüft wird oder dessen Messwerte in eine Kalibriersoftware eingelesen werden, um Drucker auf bekannte Standardwerte zurückzusetzen

 

Kameraprofil

Legt fest, wie die Rohdaten eines Bildes von Bildverarbeitungssoftware interpretiert werden. Profile enthalten exakte Farbdefinitionen für einzelne  Pixel in Bezug zu den Rohdaten der Originalaufnahme. In einer anspruchsvollen Software können verschiedene Profile als Voreinstellung gespeichert werden.

 

Druckvorlage

Alle Elemente eines Druckbilds (Grafiken und Schriften), die an die Druckvorstufe und den Druck weitergeleitet werden kann

 

Candela pro Quadratmeter (cd/m2)

Eine Einheit für die Luminanz auf Basis von Candela, der internationalen Einheit der Lichtstärke, und der Quadratmeter als Flächeneinheit. Die meisten LCD-Monitore von Desktop-PCs besitzen eine Luminanz von 200 bis 300 cd/m2.

 

Aufnahme

Die Erfassung von digitalen Bilddaten mit einem Eingabegerät, z. B. einem Scanner oder einer Digitalkamera

 

Kanal

Eine Komponente eines digitalen Bildes, die die Daten für eine bestimmte Farbe aufweist. Ein Graustufenbild besitzt einen Farbkanal, ein RGB-Bild besitzt drei Farbkanäle und ein CMYK-Bild vier Farbkanäle. Durch die Kombination aller Kanäle entsteht ein Vollfarbenbild. 

 

Charakterisierung

Dritter Schritt im Farbmanagementprozess. Die RGB- oder CMYK-Werte eines Geräts werden dabei mit einem Kolorimeter oder Spektralfotometer gemessen, um die Farbreproduktion des Geräts zu bestimmen.

 

Sättigung (Chroma)

Farbeigenschaft, die im Munsell-Farbsystem verwendet wird, um den Grad der Abweichung vom entsprechenden Grauton anzugeben. Je weiter von der Achse entfernt, desto reiner (gesättigter) ist die Farbe.

 

Chromatisch

Eine Farbe, die als farbig wahrgenommen wird (nicht Weiß, Grau oder Schwarz)

 

Chromatizität

Die Qualität einer Farbe, unabhängig von der Helligkeit

 

Chromatizitätsdiagramm
In der Praxis: ein zweidimensionaler Graph, in dem eine Farbe anhand ihrer Farbton- und Chromawerte dargestellt wird. Die dritte Dimension dieses Graphen wäre die Luminanz (Helligkeit), die von Farbton und Chroma unabhängig ist. Die Lage eines Punktes auf dem Graphen gibt grob an, um welche Farbe es sich handelt (Rot, Grün, Blau, Lila usw.) und wie hoch die Farbsättigung ist. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da die Koordinaten neutraler Farben sich je nach Lichtart unterscheiden. Die Koordinaten geben selten Aufschluss über die Farbwirkung, es sei denn, die Lichtart ist angegeben. Eine Kurve aller Farben hat die charakteristische Form eines Hufeisens.

 

Zwischenablage

Ein temporärer Speicherbereich für ausgewählte Pixel, auf den über die Befehle „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Einfügen“ zugegriffen wird.

 

CIE (Commission Internationale de l’Eclairage)

Die internationale Beleuchtungskommission gilt weltweit als Autorität für Licht, Beleuchtung, Farbe und Farbräume. Sie wurde 1913 als Nachfolgerin der Commission Internationale de Photométrie gegründet und hat heute ihren Sitz in Wien, Österreich.

 

CIE-Normfarbsystem

Die Messung von Farbe gemäß der spektralen Wahrnehmung eines CIE-Standardbeobachters

 

CIELab (CIELAB, L*a*b*)

Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Rot-/Grünintensität (a*) und Gelb-/Blauintensität (b*). CIELab ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen. Grundlage ist eine Adams-Nickerson-Kubikwurzelformel, die von der CIE im Jahr 1976 zur Messung kleiner Farbabweichungen übernommen wurde. Man spricht auch vom L*a*b*-Farbraum.

 

CIE-Standardlichtarten

Die CIE unterscheidet mehrere Standardlichtarten, die als „A“, „B“, „C“ und „D“ bezeichnet werden. Die Farbe des Lichts bei diesen Lichtarten beschreibt sie in Standardkurven. Mit Lichtart A soll das Licht von Glühlampen simuliert werden. Lichtart D entspricht natürlichem Licht mit zwei unterschiedlichen spektralen Verteilungen. D50 steht dabei für Licht mit 5000 K und D65 für Licht mit 6500 K. Für die Standardabmusterungsbedingungen in der grafischen Industrie ist weißes Licht mit 5000 K festgelegt.

 

CIE-Normalbeobachter
Hypothetischer Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad, der von der CIE im Jahr 1931 eingeführt wurde, um die durchschnittliche Wahrnehmung des menschlichen Auges (bei Energiegleichheit) darzustellen. Im Jahr 1964 wurde zusätzlich ein Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad eingeführt.

 

CIE-Tristimulus-Werte

Die Beträge der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zur Reproduktion einer bestimmten Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und der Normalbeobachter müssen angegeben werden. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den CIE-2°-Normalbeobachter von 1931 und die Lichtart C beziehen.

 

CIELCh
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, polaren Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Sättigung (C*) und Farbtonwinkel (h). CIELCh ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen.

 

CIE-xy-Chromatizitätsdiagramm

Ein zweidimensionaler Graph, in dem über die Chromatizitätskoordinaten x (Abszisse) und y (Ordinate) der Spektralfarbenzug (Chromatizitätskoordinaten des monochromatischen Lichts, 380 bis 770 nm) dargestellt wird. Die Farben leuchtender und nicht leuchtender Materialien lassen sich damit besonders gut vergleichen.

 

Clipping

Phänomen, bei dem alle Werte, die heller als ein bestimmter Farbton sind, in Weiß umgewandelt werden und alle dunkleren Werte in Schwarz. Clipping kann durch unzureichenden Kontrast verursacht werden: Bestimmte Grautöne gehen verloren, weil sie in den rein weißen oder rein schwarzen Bereich komprimiert werden.

 

CMC
Auch CMC (l:c). Eine Formel zur Berechnung der Farbdifferenz auf Basis des CIELCh-Farbraums (Komplementärfarbenskala). Farbunterschiede können damit unabhängig von der Farbe angegeben werden.

 

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key)

Die drei Primärfarben (Cyan, Magenta, Gelb) des subtraktiven Farbmodells, das beim Farbdruck verwendet wird. In der Theorie ergibt die Kombination von CMY die Farbe Schwarz. In der Praxis muss jedoch Schwarz (Key) hinzugefügt werden, um ein vollständiges Farbspektrum zu erhalten.

 

CMYK-Drucker

Ein Drucker, der mit den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nach dem subtraktiven Farbmodell arbeitet. Die meisten Drucker mit einem PostScript-RIP sind CMYK-Drucker: Der RIP akzeptiert RGB-, LAB- oder CMYK-Eingabedaten, die er durchweg als CMYK-Daten an den Drucker ausgibt.

 

Beschichten

Einerseits die Vorbehandlung von Substraten für die Aufnahme von Inkjet-Tinten. Andererseits das Auftragen einer dünnen Schicht auf das Druckbild zum Schutz vor UV-induziertem Verblassen, Verschmieren und Abrieb. (Allerdings ist Verblassen zu einem Großteil auf sichtbares Licht zurückzuführen.)

 

Verziehen

Welliges oder faltiges Aussehen von Papier aufgrund von Feuchtigkeit (z. B. wenn die Aufnahmefähigkeit für Druckfarbe überschritten wurde).

 

Farbe

Die visuelle Wahrnehmung von Licht mit verschiedenen Wellenlängen im Bereich von ca. 400 bis 700 nm, das von den Rezeptoren der Augen erkannt und vom Gehirn verarbeitet wird

 

Farbanpassung
Beim Drucken das Anpassen einer ursprünglichen Farbe an einen festgelegten Standard. Dies sollte regelmäßig überprüft werden, da es häufig zu Veränderungen kommt.

Farbverständnis
Die Fähigkeit, mit Farben zu arbeiten und Farben zu verstehen, beruhend auf Begabung und Erfahrung

 

Farbattribut
Dreidimensionale Eigenschaft der Farbwirkung eines Objekts. Eine Dimension beschreibt im Allgemeinen die Helligkeit, die anderen beiden Dimensionen beschreiben gemeinsam die Chromatizität.

 

Farbbalance

Die Fähigkeit, alle Farben eines Bildes innerhalb eines akzeptablen Standards zu reproduzieren

 

Farbkalibrierung

Die Abstimmung von Farben zwischen digitalen Geräten mithilfe von Software und/oder Hardware. Dabei werden die Farbprofile der Geräte verglichen, und unterschiedliche Farbmodelle werden in eine geräteunabhängige Sprache übersetzt.

 

Farbstich

Ein unerwünschter Farbton in einem Bild, der von einem Eingabegerät, einem Ausgabegerät oder Beleuchtungsbedingungen verursacht werden kann 

 

Farbkomprimierung

Die Verkleinerung des Farbraums einer Vorlage auf den Farbraum, den ein bestimmtes Gerät darstellen kann

 

Farbkonstanz
Die relative Unabhängigkeit der wahrgenommenen Farbe eines Objekts von farblichen Veränderungen der Lichtquelle

Farbkorrektur

Die Bearbeitung eines Bildes zur Verbesserung der Farbbalance oder Anpassung an die Eigenschaften eines Ausgabegeräts

 

Farbkurve

Ein Graph zur Darstellung von Farbwerten, über den die Farbgebung eines Bildes angepasst werden kann. Je nach dem Winkel und der Steilheit der Kurve ändern sich die Farbkanäle des Bildes.

 

Farbabstandsgleichungen

Mathematische Gleichungen, mit denen ein Farbunterschied berechnet werden kann

 

Farbabstand, numerisch

Die Differenz zwischen den Farbkoordinatenwerten zweier Farbmuster. Farbunterschiede können so quantifiziert werden.

 

Farbabstand, visuell

Der Unterschied zwischen zwei Farben, der mit bloßem Auge zu erkennen ist. Zur Beschreibung dieses Unterschieds werden gewöhnlich Adjektive verwendet (z. B. heller, dunkler, roter, grüner, blauer, gelber, blasser).

 

CEPS (Color Electronic Prepress System)

Ein digitales System zur Vorbereitung von Farbbildern auf den Druck, was gewöhnlich die Zerlegung des Farbbildes in CMYK-Werte beinhaltet

 

Farbumfang (Gamut)

Das Farbspektrum, das ein System reproduzieren kann

 

CLUT (Color Look-Up Table)

Eine Tabelle zur Umwandlung von Farbdaten zwischen zwei Farbräumen. So können Daten eines Geräts auf einem Gerät eines anderen Typs ausgegeben werden.

 

Farbmanagement

Prozess, mit dem Unterschiede in farbgebenden Workflows abgebaut werden. Anhand von Dateien, die die einmaligen Eigenschaften einzelner digitaler Geräte beschreiben, werden Farbabgleiche durchgeführt – beispielsweise zwischen Monitor und Ausdruck, zwischen einer Originalfotografie und einer digitalen Datei und auch zwischen zwei Ausdrucken, die auf verschiedenen Druckmedien mit verschiedenen Farbsätzen erstellt wurden. Die vier Phasen des Farbmanagements sind Präzision, Kalibrierung, Charakterisierung und Umwandlung.

 

Farbmanagementsystem

Software, in der Regel in Kombination mit Messgeräten, die bei einem digitalen Bildgebungssystem für zuverlässige Farbresultate sorgt

 

Spektralwertfunktionen
Mathematische Funktionen, die für jede Spektralfarbe (Wellenlänge des Lichts) den Anteil der drei additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau) angeben

Farbmessung

Physikalische Messung des Lichts, das von einer Probe unter bestimmten Bedingungen abgestrahlt, übertragen oder reflektiert wird. Die Messwerte werden in standardisierte farbmetrische Begriffe umgerechnet, die wiederum visuellen Farbeindrücken zugeordnet werden können.

 

Farbmessskala
Ein System zur numerischen Angabe von Farbattributen

Farbmodell

Eine Methode zur Angabe einer Farbe (Position) in einem Farbraum, häufig unter Verwendung eines Koordinatensystems. Beispiele sind RGB und das Munsell-Farbsystem.

 

Farbmanagement-Richtlinie

Bestimmt, wie eine Anwendung beim Öffnen eines Dokuments oder Importieren eines Bildes Farbdaten handhabt. Sie können für RGB- und CMYK-Bilder jeweils unterschiedliche Richtlinien auswählen und angeben, wann Warnmeldungen erscheinen sollen.

 

Farbordnungssystem
Methode zur Übermittlung von Farben anhand eines dreidimensionalen Farbraums. Eine Farbsammlung bezeichnet man als Farbordnungssystem, wenn sie alle Farben eines dreidimensionalen Farbraums repräsentiert, die Farben eine logische visuelle Progression oder Beziehung zueinander aufweisen, zusätzliche Farben an logischer Stelle Platz finden und geringe Farbabweichungen anhand von Teilschritten beschrieben werden können. Zudem sollte das System Werte bieten, die eine zuverlässige Farbkommunikation ohne Farbmuster ermöglichen, und das Medium, mit dem es repräsentiert wird, sollte beständig und reproduzierbar sein. Eines der bekanntesten Farbordnungssysteme ist das Munsell-System.

 

Farbprofil

Eine mathematische Gleichung zur Umwandlung von einem Farbraum in einen anderen, um den Ausgabeeigenschaften eines Geräts präziser zu entsprechen. Im Digitaldruck werden Farbprofile unterschiedlichen Geräten (Monitor, Drucker, Scanner usw.) zugewiesen, um die Farbgebung über den gesamten Workflow zu vereinheitlichen. Siehe auch Farbmanagement.

 

Farbproof

Ein Farbdruck, der Grafikern oder Print-Einkäufern einen Eindruck der Farbeigenschaften gibt, die das fertige Druckerzeugnis aufweisen wird

 

Farbqualität
Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbwiedergabeindex
Maß der Farbänderung, die Objekte erfahren, wenn sie mit einer bestimmten Lichtquelle im Unterschied zu Referenzlicht mit vergleichbarer Farbtemperatur bestrahlt werden

 

Farbreproduktion
Farbdarstellung auf verschiedenen Geräten. Zwei gängige Methoden zur Farbreproduktion sind Additivfarbmischung und Subtraktivfarbmischung.

 

Farbseparation

Die Herstellung einer separaten Druckplatte für jede Farbe, die beim Drucken verwendet wird. Beim 4-Farb-Druck wird mit separaten Platten für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie zusätzlichen Platten für Sonderfarben gearbeitet.

 

Farbraum

Eine dreidimensionale Darstellung aller Farben eines Farbmodells, die durch eine bestimmte farbgebende Methode tatsächlich ausgegeben werden können (z. B. RGB für Computermonitore, CMYK für Drucker, websichere Farben für das Internet).

 

Farbraumumwandlung

Die Übersetzung von Farben zwischen den Farbräumen zweier Geräte. In der Regel sind Annäherungen erforderlich, um die wichtigsten Farbeigenschaften eines Bildes aufrechtzuerhalten. Ist der Farbraum des Eingabegeräts größer als der des Ausgabegeräts, spricht man von einer Farbraumdiskrepanz. Anhand sogenannter Rendering Intents werden in solchen Fällen Prioritäten für die Ausgabe festgelegt. Die häufigsten Rendering Intents sind „perzeptiv“, „relativ farbmetrisch“ und „absolut farbmetrisch“. 

 

Farbspezifikation
Einordnung einer Farbe in ein Farbsystem (anhand von Tristimulus-Werten, Chromatizitätskoordinaten mit Luminanzwerten oder weiteren Farbskalenwerten)

 

Farbspezifikationssystem
Methode zur Verständigung über Farbe zwischen Auftraggebern, Grafikern und Druckereien. Die gängigsten Farbspezifikationssysteme sind Pantone und HKS (in Form von Farbfächern, Musterbüchern oder Farbbibliotheken).

 

Farbtabelle

Palette von bis zu 256 Farben, die (nach dem Modus für indizierte Farben) für Rastergrafiken in Betracht kommen

 

Farbtemperatur

Eine Skala zur Darstellung des sichtbaren Energiesystems diverser Lichtquellen in Grad Kelvin (K) als Maß der Mischung von Rot bis Blauweiß. Das Tageslicht zur Mittagszeit besitzt beispielsweise 5500 K, eine blauweiße Färbung, während eine Wolfram-Glühbirne ein Orange von ca. 3200 K erzeugt.

 

Farbtoleranz

Hinnehmbare Farbdifferenz zwischen einer Standardfarbe (Referenz) und einem Farbmuster

 

Farbmittel

Eine Substanz, die Farbe auf ein Material oder Stoffgemisch überträgt. Farbmittel können Farbstoffe oder Pigmente sein.

 

Farbmittelmischung
Eine Mischung aus Farbstoffen oder Pigmenten

 

Kolorimeter (Farbmessgerät)

Ein Gerät, das Farbe über Rot-, Grün- und Blau-Filter misst und Werten in dreidimensionalen Farbräumen zuordnet, die sich stark am menschlichen Sehvermögen orientieren. Im Vergleich zu einem Densitometer entsprechen die Filter besser der visuellen Wahrnehmung des Menschen.

 

Farbmetrik

Messung und Quantifizierung von Farben anhand einer Standardlichtquelle und einem Standardmodell des menschlichen Sehsystems. In der grafischen Industrie werden drei grundlegende Arten von Farbmessgeräten verwendet. Aufsteigend nach Komplexität sind dies Densitometer, Kolorimeter und Spektralfotometer.

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Spektralwertfunktionen

Die Beträge von drei primären Stimuli, die erforderlich sind, um bei jeder Wellenlänge die gleiche Strahlungsintensität zu erzeugen

 

Farbqualität

Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbtemperatur

Ein Messwert in Grad, der den Farbton einer bestimmten Art von Lichtquelle angibt. Die Farbtemperatur wird üblicherweise in der Einheit der absoluten Temperatur, d. h. in Kelvin (K), angegeben.

 

Farbkreis

Das Farbkontinuum des sichtbaren Spektrums in Kreisform, wobei Komplementärfarben, wie Rot und Grün, einander gegenüberstehen

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Komplementärfarben

Zwei Farben, die miteinander kombiniert ein neutrales Grau ergeben. In einem Farbkreis befinden sich Komplementärfarben einander direkt gegenüber (z. B. Blau und Gelb, Rot und Grün).

 

Composite-Drucker

Ein Drucker, der – für das Proofing oder die finale Ausgabe – unseparierte Bilddaten („composite“) ausgibt

 

Komprimierung

Verkleinerung einer Datei durch Entfernen von Informationen, die für einen bestimmten Zweck nicht erforderlich sind. Bei bestimmten Methoden kann die Komprimierung zu Datenverlusten oder Verzerrungen führen. Es gibt zwei grundsätzliche Komprimierungstypen: verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Computer to Plate (CTP) 

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten direkt vom Computer aus bebildert werden. Dies spart Zeit und steigert im Allgemeinen auch die Qualität.

 

Bedingte Übereinstimmung
Ein Satz von Proben, die unter einer begrenzten Anzahl von Bedingungen, wie der Lichtquelle oder dem Betrachtungswinkel, übereinstimmen

 

Präzision

Erste Phase beim Farbmanagement. Dabei wird sichergestellt, dass ein Gerät im Farbworkflow, z. B. ein Monitor, Scanner oder Drucker, Farben konstant wiedergibt. Siehe auch Farbmanagement.

 

Halbtonbild

Ein Bild, zum Beispiel eine Fotografie, mit graduellen Übergängen zwischen Schattierungen oder Farben. Zum Druck werden Halbtonbilder in der Regel gerastert, d. h. in Rasterbilder umgewandelt.

 

Farbverbindlicher Proof

Die Grundlage eines Vertrags zwischen Druckerei und Kunde, deshalb auch Kontraktproof genannt. Das Erscheinungsbild eines farbverbindlichen Proofs muss dem der endgültigen Drucksache entsprechen.

 

Kontrast

Die Tonwertabstufung zwischen Lichtern, Mitteltönen und Schatten in einem Bild. Ein hoher Kontrast bedeutet dunkle Schwarz- und helle Weißtöne. Bei mittlerem Kontrast sind die Schwarz- und Weißtöne ausgewogen, bei niedrigem Kontrast hingegen kaum ausgeprägt.

 

Umwandlung

Als vierte Phase im Farbmanagement ist die Umwandlung die möglichst genaue Farbzuordnung zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten. Wenn ein Bild zum Beispiel von einem RGB-Scanner erfasst, in einer Grafikanwendung bearbeitet und dann auf einem CMYK-Drucker ausgegeben wird, muss es mehrmals umgewandelt werden. Dies geschieht über einen geräteunabhängigen Farbraum, der als CIELAB oder Profile Connection Space (PCS) bezeichnet wird.

 

Korrelierte Farbtemperatur
Die Temperatur in Grad Kelvin eines Punktes auf einer Schwarzkörperkurve, der der Lichtquelle am besten entspricht

Wandern

Ein Fehler beim Offsetdruck, der auf einer geringfügigen, vorwärts gerichteten Verschiebung des Gummituchs beim Kontakt mit der Druckplatte oder dem Papier beruht

 

Beschneiden

Das digitale oder manuelle Abschneiden von unerwünschten Bereichen eines Druckbogens

 

Schnittmarken

Kurze feine Linien für den Endbeschnitt, die das Endformat der fertigen Drucksache angeben

 

Kathodenstrahlröhre (Cathode Ray Tube, CRT)

Die bildgebende Röhre bei den meisten Fernsehgeräten und herkömmlichen Computermonitoren. Dabei bewegt sich ein Elektronenstrahl auf der Rückseite des Bildschirms entlang und regt Phosphorpunkte an, sodass ein Bild erzeugt wird.

 

Kurven

Grafische Hilfsmittel einer Bildbearbeitungssoftware, über die die Kontrast- und Farbwerte eines Bildes angepasst werden können

 

Individuelles Profil

Ein Profil (zur Charakterisierung eines Eingabegeräts, Ausgabegeräts oder Farbraums), das für ein bestimmtes Gerät angefertigt wird, zum Beispiel eine Digitalkamera, einen Monitor oder einen Drucker

 

Zylinderbezug

Flexible Elemente aus Azetatfilm oder Baugruppen in Papiergröße, die unter der Druckplatte und dem Gummituch eingefügt werden, um den Anpressdruck zwischen den Walzen zu justieren und ein scharfes Druckbild zu erzeugen

 

D

 

D65

Die CIE-Normlichtart, die einer Farbtemperatur von 6504 Kelvin entspricht. D65 ist als Standard-Weißpunkt für die Monitorkalibrierung weit verbreitet.

 

Feuchtwalze 

Bei Offset-Druckmaschinen eine Walze zur Benetzung der bildfreien Flächen einer Druckplatte

 

Feuchtmittel 

Beim Offsetdruck eine Flüssigkeit, die vorwiegend aus Wasser besteht und die bildfreien Flächen der Druckplatte feucht hält, damit diese keine Farbe aufnehmen

 

Tageslichtarten (CIE)

Reihe spektraler Verteilungskurven anhand von Messungen des natürlichen Tageslichts, die von der CIE im Jahr 1965 empfohlen wurden. Erfasst wird der Wellenlängenbereich von 300 bis 830 nm. Die Werte werden als korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt. Am wichtigsten ist D65 wegen der Nähe seiner korrelierten Farbtemperatur zu der von Lichtart C, d. h. 6774 K. D75 (blauer als D65) und D55 (gelber als D65) werden ebenfalls verwendet.

 

Dekomprimierung

Der Vorgang, mit dem die Daten einer komprimierten Datei wiederhergestellt werden

 

Delta (D)

Ein Symbol zur Anzeige einer Abweichung oder einer Differenz

 

Delta-Absorptionsvermögen
Unterschiede des Absorptionsvermögens bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Wert bedeutet, dass die Probe mehr Licht absorbiert als der Standard. Ein negativer Delta-Wert bedeutet, dass die Probe weniger Licht absorbiert als der Standard.

 

Delta E*

∆E oder DE. Die allgemeine Bezeichnung der Gesamtfarbdifferenz für alle gleichabständigen Farbräume. In einer einzigen Zahl wird die gesamte Differenz (Größe, Grad, Betrag) zwischen zwei Farben ausgedrückt. Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Delta Ecmc

Entwickelt vom Color Measurement Committee der Society of Dyes and Colourists in Großbritannien. DEcmc ist eine ellipsenbasierte Gleichung zur Berechnung von Delta E-Werten als Alternative zu den rechtwinkligen Koordinaten des Farbraums CIE L*a*b*. Bei der Beurteilung von Farbunterschieden kommt DEcmc dem menschlichen Sehvermögen näher.

 

Delta K/S
Unterschiede der K/S-Werte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein höheres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard. Ein negativer Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein niedrigeres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard.

 

Delta-Reflexion
Unterschiede der Reflexionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht reflektiert als der Standard. Ein negativer Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht reflektiert als der Standard.

 

Delta-Transmission
Unterschiede der Transmissionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht transmittiert als der Standard. Ein negativer Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht transmittiert als der Standard.

 

Delta-Wert
Ein umgangssprachlicher Begriff für die Delta-Farbkoordinate, gelegentlich ist auch nur vom „Delta“ die Rede. Zum Beispiel werden bei CIELab-Berechnungen die Werte Delta L*, Delta a* und Delta b* zusammenfassend als „CIELab-Delta-Werte“ oder „CIELab-Deltas“ bezeichnet. Dies erleichtert die mündliche Kommunikation.

 

Densitometer

Ein Instrument zur Farbmessung anhand von Rot-, Grün- und Blau-Filtern, ähnlich denjenigen für die Farbseparation. Durch die Filter erscheint die jeweilige Komplementärfarbe dunkel. Aus diesem Grund heißt es manchmal, dass Densitometer schwarzweiß „sehen“.

 

Dichte (optische Dichte)

Der Opazitätsgrad eines Bildes. Je höher die Dichte, desto dunkler ist das Bild. Dichtemessungen von Volltonfeldern dienen zur Kontrolle des Farbauftrags.

 

Entrasterung

Anwendung einer kontrollierten Weichzeichnung beim Scannen von Rasterbildern, damit diese mehr wie Halbtonbilder erscheinen. Moiré-Effekte werden so minimiert.

 

DCS (Desktop Color Separation)

Ein Dateiformat aus vier EPS-Dateien, eine für jede der Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz

 

Geräteabhängige Farben

Ein Farbraum (LAB), der für ein bestimmtes Gerät und dessen Farbwiedergabefunktionen spezifisch ist

 

Geräteprofil

Mathematische Gleichungen oder Suchtabellen zur Umwandlung von einem allgemeinen Farbraum in den spezifischen Farbraum eines Gerätes

 

Geräteunabhängige Farben

Farbspezifikationen, die auf einem allgemeinen Farbmodell (RGB, CMYK) basieren und nicht auf dem Farbraum eines Ausgabegerätes 

 

Geräteunabhängiger Farbraum

Ein Farbraum zur Beschreibung aller Farben, die mit dem bloßen Auge wahrnehmbar sind – unabhängig von den Farbmitteln, die zur Farbreproduktion mit einem bestimmten Gerät eingesetzt werden

 

Gerätespezifischer Farbraum

Ein Farbraum, der die Farbreproduktion eines bestimmten Geräts beschreibt. RGB und CMYK sind gerätespezifische Farbräume.

 

Streudiffusion

Ein Verfahren zum Drucken von Halbtonbildern auf einem Laserdrucker, bei dem die Graustufeninformationen durch zufällig positionierte Bildpunkte dargestellt werden

 

Streureflexion
Reflexion, bei der die Lichtenergie durch Diffusion auf oder unterhalb der Oberfläche in viele Richtungen gestreut wird

 

Streutransmission
Diffusion der Lichtenergie, die durch eine Probe geleitet (transmittiert) wird, anhand der Brechungsgesetze

 

Streulicht
Licht, das ungebündelt gestreut wird

 

Digitalkamera

Eine Kamera, die Bilddaten in Dateiform speichern kann

 

Digitalkameraprofil

Ein Digitalkameraprofil beschreibt die Umwandlung des Digitalkamera-spezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben der Digitalkamera umgewandelt werden.  Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Kamerafarbraums abdeckt, beschreibt das Kameraprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Digitaler Farbdruck

Ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem digitale Daten Pixel für Pixel auf einem Tintenstrahl-, elektrostatischen Thermotransfer-, Sublimations- oder fotoelektrischen Drucker ausgegeben werden

 

Digitaler Rasterung

Die Reproduktion von Farbe und räumlicher Auflösung für digitale Bilddaten anhand einer Reihe von Punkten, die rechteckig angeordnet sind

 

Digitale Bildgebung

Der Prozess der Bilderfassung, -bearbeitung und -anzeige durch digitale Systeme

 

Digitaler Fotodruck

Drucker, die Fotopapier mit LED-, Laser- oder CRT-Lichtquellen unter Verwendung einer digitalen Vorlage pixelweise belichten

 

Digitaldrucker

Ein Gerät, das in der Lage ist, digitale Daten auf Papier auszudrucken. Typische Digitaldruckverfahren sind der Tintenstrahl-, Elektrostatik-, Thermotransfer- und Laserdruck.

 

Computer-to-Press

Verfahren in der Druckvorstufe, das ohne Filmseparationen auskommt

 

Monitorprofil

Beschreibt die Farbräume des Aufnahmegeräts und des Bildes. Anhand des Monitorprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Bildfarben in den Farbraum des Monitors.

 

Dithering

Simulation von Grau- oder Farbschattierungen durch bestimmte Ausgabegeräte. Dabei kommt ein Zufallsverfahren zum Einsatz, das geordnete Rasterpunkte durch Pixelgruppen in unterschiedlichen Größen und Formen ersetzt.

 

Dmax

Ein Maß für die maximale Dichte, das schwärzeste Schwarz

 

Dmin

Die geringste Dichte

 

Tonwertzunahme

Erweiterung der Rasterpunkte (im Verhältnis zur Druckvorlage) beim Übertragen auf das Substrat. Ursache ist häufig eine übermäßige Absorption durch das Substrat. Ein vergleichbares Phänomen kann auch bei der Bebilderung der Druckplatten auftreten. Farben oder Schattierungen erscheinen dadurch dunkler.

 

Punktabstand

Der Abstand zwischen den Punkten auf einem Computermonitor, in der Regel 0,24 bis 0,38 mm. Je näher die Punkte beieinander liegen, desto schärfer ist das Bild auf dem Monitor.

 

Downsampling

Die Verringerung der Auflösung eines Bildes, die zu Detailverlusten führt

 

dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll)

Ein Maß für die Druckerauflösung, das angibt, wie viele Farbpunkte der Drucker auf einem Zoll anordnen kann, vertikal oder horizontal

 

Treiber

Ein Programm, das einem Peripheriegerät die Kommunikation mit einem Computer ermöglicht

 

Trommelscanner

Typ eines optischen Scanners, bei dem eine flexible Vorlage auf einer sich drehenden Trommel montiert wird. Beim Drehen der Trommel werden Lichtwerte des Bildes mithilfe einer Photomultiplier-Röhre Punkt für Punkt erfasst. 

 

Trocknungsphase

Die Zeit, die es dauert, bis ein aufgetragener Farbfilm stabil ist

 

Duplexdruck

Die zweifarbige Reproduktion eines einfarbigen oder Graustufenbildes. Der Druck erfolgt mithilfe von zwei Platten, um die Tonwerttiefe zu verbessern.

 

Farbstoff

Ein Farbmittel, das kein Licht streut, sondern bestimmte Wellenlängen absorbiert und reflektiert, andere hingegen transmittiert. Farbstoffe sind in der Regel organisch und können in Wasser oder anderen Lösungsmitteln gelöst werden.

 

Sublimationsdruck (Diffusionsübertragung)

Eine Farbdrucktechnik, bei der das Bild über gasförmige Farbstoffe unter Anwendung von Wärme auf das Substrat übertragen wird

 

Dynamikbereich

Der Wertebereich von der hellsten zur dunkelsten Farbe eines Bildes

 

E

 

Early-Binding-Workflow

Die frühestmögliche Konvertierung aller Farben in den finalen Ausgabefarbraum

 

Effektive Auflösung

Das finale Erscheinungsbild eines Scans, bei dem die vom Scanner erfassten Daten um weitere Daten ergänzt wurden. Dies erfolgt durch Interpolation.

 

Acht-Bit-Farbe

Jedem Pixel sind acht Bits zugeordnet, wodurch 256 Farben oder Graustufen verfügbar sind. Ein Graustufenbild ist ein Beispiel für die Verwendung von 8-Bit-Farben.

 

Elektromagnetisches Spektrum

Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen verschiedener Frequenzen. Licht ist ein spezieller Typ der elektromagnetischen Strahlung, der bei bestimmten Wellenlängen vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, jedoch in den verschiedensten Wellenlängen vorliegt. Die Basiseinheit für die Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung ist ein Mikrometer. Das Gesamtspektrum ist entsprechend den Wellenlängen in Abschnitte unterteilt. Die kürzesten Wellen sind Gammastrahlen, deren Wellenlänge 10e-6 Mikrometer oder weniger beträgt. Die längsten Wellen sind Funkwellen, die eine Wellenlänge von vielen Kilometern aufweisen. Der Bereich des sichtbaren Lichts umfasst den schmalen Bereich des Spektrums von 0,4 Mikrometern (Blau) zu 0,7 Mikrometern (Rot).

 

Elektrostatisch

Ein Bildgebungsverfahren, bei dem mit Toner in Verbindung mit kontrollierten statischen Ladungen gearbeitet wird. Der Toner haftet an den aufgeladenen Bereichen.

 

Ellipsoid
Ein Körper, bei dem sämtliche Schnittebenen Ellipsen sind (d. h. geschlossene Kurven, die entstehen, wenn ein Kegel schräg zur Achse von einer Ebene geschnitten wird)

 

Eingebettetes Profil

Integriertes Profil, das die Farbeigenschaften eines Bildes festlegt. Abhängig vom ausgewählten Arbeitsfarbraum oder Ausgangsgerät kann es sich um ein RGB-, CIELab-, CMYK- oder Graustufenprofil handeln.

 

Emissives Objekt

Ein Objekt, das Licht ausstrahlt. Die Emission beruht in der Regel auf einer chemischen Reaktion, zum Beispiel den brennenden Gasen der Sonne oder dem erwärmten Glühdraht einer Glühbirne.

 

Emulgator  

Eine Substanz zum Mischen von Tinten, die die Dispersion einer Flüssigkeit in einer anderen vereinfacht

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Verschlüsselung

Die Codierung einer Datei mithilfe von Softwareprogrammen, um zu verhindern, dass Unbefugte auf die Inhalte zugreifen.

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe® entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Fehlerdiffusion

Ein Verfahren, bei dem die Rasterpunkte nach dem Zufallsprinzip gestreut werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen

 

EVGA (Extended Video Graphics Array)

Eine Videodarstellung mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln

 

Druck mit erweitertem Farbraum 

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

Belichtung

Die Menge des Lichts pro Flächeneinheit (Lichtintensität auf der Bildfläche mal Belichtungszeit), die einen fotografischen Film oder elektronischen Bildsensor erreicht

 

Farbraumerweiterung (Druck)

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

F

 

Falschfarben
Verschiedene Methoden zur farbigen Aufbereitung von Bildern, die im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums aufgenommen wurden

 

Weichzeichnen

Ein Verfahren, das in vielen Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar ist, um die Konturen oder die Durchzeichnung bestimmter Bildbereiche abzuschwächen

 

Dateikomprimierung

Reduzieren der Größe einer Datei; wichtig für die Übertragung. Die beiden grundlegenden Komprimierungstypen sind verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Dateiformat

Eine bestimmte Anordnung digitaler Informationen, die von einer Anwendung für spezielle Zwecke gespeichert wird, zum Beispiel GIF (Graphics Interchange Format) und TIFF (Tagged Image File Format)

 

Filter

Eine Funktion in einer Bildbearbeitungsanwendung, die digitale Bilder mithilfe von Algorithmen anpasst, wobei die Werte oder die Anordnung bestimmter Bildbereiche verändert werden. Zudem kann es sich um eine Funktion eines optischen Geräts handeln, das die Stärke des Lichts, das es durchdringt, selektiv verringert. Übliche Filter tun dies anhand der Wellenlänge oder des Polarisationszustands.

 

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das einen unbefugten Zugriff auf Ressourcen sowie die Übertragung bestimmter Informationen zwischen Netzwerken verhindert

 

Streulicht

Bildfremdes Störlicht, das zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen kann

 

Flash

Eine Adobe®-Anwendung zur Bereitstellung von Vektorgrafiken und Klangdaten über das Internet 

 

Flachbettscanner

Ein Scannertyp, der Bilddaten mithilfe einer linearen Sensoranordnung erfasst

 

Flexodruck
Ein Hochdruckrotationsverfahren unter Verwendung flexibler Druckplatten und schnell trocknender Farben

 

Fluoreszenz
Prozess, bei dem Energie, in der Regel UV-Licht, von bestimmten Chemikalien oder Materialien absorbiert und mit anderen, üblicherweise längeren, Wellenlängen erneut emittiert wird

 

Leuchtstofflampe
Eine Niederdruck-Quecksilberlampe mit elektrischer Entladung, bei der eine fluoreszierende Beschichtung (Phosphor) UV-Energie, die durch die Entladung erzeugt wird, in sichtbares Licht umwandelt

 

Fluoreszierender Weißmacher (FWA)
Ein fluoreszierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment, der/das UV-Energie absorbiert und mit einer längeren Wellenlänge als der des sichtbaren Lichts (violett-blau) erneut emittiert. Dies führt zu einem weißeren Erscheinungsbild.

 

FMC-2
Eine Farbdifferenzgleichung, die von Friele, MacAdam und Chickering entwickelt wurde. Die Gleichung beruht auf einem umfangreichen visuellen Bewertungsexperiment. Bei den meisten Farben stellt demnach eine Gesamtfarbdifferenz (Delta E) von 1,0 einen gerade noch wahrnehmbaren Unterschied dar.

 

FOGRA

Die FOGRA Forschungsgesellschaft Druck mit Sitz in München konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung in der Drucktechnologie. Zudem widmet sie sich der Vermittlung von Know-how, Ausarbeitung von Standards, Beratung und Bereitstellung technischer Berichte für die Druckindustrie.

 

Fuß-Candela
Die Lichtmenge, die in einem Fuß Entfernung zu einer Standardkerze und im rechten Winkel dazu auf einer ebenen Oberfläche erfasst werden kann

 

Schrift

Eine Schriftart mit allen Zahlen, Buchstaben und Symbolen

 

Format

Der Druckbereich eines Druckers oder die Breite eines Mediums oder Druckbilds. Das mittlere Format ist im Allgemeinen 28 bis 60 cm und das Großformat 60 bis 180 cm breit. Jenseits davon spricht man vom Supergroßformat.

 

Vierfarbdruck

Druckverfahren, bei dem die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz in unterschiedlichen Anteilen verwendet werden, um eine Vielzahl von Farben zu simulieren. Wird auch als CMYK- oder Prozessdruck bezeichnet.

 

FPO (For Position Only)

Ein Bild in niedriger Auflösung, das in Seitenlayouts verwendet wird, um die Position des hochaufgelösten Bildes festzulegen

 

Fraktal

Ein mathematisch erzeugtes Muster mit einer unendlichen Menge von Bilddetails

 

Fraktale Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem Bilddateien in mathematische Gleichungen umgewandelt werden. Dies ermöglicht sehr hohe Komprimierungsraten.

 

Frequenzmodulierte (FM) Rasterung

Ein Rasterungsverfahren, bei dem alle Mikropunkte dieselbe sehr kleine Größe aufweisen, ihre durchschnittliche Anzahl pro Bereich (Frequenz) jedoch entsprechend dem gewünschten Tonwert variiert.

 

Vollständiger Anschnitt

Ein Druckbegriff der angibt, dass ein Bild oder bedruckter Bereich an allen vier Seiten über das beschnittene Endformat einer Drucksache hinausragt

 

G

 

Gamma

Ein Maß für den Kontrast in einem Bild entsprechend der Steilheit einer Gradationskurve.  Ein hoher Kontrast (steile Kurve) entspricht einem hohen Gammawert, und ein geringer Kontrast (flache Kurve) einem niedrigen Gammawert.

 

Gammakorrektur

Die nichtlineare Tonwertkorrektur der Gammakurve eines Bildes. Wird in der Regel verwendet, um die Tiefenzeichnung des Bildes zu bearbeiten und das Bild aufzuhellen, ohne dass die lichten Bereiche verblassen.

 

Gamut

Das Farbspektrum, das für ein Bild oder einen Ausgabeprozess zur Verfügung steht. Eine Farbe wird als „außerhalb des Gamuts“ bezeichnet, wenn ihre Position im Farbraum eines Geräts nicht direkt in den Farbraum eines anderen Geräts übersetzt werden kann.

 

Gamut-Komprimierung

Die Reduktion des Farbumfangs eines Bildes, damit es innerhalb der Grenzen eines bestimmten Geräts angezeigt oder ausgegeben werden kann

 

Gamut Mapping

Übertragen des Farbumfangs eines Bildes in den CIE-Farbraum

 

Geisterbilder

Das Phänomen, wenn nicht vollständig getrocknete Tintenstrahldrucke beim Rahmen ein Geisterbild auf der Innenseite der Glasoberfläche bilden. Dies tritt in erster Linie bei „trennenden“ Papiersorten, zum Beispiel RC-Papier, auf und lässt sich durch gründliches oder beschleunigtes Trocknen der Drucksache vermeiden.

 

Gaußscher Weichzeichner

Ein Bildbearbeitungseffekt, bei dem das Bild mithilfe einer glockenförmigen Gaußschen Verteilung kontrastärmer dargestellt wird

 

Generationsverlust

Der Verlust an Bildqualität oder -daten aufgrund der mehrfachen Reproduktion eines Bildes

 

Geometrische Attribute
Die Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lichtverteilung eines Gegenstands, u. a. Glanz, Trübung, Betrachtungswinkel und Umgebung

 

Geometrische Metamerie
Die Eigenschaft eines Probenpaares (in der Regel stark strukturiert), das bei einer Beleuchtungsart und einem Betrachtungswinkel scheinbar übereinstimmt, sich jedoch unterscheidet, wenn sich der Lichteinfall oder der Betrachtungswinkel ändern

 

Geistereffekt

In Bildbearbeitungssoftware die Änderung des Opazitätsgrades eines Gegenstands

 

Graphics Interchange Format (GIF)

Ein Komprimierungsalgorithmus, das häufig für die Anzeige von Bildern im Internet verwendet wird

 

Globale Farbkorrektur

Die Farbkorrektur eines Bildes, die sich auf das gesamte Bild auswirkt

 

Glanz

Ein zusätzlich zu berücksichtigender Parameter bei der Bestimmung eines Farbstandards neben Farbton, Tonwert, Sättigung, der Textur des Materials und ob das Material einen Metallic- oder Perlglanzeffekt aufweist. Glanz ist ein zusätzlicher Toleranzwert, der auf der Munsell-Farbtoleranzkarte angegeben werden kann. Für die Auswertung des Glanzes einer Farbprobe gilt: je höher der Glanzwert, desto dunkler erscheint die Farbprobe. Im Umkehrschluss heißt das: je geringer der Glanzwert, desto heller erscheint die Probe.

 

Glanzdifferenz

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten, kann, wo abgedunkelte oder „bronzierte“ Reflexionen von farbigen Bereichen an Bereiche angrenzen, in denen wenige oder gar keine Farben vorhanden sind. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Das Phänomen wird auch als „Bronzieren“ bezeichnet.

 

Glanzmesser
Ein Instrument zur Messung des Glanzes (Begriff zur Beschreibung des Grades an spiegelähnlicher Reflexion von der Oberfläche einer Probe). Das Instrument misst das Licht, das bei ausgewählten Glanzwinkeln reflektiert wird, zum Beispiel bei 20, 45, 60, 75 und 85 Grad von der Senkrechten. Die Ergebnisse hängen sehr stark von der Bauart des Instruments, dem verwendeten Kalibrierungsverfahren, den Probentypen usw. ab.

Goniochromatisch Adjektiv zur Beschreibung eines farbigen Materials mit Goniochromatismus

Goniochromatismus
Das Phänomen, bei dem sich die Farbe eines Materials ändert, wenn sich der Beleuchtungs- oder Betrachtungswinkel ändert

Gonio-Spektralfotometer
Ein Instrument, das zur Messung einer spektralfotometrischen Kurve bei verschiedenen Einfalls- und Reflexionswinkeln verwendet wird. Die Einfalls- und Reflexionswinkel können geändert oder in festen Intervallen (z. B. 15, 45, 75, 110 Grad) vorgegeben werden.

Tonwertabstufung (Gradation)

Ein weicher Übergang zwischen zwei Farben

 

Grafikdateiformat

Ein Dateiformat zur Speicherung von Bildern in digitaler Form, z. B. GIF, BMP, JPG oder TIF

 

Graphic Interchange Format (GIF)

Ein Bildformat speziell für die Computernutzung. Die Auflösung ist üblicherweise sehr gering (72 dpi oder diejenige des Computerbildschirms), was das Format für den Druck ungeeignet macht. GIF wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie LZW-Komprimierung.

 

Grafiktablett

Ein Gerät zur komplexen Steuerung von Cursorbewegungen mithilfe eines Stylus oder Stifts in Zeichen- oder Grafikprogrammen

 

Tiefdruck

Ein Prozess, bei dem gravierte Zylinder verwendet werden, die Farbe in den eingravierten Bereichen aufnehmen; ideal bei hohen Auflagen wie Magazinen und Verpackungen; Druck auf den meisten Substraten möglich

 

Gray Component Replacement (GCR, Unbuntaufbau)

Die Entfernung von Bereichen mit sich überlappenden Cyan-, Magenta- und Gelbtönen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug

 

Grauskala

Eine achromatische Skala, die von Schwarz über eine Reihe aufeinanderfolgender hellerer Grautöne bis zu Weiß reicht. Eine solche Reihe kann aus Stufen bestehen, die gleich weit voneinander entfernt sind (zum Beispiel die Munsell-Werteskala), oder sie wird nach anderen Kriterien aufgebaut, zum Beispiel einer geometrischen Progression basierend auf Helligkeit. Solche Skalen dienen zur Beschreibung der relativen Differenz zwischen zwei ähnlichen Farben.

 

Gummierung
Ein Vorgang in der Offset-Lithografie, bei der ein dünner, getrockneter Gummifilm auf die Oberfläche bildfreier Flächen verteilt wird, um eine Oxidation durch den Sauerstoff in der Luft zu verhindern

 

H

 

h

Farbtonwinkelkoordinate im CIE L*C*h-Farbraum. Der Winkel bezieht sich auf die Position des Farbtons auf dem CIE L*C*h-Farbkreis, wobei Rot einen Winkel von 0, Gelb von 90, Grün von 180 und Blau von 270 Grad aufweist.

Rasterton

Darstellung der Tonwerte in einem Bild über Punkte in verschiedenen Größen

 

Rastertonzelle

Eine Matrix aus Druckerpunkten, die kombiniert werden können, um verschiedene Größen von Rastertonpunkten zu erzeugen

 

Hardproof

Der gedruckte Proof eines Dokuments, der aufzeigt, wie die Farben bei der Reproduktion auf einem bestimmten Ausgabegerät, in der Regel einer kommerziellen Druckmaschine, erscheinen

 

Trübung
Die Streuung des Lichts durch eine Probe, auf der die sichtbare Reduzierung des Kontrasts von Gegenständen beruht, die durch sie betrachtet werden, bzw. die Verringerung des Kontrasts von Gegenständen, die per Reflexion auf der Oberfläche betrachtet werden

 

Heatset-Farbe
Eine speziell rezeptierte fetthaltige Farbe, die in Offset-Druckmaschinen verwendet wird und bei der das Bindemittel oder die Trägersubstanz Lösungsmittel enthalten. Die Trockung wird durch erhöhte Temperaturen beschleunigt.

 

Farbe mit hoher Wiedergabetreue

Die Erweiterung des Tonwertbereichs von Farbbildern mittels stochastischem Druck und über die Verwendung von sechs oder mehr Farben beim Bilderdruck anstelle der herkömmlichen vier Farben des CMYK-Prozesses

 

Lichterpartie

Bereich eines glänzenden Objekts, über dem eine spekulare Reflexion zu sehen ist. Es handelt sich dabei im Regelfall um die Farbe der Lichtquelle, nicht um die des Gegenstands.

 

Histogramm

Eine grafische Darstellung der Tonwerte (Helligkeit oder Farbe) in einer Szenerie basierend auf der Häufigkeit des Auftretens der einzelnen Werte

 

HSB (Hue, Saturation, Brightness)

Ein geräteunabhängiges Farbmodell mit drei Koordinaten, bei dem Farbton, Sättigung und Helligkeit durch numerische Werte beschrieben werden

 

HSL (Hue, Saturation, Lightness)

Ein Farbraum zur Darstellung von Bildern auf der Basis polarer Koordinaten. Die Intensität ist die vertikale Achse des polaren Systems, der Farbton der relative Winkel und die Sättigung der planare Abstand von der Achse. Nach der allgemeinen Auffassung ist HSL intuitiver zu bearbeiten als der RGB-Farbraum.

 

HSV (Hue, Saturation, Value)

Ein Farbraum, der Farben anhand von drei Basiskomponenten beschreibt: Farbton, Sättigung und Helligkeit

 

HTML (Hyper Text Markup Language)

Eine Computersprache, die mithilfe von Standard-Tags den Webbrowser anweist, wie Text und Grafiken anzuzeigen sind.

 

HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)

Die Standards zur Übertragung von Informationen auf Webseiten

 

Hub

Ein Gerät, das zwei oder mehr Geräte miteinander verbindet, damit diese kommunizieren können

 

Farbton

Das im Munsell-Farbsystem verwendete Attribut einer Farbe, nach dem wir Rot von Grün, Blau von Gelb usw. unterscheiden

 

Hunter Lab
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L), Rot-/Grünintensität (a) und Gelb-/Blauintensität (b).

 

I

ICC (International Color Consortium)

Eine Gruppe von Unternehmen, die gemeinsam Normen für Farb- und Reproduktionseigenschaften von Hardware, Software und Medien ohne Berücksichtigung gerätespezifischer Parameter entwickeln

 

ICC-Profil

Ein Datensatz  zur Charakterisierung eines Farbeingabe- oder -ausgabegeräts bzw. eines Farbraumsnach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Beleuchtungsstärke

Die Menge des Lichts, die auf eine Oberflächeneinheit fällt, gemessen in Lux

 

Lichtart
Eine Lichtart ist die mathematische Darstellung einer theoretischen oder realen Lichtquelle, die für die Berechnung der Tristimuluswerte aus einer spektralfotometrischen Messung herangezogen wird. Die Zahlen repräsentieren dabei die relative Energie der theoretischen Quelle an jedem beliebigen Punkt des sichtbaren Spektrums. Die relative Energieverteilung einer realen Quelle könnte für die Berechnung hilfreich sein, aber es ist schwierig, reale Quellen zu standardisieren.

 

Lichtart A
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe (Glühlampe). Farbtemperatur: 2856 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert typische Wohn- oder Lagerraum-Akzentbeleuchtung.

 

Lichtart C
Mathematische Repräsentation der gefilterten Wolfram-Halogenlampe (Tageslicht). Farbtemperatur: 6770 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht.

 

Lichtart CWF-2 (F2)
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Kaltweiß-Leuchtstoffröhre). Farbtemperatur: 4150 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert in den USA typische Büro- oder Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart D50
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, der Auswertung der Farbuniformität und der Qualität in der grafischen Industrie verwendet.

 

Lichtart D55
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit.
Farbtemperatur: 5500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht zur Mittagszeit.

 

Lichtart D65
Mathematische Repräsentation des durchschnittlichen Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten und für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart D75
Mathematische Repräsentation des Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart DLF-7
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Deluxe). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet.

 

Lichtart NBF-11
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Schmalband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA. Farbtemperatur: 4000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. US-amerikanisches Äquivalent zu TL84

 

Lichtart SPL (D65)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten sowie für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen und den aktuellen Automobilstandards verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (D75)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (HOR)
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Horizon). Farbtemperatur: 2300 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die Lichtbedingungen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

 

Lichtart TL83
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL84
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 4100 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL85
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart U30
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die typische Lagerraumbeleuchtung für Sears. US-amerikanisches Äquivalent zu TL83

 

Bildoptimierung

Die Verbesserung von Bildelementen wie Farbe und Tonwertbereich sowie die Behebung von Fehlern

 

Belichter

Hochauflösender Drucker (i. d. R. zwischen 1.270 und 4.000 dpi), der in der Druckindustrie für die Abbildung von Bitmap-Grafiken auf einem lichtempfindlichen Substrat verwendet wird 

 

Import

Die Fähigkeit einer Softwareanwendung zur Integration von Dateien, die nicht im selben nativen Format vorliegen

 

Montage 

Die Anordnung von Seiten einer Publikation an der richtigen Position für eine ordnungsgemäße Seitenreihenfolge nach dem Drucken und Binden

 

Glühlampe
Eine Lampe, bei der Licht über einen Glühdraht erzeugt wird, der durch elektrischen Strom erhitzt wird

 

Indexfarbe

Eine Untergruppe der Farben eines bestimmten Farbsystems zur Definition der in einem Bild verwendeten Farbpalette 

 

Tinte

Eine flüssige oder viskose Substanz zum Schreiben oder Drucken. Im Inkjet-Digitaldruck die Substanz , die über Düsen auf das Medium aufgebracht wird. Sie besteht aus einem Farbmittel, einem Lösungsmittel oder Trägerstoff sowie verschiedenen Zusatzstoffen.

 

Druckfarbenzusatz  
Harze, die als Zusatzstoffe für Druckfarben im Akzidenzdruck verwendet werden, um das Haftvermögen, die Filmhärte und den Glanz der Farbe zu verändern

 

Farbkasten
Ein Tank oder Behälter an einer Offsetdruckmaschine, der Druckfarbe enthält

 

Farbbegrenzung

Ein Programmparameter, der den Prozentsatz der Druckfarbe, die auf einen Druckbereich aufgebracht wird, begrenzt

 

Tintenstrahldrucker (Inkjetdrucker)

Anschlaglose Drucktechnik, bei der winzige Farbtropfen auf eine Oberfläche gesprüht werden

 

Farbstreifen
Ein auf der Druckplatte verbleibender Farbstreifen, der den Druck der Walzen angibt

 

Farbauftrag
Verteilung der Druckfarben auf der Druckform mittels Farbwalzen

 

Eingabegerät

Ein Gerät, das Informationen an einen Computer sendet, zum Beispiel eine Digitalkamera oder ein Scanner

 

Eingabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Eingabegeräts, zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners, um präzise Farbumwandlungen für ein Ausgabegerät zu ermöglichen.

 

Ulbricht-Kugel

Eine Kugel, die aus stark reflektierendem Material besteht oder mit einem solchen beschichtet ist und in ihrem Innern Licht streut

 

Zeilensprungverfahren (interlaced)

Eine Methode zur Anzeige von Bildern in einer höheren Auflösung als der Monitor. Zwei Bilder, die jeweils jede zweite Reihe von Pixeln enthalten, werden alternierend bei jeder Aktualisierung des Bildschirms, z. B. jede Fünfzigstel Sekunde, angezeigt, was ein Flimmern erzeugt.

 

Internet

Eine Reihe miteinander verbundener Netzwerke, die ein globales TCP/IP-Netzwerk bilden

 

Internet Service Provider (ISP)

Eine Organisation, die Zugang zum Internet verkauft

 

Interpolierte Auflösung

Die Vergrößerung der Bildgröße über die Nutzung nahegelegener Pixel zur Schätzung der Farbe von Pixeln im neuen, größeren Bild. Über die Mittelung der Farbwerte der umgebenden Pixel können neue Bildpixel zur Verringerung des Treppeneffekts erzeugt werden.

 

Intranet

Ein internes Netzwerk auf Basis des TCP/IP-Standards für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Druckern, Dateien und Speicherplatz auf einem Server

 

Invertieren

Die Umkehrung der hellen und dunklen Werte und/oder Farben in einem Bild

 

IP (Internet Protocol)

Die Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netzwerk bestehend aus vier Gruppen mit jeweils bis zu drei Ziffern, die durch Punkte getrennt sind, z. B. 121.119.115.11

 

ISO

Die Lichtempfindlichkeit eines Bildsensors. Je größer der Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit.  Mit zunehmendem ISO-Wert kann auch das Bildrauschen zunehmen. 

 

IT8

Standard-Testziele für die Farbcharakterisierung unterschiedlicher Geräte und Medien wie Scanner und Drucker, herausgegeben vom Committee IT8 des American National Standards Institute (ANSI)

 

J

 

Treppeneffekt

Effekt bei Bildern oder Linien, die in zu geringer Auflösung wiedergegeben werden, was zu einer Stufenbildung führt, die den Bildern ein ausgefranstes Aussehen verliehen. Wird auch als „Aliasing“ bezeichnet.

 

JPEG (Joint Photographic Experts Group)

Eine Bitmap im 24-Bit-Farbdateiformat, bei dem die Benutzer den Grad der verlustbehafteten Komprimierung festlegen können. Dieses Dateiformat wird von den meisten Bildbearbeitungsanwendungen unterstützt und eignet sich am besten für Halbtonbilder.

 

JPEG 2000 (JPEG 2000: Bildcodierungssystem)

Offizielle Bezeichnung ISO 15444; ein standardisiertes Format, das die Möglichkeiten zur Verwaltung und Weitergabe von Halbtonbildern ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust erweitert

 

S

 

K/S („K zu S“)
Das Verhältnis des Absorptionskoeffizienten (K) zum Streuungskoeffizienten (S) bei Reflexionsmessungen. Das Verhältnis wird mathematisch wie folgt aus der Reflexionsmessung abgeleitet: R ist die Reflexion ausgedrückt in einer Dezimalzahl, z. B. entspricht 60 % R dem Wert 0,6 R.

 

Kelvin (K)

Die Einheit zur Messung der Farbtemperatur, die in der Bildgebung verwendet wird, um die Qualität einer Lichtquelle zu definieren. Sie basiert auf der absoluten Temperatur eines Schwarzkörpers, der eine äquivalente Energie abstrahlt. Im Allgemeinen wird eine Wolfram-Leselampe mit 2800 Grad Kelvin eingestuft, TV- oder Film-Halogenstrahler mit 3200 Grad Kelvin und Außenbeleuchtungen mit 5600 Grad Kelvin. Je höher die Temperatur in Kelvin, desto bläulicher erscheint das Licht. 

 

Kernel-Größe

Die Anzahl der Pixel, die bei der Bildbearbeitung und -schärfung erfasst werden 

 

Key

Die Bezeichnung für schwarze Farbe beim CMYK-Druckverfahren

 

Kioskautomat

Eine Selbstbedienungsstation an einem öffentlichen Ort, wo Kunden Zugriff auf verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen und die Bildausgabe erhalten können 

 

Kubelka-Munk-Theorie
Phänomenologische Theorie für trübe Medien im Hinblick auf das Reflexions- und Transmissionsverhalten streuender und absorbierender Materialien gegenüber optischen Konstanten.
In der Theorie steht die Variable K für den Absorptionskoeffizienten und die Variable S für den Streukoeffizienten von Farbmittelkonzentrationen. Dieses Verhältnis (K zu S) bildet die Grundlage für praktisch alle computergestützten Farbabstimmungsberechnungen.

 

L

 

L*a*b* (CIELAB)

Das Farbmodell, das das menschlichen Sehsystem am besten beschreibt. Das Modell umfasst drei Variablen: L* für Leuchtkraft, a* für eine Farbachse und b* für die andere Farbachse.

 

Lambertsches Gesetz
Der Strahl, der pro Festkörpereinheit reflektiert wird, ist proportional zum Kosinus des Winkels, der von der Normalen (Senkrechten) zur Oberfläche gemessen wird.

LAN (Local Area Network)

Eine Gruppe von Computern, die über eine begrenzte Entfernung betrieben werden, zum Beispiel innerhalb eines Büros oder Gebäudes

 

Lack
Transparente, wasserbasierte Harze oder Lösungsmittel auf einem Druckbogen zum Schutz oder für einen Glanz-, Matt- oder Seideneffekt

 

Großformat (Large)

Drucker, Medium oder Ausdruck mit einer Breite von 24 Zoll oder darüber

 

Laser

Ein stark fokussierter Lichtstrahl mit einer sehr schmalen spektralen Verteilung. Laser werden zum Schreiben von Daten auf Speichermedien wie CDs oder in bestimmten Arten von digitalen Druckern verwendet.

 

Laserdrucker

Ein Drucker, der mithilfe eines Laserstrahls auf eine fotoleitende, sich drehende Trommel schreibt, die mit Toner beschichtet ist. Nachdem das Bild auf Papier übertragen wurde, durchläuft es ein Paar Heizwalzen oder eine Fixiereinheit, die den Toner mit den Papierfasern verschmilzt.

 

Lasso

Ein Werkzeug in vielen Bildbearbeitungsanwendungen, mit dem die Benutzer einen Bildbereich auswählen können, indem sie eine Linie darum ziehen

 

Late-Binding-Workflow

Die Verschiebung der Farbumwandlung auf den finalen Ausgabefarbraum am Ende des Workflows

 

Lux

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

Schicht

Eine Bildebene, die unabhängig vom übrigen Bild bearbeitet werden kann

 

Überlagerung

In Bildbearbeitungssoftware die Platzierung eines Bildes oder einer Grafik über eine andere, sodass es die Opazität des oberen Bildes ermöglicht, dass das untere Objekt sichtbar ist

 

LCD (Liquid Crystal Display)

Eine Anzeigetechnologie, die auf der sich ändernden optischen Dichte von bestimmten Molekültypen basiert, wenn diese in einem elektrischen Feld platziert werden. LCD-Displays können mit einer aktiven oder einer passiven Matrix betrieben werden.

 

LED (Light Emitting Diode)

Ein Halbleiter, der Licht emittiert, wenn ihn eine elektrische Ladung durchläuft. LEDs werden in Displays sowie in bestimmten Arten von digitalen Fotodruckern verwendet.

 

Lentikulär

Die Kombination aus im Zeilensprungverfahren dargestellten digitalen Bildern, die beim Betrachten mit einer speziell konstruierten Kunststofflinse die Illusion von Tiefe oder Bewegung erzeugen

 

Licht 

Elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 (Violett) und circa 770 (Rot) Nanometern (nm), die mit dem bloßen Auge ohne technische Hilfsmittel wahrgenommen werden kann

 

Lichtquelle

Das Element in einem Instrument oder in der visuellen Betrachtungssituation, das Energie in Form von Licht abstrahlt. Die Emission kann auch durch die korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt werden.

 

Lichtecht

Gegen die schädliche Wirkung des Lichts resistent

 

Helligkeit

Eine der drei Dimensionen zur Beschreibung von Farbe. Die Eigenschaft, anhand derer die Betrachter weiße Objekte von grauen Objekten und hellfarbige Objekte von dunkelfarbigen Objekten unterscheiden

 

Liniengrafiken

Einfarbige Diagramme oder Zeichnungen. Ein Bild mit scharfen Kanten und hohem Kontrast zwischen farbigen und nicht-farbigen Bereichen. Eine Zeichnung, die nur aus Schwarz und Weiß ohne dazwischenliegende Graustufen besteht. Für diese Bilder wird eine höhere Auflösung benötigt, um die nötige Schärfe zu erzielen.

 

Linear Array

Ein Bildsensor aus Fotodetektoren für Rot, Grün und Blau, die linear angeordnet sind 

 

Linearisierung

Die Messung und ggf. Korrektur der Fähigkeit eines Gerätes, eine gerade Linie aus Farbtönen von Schwarz bis Weiß zu erfassen bzw. zu reproduzieren. Die Linearisierung ist ein kritischer erster Schritt bei der Einrichtung eines Farbsystems.

 

Linienraster

Ein Druckbegriff zur Definition der Dichte der Elemente einer Rastertonzelle als Anzahl der Linien aus Farbpunkten pro Zoll oder Millimeter

 

Lithografie

Der Druck mit einem Stein oder einer Metallplatte, auf denen das zu druckende Bild Farbe aufnimmt und die leere Fläche farbabweisend ist

 

Lokale Farbkorrektur

Eine Farbkorrektur, die nur einen ausgewählten Bereich eines Bildes betrifft

 

Log-Absorptionsvermögen
Der Logarithmus zur Basis 10 von den Werten für das Absorptionsvermögen bei den einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log-Absorptionsvermögen zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für alle Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration bzw. die Probendicke. Darüber hinaus ist die Form der Kurve unabhängig von der Farbmittelkonzentration oder Probendicke.

 

Log K/S
Der Logarithmus zur Basis 10 von den K/S-Werten der einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log K/S zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für die meisten Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration. Darüber hinaus ist die Form der Kurve nahezu unabhängig von der Farbmittelkonzentration.

 

Look-Up Table (LUT)

Eine Tabelle mit Farbwerten, die für die Umwandlung eines Farbraums in einen anderen genutzt wird oder um digitale Daten an andere Typen von Ausgabegeräten auszugeben

 

Verlustfreie Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren zur Reduzierung der Dateigröße ohne einen Verlust von Originaldaten. Dies wird über verschiedene Codierungsschemas erreicht, die es ermöglichen, die Originaldaten aus dem komprimierten Format wiederherzustellen.

 

Verlustbehaftete Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem die Dateigröße stärker reduziert wird, indem einige der Originaldaten entfernt werden. Die Menge der beizubehaltenden Originaldaten wird durch den Benutzer auf Basis der erforderlichen Qualität für den jeweiligen Verwendungszweck festgelegt.

 

lpi (lines per inch)

Die Anzahl der Zeilen pro Zoll in einem Bildraster. Grundsätzlich gilt: Je höher der lpi-Wert, desto höher ist die Auflösung und Qualität des Ausdrucks.

 

Lumen

Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht aussendet. Mit dem ANSI-Lumen wird die Helligkeit von Overhead- und Videoprojektoren definiert.

 

Luminanz

Die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht in eine bestimmte Richtung aussendet. Bezeichnet außerdem die Helligkeitskomponente eines Composite-Videosignals.

 

Leuchtkraft

Die Verteilung der hellen und dunklen Werte eines Bildes.

 

Schimmer
Das Erscheinungsbild einer Oberfläche, die in einigen Richtungen mehr reflektiert als in anderen, aber keine klare Spiegelung erzeugt

Lux 

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

M

 

MacAdam-Ellipsen
Ellipsoide auf einem Chromatizitätsdiagramm, die einer gerade noch wahrnehmbaren Abweichung von der Farbe des Zentrums des Ellipsoiden entsprechen. Größe und Form der Ellipsoiden hängen von ihrer Position im Chromatizitätsdiagramm ab.

 

MacAdam-Einheit
Eine Einheit der Farbe, die mit der FMC-2-Gleichung berechnet wird. Eine (1:0) MacAdam-Einheit entspricht einem gerade noch wahrnehmbaren Unterschied, der experimentell festgestellt wurde.

 

Marquee

Ein Auswahlwerkzeug in Bildbearbeitungsprogrammen, das typischerweise durch animierte gepunktete Linien um den ausgewählten Bereich dargestellt wird

 

Maske

Ein Spezialeffekt, mit dem Bilder so modifiziert werden, dass sie nur teilweise zu sehen sind, bzw. so, dass das Bild mit dem Hintergrund verschmilzt

 

Übereinstimmung
In der Regel stimmen zwei Farben überein, wenn sie gleich aussehen, d. h. dieselben Farbkoordinatenwerte aufweisen. Mit dem Begriff „Übereinstimmung“ wird häufig auch eine spektrale Übereinstimmung bezeichnet, d. h., die beiden Farben erscheinen unabhängig von der Lichtart oder dem Beobachter gleich (haben dieselben Farbkoordinaten).

 

Matrix

Die Platte oder Fläche, auf der ein Bild eingraviert wird, um Druckfarbe aufzunehmen, bevor das Bild auf ein Substrat oder Papier übertragen wird. In der Digitaltechnik ist die Matrix eine Datei auf der Festplatte eines Computers, auf einer CD oder auf einem anderen Datenträger. Eine solche Matrix besteht aus binär codierten Informationen, die beschreiben, wie die Bilddatei im digitalen Raster oder im Ausdruck erscheinen soll.

 

Matteffekt

Eine Oberfläche, die unter keinem Betrachtungswinkel glänzt; eine reflektierende Oberfläche mit großer Streuung

 

Druckmedien

Materialien zum Bedrucken, z. B. Papier, Leinwand, Baumwolle oder Kunststoff. Im Digitaldruck werden diese Materialien als Medien oder Substrate bezeichnet.

 

Metadatei

Ein Dateiformat, das sowohl Bitmap- als auch Vektordaten enthält und auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Anwendungen verwendet werden kann

 

Metamerisches Paar

Ein Farbenpaar, das unter bestimmten Betrachtungsbedingungen übereinstimmt, unter veränderten Betrachtungsbedingungen wiederum nicht

 

Metamerie

Ein Phänomen, bei dem ein Farbenpaar unter bestimmten reellen oder theoretisch errechneten Bedingungen übereinstimmt, bei veränderten Bedingungen wiederum nicht

 

Metamerie-Index (MI)

Eine spezielle Formel, anhand derer der Unterschied zwischen zwei Farben bei Betrachtung unter zwei unterschiedlichen Lichtquellen berechnet werden kann. Ein MI von mehr als 2.0 zeigt normalerweise an, dass die Metamerie mit bloßem Auge erkennbar ist.

Mezzotinto (Schabkunst)

Ein Tiefdruckverfahren, bei dem die Oberfläche der Druckplatte durch Eindrücken kleiner Vertiefungen mithilfe eines Granierstahls aufgeraut wird. Das Bild entsteht durch die Glättung und Polierung ausgewählter Bereiche, die als helle Stellen ausgedruckt werden sollen.

 

Mikroporöses Substrat

Medium für den Tintenstrahldruck, das eine Rezeptorschicht mit Hohlräumen aufweist. Über diese Hohlräume wird die Tinte rasch aufgenommen, statt an der Oberfläche zu verbleiben. So ist das Medium sofort wischfest.

 

Mitteltöne

Farbtöne in einem Bild, die sich im mittleren Tonwertbereich befinden, zwischen den hellsten und dunkelsten Werten. Werden auch als „mittlere Werte“ bezeichnet.

 

Fehlendes (nicht übereinstimmendes) Profil

In Adobe® Photoshop® weist eine entsprechende Meldung darauf hin, dass die Software ein Bild erkannt hat, bei dem sich das eingebettete Profil vom aktuellen Arbeitsbereich unterscheidet.

 

Moiré-Effekt

Ein unerwünschtes Muster, das gelegentlich bei sich überlappenden Bildrastern auftritt. Diese Muster lassen sich häufig durch veränderte Rasterwinkel entfernen. 

 

Monitorkalibrierung

Die Einstellung von Anzeigegeräten auf eine bekannte Gruppe von Werten, um eine hohe Übereinstimmung mit Eingabe- und Ausgabegeräten zu erzielen 

 

Monitorprofil

Im Monitorprofil werden die RGB-Eckkoordinaten, die Gradationskurven für jeden Farbkanal sowie der Schwarz- und Weißpunkt beschrieben.

 

Schwarzweißbild, Einfarbendruck

Ein Bild, das nur aus dem Tonwertbereich einer Farbe besteht

 

Monoprint

Ein Ausdruck in einer Reihe von Drucken, von denen sich jeder in der Farbe, in der Gestaltung, in der Struktur usw. unterscheidet, die auf ein zugrunde liegendes gemeinsames Bild angewendet werden

 

Montage

Die nahtlose Kombination von unterschiedlichen Bildern zu einem einzigen Bild

 

Morphing

Das Vermischen zweier Bilder über die Verschiebung von Konturen aus ihrer ursprünglichen Position an neue Positionen, um ein einzelnes Bild zu erzeugen

 

Wolkigkeit

Eine Struktur in den glatten oder monotonen Bereichen eines Bildes, die auf einer fehlerhaften Verarbeitung und einer Anzahl unsachgemäß angewandter digitaler Prozesse beruhen kann, zum Beispiel einer übermäßige Unschärfemaskierung

 

MPEG- (Motion Picture Expert Group) Komprimierung

Eine Vielzahl von Video- und Audiokomprimierungsverfahren, mit denen Dateien bis zu einem Verhältnis von 200:1 verkleinert werden können

 

Mehrfarbendruck

Prozessfarbdruck mit einer zusätzlichen fünften, sechsten oder siebten Farbe, um den Farbraum zu erweitern und präzisere Farben zu erzeugen. PANTONE Hexachrome® ist beispielsweise ein Sechsfarben-System, das für das Drucken mit einem vergrößerten Farbumfang Orange und Grün beinhaltet.

 

Multimedia

Eine Reihe von digitalen Medientypen, die Text, Grafiken, Audioinhalte, Animationen und Videoinhalte in einem interaktiven Format kombinieren

 

Munsell-System (der Farbnotation)

Ein Farbmodell, bei dem die einzelnen Farben anhand von Farbton, Wertigkeit und Sättigung bestimmt werden. Das System besteht aus über 3 Millionen Proben, bei denen ähnliche Unterschiede im Hinblick auf diese drei Parameter festgestellt wurden.

 

N

 

Nanometer (nm)

Maßeinheit, die einem Millionstel Millimeter entspricht. Wellenlängen werden in Nanometern gemessen.

 

Schmalband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Ultralume und TL84, die mit ihrer Phoshpormischung schmalbandige, sichtbare Lichtenergie erzeugen

 

Bildrauschen

Zufällige Neufärbung von Pixeln; erzeugt ein grobkörniges Muster.

 

Anschlagloser Drucker

Eine Drucktechnik, bei der Markierungen auf Papier erzeugt werden, ohne dass es zu einem Kontakt zwischen dem Drucker und dem Papier kommt

 

Zeilensprungfrei (non-interlaced)

Ein Videosystem, das alle horizontalen Zeilen nacheinander auf dem Bildschirm anzeigt. Computermonitore sind in der Regel zeilensprungfrei, während TV-Bildschirme häufig im Zeilensprungverfahren (interlaced) betrieben werden.

 

Metameriefreie Übereinstimmung
Ein Farbenpaar, dass für alle Beobachter unter allen Beleuchtungs- und Anzeigebedingungen identisch erscheint, eine unbedingte Übereinstimmung

Normale Farbwahrnehmung
Sehvermögen eines Normalbeobachters, der keine Symptome einer anormalen oder fehlerhaften Farbwahrnehmung aufweist

 

O

 

Objekt

Im Multimediabereich ein als Videoclip, Audiodatei oder grafische Darstellung gespeichertes Datenelement; eine vektorbasierte Zeichnung

 

Beobachterfunktionen

Die Reaktionszeit des durchschnittlichen normalen menschlichen Auges bei den einzelnen Wellenlängen ist mit umfangreichen Experimenten der CIE gemessen worden. Da es drei Farbsensortypen gibt, gibt es auch drei Beobachterfunktionen, die den sogenannten Normalbeobachter beschreiben.

 

Beobachter

Der menschliche Betrachter, der einen Reiz empfängt und dadurch etwas wahrnimmt. In Bezug auf das Sehen ist der Reiz visuell und die Wahrnehmung ein Erscheinungsbild.

 

Beobachter-Metamerie
Ein Farbenpaar, das bei der Betrachtung durch einen Beobachter übereinstimmt, jedoch bei der Betrachtung durch einen anderen Beobachter nicht mehr

 

Normalbeobachter

Die spektralen Wahrnehmungseigenschaften des laut Definition der CIE durchschnittlichen Beobachters. Es wurden zwei dieser Datensätze festgelegt, die Daten des Jahres 1931 für das 2-Grad-Sichtfeld (Fernsicht) und die Daten des Jahres 1964 für das 10-Grad-Weitwinkel-Sichtfeld (Sicht in einer Armlänge Entfernung).

 

OCR (Optical Character Recognition)

Die Technik zur Umwandlung von eingescanntem Text auf gedruckten Seiten in bearbeitbaren ASCII-Text

 

Offsetdruck

Ein Akzidenzdruckverfahren, bei dem die Druckfarben von der Druckplatte auf eine Gummiwalze und von dort auf Papier übertragen werden

 

OLE (Object Linking and Embedding)

Ein Standard, der einen Softwarekanal für das Einfügen eines Objekts in ein Dokument vorsieht, das noch eine Verknüpfung zur Originalanwendung aufweist

 

On-Demand-Druck

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente in variablen Mengen so häufig wie gewünscht direkt von einer Datenbank zum Druckgerät ausgegeben werden können

 

Opazität

Fehlende Transparenz oder Lichtdurchlässigkeit. Das Maß für die Lichtmenge, die ein Material durchdringen kann. Die Dichte einer Schicht oder einer Farbe

 

Opak

Begriff, der die vollständige Opazität, sprich Lichtundurchlässigkeit, beschreibt. Gegenteil von „transparent“

 

Betriebssystem  

Das vom Computer verwendete System zur Steuerung grundlegender Eingabe- und Ausgabevorgänge und zum Betrieb der Softwareanwendungen. Beispiele sind Mac OS, Windows, UNIX und Linux.

 

Komplementärfarbtheorie
Eine Theorie, die grundsätzlich erklärt, wie das menschliche Sehsystem (Zusammenspiel von Auge und Gehirn) Farbe wahrnimmt. Für das menschliche Auge bilden Rot und Grün sowie Gelb und Blau Gegensätze. Für einen menschlichen Beobachter heißt dies: Rot besitzt keine Grünanteile (kann jedoch Blau- oder Gelbanteile besitzen), und Gelb besitzt keine Blauanteile (kann jedoch Rot- oder Grünanteile besitzen). Ein Objekt, das weder rot noch grün ist, ist in Bezug auf die Rot-/Grünintensität neutral. Ein Objekt, das weder gelb noch blau ist, ist in Bezug auf die Gelb-/Blauintensität neutral. Wenn eine Farbe bezüglich beider Intensitäten neutral ist, ist sie farbneutral, z. B. Schwarz, Grau oder Weiß. Diese Theorie ist Grundlage für die meisten gleichabständigen Farbräume, insbesondere CIELab, CIELCh und Lab.

 

Optische Auflösung

Die maximale physikalische Auflösung eines Geräts. Eine optische Auflösung liefert eine bessere Bildqualität als die interpolierte Auflösung, bei der mithilfe von Software zusätzliche Bildinfomationen erzeugt werden. 

 

Ausrichtung

Die Richtung, in der die Seite gedruckt wird: horizontal = Querformat, vertikal = Hochformat

 

Außerhalb des Farbraums (out of gamut)

Im Akzidenzdruck ein Farbbereich, der nicht innerhalb des CMYK-Farbraums reproduziert werden kann

 

Ausgabegerät

Ein Gerät, das Informationen von einem Computer anzeigt, z. B. ein Monitor oder ein Drucker

 

Ausgabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Ausgabegeräts, zum Beispiel eines Monitors, Beamers oder Druckers, um präzise Farbumwandlungen im Bezug zu einem Eingabegerät zu ermöglichen

 

L

 

Palette

Der Farb- oder Tonwertbereich, der im Bildgebungsprozess zur Verfügung steht. Außerdem ein verschiebbares Werkzeug- oder Optionsmenü in Softwareanwendungen

 

PANTONE®

Ein Unternehmen, das am besten für sein Pantone Matching System (PMS) bekannt ist, einen proprietären Farbraum, der in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommt, u. a. in der Druckindustrie, im Farbenhandel sowie in der Textil- und Kunststoffherstellung. Das Pantone Color Matching System ist ein standardisiertes Farbreproduktionssystem, mit dem verschiedene Hersteller an verschiedenen Orten sich über 3000 unterschiedliche Farben verständigen können.

 

PANTONE-System

Eines der bekanntesten Farbspezifikationssysteme, das von Designern und Druckereien zur Farbübermittlung angewandt wird. Jedes Swatch-Book ist in „Beschichtet“, „Unbeschichtet“ und „Matt“ erhältlich. Es enthält eine Reihe von Farben, die mit der jeweiligen PANTONE-Bezeichnung eindeutig definiert werden.

 

PDF (Portable Document Format)

Ein von Adobe® entwickelter Dokumenttyp zur Bereitstellung einer plattformübergreifenden Methode für die Anzeige von Informationen. Über die Umwandlung einer Datei ins PDF-Format können alle Elemente wie Text, Grafiken oder PostScript-Dateien auf jedem Computersystem mithilfe des kostenlosen Adobe® Acrobat® PDF Readers ordnungsgemäß dargestellt werden.

 

Perzeptives Rendering Intent

Beim perzeptiven Rendering Intent (Wiedergabeziel) wird versucht, Beziehungen für Farben außerhalb des Farbraums durch Komprimierung des gesamten Tonwertbereichs beizubehalten, auch wenn dies zu Ungenauigkeiten bei anderen Farben führt. Das Ergebnis sind insgesamt weichere Farbabstufungen. Obwohl beim perzeptiven Rendering der gesamte Farbraum komprimiert wird, werden die zentralen Tonwerte präziser zugeordnet als diejenigen am Rande des Farbraums. Die fotografische und relativ farbmetrische Wiedergabe sind die geeignetsten Umwandlungstypen für die digitale Fotografie.

 

Peripheriegerät

Ein externes Gerät, das an einen Computer angeschlossen werden kann

 

Phasenwechseldrucker

Ein Tintenstrahldrucker, bei dem die Tinte zunächst fest ist und dann erhitzt und verflüssigt wird. In diesem flüssigen Zustand wir sie auf das Substrat aufgebracht.

 

Phosphor

Ein Material, das Licht aussendet, wenn es durch eine elektrische Ladung angeregt wird; wird bei der Herstellung von Anzeigegeräten mit Kathodenstrahlröhren verwendet

 

Photochromie
Eine umkehrbare Farbänderung einer Probe aufgrund der Bestrahlung mit Licht

 

Photoshop (.psd)  

Das proprietäre Adobe® Photoshop®-Dateiformat, das alle Funktionsmerkmale der Anwendung unterstützt, einschließlich Schichten, Masken und Kanälen. Andere Anwendungen können dieses Dateiformat möglicherweise nicht nutzen.

 

Photopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der zäpfchenförmigen Rezeptoren in der Netzhaut, das bei hoher und mittlerer Helligkeit die Farbwahrnehmung ermöglicht

 

PICT (.pct)

Ein Bitmap-Dateiformat mit bis zu 32 Bits, das ursprünglich für die Unterstützung von Grafikanwendungen auf der Apple® Macintosh®-Plattform entwickelt wurde. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und wird häufig für die Übertragung von Dateien zwischen Anwendungen verwendet. Mit diesem Dateiformat können verlustbehaftete JPEG-Komprimierungsschemas genutzt werden.

 

Pigment

Ein Farbmittel, das aus Partikeln auf Basis zahlreicher synthetischer Farbmolekülen oder Kohlenschwarz besteht; ist in der Regel stabiler als Farbstoffe derselben Farbe. Pigmentierten Inkjet-Tinten wird eine bessere Haltbarkeit zugeschrieben, doch der Farbraum ist möglicherweise kleiner.

 

Pixel

Die einzelnen Punkte, die verwendet werden, um ein Bild auf einem Computermonitor anzuzeigen. Die Anzahl der Pixel legt die Größe und Auflösung des Bildes fest.

 

Pixeltiefe

Die Datenmenge zur Beschreibung der einzelnen Farbpunkte auf einem Computerbildschirm. Mit einer Pixeltiefe von eins können beispielsweise nur die Farben Schwarz und Weiß angezeigt werden. Mit einer Pixeltiefe von vier ist die Darstellung von sechzehn Farben möglich.

 

Planografisch

In der Drucktechnik (Flachdruck) eine flache Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarben im Gegensatz zu einer gravierten oder erhabenen Oberfläche

 

Platten- (Gegendruck-) Zylinder
Ein Zylinder, der bei einigen Druckmaschinen, insbesondere im Offsetdruck, das Papier beim Drucken befördert. Je nach Druckprozess wird dieser Zylinder verschieden betrieben.

 

Drucktiegel

Die Glasoberfläche eines Flachbettscanners, auf der Aufsichtsvorlagen für das Scannen platziert werden

 

Plug and Play

Die Fähigkeit eines Betriebssystems, Peripheriegeräte zu identifizieren und per Konfiguration in das System einzubinden

 

Plug-in-Modul

Drittanbieter-Software, die in den Plug-in-Ordner von Photoshop® geladen wird und auf die über ein Photoshop-Menü zugegriffen werden kann

 

Photomultiplier-Röhre

Ein lichtempfindliches Gerät, das sich gewöhnlich in Trommelscannern befindet. Solche Vakuumröhren sind wesentlich lichtempfindlicher als CCD-Chips.

 

PNG (Portable Network Graphics)

Ein Bitmap-Farbformat mit 24 Bits und verlustfreier Komprimierung, das ursprünglich als Alternative zum GIF-Format für die Online-Übertragung und -Anzeige von Bildern konzipiert wurde

 

Hochformat

Die Ausrichtung eines Bildes, das höher (horizontal) als breit (vertikal) ist. Außerdem eine Einstellung für ein Ausgabegerät, um ein Dokument auf dem Computer an das Druckmedium anzupassen

 

Nachbeschichtung

Transparentes Material, das als abschließende Beschichtung aufgebracht wird, um Drucksachen oder Kunstwerke zu schützen

 

Posterisation

Die Umwandlung eines Bildes in eine elementarere Form, indem die Anzahl der Tonwerte reduziert wird, um ein surrealistisches, schlichtes Resultat zu erzielen

 

PostScript

Die Sprache zur Seitenbeschreibung, die von Adobe® zur Anzeige und zum Drucken von Schriftarten und Bildern entwickelt und lizenziert wurde

 

ppi (Pixels Per Inch, Pixel pro Zoll)

Die Einheit zur Messung der Auflösung eines Bitmap-Bildes

 

Preflight

Die Überprüfung eines Druckauftrags vor der Aufnahme in einen Workflow auf mögliche Probleme, zum Beispiel fehlende Schriftarten und Bilder bzw. inkompatible Farbsysteme

 

Druckvorstufe

Die Vorbereitung eines Druckauftrags für die Druckmaschine, u. a. bezüglich Textlayout und Farbseparationen

 

Primärfarben

In der Regel drei Farben, die miteinander kombiniert werden, um den gesamten Farbumfang innerhalb eines Farbmodells zu erzeugen. Alle Nicht-Primärfarben sind Mischungen aus zwei oder mehr Primärfarben. Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des additiven Farbmodells. Cyan, Magenta und Gelb sind die Primärfarben des subtraktiven Farbmodells.

 

Druckdichte oder optische Dichte (OD)

Die visuell wahrnehmbare und messbare Absorption von Licht auf der Oberfläche eines Mediums aufgrund eines Farbmittels. Mit dem OD-Wert wird nur die Oberflächendichte eines trockenen Ausdrucks gemessen, nicht die Dichte der gesamten Druckfarbmenge, die auf das Medium gesprüht wurde.

 

Bedarfsgesteuerter Druck

Die Option im Digitaldruck, Drucksachen individuell oder sporadisch über einen längeren Zeitraum konsistent zu drucken und damit bei Bedarf kleinere Auflagen zu ermöglichen

 

Druckbeständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit einer Drucksache gegenüber physikalischen Einflüssen jedweder Art und Quelle, z. B. Licht, Wärme, Säuren etc.

 

Druckdienstleister

Eine kommerzielle, digitale Druckagentur oder -firma, die die Bilddatei eines Künstlers nach dessen Vorgaben druckt

 

Druckertreiber

Druckerspezifische Software, die einem Computer die Kommunikation mit einem Drucker ermöglicht. (Siehe auch RIP.)

 

Druckerprofil
Anhand des Druckerprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Farben eines Bildes in den Farbraum des Druckers, damit die Farben auf dem Ausdruck korrekt wiedergegeben werden.

 

Prozessfarbdruck

Drucken unter Verwendung der drei Primär-Druckfarben (Cyan, Magenta und Gelb) plus Schwarz

 

Profil

Beschreibt den Umgang eines Geräts mit Farbe über die Charakterisierung der Farbeingabe und -ausgabe bzw. des Farbraums nach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Profil (Fotografie)

Ein Farbprofil in einem fotografischen Workflow, das beschreibt, wie ein Gerät Farbe zu reproduzieren hat. Benutzerprofile werden unter Einsatz von Farbmanagementsoftware für jedes einzelne Gerät im Workflow erstellt – Kameras, Monitore, Tablets, Telefone, Beamer und Drucker.

 

Profil (Beamer) Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Beamers, damit die Farben korrekt wiedergegeben werden.

 

Profil (Scanner) Ein Scannerprofil beschreibt die Umwandlung des scannerspezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben des Scanners umgewandelt werden. Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Scannerfarbraums abdeckt, beschreibt das Scannerprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Profil (Tablet)

Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Tablets, damit die Farben auf dem Bildschirm korrekt dargestellt werden.

 

Profil (Video)

In einem Video-Workflow beschreibt ein Farbprofil den Erstellungsprozess einer spezifischen Suchtabelle (LUT) für die Videoaufnahme.

 

Profilbearbeitung

Die Optimierung von ICC-Profilen per Software, um eine subjektiv bessere Farbabstimmung zu erzielen

 

Proof

Ein Prototyp, anhand dessen der Drucker und der Kunde sehen können, wie das Druckresultat aussehen wird, um ggf. Änderungen vorzunehmen, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird. Proofs von einzelnen Fotos werde als Andrucke bezeichnet. Proofs von Seiten werden als Seitenproofs bezeichnet. Proofs, bei denen mehrere Seiten auf einem großen Druckbogen angeordnet sind, werden als Ausschießproofs bezeichnet.

 

Proofgerät

Ein Gerät, das aufzeigt, wie ein Druckresultat aussehen wird, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird

 

Psychophysisch
Ein Begriff zur Beschreibung des Gebiets der Farbwissenschaft, das sich mit der Beziehung zwischen der physikalischen Beschreibung und der sinnlichen Wahrnehmung befasst

 

Reinheit

Der Sättigungsgrad einer Farbe

 

Q

 

Quadton-Farben

Spezielle multi-monochromatische (S&W) Farben

 

Quark

Seitenlayout-Software für Designer und Publishing-Fachkräfte

 

Warteschlange

Eine Reihe von Aufgaben oder Vorgänge, deren Durchführung durch einen Computer oder ein Peripheriegerät ansteht

 

QuickTime

Eine Anwendung zur Video- und Tonwiedergabe, die von Apple® entwickelt wurde

 

Schnelltrocknende Druckfarben
Härten wesentlich schneller aus als konventionelle Druckfarben und enthalten einen Lösungsmittelanteil, der vom Papier rasch absorbiert wird, um die Trocknung zu beschleunigen

 

R

 

Strahlungsenergie

Eine Energieform des elektromagnetischen Spektrums, die ein Vakuum mit 299.792 Kilometern pro Sekunde durchläuft; langsamer in dichteren Medien (Luft, Wasser, Glas etc.). Die Art der Strahlungsenergie ist durch die Wellenlänge oder Frequenz definiert, sie zeigt aber auch quantenspezifisches Verhalten (korpuskolare Theorie). Die verschiedenen Energiearten können in andere Energieformen (elektrisch, chemisch, mechanisch, atomar, thermisch, Strahlung) umgewandelt werden, aber die Energie selbst geht nicht verloren.

 

Rasterbild

Ein Bild aus Linien oder Pixeln in einem Rasterlayout bzw. eine Rastergrafik (Bitmap)

 

Rasterung

Die Umwandlung eines Vektorbildes in ein Rasterbild

 

RAW  

Ein Dateiformat, das es dem Benutzer ermöglicht, den Dateityp, den Ersteller der Datei und die Header-Informationen festzulegen; unterstützt Farbdaten mit bis zu 48 Bits ohne Komprimierung. Aufgrund der Datenmenge und der erforderlichen Kenntnisse wird es von Laien selten verwendet.

 

Harzbeschichtetes Papier (RC, Resin Coated)

Eine Bezeichnung für Fotopapier mit einer Polyethylen-Beschichtung auf beiden Seiten, das bei den meisten Farb- und einigen Schwarzweiß-Druckanwendungen zum Einsatz kommt

 

Rezeptorschicht

Eine chemische Schicht auf der Oberfläche von Medien, die die Tinte aus der Druckkopfdüse aufnimmt und bindet

 

Rolle
Eine große Papierrolle in Druckmaschinen

 

Referenz

Bei der Bewertung einer Farbdifferenz ist die Referenz die Farbe, mit der alle Messwerte verglichen werden. Man spricht auch von Standard.

 

Reflexionsvermögen

Das Maß für das Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird und je nach der Verteilung der Wellenlänge des Lichts variiert

 

Reflexion, spekular

Spiegelähnliche Reflexion. Der Grad der spekularen Reflexion auf glänzenden Materialien hängt vom Einfallswinkel und der Streuung des Lichts durch unebene Oberflächen ab.

 

Reflexion, gesamt

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Reflexion
Die Abstrahlung des einfallenden Lichts durch eine Oberfläche oder ein Medium von der Seite, auf die es trifft

Auflichtscan

Das Scannen eines lichtundurchlässigen Objekts, zum Beispiel eines Stücks Papier

 

Bildwiederholungsrate

Die Häufigkeit pro Sekunde, mit der ein Monitor Daten abruft

 

Passer

Die Ausrichtung der Schichten einer CMYK-Separation, mit der sichergestellt wird, dass alle Schichten exakt übereinandergedruckt werden 

Passermarken

Die seitlichen Führungslinien der einzelnen Schichten einer CMYK-Separation, die für ein präzises Farbregister (Passer) sorgen

 

Relativ farbmetrisches Rendering Intent

Eine Art der Wiedergabe, bei der eine nahezu exakte Beziehung zwischen Farben innerhalb des Farbraums beibehalten wird, während Farben außerhalb des Farbraums auf den nächsten reproduzierbaren Farbton reduziert („geclippt“) werden. Farbdaten, die bei der relativ farbmetrischen Wiedergabe verloren gehen, können nicht wiederhergestellt werden. Üblicherweise wird sie bei Logos, Volltonfarben und Vektorfarben verwendet.

 

Hochdruck

In der Drucktechnik ein Prozess, bei dem Druckplatten verwendet werden, die vor dem Farbauftrag graviert, geätzt oder sandgestrahlt wurden. Linien oder Bereiche, die abgetragen wurden, werden nicht gedruckt. Die Druckfarben werden von der Oberfläche der Platte entweder durch Reiben mit der Hand oder mit einer Presse auf das Papier übertragen.

 

Wechselbare Speichermedien

Speichergeräte, die entfernt und in ähnliche Wiedergabegeräte eingesetzt werden können

 

Wiedergeben

Die Erzeugung eines 2D-Bildes aus den Daten, die in einer 3D-Szenerie enthalten sind

 

Rendern

Die Anwendung von Farbschattierungen oder -schatten auf ein Computerbild, um eine realistischere Darstellung zu erzielen

 

Rendering Intent (Wiedergabeziel)

Wenn der Ausgangsfarbraum über den Zielfarbraum hinausgeht, besteht die Gefahr, dass gesättigte Farben „geclippt“ werden, was wiederum zu unerwünschten Reflexen führen kann. Im Farbmanagementmodul kann dies auf verschiedene Weise gehandhabt werdeen. Die ICC-Spezifikation beinhaltet vier verschiedene Rendering Intents: absolut farbmetrisch, relativ farbmetrisch, perzeptiv und sättigungserhaltend.

 

Auflösung

Die Details der räumlichen und farblichen Darstellung eines Bildes. Der Wert bezieht sich auf die Anzahl der kleinsten erkennbaren Punkte oder Pixel.

 

Umrechnung

Ändern der Auflösung einer Bitmap-Grafik, ohne die Dateigröße zu ändern

 

Retouchieren

Die manuelle oder digitale Entfernung von Fehlern oder unerwünschten Bereichen eines Bildes

 

RGB (Rot, Grün, Blau)

Ein Farbmodell, das aus den primären additiven Farben des Lichts besteht, die gemischt werden können, um alle anderen Farben zu erzeugen

 

RGB-Drucker

Drucker, die mit den Druckfarben Rot, Grün und Blau (RGB) arbeiten. In der Regel sind sie über den Druckertreiber so eingerichtet, dass sie nur RGB-Daten akzeptieren.

 

RGB True Color

Ein RGB-Farbsystem mit einer Auflösung von 24 Bits pro Pixel für eine Auswahl von über 16 Millionen Farben pro Pixel. Ein solches System wird auch als Echtfarben- oder Vollfarbensystem bezeichnet.

 

RIFF (Raster Image File Format)

Ein Dateiformat für die Speicherung von Graustufenbildern

 

RIP (Raster Image Processor)

Der RIP kann als „Gehirn“ Ihres digitalen Ausgabegeräts betrachtet werden und wandelt digitale Grafikdaten mathematisch in Informationen um, die der Drucker verwenden kann, um Bilder zu erzeugen. Neben der Datenverarbeitung wurden die meisten RIPs an die Anforderungen spezifischer Druckertypen und ihrer Benutzer angepasst. RIPs wickeln Layout-, Farbsteuerungs- und Archivierungsprozesse sowie andere Vorgänge ab.

 

ROM (Read-Only Memory)

Ein Speichertyp, der gelesen aber nicht geändert werden kann

 

Rosetten

Das Muster in einem gedruckten Bild, wenn Farbbildraster in konventionellen Rasterwinkeln angeordnet werden

 

S

 

Abtasten (Sampling)

Die Digitalisierung von analogen Informationen über deren regelmäßige Erfassung

 

Farbsättigung

Das Attribut der Farbwahrnehmung, mit dem der Grad der Abweichung von einem Grauton mit derselben Helligkeit ausgedrückt wird. Grautöne besitzen keine Sättigung. 

 

Sättigungserhaltendes Rendering Intent

Ein Wiedergabeziel, bei dem versucht wird, gesättigte Farben zu erhalten. Eine typische Anwendung ist die Umwandlung von Computergrafiken in einen größeren Farbraum. Gesättigte Farben aus der RGB-Vorlage bleiben auch im neuen Farbraum gesättigt – auch wenn dies zu Farbextremen führen kann.

 

Skalieren

Die Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes über die Erhöhung oder Reduzierung der Anzahl der gescannten Pixel oder der Abtastrate in Bezug auf die Anzahl der Proben pro Zoll, die vom Drucker oder einem anderen Ausgabegerät benötigt werden

 

Scannen

Die Umwandlung eines optischen Bildes in digitale Daten

 

Scanner

Ein Gerät zur Erfassung eines optischen Bildes als digitale Daten

 

Streuung

Diffusion oder Umlenkung der Strahlungsenergie-führenden Partikel mit unterschiedlichem Brechungsindex. Eine Streuung tritt bei Übergangsstellen auf der Oberfläche oder innerhalb eines Mediums auf, das Partikel enthält.

 

Skotopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der Stäbchenzellen bei sehr geringer Helligkeit; Nachtsehen

 

Rasterung

Verfahren zur Erzeugung von Rastertonpunkten

 

Bildschirmfoto

Die Erfassung der aktuellen Monitoranzeige

 

Siebdruck

Schablonenbasierte Anschlagdrucktechnik

 

Bildschirmauflösung

Die Anzahl der unterschiedlichen Pixel, die in den einzelnen Dimensionen auf einem Monitor oder Fernsehgerät dargestellt werden können

 

Auswahl

Die Absonderung eines Teils eines digitalen Bildes zur Bearbeitung oder zum Schutz des ausgewählten Bereichs vor Modifikationen, die an den übrigen „ungeschützten“ Bereichen vorgenommen werden

 

Separation

Die Aufteilung von Halbtonbildern in separate CMYK-Komponenten für den Druck

 

Farbauszug

Eine Farbe in einem Dokument, die auf einer Druckmaschine als separate Platte ausgedruckt werden muss

 

Tönung

Die Färbung einer Oberfläche aufgrund des Lichteinfalls. Die Farbe hängt von der Position, Ausrichtung und den Eigenschaften der Oberfläche und der Lichtquellen ab.

 

Tiefenzeichnung

Subtile Merkmale im dunkleren Teil eines Bildes

 

Schattenpunkt

Der dunkelste druckbare Farbton in einem Bild, der nicht schwarz ist. Alle Farbtöne unterhalb dieses Grenzwertes werden als Schwarz ohne Details gedruckt.

 

Scharfzeichnen

Ein bildoptimierendes Verfahren, bei dem der Kontrast zwischen bestimmten Pixeln verstärkt wird

 

Bogendruckmaschine
Eine Druckmaschine, der Druckbögen anstelle von gerollten Substraten zugeführt werden

Durchscheinen

Tritt ein, wenn Druckfarbe das Papiermedium durchdringt und von der Rückseite zu sehen ist.

 

Seitenführung 

Eine Vorrichtung an der Seite der Druckmaschine, die den Druckbogen während des Druckens in Position hält

 

Freistellen

Das Maskieren oder Ausblenden von Bildbereichen, um ein Element aus dem Hintergrund zu isolieren

 

Simultankontrast

Das Phänomen, das eintritt, wenn die Farbwahrnehmung durch umgebende Farben beeinflusst wird

 

SLR (Single Lens Reflex)

Eine Kamera in einem kleinen Format (35 mm oder 6 cm) mit einem reflektierenden Spiegel, der beim Öffnen der Blende zurückgezogen wird. Mit einer solchen Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf das Bild genau so, wie es im Foto erscheint.

 

Softproof

Die Begutachtung eines digitalen Bildes mit einem Monitor, anstelle einen Hardproof, d. h. einen Korrekturabzug, auszudrucken. Es ist sehr wichtig, dass der für das Softproofing verwendete Bildschirm für eine zutreffende Farbwiedergabe kalibriert ist.

 

Festtinte

Feste Inkjet-Tinte auf Harzbasis. Vor dem Druck werden Druckkopf und Tinte erhitzt, um die Tinte zu verflüssigen. Auf dem Substrat kühlt die Tinte sehr schnell ab. Sie kann auch zunächst auf eine Trommel aufgebracht werden, von der sie wie bei einer Offsetdruckmaschine auf das Substrat übertragen wird. Der Prozess wird auch als „Phasenwechsel“ bezeichnet.

 

Räumliche Auflösung

Das kleinste Merkmal eines Bildes, das als Teil des Gesamtbildes erkannt werden kann

 

Specifications for Web Offset Publications (SWOP)
Amerikanische Standardspezifikationen für das Drucken auf Offsetdruckmaschinen

Spektral
Zum sichtbaren Spektrum gehörig und somit farbbezogen

Spektraldaten

Anhand der Spektraldaten lässt sich ein Gegenstand eindeutig identifizieren. Diese Methode basiert auf der Wellenlänge des Lichts, das von ihm reflektiert wird.

 

Spektrale Energieverteilung
Grafische oder numerische Darstellung von Strahlungsenergie pro Einheit der Wellenlänge für eine bestimmte Lichtquelle

 

Spektrale Reflexionskurve

Die spektrale Reflexionskurve ist eine grafische Darstellung der Farbzusammensetzung eines Gegenstands. Die x-Achse zeigt die Wellenlängen von 380 nm bis 700 nm und die y-Achse das relative Reflexionsvermögen (die vom Gegenstand reflektierte Lichtmenge in %) an.

 

Spektralfotometer

Ein Gerät, das die Lichtreflexion im sichtbaren Spektrum misst, bei Wellenlängen zwischen circa 380 bis 720 nm. Diese sehr präzisen Daten können dann in densitometrische oder farbmetrische Daten umgerechnet werden. Das Spektralfotometer ist deshalb als Messinstrument so nützlich, weil es sowohl für die Dichtekalibrierung als auch für die ICC-Profilierung verwendet werden kann.

 

Spektralfotometrische Kurve

Ein mit einem Spektralfotometer ermittelter Graph, bei dem das relative Reflexions- oder Transmissionsvermögen (bzw. die Absorption) die Ordinate darstellt und die Wellenlänge oder Frequenz die Abszisse.

 

Spektrum

Die räumliche Anordnung der Komponenten der Strahlungsenergie nach ihrer Wellenlänge, Wellenzahl oder Frequenz; in diesem Kontext der gesamte Bereich der sichtbaren Wellenlängen der abgestrahlten Lichtenergie

 

Spekular (spiegelnd)

Das Leuchten eines Gegenstands mit einer glänzenden Oberfläche

 

Specular Component Excluded (SCE)
Die Messung der Reflexion unter Ausschluss des spekularen Reflexionsvermögens, d. h., nur die diffuse Reflexion wird ermittelt

Specular Component Included (SCI)
Die Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Spiegelglanz
Relative fraktionierte Lichtreflexion einer Oberfläche in Spiegel- oder spekularer Richtung

 

Glanzlicht

Kleine Lichterpartie eines Bildes mit wenigen oder ohne Details

 

Spekulare Reflexion
Die Reflexion eines Energiestrahls in einem Winkel, der gleich dem Einfallswinkel, aber diesem entgegengesetzt ist; spiegelähnliche Reflexion

 

Specular Reflectance Excluded (SCE)

Reflexionsmessung, bei der die spekulare Reflexion ausgeschlossen ist; diffuse Reflexion. Der Ausschluss kann über einen Einfallswinkel von 0 Grad (senkrecht) auf die Proben erreicht werden. Auf diese Weise wird die spekulare Komponente der Reflexion mithilfe von Schwarzabsorbern oder Lichtfallen im spekularen Winkel zurück in das Instrument reflektiert, wenn der Einfallswinkel nicht rechtwinklig ist, bzw. bei Richtungsmessungen über die Messung in einem Winkel, der vom spekularen Winkel abweicht.

 

Specular Reflectance Included (SCI)

Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Sonderfarben

Sonderfarben, zum Beispiel PANTONE®, sind Druckfarben, die aus einer Farbpalette ausgewählt werden und in der Regel nicht mit CMYK dargestellt werden können. Die einzelnen Farben werden gemischt und in einem separaten Druckwerk platziert. Sonderfarben sind im Zwei- oder Dreifarbendruck kosteneffektiv und können außerdem für Farben verwendet werden, die mit dem Vierfarbendruckverfahren nicht adäquat wiedergegeben werden können. Verwenden Sie Sonderfarben, wenn Sie drei oder weniger Farben benötigen und keine Fotografien mit CMYK-Farben reproduzieren oder wenn Sie Logos oder andere Grafikelemente drucken möchten, für die eine präzise Farbabstimmung erforderlich ist.

 

sRGB

Einer von mehreren Standard-RGB-Farbarbeitsräumen. Eignet sich ideal für Bilder im Internet.

 

Standard-Lichtart
Die relative Energie, die von einer realen oder imaginären Lichtquelle ausgesendet wird, die für jede Wellenlänge ihrer spektralen Verteilung mathematisch definiert ist

 

Standard

Bei der Bewertung der Farbdifferenz ist der Standard die Farbe, mit der alle gemessenen Werte verglichen werden. Man spricht auch von Referenz(farbe).

 

Standardbeobachter (1931, 2-Grad-Beobachter)
Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad ist der Standardbeobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1931 empfohlen wurde. Diese Empfehlung basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 2 Grad.

 

Stochastische Rasterung

Ein Druckrasterungsprozess, bei dem Punkte gleicher Größe wie zufällig angeordnet werden, um die Illusion von verschiedenen Tonwertstufen zu erzeugen. Wird auch als FM-Rasterung bezeichnet.

 

Anschlag
Der Ort auf dem Ladetisch, wo die Druckbögen vor der Aufnahme durch die Zylinderklemmen angehalten werden, um ein konstantes Seitenregister zu gewährleisten

 

Stylus

Ein Werkzeug, das auf einem grafischen Eingabe-Tablett als Zeicheninstrument oder als Maus verwendet wird

 

Unterabtastung

Scannen mit einer suboptimalen Abtastrate

 

Substrat

Ein Material zur Aufnahme eines gedruckten Bildes, eines Farbstoffs oder eines Farbmittels

 

Subtraktive (reflektierende) Farbe

Bei subtraktiven Farbsystemen (z. B. beim Drucken) werden bestimmte Farbanteile durch Reflexion oder Transmission entfernt. Die subtraktiven Primärfarben sind das Gegenteil der additiven Primärfarben, d. h. Cyan (minus Rot), Magenta (minus Grün) und Gelb (minus Blau). Die subtraktiven Sekundärfarben sind Rot (Magenta plus Gelb), Grün (Cyan plus Gelb) und Blau (Cyan plus Magenta). Die subtraktive Tertiärfarbe ist Schwarz (Cyan plus Magenta plus Gelb).

 

Subtraktive Farbmischung
Eine Farbmittelmischung, bei der sowohl die Absorption als auch die Streuung unterschiedlicher Pigmente (mindestens zwei) zu berücksichtigen ist

Subtraktive Primärfarben

Cyan, Magenta und Gelb. Wenn alle drei subtraktiven Primärfarben mit 100 % auf weißem Papier kombiniert werden, ergibt dies theoretisch die Farbe Schwarz Die Mischung mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Farbraum mit verschiedenen Farben. Die Kombination von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine additive Primärfarbe, entweder Rot, Grün oder Blau.

 

Ergänzender Beobachter (1964, 10-Grad-Beobachter)

 

Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad ist der ergänzende Beobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1964 übernommen wurde. Er basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 10 Grad.

 

Umgebung
Bereich des Sichtfeldes, der das zentrale Feld oder das zu untersuchende Muster unmittelbar umgibt

 

SWOP (Standard Web Offset Printing)

Die Standards, die die Farbeigenschaften und die Tonwertzunahme einer Rotationsdruckmaschine definieren

 

T

 

Ziel

Unabhängig davon, ob die Bearbeitung visuell oder mit einer Farbmanagementsoftware erfolgt, liefern Zielbilder einen Farb- und Graustufenbereich für die Kalibrierung von Monitoren, Druckern, Scannern und Digitalkameras.

 

Testchart

Sammlung von Farbfeldern, die zur Erstellung von ICC-Profilen für Eingabe- und Ausgabegeräte dienen. Testcharts sind in Form von Papier oder transparentem Material oder auch in Form von Dateien erhältlich.

 

Thermo-Tintenstrahldrucker

Drucker, bei dem Tintenstrahl-Druckköpfe mit einem thermischen System eingesetzt werden, um die Tinte aufzubringen

 

Thermotransferdrucker

Ein Drucker für den Digitaldruck, bei dem die Druckfarben (auf Harz- oder Wachsbasis) von einer Folie oder einem Band auf die Medien, z. B. Papier oder Vinyl, übertragen werden

 

Thermochromie
Eine reversible Farbänderung einer Probe durch eine Änderung der Temperatur der Probe. Typisch für hochgesättigte (lebendige) Farben, z. B. helle Rot-, Gelb- und Orangetöne.

Drittanbieter-Software

Software, die entweder kostenlos verteilt oder von einem anderen Unternehmen als dem Originalanbieter der Entwicklungsplattform vertrieben wird

 

Miniaturansicht

Eine kleine Version eines Bildes, die für die Indizierung von Bilddatenbanken oder für die Vorschau eines sehr großen Bildes verwendet wird

 

TIFF oder TIF (Tagged Image File Format)

Das Standard-Dateiformat, das bei den meisten digitalen Bildbearbeitungsprogrammen zum Einsatz kommt. TIFF ist ein stark erweiterbares Format, das die Kennzeichnung von Bilddaten mit zusätzlichen Informationen über ein Bilddateiverzeichnis (Image File Directory, IFD) ermöglicht, das Header-Informationen enthält, die jedoch kein Teil des Datei-Headers sind. TIFF kann für Schwarzweiß-, Graustufen-, RGB- und CMYK-Bilder verwendet werden. Das TIFF-Format kann unkomprimiert verwendet werden oder mit einer Vielzahl von Komprimierungsmethoden. Am häufigsten wird jedoch die LZW-Komprimierung genutzt. Es handelt sich wahrscheinlich um das vielseitigste Dateiformat.

 

Tiling (Kacheldarstellung)

Die Aufteilung eines Bildes in Abschnitte für die Bearbeitung oder den Druck

 

Tönen/Farbton

Das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln. Ebenso die Farbe, die durch das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln entsteht. Die resultierende Mischung ist heller und weniger gesättigt als die Farbe ohne das hinzugefügte Weiß.

 

Oberflächenbeschichtung

Die Beschichtung der Oberfläche von Tintenstrahl- oder anderen Medienarten während des Herstellungsprozesses. Die Oberflächenbeschichtung verbessert die Farbhaftung und andere Leistungsmerkmale und unterstützt die Steuerung der Tonwertzunahme, der Trocknungszeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit.

 

Tonwertkurve

Eine Kurve, die die Beziehung zwischen den Eingabe- und Ausgabewerten für Helligkeit und Farbe beschreibt, und herangezogen werden kann, um den Kontrast des Bildes anzupassen

 

Toner

Ein trockenes, pulverartiges Pigment, das von Druckern und Kopiergeräten verwendet wird und ein Farbmittel, einen elektrostatischen Thermoplasten, ein Ladungssteuerungsmittel und oftmals ein magnetisches Material enthält

 

Gesamtfarbdifferenz (oder Delta E)
Eine einzelne Zahl, die den Wert der Differenz (Größe, Grad oder Menge) zwischen zwei Farben angibt Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Gesamtfarbauftrag

Beim CMYK-Druck ist es oftmals wichtig, die Farbmenge auf der Seite zu begrenzen, um lange Trocknungszeiten, Verschmieren und einen übermäßigen Farbeinsatz zu vermeiden. Bei UCR- oder GCR-Separationen kann der Gesamtfarbauftrag auf einer Skala von 0 bis 400 % quantifiziert werden. C, Y, M und K von jeweils 100 % ergibt 400 %. Beim UCR- und GCR-Verfahren ist der Gesamtfarbauftrag im CMYK-Druck typischerweise auf 200 bis 320 % begrenzt.

 

Gesamtreflexion

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Durchlicht-Scan

Ein Durchlicht-Scanner ermöglicht es, dass Licht ein transparentes oder transluzentes Objekt, zum Beispiel ein Negativ oder ein Dia durchdringt.

 

Transformieren

Die mathematische Konvertierung von einem Farbraum zu einem anderen, zum Beispiel RGB zu CMYK

 

Transluzent

Diffuse Übertragung von Licht. Kein deutliches Bild ist zu sehen.

 

Transluzenz
Zustand zwischen vollständiger Opazität und vollständiger Transparenz, teilweise opak

 

Transmission
Vorgang, bei dem einfallendes Licht durch ein Material oder einen Gegenstand übertragen („transmittiert“) wird

 

Transmissionsvermögen (von Licht)
Der Anteil des emittierten Lichts einer bestimmten Wellenlänge, der nicht reflektiert oder absorbiert wird, sondern ein Material oder einen Gegenstand durchdringt

 

Transparent

Ein Material, das Licht mit minimaler Diffusion oder Streuung hindurchlässt. Durchsichtig, nicht opak

 

Überfüllen (Trapping)

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, das kleinere Registerabweichungen während des Druckvorgangs zulässt 

 

Tristimulus

Drei Stimuli umfassend; wird im Allgemeinen verwendet, um Komponenten einer additiven Mischung zu beschreiben, die erforderlich ist, um eine bestimmte Farbempfindung auszulösen

 

Tristimulus-Werte
Die Beträge (in Prozent) der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zum Abgleich mit einer Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und Funktionen zum Abgleich der Farben für den Normalbeobachter müssen angegeben werden. Falls nicht, wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den Beobachter von 1931 (2-Grad-Sichtfeld) und die Lichtart C beziehen.

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color)

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

True Color

Die übliche Bezeichnung für eine 24-Bit-Farbe

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color) 

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

Trübheit
Die verringerte Transparenz einer Probe aufgrund von Feinstaub

 

TWAIN

Ein branchenweiter Standard für die Verbindung von Geräten wie Scanner und Digitalkameras mit Softwareprogrammen

 

U

 

Ultraviolett
Strahlungsenergie unterhalb von 380 nm; Bereich des elektromagnetischen Spektrums zwischen circa 10 und 380 nm

 

Ultraviolett- (UV) Aufheller

Farbstoffe, die ultraviolette Strahlung absorbieren und einen Teil der UV-Strahlung erneut als sichtbares Licht in den blauen Bereich des Spektrums abstrahlen. Auf diese Weise erscheint Papier heller und weniger gelblich. Die UV-Reflexion ist mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar, aber Papiersorten mit einer Menge Aufheller werden mit Schwarzlicht oder einem Spektralfotometer erkannt.

 

Ultraviolett- (UV) Farbe
Druckfarbe, die Acrylderivate und Fotoinitiatoren enthält, um den Trocknungsprozess auszulösen, wenn die Farbe ultravioletter Strahlung ausgesetzt wird

 

Ultraviolettes (UV-) Licht

Strahlungsenergie mit Wellenlängen, die geringfügig kürzer als das sichtbare Spektrum sind

 

Ultraviolett- (UV) Schutzglasur

Ein Acrylglas im Rahmungshandwerk, das Inhibitoren gegen ultraviolettes Licht aufweist, die in der Lage sind, 99 Prozent der UV-Strahlen auszufiltern – eine der Ursachen für das Verblassen von Drucksachen

 

Ultraviolett- (UV) Beständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit eines Objekts gegen eine Veränderung unter UV-Lichtquellen, einschließlich des Tageslichts

 

Under Color Removal (UCR, Unterfarbenentfernung)

Die Entfernung von gleichen Mengen an Gelb, Magenta und Cyan aus den neutralen Schattenbereichen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug. Vergleiche mit GCR.

 

Gleichförmige Farbtafel (UCS-Farbtafel)
Eine der zahlreichen Transformationen des CIE-Chromatizitätsdiagramms, auf dem alle Paare aus soeben erkennbar unterschiedlichen Farben mit gleicher Luminanz durch ein Punktepaar dargestellt werden, das durch nahezu gleiche Abstände voneinander getrennt ist

 

Gleichabständiger Farbraum
Ein Farbraum, in dem äquivalente numerische Unterschiede äquivalente visuelle Unterschiede darstellen, ungeachtet der Position innerhalb des Farbraums. Ein wirklich gleichabständiger Farbraum ist seit vielen Jahren schon das Ziel der Farbwissenschaftler. Die meisten Farbräume werden als gleichabständig bezeichnet, obwohl sie es eigentlich – gemessen am Chromatizitätsdiagramm – nicht hundertprozentig sind.

 

Unschärfemaskierung (USM)

Ein Verfahren zum Schärfen von Bildern

 

Entpacken

Das Dekomprimieren von Dateien

 

Hochladen

Das Senden einer Datei an einen Netzwerkhost oder ein anderes System

 

 V

 

Wert (Munsell-System)

Ein im Munsell-System verwendetes Farbattribut zur Angabe der Helligkeit einer Probe bei Tageslichtbetrachtung. Dieser Wert gibt eine Zahl zwischen 0 (ideales Schwarz) und 10 (ideales Weiß) in optisch etwa gleich großen Schritten an.

 

Druck mit variablen Daten

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente während des Druckprozesses mithilfe von Daten aus einer Datenbank mit Bildern oder Text angepasst werden können

 

VCD (Video CD-ROM)
Ein digitales Full Motion-Videoformat auf CD-ROM mit MPEG-1-Videokomprimierung, bei dem eine Programmsteuerungsleiste mit Bedienelementen ähnlich denen eines Videorekorders integriert ist

 

Vektorbild

Ein Bild, das über mathematisch definierte Formen wie Linien und Vielecken sowie Text und Objektgruppen im Gegensatz zu entsprechenden Bitmaps dargestellt wird; wird auch als Liniengrafik bezeichnet.

 

VGA (Video Graphics Array)

Anzeigestandard mit einer Auflösung von 640 x 480 und 16 Farben

 

Lichtkabine

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Lichtkabine 

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Virtueller Speicher

Ein Speichertyp auf Festplatte, der tatsächlichen Arbeitsspeicher (RAM) simuliert

 

V-RAM (Video Random Access Memory)

Ein spezieller RAM-Typ, der zeitgleiche Lese- und Schreibvorgänge ermöglicht. Auf diese Weise können Informationen an den Monitor gesendet und gleichzeitig neue Informationen vom Videoprozessor empfangen werden.

 

Sichtbares Farbspektrum

Der Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen 380 nm und 700 nm, der mit dem bloßen Auge erkennbar ist.

 

Akzeptabilitätsvolumen
Mit dem Akzeptabilitätsvolumen wird der Ort akzeptabler Versuche im jeweiligen Farbraum dargestellt. Es handelt sich dabei um einen dreidimensionalen Bereich um eine Standardvorgabe herum, der durch Toleranzwerte definiert ist. Wenn sich ein Versuch innerhalb dieses Volumens bewegt, ist er den Toleranzkriterien gemäß akzeptabel. Fällt er außerhalb dieses Volumens, ist er den Toleranzkriterien gemäß nicht akzeptabel.

 

VRML (Virtual Reality Modeling Language)

Eine Programmiersprache, die die Animation von virtuellen Räumen auf Webseiten unterstützt

 

W

 

WAV

Ein Format für die Speicherung und Übertragung von Audiodateien, das durch die Dateierweiterung .wav gekennzeichnet ist

 

Auswaschen
Das Reinigen des Farb- und Feuchtwerks beim Wechsel der Druckfarben

 

Wasserzeichen

Ein dezentes Hintergrundbild auf einer Drucksache oder in Dateien, das als Sicherheitsmerkmal (zum Beispiel auf Banknoten oder Schecks) oder zur Kennzeichnung des Urheberrechts eines Bildes dient. Eine Markierung oder ein Symbol, die im bedruckten Substrat integriert sind und in der Regel auf den Hersteller des Substrats hinweisen

 

Wellenlänge

Der Abstand zwischen den höchsten Punkten zweier benachbarter Wellen

 

Rotationsdruckmaschine

Eine Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine, die beide Seiten einer Endlos-Papierrolle bedruckt. Rotationsdruckmaschinen werden für den hochvolumigen Druck, z. B. von Zeitungen und Magazinen, verwendet.

 

Weiß

Das Ergebnis der Mischung der additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau). Im subtraktiven Farbmischsystem ist Weiß das Resultat des Nichtvorhandenseins jeglicher Farbe.

 

Weißabgleich

Der Ausgleich der Farbkomponenten zur Erzeugung eines reinen Weißtons beim Fotografieren oder Scannen eines weißen Objekts; eine Alternative zur Farbtemperatureinstellung

 

Weißpunkt

Die Farbe und Intensität des hellsten Weißtons eines Gerätes. Bei Druckern ist dies gewöhnlich das Weiß des Papiers. Bei Scannern die Farbe, die gescannt Werte von 255, 255, 255 (RGB) erzeugt. Im Idealfall besitzt der Weißpunkt eine hundertprozentig neutrale Reflexion und Transmission.

 

Weißreflexionsstandard
Ein physikalischer Weißstandard eines unvollständig streuenden Materials, zum Beispiel weiße Keramik, das in Bezug auf den perfekten lichtstreuenden Körper kalibriert ist

 

Weißgrad
Eigenschaft, anhand derer die Farbe eines Objekts in Bezug auf den bevorzugten Weißton beurteilt wird

 

Breitband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Cool White und Warm White, die mit ihrer Phoshpormischung breitbandiges, sichtbares Licht erzeugen

 

Wide Area Network (WAN)

Ein Netzwerk, das eine große geografische Fläche abdeckt und in der Regel mit geringeren Geschwindigkeiten als ein Local Area Network (LAN) betrieben wird

 

Arbeitsraum

Arbeitsräume bieten einen gemeinsamen Farbraum, in dem Workflows für einen präzisen Farbabgleich zwischen Eingabe und Ausgabe miteinander verbunden werden können.

 

WYSIWYG

„What you see is what you get“ bezeichnet eine Oberfläche, mit der auf dem Monitor präzise dargestellt wird, wie Schriftarten und Bilder auf dem Ausdruck erscheinen. 

 

X

 

X 

Einer der CIE-Tristimuluswerte – die rote Primärfarbe

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

XML (Extensible Markup Language)

Eine Untergruppe von SGML mit dem Ziel, SGML im Internet genauso bereitzustellen, zu empfangen und zu verarbeiten wie HTML

 

XYZ
Die Gruppe der Tristimuluswerte für die numerische Beschreibung einer Farbe; wird mithilfe von ASTM E308-85 berechnet.

 

xyY (Chromatizitätskoordinaten)
Ein nicht gleichabständiger Farbraum, bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. x und y beschreiben dabei die Chromatizität (Farbton und Sättigung) einer Farbe, und Y steht für ihre Leuchtkraft (Helligkeit).

 

Y

 

Y
Einer der drei CIE-Tristimuluswerte; entspricht der Lichtreflexion oder -transmission – die grüne Primärfarbe.

 

Z

 

Z

Einer der drei CIE-Tristimuluswerte – die blaue Primärfarbe

 

Zebrastreifen

Merkmal, an dem man erkennen kann, wo bestimmte Helligkeitsbereiche im Bild „ausgedünnt“oder zu hell sind. Wenn dies auf einer bestimmten Ebene der Fall ist, erscheinen die Zebrastreifen im jeweiligen Bereich, um anzuzeigen, dass dieser eventuell zu hell ist. Bei diesen Zebrastreifen handelt es sich lediglich um eine Reihe schwarzer Streifen, die umherwandern. Auch wenn Ihnen der Begriff neu ist, wird Ihnen das Phänomen bekannt vorkommen.

 

Zippen

Das Komprimieren einer Datei

 

Zoomen

Das Vergrößern eines Bildausschnittsa*

Rot-Grün-Koordinate im CIE L*a*b* Farbraum. Ein positiver Wert a* gibt Rot-Intensität und ein negativer Wert a* Grün-Intensität an.

 

Absolut farbmetrischer Rendering Intent

Ein Rendering Intent (Wiedergabeziel), bei dem Farben innerhalb des Farbraums erhalten bleiben und Farben außerhalb des Farbraums auf den Farbraum reduziert („geclippt“) werden. Mit dieser Methode wird der Weißpunkt beibehalten, sie kann jedoch zu Farbverschiebungen führen. Die absolut farbmetrische Wiedergabe wird gewöhnlich beim Proofing, doch nur selten in der Fotografie verwendet.

 

Absolutweiß

In der Theorie ein Material, das sämtliche Lichtenergie bei jeder sichtbaren Wellenlänge reflektiert. In der Praxis ein reines Weiß mit bekannten spektralen Reflexionsdaten, das als Referenzweiß für alle Messungen der absoluten Reflexion dient. Bei der Kalibrierung eines Spektralfotometers wird häufig eine Keramikkachel als Referenz für das Absolutweiß verwendet.

 

Absorbieren (Absorption)

Umwandlung der Energie elektromagnetischer Wellen in andere Formen, z. B. Wärme, infolge der Wechselwirkung mit Materie. Eine Abnahme der gerichteten Transmission einfallender Strahlung, die zu einer Änderung (Umwandlung) der absorbierten Energie führt.

 

Absorptionsvermögen
„Fähigkeit, Licht aufzunehmen.“ Je höher der Wert, desto mehr Licht absorbiert die Probe. Der typische Wertebereich beträgt 0 bis 3,0. Mathematisch wird das Absorptionsvermögen so berechnet: A = log10(1/T), wobei T die Transmission ist, die als Dezimalwert von 0 bis 1 ausgedrückt wird (z. B. steht 0,5 R für 50 % R). Hierbei handelt es sich um dieselbe Gleichung, die auch für die Berechnung der Dichte in der grafischen Industrie und in der Fotografie herangezogen wird.

 

Achromatische Farbe

Licht ohne Farbe, das ein neutrales Weiß, Grau oder Schwarz ohne Farbtönung erzeugt

 

Adaptation
Die Fähigkeit des Auges, sich an verschiedene Lichtquellen oder Lichtstärken anzupassen. Auf diese Weise kann unser visuelles System seine Empfindlichkeit auf unterschiedliche Lichtbedingungen einstellen.

 

Additive Farben

Erzeugen zahlreicher Farben aus einer Summe von Primärfarben. Das am häufigsten verwendete additive Farbmodell ist RGB (Rot, Grün, Blau), das von Computermonitoren zur Anzeige und von Scannern und Digitalkameras zur Aufnahme eingesetzt wird.

 

Additive Farbmischung 

Mischung der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau. Zum Beispiel ergeben Grün + Rot = Gelb, Rot + Blau = Magenta und Blau + Grün = Cyan.

 

Additive Primärfarben  

Rotes, grünes und blaues Licht. Wenn alle drei additiven Primärfarben mit 100%iger Intensität gemischt werden, ergibt sich weißes Licht. Die Kombination mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Spektrum unterschiedlicher Farben. Die Mischung von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine subtraktive Primärfarbe: 100 % Rot + 100 % Grün = Gelb, 100 % Rot + 100 % Blau = Magenta, 100 % Grün + 100 % Blau = Cyan.

 

Adressierbare Auflösung

Die maximale Auflösung eines Geräts

 

Adobe® Acrobat®

Software von Adobe zur Erstellung und Anzeige von PDF-Dateien (Portable Document Format). Im PDF-Format können Dokumente im ursprünglichen Layout angezeigt werden, ohne die Software oder Schriftarten zu besitzen, die zur Erstellung der Datei verwendet wurden.

 

Adobe® Creative Suite®

Eine Anwendungssammlung für Grafikdesign, Videobearbeitung und Webentwicklung von Adobe Systems, darunter Photoshop®, Illustrator®, Acrobat®, InDesign® und Bridge für die Verwaltung aller installierten Creative Suite-Anwendungen

 

Airbrush

Ein Software-Tool in Bildbearbeitungsprogrammen, das die Effekte einer mechanischen Spritzpistole simuliert

 

Alias-Effekt

Das stufenartige Erscheinungsbild von Kanten in einem Bild mit niedriger Auflösung. Dies kann durch eine unsachgemäße Abtastung oder Verarbeitung verursacht werden. Wird auch als „Auszackung“ oder „Jagging“ bezeichnet.

 

Umgebungslicht

Das natürliche oder künstliche Licht in einem Raum. Das Umgebungslicht wirkt sich darauf aus, wie Farben auf Bildschirmen und Drucksachen erscheinen, und es sollte bei der Farbbeurteilung berücksichtigt werden.

 

ANSI (American National Standards Institute)

US-amerikanische Normungsbehörde, die unter anderem IT-Systeme für Handels- und Kommunikationszwecke standardisiert. Die Programmiersprachen COBOL, FORTRAN und C sind zum Beispiel ANSI-Standards.

 

Einfallswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl auf die Oberfläche eines Objekts fällt (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Reflexionswinkel
Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl von der Oberfläche eines Objekts reflektiert wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Betrachtungswinkel
Der Winkel, in dem eine Probe betrachtet wird (im Vergleich zur Senkrechten der Objektoberfläche)

 

Anti-Aliasing                        

Die Entfernung oder Reduzierung gezackter Kanten mithilfe von Mittelungs- oder Mischtechniken

 

Druckbestäubungspuder
Ein Stärkepulver, das auf frisch bedruckte Bogen gesprüht wird, um ein Verschmieren oder einen Abdruck auf die Unterseite des darüber liegenden Bogens zu verhindern

 

Scheinbare Farbtemperatur
Die Farbwirkung einer Lichtquelle in Bezug auf die absolute Farbtemperatur eines idealisierten „schwarzen Strahlers“ mit derselben Farbe

 

Erscheinungsform Die Manifestation von Objekten und Materialien anhand visueller Attribute wie Größe, Form, Farbe, Struktur, Glanz, Transparenz und Opazität

 

Apple ColorSync

Ein plattformunabhängiges Farbmanagementsystem von Apple, das grundlegende Funktionen für Farbkalibrierung, Proofing und Farbreproduktion mithilfe von Eingabe-, Ausgabe- und Anzeigegeräten vorsieht. ColorSync unterstützt auch systemweite Farbmanagementeinstellungen, die sich speichern und auf unterschiedliche Jobs anwenden lassen.

 

Artefakt

In digitalen Grafiken unerwünschte visuelle Anomalien oder Fehler, die von einem Eingabe- oder Ausgabegerät oder einem Softwarevorgang erzeugt werden und die Bildqualität herabsetzen

 

Künstliches Tageslicht

Pauschaler Begriff für Lichtquellen, die häufig mit Filtern ausgestattet sind und mit denen versucht wird, die Farb- und Spektralverteilung des Tageslichts nachzuahmen. Eine genauere Beschreibung der Lichtquelle ist in der Regel sinnvoller.

 

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Ein Codierungssystem, das Buchstaben, Zahlen und Symbole in Binärwerte umwandelt, die ein Computer verstehen kann

 

Seitenverhältnis

Die Beziehung zwischen den horizontalen und vertikalen Maßen eines Bildes. Der horizontale Wert wird zuerst angegeben, z. B. 3:2.

 

Attribut

Kennzeichnendes Merkmal einer wahrgenommenen Erscheinung. Farben werden häufig mit den Attributen Tönung, Sättigung und Helligkeit beschrieben.

 

B

 

b*

Gelb-Blau-Koordinate im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein positiver Wert b* gibt Gelb-Intensität und ein negativer Wert b* Blau-Intensität an.

 

Streifenbildung

Ungenaue Farbdarstellung, die zu Streifenmustern aufgrund von harten, abrupten Übergängen zwischen verschiedenen Farbbereichen führt. Ursache können unzureichend definierte Farb- oder Graustufenbereiche beim Ausgabegerät oder unzureichende Informationen im Original sein.

 

Bandbreite

Die Übertragungskapazität eines Netzwerks oder einer Datenverbindung. Je höher der Wert ist, desto schneller ist die Übertragung. Bei der analogen Übertragung wird die Bandbreite in Zyklen pro Sekunde oder Hertz (Hz) gemessen. Bei der digitalen Übertragung wird die Bandbreite in Bits pro Sekunde (Bit/s) gemessen.

 

Lambert-Beersches Gesetz
Beschreibt die mathematische Beziehung zwischen der Absorption der Lichtenergie und der Konzentration eines Farbstoffs oder Pigments.

Bit-Tiefe

Die Anzahl der Bits, mit denen der Farbton oder die Farbe der einzelnen Pixel in einem Bild definiert ist. Ein 1-Bit-Bild ist schwarzweiß, ein 8-Bit-Graustufenbild liefert 256 Grauschattierungen, ein 8-Bit-Farbbild liefert 256 Farben und ein 24-Bit-Bild liefert über 16 Millionen Farben (8 Bits für Rot, 8 für Blau und 8 für Grün).

 

Bitmap (BMP)

Ein Bilddateiformat, das auf einem rechtwinkligen Raster aus Pixeln oder Punkten beruht und vorwiegend bei Microsoft Windows- und OS/2-Betriebssystemen Verwendung findet. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie RLE-Komprimierung.

 

Bits pro Pixel (BPP)

Die Anzahl der Bits, mit denen die Farbe oder Intensität eines Pixels beschrieben wird. Wenn zum Beispiel 8 Bits für einen Wert aus dem RGB-Farbmodell verwendet werden, können jeweils 3 Bits für die roten und grünen Werte und 2 Bits für den blauen Wert verwendet werden. Der Farbe Blau wird ein kleinerer Bereich zugewiesen, weil das menschliche Auge weniger blaue Zapfen enthält und deshalb Blauvariationen nicht so intensiv wahrnimmt.

 

Bits pro Sekunde (Bit/s)

Eine Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit, die die Anzahl der Bits angibt, die in einer Sekunde einen bestimmten Punkt passieren

 

Schwarz

Die Farbe, die entsteht, wenn ein Gegenstand alle Wellenlängen einer Lichtquelle absorbiert

 

Schwarzkörperkurve (Planckscher Kurvenzug)
Die Reihe von Punkten in einem Chromatizitätsdiagramm, die die Farben idealer Strahler mit verschiedenen Farbtemperaturen darstellen

Schwarzer Strahler
In der Theorie ein Gegenstand, der alle Energie absorbiert, mit der er in Kontakt kommt

 

Schwarzaufbau

Das Hinzufügen von schwarzer Farbe zu den anderen Prozessfarben (Cyan, Magenta und Gelb) beim Drucken eines Bildes. Der Schwarzaufbau erfolgt in der Regel über einen Unbuntaufbau (Gray Component Replacement, GCR) oder eine Unterfarbenreduktion (Under Color Removal, UCR).

 

Schwarzpunkt

Der dunkelste Schatten im Histogramm eines Bildes, mit einem Wert von 0, 0, 0. Der Schwarzpunkt kann herangezogen werden, um den Tonwertbereich des Bildes anzupassen. Im Idealfall entspricht er einer neutralen Reflexion oder Transmission von 0 %.

 

Gummituch
Eine Konstruktion aus Tuch und Gummi, die auf spezielle Zylinder einer Offset-Druckmaschine aufgespannt wird, um die Farbe von den Druckplatten auf das Papier zu übertragen

 

Gummituchschiene
Zubehörteil einer Offset-Druckmaschine, mit dem das Gummituch am Zylinder befestigt wird

 

Gummituchzylinder
Der Zylinder, der bei einer Offsetdruckmaschine die farbführenden Bereiche der Druckplatte auf das Papier überträgt

 

Beschnitt

Ein Bildbereich, der über das beschnittene Endformat einer Seite hinausgeht

 

Blooming (Lichthof)

Ein visueller Effekt in der Fotografie, bei dem die Überbelichtung eines Bildsensors oder zu starkes Licht angrenzende Bildbereiche beeinträchtigt. Eine solche „digitale Überbelichtung“ kann zu einer Verzerrung des Motivs und/oder der Farben führen.

 

Unschärfe

Verschwommene Darstellung von Bilddetails

 

Freigabebogen

Ein vom Grafiker akzeptierter Proof, der als Vergleichsstandard für alle nachfolgenden Drucke verwendet wird. Manche Druckereien bestehen auf einem unterzeichneten Freigabebogen, bevor sie mit dem Auflagendruck beginnen.

 

Bounding Box (Begrenzungsrahmen)

In Grafikanwendungen der kleinste, regelmäßig geformte Rahmen, der ein Objekt umgibt; in der Regel rechteckig

 

Helligkeit

Die Gesamtintensität eines Bildes. Je geringer der Helligkeitswert, desto dunkler ist das Bild; je höher der Wert, desto heller ist das Bild.

 

Bronzieren

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten kann, wenn Bildbereiche mit dunklen Reflexionen an Bereiche angrenzen, die keine oder wenig Farbe aufweisen. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Man spricht auch von „Glanzdifferenz“.

 

C

 

C*

Koordinate der Chromatizität (d. h. des Farbwerts) im CIE L*a*b*-Farbraum. Ein C*-Wert von 0 (null) entspricht einer vollkommen neutralen Farbe, während ein höherer C*- Wert auf eine stärker gesättigte Farbe hinweist.

 

Cache

Ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für Daten, auf die häufig zugegriffen wird

 

Kalibrierung

Zweiter Schritt im Farbmanagementprozess. Ein Gerät wird damit auf die bekannten Spezifikationen zurückgesetzt, um Farbverschiebungen im Zeitverlauf zu kompensieren. Eine Kalibrierung muss für Geräte durchgeführt werden, deren Farbeigenschaften sich häufig ändern, zum Beispiel Monitore (weil der Phosphor mit der Zeit an Helligkeit verliert) und Drucker (weil die Ausgabe sich je nach Druckfarben und Medien verändern kann).

 

Kalibrierstreifen

Ein Streifen mit Farb- oder Farbtonfeldern, mit dem die Qualität eines Negativs, Proofs oder Druckerzeugnisses überprüft wird oder dessen Messwerte in eine Kalibriersoftware eingelesen werden, um Drucker auf bekannte Standardwerte zurückzusetzen

 

Kameraprofil

Legt fest, wie die Rohdaten eines Bildes von Bildverarbeitungssoftware interpretiert werden. Profile enthalten exakte Farbdefinitionen für einzelne  Pixel in Bezug zu den Rohdaten der Originalaufnahme. In einer anspruchsvollen Software können verschiedene Profile als Voreinstellung gespeichert werden.

 

Druckvorlage

Alle Elemente eines Druckbilds (Grafiken und Schriften), die an die Druckvorstufe und den Druck weitergeleitet werden kann

 

Candela pro Quadratmeter (cd/m2)

Eine Einheit für die Luminanz auf Basis von Candela, der internationalen Einheit der Lichtstärke, und der Quadratmeter als Flächeneinheit. Die meisten LCD-Monitore von Desktop-PCs besitzen eine Luminanz von 200 bis 300 cd/m2.

 

Aufnahme

Die Erfassung von digitalen Bilddaten mit einem Eingabegerät, z. B. einem Scanner oder einer Digitalkamera

 

Kanal

Eine Komponente eines digitalen Bildes, die die Daten für eine bestimmte Farbe aufweist. Ein Graustufenbild besitzt einen Farbkanal, ein RGB-Bild besitzt drei Farbkanäle und ein CMYK-Bild vier Farbkanäle. Durch die Kombination aller Kanäle entsteht ein Vollfarbenbild. 

 

Charakterisierung

Dritter Schritt im Farbmanagementprozess. Die RGB- oder CMYK-Werte eines Geräts werden dabei mit einem Kolorimeter oder Spektralfotometer gemessen, um die Farbreproduktion des Geräts zu bestimmen.

 

Sättigung (Chroma)

Farbeigenschaft, die im Munsell-Farbsystem verwendet wird, um den Grad der Abweichung vom entsprechenden Grauton anzugeben. Je weiter von der Achse entfernt, desto reiner (gesättigter) ist die Farbe.

 

Chromatisch

Eine Farbe, die als farbig wahrgenommen wird (nicht Weiß, Grau oder Schwarz)

 

Chromatizität

Die Qualität einer Farbe, unabhängig von der Helligkeit

 

Chromatizitätsdiagramm
In der Praxis: ein zweidimensionaler Graph, in dem eine Farbe anhand ihrer Farbton- und Chromawerte dargestellt wird. Die dritte Dimension dieses Graphen wäre die Luminanz (Helligkeit), die von Farbton und Chroma unabhängig ist. Die Lage eines Punktes auf dem Graphen gibt grob an, um welche Farbe es sich handelt (Rot, Grün, Blau, Lila usw.) und wie hoch die Farbsättigung ist. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da die Koordinaten neutraler Farben sich je nach Lichtart unterscheiden. Die Koordinaten geben selten Aufschluss über die Farbwirkung, es sei denn, die Lichtart ist angegeben. Eine Kurve aller Farben hat die charakteristische Form eines Hufeisens.

 

Zwischenablage

Ein temporärer Speicherbereich für ausgewählte Pixel, auf den über die Befehle „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Einfügen“ zugegriffen wird.

 

CIE (Commission Internationale de l’Eclairage)

Die internationale Beleuchtungskommission gilt weltweit als Autorität für Licht, Beleuchtung, Farbe und Farbräume. Sie wurde 1913 als Nachfolgerin der Commission Internationale de Photométrie gegründet und hat heute ihren Sitz in Wien, Österreich.

 

CIE-Normfarbsystem

Die Messung von Farbe gemäß der spektralen Wahrnehmung eines CIE-Standardbeobachters

 

CIELab (CIELAB, L*a*b*)

Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Rot-/Grünintensität (a*) und Gelb-/Blauintensität (b*). CIELab ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen. Grundlage ist eine Adams-Nickerson-Kubikwurzelformel, die von der CIE im Jahr 1976 zur Messung kleiner Farbabweichungen übernommen wurde. Man spricht auch vom L*a*b*-Farbraum.

 

CIE-Standardlichtarten

Die CIE unterscheidet mehrere Standardlichtarten, die als „A“, „B“, „C“ und „D“ bezeichnet werden. Die Farbe des Lichts bei diesen Lichtarten beschreibt sie in Standardkurven. Mit Lichtart A soll das Licht von Glühlampen simuliert werden. Lichtart D entspricht natürlichem Licht mit zwei unterschiedlichen spektralen Verteilungen. D50 steht dabei für Licht mit 5000 K und D65 für Licht mit 6500 K. Für die Standardabmusterungsbedingungen in der grafischen Industrie ist weißes Licht mit 5000 K festgelegt.

 

CIE-Normalbeobachter
Hypothetischer Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad, der von der CIE im Jahr 1931 eingeführt wurde, um die durchschnittliche Wahrnehmung des menschlichen Auges (bei Energiegleichheit) darzustellen. Im Jahr 1964 wurde zusätzlich ein Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad eingeführt.

 

CIE-Tristimulus-Werte

Die Beträge der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zur Reproduktion einer bestimmten Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und der Normalbeobachter müssen angegeben werden. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den CIE-2°-Normalbeobachter von 1931 und die Lichtart C beziehen.

 

CIELCh
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, polaren Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L*), Sättigung (C*) und Farbtonwinkel (h). CIELCh ist Teil der aktuellen CIE-Empfehlungen.

 

CIE-xy-Chromatizitätsdiagramm

Ein zweidimensionaler Graph, in dem über die Chromatizitätskoordinaten x (Abszisse) und y (Ordinate) der Spektralfarbenzug (Chromatizitätskoordinaten des monochromatischen Lichts, 380 bis 770 nm) dargestellt wird. Die Farben leuchtender und nicht leuchtender Materialien lassen sich damit besonders gut vergleichen.

 

Clipping

Phänomen, bei dem alle Werte, die heller als ein bestimmter Farbton sind, in Weiß umgewandelt werden und alle dunkleren Werte in Schwarz. Clipping kann durch unzureichenden Kontrast verursacht werden: Bestimmte Grautöne gehen verloren, weil sie in den rein weißen oder rein schwarzen Bereich komprimiert werden.

 

CMC
Auch CMC (l:c). Eine Formel zur Berechnung der Farbdifferenz auf Basis des CIELCh-Farbraums (Komplementärfarbenskala). Farbunterschiede können damit unabhängig von der Farbe angegeben werden.

 

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key)

Die drei Primärfarben (Cyan, Magenta, Gelb) des subtraktiven Farbmodells, das beim Farbdruck verwendet wird. In der Theorie ergibt die Kombination von CMY die Farbe Schwarz. In der Praxis muss jedoch Schwarz (Key) hinzugefügt werden, um ein vollständiges Farbspektrum zu erhalten.

 

CMYK-Drucker

Ein Drucker, der mit den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nach dem subtraktiven Farbmodell arbeitet. Die meisten Drucker mit einem PostScript-RIP sind CMYK-Drucker: Der RIP akzeptiert RGB-, LAB- oder CMYK-Eingabedaten, die er durchweg als CMYK-Daten an den Drucker ausgibt.

 

Beschichten

Einerseits die Vorbehandlung von Substraten für die Aufnahme von Inkjet-Tinten. Andererseits das Auftragen einer dünnen Schicht auf das Druckbild zum Schutz vor UV-induziertem Verblassen, Verschmieren und Abrieb. (Allerdings ist Verblassen zu einem Großteil auf sichtbares Licht zurückzuführen.)

 

Verziehen

Welliges oder faltiges Aussehen von Papier aufgrund von Feuchtigkeit (z. B. wenn die Aufnahmefähigkeit für Druckfarbe überschritten wurde).

 

Farbe

Die visuelle Wahrnehmung von Licht mit verschiedenen Wellenlängen im Bereich von ca. 400 bis 700 nm, das von den Rezeptoren der Augen erkannt und vom Gehirn verarbeitet wird

 

Farbanpassung
Beim Drucken das Anpassen einer ursprünglichen Farbe an einen festgelegten Standard. Dies sollte regelmäßig überprüft werden, da es häufig zu Veränderungen kommt.

Farbverständnis
Die Fähigkeit, mit Farben zu arbeiten und Farben zu verstehen, beruhend auf Begabung und Erfahrung

 

Farbattribut
Dreidimensionale Eigenschaft der Farbwirkung eines Objekts. Eine Dimension beschreibt im Allgemeinen die Helligkeit, die anderen beiden Dimensionen beschreiben gemeinsam die Chromatizität.

 

Farbbalance

Die Fähigkeit, alle Farben eines Bildes innerhalb eines akzeptablen Standards zu reproduzieren

 

Farbkalibrierung

Die Abstimmung von Farben zwischen digitalen Geräten mithilfe von Software und/oder Hardware. Dabei werden die Farbprofile der Geräte verglichen, und unterschiedliche Farbmodelle werden in eine geräteunabhängige Sprache übersetzt.

 

Farbstich

Ein unerwünschter Farbton in einem Bild, der von einem Eingabegerät, einem Ausgabegerät oder Beleuchtungsbedingungen verursacht werden kann 

 

Farbkomprimierung

Die Verkleinerung des Farbraums einer Vorlage auf den Farbraum, den ein bestimmtes Gerät darstellen kann

 

Farbkonstanz
Die relative Unabhängigkeit der wahrgenommenen Farbe eines Objekts von farblichen Veränderungen der Lichtquelle

Farbkorrektur

Die Bearbeitung eines Bildes zur Verbesserung der Farbbalance oder Anpassung an die Eigenschaften eines Ausgabegeräts

 

Farbkurve

Ein Graph zur Darstellung von Farbwerten, über den die Farbgebung eines Bildes angepasst werden kann. Je nach dem Winkel und der Steilheit der Kurve ändern sich die Farbkanäle des Bildes.

 

Farbabstandsgleichungen

Mathematische Gleichungen, mit denen ein Farbunterschied berechnet werden kann

 

Farbabstand, numerisch

Die Differenz zwischen den Farbkoordinatenwerten zweier Farbmuster. Farbunterschiede können so quantifiziert werden.

 

Farbabstand, visuell

Der Unterschied zwischen zwei Farben, der mit bloßem Auge zu erkennen ist. Zur Beschreibung dieses Unterschieds werden gewöhnlich Adjektive verwendet (z. B. heller, dunkler, roter, grüner, blauer, gelber, blasser).

 

CEPS (Color Electronic Prepress System)

Ein digitales System zur Vorbereitung von Farbbildern auf den Druck, was gewöhnlich die Zerlegung des Farbbildes in CMYK-Werte beinhaltet

 

Farbumfang (Gamut)

Das Farbspektrum, das ein System reproduzieren kann

 

CLUT (Color Look-Up Table)

Eine Tabelle zur Umwandlung von Farbdaten zwischen zwei Farbräumen. So können Daten eines Geräts auf einem Gerät eines anderen Typs ausgegeben werden.

 

Farbmanagement

Prozess, mit dem Unterschiede in farbgebenden Workflows abgebaut werden. Anhand von Dateien, die die einmaligen Eigenschaften einzelner digitaler Geräte beschreiben, werden Farbabgleiche durchgeführt – beispielsweise zwischen Monitor und Ausdruck, zwischen einer Originalfotografie und einer digitalen Datei und auch zwischen zwei Ausdrucken, die auf verschiedenen Druckmedien mit verschiedenen Farbsätzen erstellt wurden. Die vier Phasen des Farbmanagements sind Präzision, Kalibrierung, Charakterisierung und Umwandlung.

 

Farbmanagementsystem

Software, in der Regel in Kombination mit Messgeräten, die bei einem digitalen Bildgebungssystem für zuverlässige Farbresultate sorgt

 

Spektralwertfunktionen
Mathematische Funktionen, die für jede Spektralfarbe (Wellenlänge des Lichts) den Anteil der drei additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau) angeben

Farbmessung

Physikalische Messung des Lichts, das von einer Probe unter bestimmten Bedingungen abgestrahlt, übertragen oder reflektiert wird. Die Messwerte werden in standardisierte farbmetrische Begriffe umgerechnet, die wiederum visuellen Farbeindrücken zugeordnet werden können.

 

Farbmessskala
Ein System zur numerischen Angabe von Farbattributen

Farbmodell

Eine Methode zur Angabe einer Farbe (Position) in einem Farbraum, häufig unter Verwendung eines Koordinatensystems. Beispiele sind RGB und das Munsell-Farbsystem.

 

Farbmanagement-Richtlinie

Bestimmt, wie eine Anwendung beim Öffnen eines Dokuments oder Importieren eines Bildes Farbdaten handhabt. Sie können für RGB- und CMYK-Bilder jeweils unterschiedliche Richtlinien auswählen und angeben, wann Warnmeldungen erscheinen sollen.

 

Farbordnungssystem
Methode zur Übermittlung von Farben anhand eines dreidimensionalen Farbraums. Eine Farbsammlung bezeichnet man als Farbordnungssystem, wenn sie alle Farben eines dreidimensionalen Farbraums repräsentiert, die Farben eine logische visuelle Progression oder Beziehung zueinander aufweisen, zusätzliche Farben an logischer Stelle Platz finden und geringe Farbabweichungen anhand von Teilschritten beschrieben werden können. Zudem sollte das System Werte bieten, die eine zuverlässige Farbkommunikation ohne Farbmuster ermöglichen, und das Medium, mit dem es repräsentiert wird, sollte beständig und reproduzierbar sein. Eines der bekanntesten Farbordnungssysteme ist das Munsell-System.

 

Farbprofil

Eine mathematische Gleichung zur Umwandlung von einem Farbraum in einen anderen, um den Ausgabeeigenschaften eines Geräts präziser zu entsprechen. Im Digitaldruck werden Farbprofile unterschiedlichen Geräten (Monitor, Drucker, Scanner usw.) zugewiesen, um die Farbgebung über den gesamten Workflow zu vereinheitlichen. Siehe auch Farbmanagement.

 

Farbproof

Ein Farbdruck, der Grafikern oder Print-Einkäufern einen Eindruck der Farbeigenschaften gibt, die das fertige Druckerzeugnis aufweisen wird

 

Farbqualität
Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbwiedergabeindex
Maß der Farbänderung, die Objekte erfahren, wenn sie mit einer bestimmten Lichtquelle im Unterschied zu Referenzlicht mit vergleichbarer Farbtemperatur bestrahlt werden

 

Farbreproduktion
Farbdarstellung auf verschiedenen Geräten. Zwei gängige Methoden zur Farbreproduktion sind Additivfarbmischung und Subtraktivfarbmischung.

 

Farbseparation

Die Herstellung einer separaten Druckplatte für jede Farbe, die beim Drucken verwendet wird. Beim 4-Farb-Druck wird mit separaten Platten für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie zusätzlichen Platten für Sonderfarben gearbeitet.

 

Farbraum

Eine dreidimensionale Darstellung aller Farben eines Farbmodells, die durch eine bestimmte farbgebende Methode tatsächlich ausgegeben werden können (z. B. RGB für Computermonitore, CMYK für Drucker, websichere Farben für das Internet).

 

Farbraumumwandlung

Die Übersetzung von Farben zwischen den Farbräumen zweier Geräte. In der Regel sind Annäherungen erforderlich, um die wichtigsten Farbeigenschaften eines Bildes aufrechtzuerhalten. Ist der Farbraum des Eingabegeräts größer als der des Ausgabegeräts, spricht man von einer Farbraumdiskrepanz. Anhand sogenannter Rendering Intents werden in solchen Fällen Prioritäten für die Ausgabe festgelegt. Die häufigsten Rendering Intents sind „perzeptiv“, „relativ farbmetrisch“ und „absolut farbmetrisch“. 

 

Farbspezifikation
Einordnung einer Farbe in ein Farbsystem (anhand von Tristimulus-Werten, Chromatizitätskoordinaten mit Luminanzwerten oder weiteren Farbskalenwerten)

 

Farbspezifikationssystem
Methode zur Verständigung über Farbe zwischen Auftraggebern, Grafikern und Druckereien. Die gängigsten Farbspezifikationssysteme sind Pantone und HKS (in Form von Farbfächern, Musterbüchern oder Farbbibliotheken).

 

Farbtabelle

Palette von bis zu 256 Farben, die (nach dem Modus für indizierte Farben) für Rastergrafiken in Betracht kommen

 

Farbtemperatur

Eine Skala zur Darstellung des sichtbaren Energiesystems diverser Lichtquellen in Grad Kelvin (K) als Maß der Mischung von Rot bis Blauweiß. Das Tageslicht zur Mittagszeit besitzt beispielsweise 5500 K, eine blauweiße Färbung, während eine Wolfram-Glühbirne ein Orange von ca. 3200 K erzeugt.

 

Farbtoleranz

Hinnehmbare Farbdifferenz zwischen einer Standardfarbe (Referenz) und einem Farbmuster

 

Farbmittel

Eine Substanz, die Farbe auf ein Material oder Stoffgemisch überträgt. Farbmittel können Farbstoffe oder Pigmente sein.

 

Farbmittelmischung
Eine Mischung aus Farbstoffen oder Pigmenten

 

Kolorimeter (Farbmessgerät)

Ein Gerät, das Farbe über Rot-, Grün- und Blau-Filter misst und Werten in dreidimensionalen Farbräumen zuordnet, die sich stark am menschlichen Sehvermögen orientieren. Im Vergleich zu einem Densitometer entsprechen die Filter besser der visuellen Wahrnehmung des Menschen.

 

Farbmetrik

Messung und Quantifizierung von Farben anhand einer Standardlichtquelle und einem Standardmodell des menschlichen Sehsystems. In der grafischen Industrie werden drei grundlegende Arten von Farbmessgeräten verwendet. Aufsteigend nach Komplexität sind dies Densitometer, Kolorimeter und Spektralfotometer.

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Spektralwertfunktionen

Die Beträge von drei primären Stimuli, die erforderlich sind, um bei jeder Wellenlänge die gleiche Strahlungsintensität zu erzeugen

 

Farbqualität

Die Qualität oder „Farbe“ des Lichts wird im CIE-Farbraum als Sollwert mit Toleranzbereich sowie als zugehörige Farbtemperatur angegeben. Die Farbtemperatur ist die Temperatur in Kelvin (K), bei der ein idealisierter „schwarzer Strahler“ Licht der entsprechenden Farbe abgeben würde.

 

Farbtemperatur

Ein Messwert in Grad, der den Farbton einer bestimmten Art von Lichtquelle angibt. Die Farbtemperatur wird üblicherweise in der Einheit der absoluten Temperatur, d. h. in Kelvin (K), angegeben.

 

Farbkreis

Das Farbkontinuum des sichtbaren Spektrums in Kreisform, wobei Komplementärfarben, wie Rot und Grün, einander gegenüberstehen

 

Kolorist

Eine Person, die die Kunst der Farbabstimmung (Farbrezeptierung) beherrscht und das Verhalten von Farbmitteln in verschiedenen Materialien kennt. Das Wort ist lateinischen Ursprungs.

 

Komplementärfarben

Zwei Farben, die miteinander kombiniert ein neutrales Grau ergeben. In einem Farbkreis befinden sich Komplementärfarben einander direkt gegenüber (z. B. Blau und Gelb, Rot und Grün).

 

Composite-Drucker

Ein Drucker, der – für das Proofing oder die finale Ausgabe – unseparierte Bilddaten („composite“) ausgibt

 

Komprimierung

Verkleinerung einer Datei durch Entfernen von Informationen, die für einen bestimmten Zweck nicht erforderlich sind. Bei bestimmten Methoden kann die Komprimierung zu Datenverlusten oder Verzerrungen führen. Es gibt zwei grundsätzliche Komprimierungstypen: verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Computer to Plate (CTP) 

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten direkt vom Computer aus bebildert werden. Dies spart Zeit und steigert im Allgemeinen auch die Qualität.

 

Bedingte Übereinstimmung
Ein Satz von Proben, die unter einer begrenzten Anzahl von Bedingungen, wie der Lichtquelle oder dem Betrachtungswinkel, übereinstimmen

 

Präzision

Erste Phase beim Farbmanagement. Dabei wird sichergestellt, dass ein Gerät im Farbworkflow, z. B. ein Monitor, Scanner oder Drucker, Farben konstant wiedergibt. Siehe auch Farbmanagement.

 

Halbtonbild

Ein Bild, zum Beispiel eine Fotografie, mit graduellen Übergängen zwischen Schattierungen oder Farben. Zum Druck werden Halbtonbilder in der Regel gerastert, d. h. in Rasterbilder umgewandelt.

 

Farbverbindlicher Proof

Die Grundlage eines Vertrags zwischen Druckerei und Kunde, deshalb auch Kontraktproof genannt. Das Erscheinungsbild eines farbverbindlichen Proofs muss dem der endgültigen Drucksache entsprechen.

 

Kontrast

Die Tonwertabstufung zwischen Lichtern, Mitteltönen und Schatten in einem Bild. Ein hoher Kontrast bedeutet dunkle Schwarz- und helle Weißtöne. Bei mittlerem Kontrast sind die Schwarz- und Weißtöne ausgewogen, bei niedrigem Kontrast hingegen kaum ausgeprägt.

 

Umwandlung

Als vierte Phase im Farbmanagement ist die Umwandlung die möglichst genaue Farbzuordnung zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten. Wenn ein Bild zum Beispiel von einem RGB-Scanner erfasst, in einer Grafikanwendung bearbeitet und dann auf einem CMYK-Drucker ausgegeben wird, muss es mehrmals umgewandelt werden. Dies geschieht über einen geräteunabhängigen Farbraum, der als CIELAB oder Profile Connection Space (PCS) bezeichnet wird.

 

Korrelierte Farbtemperatur
Die Temperatur in Grad Kelvin eines Punktes auf einer Schwarzkörperkurve, der der Lichtquelle am besten entspricht

Wandern

Ein Fehler beim Offsetdruck, der auf einer geringfügigen, vorwärts gerichteten Verschiebung des Gummituchs beim Kontakt mit der Druckplatte oder dem Papier beruht

 

Beschneiden

Das digitale oder manuelle Abschneiden von unerwünschten Bereichen eines Druckbogens

 

Schnittmarken

Kurze feine Linien für den Endbeschnitt, die das Endformat der fertigen Drucksache angeben

 

Kathodenstrahlröhre (Cathode Ray Tube, CRT)

Die bildgebende Röhre bei den meisten Fernsehgeräten und herkömmlichen Computermonitoren. Dabei bewegt sich ein Elektronenstrahl auf der Rückseite des Bildschirms entlang und regt Phosphorpunkte an, sodass ein Bild erzeugt wird.

 

Kurven

Grafische Hilfsmittel einer Bildbearbeitungssoftware, über die die Kontrast- und Farbwerte eines Bildes angepasst werden können

 

Individuelles Profil

Ein Profil (zur Charakterisierung eines Eingabegeräts, Ausgabegeräts oder Farbraums), das für ein bestimmtes Gerät angefertigt wird, zum Beispiel eine Digitalkamera, einen Monitor oder einen Drucker

 

Zylinderbezug

Flexible Elemente aus Azetatfilm oder Baugruppen in Papiergröße, die unter der Druckplatte und dem Gummituch eingefügt werden, um den Anpressdruck zwischen den Walzen zu justieren und ein scharfes Druckbild zu erzeugen

 

D

 

D65

Die CIE-Normlichtart, die einer Farbtemperatur von 6504 Kelvin entspricht. D65 ist als Standard-Weißpunkt für die Monitorkalibrierung weit verbreitet.

 

Feuchtwalze 

Bei Offset-Druckmaschinen eine Walze zur Benetzung der bildfreien Flächen einer Druckplatte

 

Feuchtmittel 

Beim Offsetdruck eine Flüssigkeit, die vorwiegend aus Wasser besteht und die bildfreien Flächen der Druckplatte feucht hält, damit diese keine Farbe aufnehmen

 

Tageslichtarten (CIE)

Reihe spektraler Verteilungskurven anhand von Messungen des natürlichen Tageslichts, die von der CIE im Jahr 1965 empfohlen wurden. Erfasst wird der Wellenlängenbereich von 300 bis 830 nm. Die Werte werden als korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt. Am wichtigsten ist D65 wegen der Nähe seiner korrelierten Farbtemperatur zu der von Lichtart C, d. h. 6774 K. D75 (blauer als D65) und D55 (gelber als D65) werden ebenfalls verwendet.

 

Dekomprimierung

Der Vorgang, mit dem die Daten einer komprimierten Datei wiederhergestellt werden

 

Delta (D)

Ein Symbol zur Anzeige einer Abweichung oder einer Differenz

 

Delta-Absorptionsvermögen
Unterschiede des Absorptionsvermögens bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Wert bedeutet, dass die Probe mehr Licht absorbiert als der Standard. Ein negativer Delta-Wert bedeutet, dass die Probe weniger Licht absorbiert als der Standard.

 

Delta E*

∆E oder DE. Die allgemeine Bezeichnung der Gesamtfarbdifferenz für alle gleichabständigen Farbräume. In einer einzigen Zahl wird die gesamte Differenz (Größe, Grad, Betrag) zwischen zwei Farben ausgedrückt. Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Delta Ecmc

Entwickelt vom Color Measurement Committee der Society of Dyes and Colourists in Großbritannien. DEcmc ist eine ellipsenbasierte Gleichung zur Berechnung von Delta E-Werten als Alternative zu den rechtwinkligen Koordinaten des Farbraums CIE L*a*b*. Bei der Beurteilung von Farbunterschieden kommt DEcmc dem menschlichen Sehvermögen näher.

 

Delta K/S
Unterschiede der K/S-Werte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein höheres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard. Ein negativer Delta K/S-Wert bedeutet, dass die Probe ein niedrigeres Absorptions-Streuungs-Verhältnis aufweist als der Standard.

 

Delta-Reflexion
Unterschiede der Reflexionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht reflektiert als der Standard. Ein negativer Delta-Reflexionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht reflektiert als der Standard.

 

Delta-Transmission
Unterschiede der Transmissionswerte bei den einzelnen Wellenlängen zwischen Proben und einem Standard. Ein positiver Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe mehr Licht transmittiert als der Standard. Ein negativer Delta-Transmissionswert bedeutet, dass die Probe weniger Licht transmittiert als der Standard.

 

Delta-Wert
Ein umgangssprachlicher Begriff für die Delta-Farbkoordinate, gelegentlich ist auch nur vom „Delta“ die Rede. Zum Beispiel werden bei CIELab-Berechnungen die Werte Delta L*, Delta a* und Delta b* zusammenfassend als „CIELab-Delta-Werte“ oder „CIELab-Deltas“ bezeichnet. Dies erleichtert die mündliche Kommunikation.

 

Densitometer

Ein Instrument zur Farbmessung anhand von Rot-, Grün- und Blau-Filtern, ähnlich denjenigen für die Farbseparation. Durch die Filter erscheint die jeweilige Komplementärfarbe dunkel. Aus diesem Grund heißt es manchmal, dass Densitometer schwarzweiß „sehen“.

 

Dichte (optische Dichte)

Der Opazitätsgrad eines Bildes. Je höher die Dichte, desto dunkler ist das Bild. Dichtemessungen von Volltonfeldern dienen zur Kontrolle des Farbauftrags.

 

Entrasterung

Anwendung einer kontrollierten Weichzeichnung beim Scannen von Rasterbildern, damit diese mehr wie Halbtonbilder erscheinen. Moiré-Effekte werden so minimiert.

 

DCS (Desktop Color Separation)

Ein Dateiformat aus vier EPS-Dateien, eine für jede der Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz

 

Geräteabhängige Farben

Ein Farbraum (LAB), der für ein bestimmtes Gerät und dessen Farbwiedergabefunktionen spezifisch ist

 

Geräteprofil

Mathematische Gleichungen oder Suchtabellen zur Umwandlung von einem allgemeinen Farbraum in den spezifischen Farbraum eines Gerätes

 

Geräteunabhängige Farben

Farbspezifikationen, die auf einem allgemeinen Farbmodell (RGB, CMYK) basieren und nicht auf dem Farbraum eines Ausgabegerätes 

 

Geräteunabhängiger Farbraum

Ein Farbraum zur Beschreibung aller Farben, die mit dem bloßen Auge wahrnehmbar sind – unabhängig von den Farbmitteln, die zur Farbreproduktion mit einem bestimmten Gerät eingesetzt werden

 

Gerätespezifischer Farbraum

Ein Farbraum, der die Farbreproduktion eines bestimmten Geräts beschreibt. RGB und CMYK sind gerätespezifische Farbräume.

 

Streudiffusion

Ein Verfahren zum Drucken von Halbtonbildern auf einem Laserdrucker, bei dem die Graustufeninformationen durch zufällig positionierte Bildpunkte dargestellt werden

 

Streureflexion
Reflexion, bei der die Lichtenergie durch Diffusion auf oder unterhalb der Oberfläche in viele Richtungen gestreut wird

 

Streutransmission
Diffusion der Lichtenergie, die durch eine Probe geleitet (transmittiert) wird, anhand der Brechungsgesetze

 

Streulicht
Licht, das ungebündelt gestreut wird

 

Digitalkamera

Eine Kamera, die Bilddaten in Dateiform speichern kann

 

Digitalkameraprofil

Ein Digitalkameraprofil beschreibt die Umwandlung des Digitalkamera-spezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben der Digitalkamera umgewandelt werden.  Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Kamerafarbraums abdeckt, beschreibt das Kameraprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Digitaler Farbdruck

Ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem digitale Daten Pixel für Pixel auf einem Tintenstrahl-, elektrostatischen Thermotransfer-, Sublimations- oder fotoelektrischen Drucker ausgegeben werden

 

Digitaler Rasterung

Die Reproduktion von Farbe und räumlicher Auflösung für digitale Bilddaten anhand einer Reihe von Punkten, die rechteckig angeordnet sind

 

Digitale Bildgebung

Der Prozess der Bilderfassung, -bearbeitung und -anzeige durch digitale Systeme

 

Digitaler Fotodruck

Drucker, die Fotopapier mit LED-, Laser- oder CRT-Lichtquellen unter Verwendung einer digitalen Vorlage pixelweise belichten

 

Digitaldrucker

Ein Gerät, das in der Lage ist, digitale Daten auf Papier auszudrucken. Typische Digitaldruckverfahren sind der Tintenstrahl-, Elektrostatik-, Thermotransfer- und Laserdruck.

 

Computer-to-Press

Verfahren in der Druckvorstufe, das ohne Filmseparationen auskommt

 

Monitorprofil

Beschreibt die Farbräume des Aufnahmegeräts und des Bildes. Anhand des Monitorprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Bildfarben in den Farbraum des Monitors.

 

Dithering

Simulation von Grau- oder Farbschattierungen durch bestimmte Ausgabegeräte. Dabei kommt ein Zufallsverfahren zum Einsatz, das geordnete Rasterpunkte durch Pixelgruppen in unterschiedlichen Größen und Formen ersetzt.

 

Dmax

Ein Maß für die maximale Dichte, das schwärzeste Schwarz

 

Dmin

Die geringste Dichte

 

Tonwertzunahme

Erweiterung der Rasterpunkte (im Verhältnis zur Druckvorlage) beim Übertragen auf das Substrat. Ursache ist häufig eine übermäßige Absorption durch das Substrat. Ein vergleichbares Phänomen kann auch bei der Bebilderung der Druckplatten auftreten. Farben oder Schattierungen erscheinen dadurch dunkler.

 

Punktabstand

Der Abstand zwischen den Punkten auf einem Computermonitor, in der Regel 0,24 bis 0,38 mm. Je näher die Punkte beieinander liegen, desto schärfer ist das Bild auf dem Monitor.

 

Downsampling

Die Verringerung der Auflösung eines Bildes, die zu Detailverlusten führt

 

dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll)

Ein Maß für die Druckerauflösung, das angibt, wie viele Farbpunkte der Drucker auf einem Zoll anordnen kann, vertikal oder horizontal

 

Treiber

Ein Programm, das einem Peripheriegerät die Kommunikation mit einem Computer ermöglicht

 

Trommelscanner

Typ eines optischen Scanners, bei dem eine flexible Vorlage auf einer sich drehenden Trommel montiert wird. Beim Drehen der Trommel werden Lichtwerte des Bildes mithilfe einer Photomultiplier-Röhre Punkt für Punkt erfasst. 

 

Trocknungsphase

Die Zeit, die es dauert, bis ein aufgetragener Farbfilm stabil ist

 

Duplexdruck

Die zweifarbige Reproduktion eines einfarbigen oder Graustufenbildes. Der Druck erfolgt mithilfe von zwei Platten, um die Tonwerttiefe zu verbessern.

 

Farbstoff

Ein Farbmittel, das kein Licht streut, sondern bestimmte Wellenlängen absorbiert und reflektiert, andere hingegen transmittiert. Farbstoffe sind in der Regel organisch und können in Wasser oder anderen Lösungsmitteln gelöst werden.

 

Sublimationsdruck (Diffusionsübertragung)

Eine Farbdrucktechnik, bei der das Bild über gasförmige Farbstoffe unter Anwendung von Wärme auf das Substrat übertragen wird

 

Dynamikbereich

Der Wertebereich von der hellsten zur dunkelsten Farbe eines Bildes

 

E

 

Early-Binding-Workflow

Die frühestmögliche Konvertierung aller Farben in den finalen Ausgabefarbraum

 

Effektive Auflösung

Das finale Erscheinungsbild eines Scans, bei dem die vom Scanner erfassten Daten um weitere Daten ergänzt wurden. Dies erfolgt durch Interpolation.

 

Acht-Bit-Farbe

Jedem Pixel sind acht Bits zugeordnet, wodurch 256 Farben oder Graustufen verfügbar sind. Ein Graustufenbild ist ein Beispiel für die Verwendung von 8-Bit-Farben.

 

Elektromagnetisches Spektrum

Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen verschiedener Frequenzen. Licht ist ein spezieller Typ der elektromagnetischen Strahlung, der bei bestimmten Wellenlängen vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, jedoch in den verschiedensten Wellenlängen vorliegt. Die Basiseinheit für die Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung ist ein Mikrometer. Das Gesamtspektrum ist entsprechend den Wellenlängen in Abschnitte unterteilt. Die kürzesten Wellen sind Gammastrahlen, deren Wellenlänge 10e-6 Mikrometer oder weniger beträgt. Die längsten Wellen sind Funkwellen, die eine Wellenlänge von vielen Kilometern aufweisen. Der Bereich des sichtbaren Lichts umfasst den schmalen Bereich des Spektrums von 0,4 Mikrometern (Blau) zu 0,7 Mikrometern (Rot).

 

Elektrostatisch

Ein Bildgebungsverfahren, bei dem mit Toner in Verbindung mit kontrollierten statischen Ladungen gearbeitet wird. Der Toner haftet an den aufgeladenen Bereichen.

 

Ellipsoid
Ein Körper, bei dem sämtliche Schnittebenen Ellipsen sind (d. h. geschlossene Kurven, die entstehen, wenn ein Kegel schräg zur Achse von einer Ebene geschnitten wird)

 

Eingebettetes Profil

Integriertes Profil, das die Farbeigenschaften eines Bildes festlegt. Abhängig vom ausgewählten Arbeitsfarbraum oder Ausgangsgerät kann es sich um ein RGB-, CIELab-, CMYK- oder Graustufenprofil handeln.

 

Emissives Objekt

Ein Objekt, das Licht ausstrahlt. Die Emission beruht in der Regel auf einer chemischen Reaktion, zum Beispiel den brennenden Gasen der Sonne oder dem erwärmten Glühdraht einer Glühbirne.

 

Emulgator  

Eine Substanz zum Mischen von Tinten, die die Dispersion einer Flüssigkeit in einer anderen vereinfacht

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Verschlüsselung

Die Codierung einer Datei mithilfe von Softwareprogrammen, um zu verhindern, dass Unbefugte auf die Inhalte zugreifen.

 

EPS (Encapsulated PostScript)

Ein von Adobe® entwickeltes Metadateiformat, das Bitmap- und Vektorgrafiken unterstützt. Da es für verschiedene Anwendungen in Betracht kommt, wird es häufig für den Austausch von Dateien genutzt. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Farbseparation. Unterstützt werden RGB-, CYMK- und LAB-Farbräume.

 

Fehlerdiffusion

Ein Verfahren, bei dem die Rasterpunkte nach dem Zufallsprinzip gestreut werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen

 

EVGA (Extended Video Graphics Array)

Eine Videodarstellung mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln

 

Druck mit erweitertem Farbraum 

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

Belichtung

Die Menge des Lichts pro Flächeneinheit (Lichtintensität auf der Bildfläche mal Belichtungszeit), die einen fotografischen Film oder elektronischen Bildsensor erreicht

 

Farbraumerweiterung (Druck)

Ein Drucksystem, bei dem der Standard-CMYK-Druckfarbensatz um weitere Farben ergänzt wird. Hellere Varianten von Cyan und Magenta (LC, LM), Orange und Grün (O, G) sowie zusätzliche Schwarztöne sind am verbreitetsten.

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

F

 

Falschfarben
Verschiedene Methoden zur farbigen Aufbereitung von Bildern, die im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums aufgenommen wurden

 

Weichzeichnen

Ein Verfahren, das in vielen Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar ist, um die Konturen oder die Durchzeichnung bestimmter Bildbereiche abzuschwächen

 

Dateikomprimierung

Reduzieren der Größe einer Datei; wichtig für die Übertragung. Die beiden grundlegenden Komprimierungstypen sind verlustbehaftet und verlustfrei.

 

Dateiformat

Eine bestimmte Anordnung digitaler Informationen, die von einer Anwendung für spezielle Zwecke gespeichert wird, zum Beispiel GIF (Graphics Interchange Format) und TIFF (Tagged Image File Format)

 

Filter

Eine Funktion in einer Bildbearbeitungsanwendung, die digitale Bilder mithilfe von Algorithmen anpasst, wobei die Werte oder die Anordnung bestimmter Bildbereiche verändert werden. Zudem kann es sich um eine Funktion eines optischen Geräts handeln, das die Stärke des Lichts, das es durchdringt, selektiv verringert. Übliche Filter tun dies anhand der Wellenlänge oder des Polarisationszustands.

 

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das einen unbefugten Zugriff auf Ressourcen sowie die Übertragung bestimmter Informationen zwischen Netzwerken verhindert

 

Streulicht

Bildfremdes Störlicht, das zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen kann

 

Flash

Eine Adobe®-Anwendung zur Bereitstellung von Vektorgrafiken und Klangdaten über das Internet 

 

Flachbettscanner

Ein Scannertyp, der Bilddaten mithilfe einer linearen Sensoranordnung erfasst

 

Flexodruck
Ein Hochdruckrotationsverfahren unter Verwendung flexibler Druckplatten und schnell trocknender Farben

 

Fluoreszenz
Prozess, bei dem Energie, in der Regel UV-Licht, von bestimmten Chemikalien oder Materialien absorbiert und mit anderen, üblicherweise längeren, Wellenlängen erneut emittiert wird

 

Leuchtstofflampe
Eine Niederdruck-Quecksilberlampe mit elektrischer Entladung, bei der eine fluoreszierende Beschichtung (Phosphor) UV-Energie, die durch die Entladung erzeugt wird, in sichtbares Licht umwandelt

 

Fluoreszierender Weißmacher (FWA)
Ein fluoreszierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment, der/das UV-Energie absorbiert und mit einer längeren Wellenlänge als der des sichtbaren Lichts (violett-blau) erneut emittiert. Dies führt zu einem weißeren Erscheinungsbild.

 

FMC-2
Eine Farbdifferenzgleichung, die von Friele, MacAdam und Chickering entwickelt wurde. Die Gleichung beruht auf einem umfangreichen visuellen Bewertungsexperiment. Bei den meisten Farben stellt demnach eine Gesamtfarbdifferenz (Delta E) von 1,0 einen gerade noch wahrnehmbaren Unterschied dar.

 

FOGRA

Die FOGRA Forschungsgesellschaft Druck mit Sitz in München konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung in der Drucktechnologie. Zudem widmet sie sich der Vermittlung von Know-how, Ausarbeitung von Standards, Beratung und Bereitstellung technischer Berichte für die Druckindustrie.

 

Fuß-Candela
Die Lichtmenge, die in einem Fuß Entfernung zu einer Standardkerze und im rechten Winkel dazu auf einer ebenen Oberfläche erfasst werden kann

 

Schrift

Eine Schriftart mit allen Zahlen, Buchstaben und Symbolen

 

Format

Der Druckbereich eines Druckers oder die Breite eines Mediums oder Druckbilds. Das mittlere Format ist im Allgemeinen 28 bis 60 cm und das Großformat 60 bis 180 cm breit. Jenseits davon spricht man vom Supergroßformat.

 

Vierfarbdruck

Druckverfahren, bei dem die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz in unterschiedlichen Anteilen verwendet werden, um eine Vielzahl von Farben zu simulieren. Wird auch als CMYK- oder Prozessdruck bezeichnet.

 

FPO (For Position Only)

Ein Bild in niedriger Auflösung, das in Seitenlayouts verwendet wird, um die Position des hochaufgelösten Bildes festzulegen

 

Fraktal

Ein mathematisch erzeugtes Muster mit einer unendlichen Menge von Bilddetails

 

Fraktale Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem Bilddateien in mathematische Gleichungen umgewandelt werden. Dies ermöglicht sehr hohe Komprimierungsraten.

 

Frequenzmodulierte (FM) Rasterung

Ein Rasterungsverfahren, bei dem alle Mikropunkte dieselbe sehr kleine Größe aufweisen, ihre durchschnittliche Anzahl pro Bereich (Frequenz) jedoch entsprechend dem gewünschten Tonwert variiert.

 

Vollständiger Anschnitt

Ein Druckbegriff der angibt, dass ein Bild oder bedruckter Bereich an allen vier Seiten über das beschnittene Endformat einer Drucksache hinausragt

 

G

 

Gamma

Ein Maß für den Kontrast in einem Bild entsprechend der Steilheit einer Gradationskurve.  Ein hoher Kontrast (steile Kurve) entspricht einem hohen Gammawert, und ein geringer Kontrast (flache Kurve) einem niedrigen Gammawert.

 

Gammakorrektur

Die nichtlineare Tonwertkorrektur der Gammakurve eines Bildes. Wird in der Regel verwendet, um die Tiefenzeichnung des Bildes zu bearbeiten und das Bild aufzuhellen, ohne dass die lichten Bereiche verblassen.

 

Gamut

Das Farbspektrum, das für ein Bild oder einen Ausgabeprozess zur Verfügung steht. Eine Farbe wird als „außerhalb des Gamuts“ bezeichnet, wenn ihre Position im Farbraum eines Geräts nicht direkt in den Farbraum eines anderen Geräts übersetzt werden kann.

 

Gamut-Komprimierung

Die Reduktion des Farbumfangs eines Bildes, damit es innerhalb der Grenzen eines bestimmten Geräts angezeigt oder ausgegeben werden kann

 

Gamut Mapping

Übertragen des Farbumfangs eines Bildes in den CIE-Farbraum

 

Geisterbilder

Das Phänomen, wenn nicht vollständig getrocknete Tintenstrahldrucke beim Rahmen ein Geisterbild auf der Innenseite der Glasoberfläche bilden. Dies tritt in erster Linie bei „trennenden“ Papiersorten, zum Beispiel RC-Papier, auf und lässt sich durch gründliches oder beschleunigtes Trocknen der Drucksache vermeiden.

 

Gaußscher Weichzeichner

Ein Bildbearbeitungseffekt, bei dem das Bild mithilfe einer glockenförmigen Gaußschen Verteilung kontrastärmer dargestellt wird

 

Generationsverlust

Der Verlust an Bildqualität oder -daten aufgrund der mehrfachen Reproduktion eines Bildes

 

Geometrische Attribute
Die Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lichtverteilung eines Gegenstands, u. a. Glanz, Trübung, Betrachtungswinkel und Umgebung

 

Geometrische Metamerie
Die Eigenschaft eines Probenpaares (in der Regel stark strukturiert), das bei einer Beleuchtungsart und einem Betrachtungswinkel scheinbar übereinstimmt, sich jedoch unterscheidet, wenn sich der Lichteinfall oder der Betrachtungswinkel ändern

 

Geistereffekt

In Bildbearbeitungssoftware die Änderung des Opazitätsgrades eines Gegenstands

 

Graphics Interchange Format (GIF)

Ein Komprimierungsalgorithmus, das häufig für die Anzeige von Bildern im Internet verwendet wird

 

Globale Farbkorrektur

Die Farbkorrektur eines Bildes, die sich auf das gesamte Bild auswirkt

 

Glanz

Ein zusätzlich zu berücksichtigender Parameter bei der Bestimmung eines Farbstandards neben Farbton, Tonwert, Sättigung, der Textur des Materials und ob das Material einen Metallic- oder Perlglanzeffekt aufweist. Glanz ist ein zusätzlicher Toleranzwert, der auf der Munsell-Farbtoleranzkarte angegeben werden kann. Für die Auswertung des Glanzes einer Farbprobe gilt: je höher der Glanzwert, desto dunkler erscheint die Farbprobe. Im Umkehrschluss heißt das: je geringer der Glanzwert, desto heller erscheint die Probe.

 

Glanzdifferenz

Ein Problem, das bei bestimmten Farb-/Papierkombinationen auftreten, kann, wo abgedunkelte oder „bronzierte“ Reflexionen von farbigen Bereichen an Bereiche angrenzen, in denen wenige oder gar keine Farben vorhanden sind. Dies führt zu einer Vollreflexion des Papiers. Das Phänomen wird auch als „Bronzieren“ bezeichnet.

 

Glanzmesser
Ein Instrument zur Messung des Glanzes (Begriff zur Beschreibung des Grades an spiegelähnlicher Reflexion von der Oberfläche einer Probe). Das Instrument misst das Licht, das bei ausgewählten Glanzwinkeln reflektiert wird, zum Beispiel bei 20, 45, 60, 75 und 85 Grad von der Senkrechten. Die Ergebnisse hängen sehr stark von der Bauart des Instruments, dem verwendeten Kalibrierungsverfahren, den Probentypen usw. ab.

Goniochromatisch Adjektiv zur Beschreibung eines farbigen Materials mit Goniochromatismus

Goniochromatismus
Das Phänomen, bei dem sich die Farbe eines Materials ändert, wenn sich der Beleuchtungs- oder Betrachtungswinkel ändert

Gonio-Spektralfotometer
Ein Instrument, das zur Messung einer spektralfotometrischen Kurve bei verschiedenen Einfalls- und Reflexionswinkeln verwendet wird. Die Einfalls- und Reflexionswinkel können geändert oder in festen Intervallen (z. B. 15, 45, 75, 110 Grad) vorgegeben werden.

Tonwertabstufung (Gradation)

Ein weicher Übergang zwischen zwei Farben

 

Grafikdateiformat

Ein Dateiformat zur Speicherung von Bildern in digitaler Form, z. B. GIF, BMP, JPG oder TIF

 

Graphic Interchange Format (GIF)

Ein Bildformat speziell für die Computernutzung. Die Auflösung ist üblicherweise sehr gering (72 dpi oder diejenige des Computerbildschirms), was das Format für den Druck ungeeignet macht. GIF wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und nutzt die verlustfreie LZW-Komprimierung.

 

Grafiktablett

Ein Gerät zur komplexen Steuerung von Cursorbewegungen mithilfe eines Stylus oder Stifts in Zeichen- oder Grafikprogrammen

 

Tiefdruck

Ein Prozess, bei dem gravierte Zylinder verwendet werden, die Farbe in den eingravierten Bereichen aufnehmen; ideal bei hohen Auflagen wie Magazinen und Verpackungen; Druck auf den meisten Substraten möglich

 

Gray Component Replacement (GCR, Unbuntaufbau)

Die Entfernung von Bereichen mit sich überlappenden Cyan-, Magenta- und Gelbtönen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug

 

Grauskala

Eine achromatische Skala, die von Schwarz über eine Reihe aufeinanderfolgender hellerer Grautöne bis zu Weiß reicht. Eine solche Reihe kann aus Stufen bestehen, die gleich weit voneinander entfernt sind (zum Beispiel die Munsell-Werteskala), oder sie wird nach anderen Kriterien aufgebaut, zum Beispiel einer geometrischen Progression basierend auf Helligkeit. Solche Skalen dienen zur Beschreibung der relativen Differenz zwischen zwei ähnlichen Farben.

 

Gummierung
Ein Vorgang in der Offset-Lithografie, bei der ein dünner, getrockneter Gummifilm auf die Oberfläche bildfreier Flächen verteilt wird, um eine Oxidation durch den Sauerstoff in der Luft zu verhindern

 

H

 

h

Farbtonwinkelkoordinate im CIE L*C*h-Farbraum. Der Winkel bezieht sich auf die Position des Farbtons auf dem CIE L*C*h-Farbkreis, wobei Rot einen Winkel von 0, Gelb von 90, Grün von 180 und Blau von 270 Grad aufweist.

Rasterton

Darstellung der Tonwerte in einem Bild über Punkte in verschiedenen Größen

 

Rastertonzelle

Eine Matrix aus Druckerpunkten, die kombiniert werden können, um verschiedene Größen von Rastertonpunkten zu erzeugen

 

Hardproof

Der gedruckte Proof eines Dokuments, der aufzeigt, wie die Farben bei der Reproduktion auf einem bestimmten Ausgabegerät, in der Regel einer kommerziellen Druckmaschine, erscheinen

 

Trübung
Die Streuung des Lichts durch eine Probe, auf der die sichtbare Reduzierung des Kontrasts von Gegenständen beruht, die durch sie betrachtet werden, bzw. die Verringerung des Kontrasts von Gegenständen, die per Reflexion auf der Oberfläche betrachtet werden

 

Heatset-Farbe
Eine speziell rezeptierte fetthaltige Farbe, die in Offset-Druckmaschinen verwendet wird und bei der das Bindemittel oder die Trägersubstanz Lösungsmittel enthalten. Die Trockung wird durch erhöhte Temperaturen beschleunigt.

 

Farbe mit hoher Wiedergabetreue

Die Erweiterung des Tonwertbereichs von Farbbildern mittels stochastischem Druck und über die Verwendung von sechs oder mehr Farben beim Bilderdruck anstelle der herkömmlichen vier Farben des CMYK-Prozesses

 

Lichterpartie

Bereich eines glänzenden Objekts, über dem eine spekulare Reflexion zu sehen ist. Es handelt sich dabei im Regelfall um die Farbe der Lichtquelle, nicht um die des Gegenstands.

 

Histogramm

Eine grafische Darstellung der Tonwerte (Helligkeit oder Farbe) in einer Szenerie basierend auf der Häufigkeit des Auftretens der einzelnen Werte

 

HSB (Hue, Saturation, Brightness)

Ein geräteunabhängiges Farbmodell mit drei Koordinaten, bei dem Farbton, Sättigung und Helligkeit durch numerische Werte beschrieben werden

 

HSL (Hue, Saturation, Lightness)

Ein Farbraum zur Darstellung von Bildern auf der Basis polarer Koordinaten. Die Intensität ist die vertikale Achse des polaren Systems, der Farbton der relative Winkel und die Sättigung der planare Abstand von der Achse. Nach der allgemeinen Auffassung ist HSL intuitiver zu bearbeiten als der RGB-Farbraum.

 

HSV (Hue, Saturation, Value)

Ein Farbraum, der Farben anhand von drei Basiskomponenten beschreibt: Farbton, Sättigung und Helligkeit

 

HTML (Hyper Text Markup Language)

Eine Computersprache, die mithilfe von Standard-Tags den Webbrowser anweist, wie Text und Grafiken anzuzeigen sind.

 

HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)

Die Standards zur Übertragung von Informationen auf Webseiten

 

Hub

Ein Gerät, das zwei oder mehr Geräte miteinander verbindet, damit diese kommunizieren können

 

Farbton

Das im Munsell-Farbsystem verwendete Attribut einer Farbe, nach dem wir Rot von Grün, Blau von Gelb usw. unterscheiden

 

Hunter Lab
Ein gleichabständiger Farbraum (Komplementärfarbenskala), bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. Die drei Dimensionen sind Helligkeit (L), Rot-/Grünintensität (a) und Gelb-/Blauintensität (b).

 

I

ICC (International Color Consortium)

Eine Gruppe von Unternehmen, die gemeinsam Normen für Farb- und Reproduktionseigenschaften von Hardware, Software und Medien ohne Berücksichtigung gerätespezifischer Parameter entwickeln

 

ICC-Profil

Ein Datensatz  zur Charakterisierung eines Farbeingabe- oder -ausgabegeräts bzw. eines Farbraumsnach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Beleuchtungsstärke

Die Menge des Lichts, die auf eine Oberflächeneinheit fällt, gemessen in Lux

 

Lichtart
Eine Lichtart ist die mathematische Darstellung einer theoretischen oder realen Lichtquelle, die für die Berechnung der Tristimuluswerte aus einer spektralfotometrischen Messung herangezogen wird. Die Zahlen repräsentieren dabei die relative Energie der theoretischen Quelle an jedem beliebigen Punkt des sichtbaren Spektrums. Die relative Energieverteilung einer realen Quelle könnte für die Berechnung hilfreich sein, aber es ist schwierig, reale Quellen zu standardisieren.

 

Lichtart A
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe (Glühlampe). Farbtemperatur: 2856 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert typische Wohn- oder Lagerraum-Akzentbeleuchtung.

 

Lichtart C
Mathematische Repräsentation der gefilterten Wolfram-Halogenlampe (Tageslicht). Farbtemperatur: 6770 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht.

 

Lichtart CWF-2 (F2)
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Kaltweiß-Leuchtstoffröhre). Farbtemperatur: 4150 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert in den USA typische Büro- oder Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart D50
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, der Auswertung der Farbuniformität und der Qualität in der grafischen Industrie verwendet.

 

Lichtart D55
Mathematische Repräsentation des Tageslichts zur Mittagszeit.
Farbtemperatur: 5500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert das durchschnittliche CIE-Tageslicht zur Mittagszeit.

 

Lichtart D65
Mathematische Repräsentation des durchschnittlichen Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten und für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart D75
Mathematische Repräsentation des Tageslichts am nordischen Himmel. Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der allgemeinen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart DLF-7
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Breitband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA (Deluxe). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet.

 

Lichtart NBF-11
Mathematische Repräsentation einer kommerziellen Schmalband-Leuchtstoffröhre, häufig im Gebrauch in den USA. Farbtemperatur: 4000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. US-amerikanisches Äquivalent zu TL84

 

Lichtart SPL (D65)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 6500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbauswertung, Metamerie-Tests, für die visuelle Korrelation mit Messwerten von spektralfotometrischen Instrumenten sowie für die Sicherstellung der Konformität mit europäischen und japanischen Normen und den aktuellen Automobilstandards verwendet. Simuliert das durchschnittliche Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (D75)
Mathematische Repräsentation der gefilterten, GretagMacbeth-patentierten Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Tageslicht). Farbtemperatur: 7500 K. Wird u. a. bei der kritischen Farbbewertung, Metamerie-Tests und der visuellen Bewertung opaker Materialien gemäß ASTM D1729 verwendet. Simuliert das Tageslicht am nordischen Himmel.

 

Lichtart SPL (HOR)
Mathematische Repräsentation der Wolfram-Halogenlampe, zum Beispiel bei SpectraLight (Horizon). Farbtemperatur: 2300 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die Lichtbedingungen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

 

Lichtart TL83
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL84
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 4100 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart TL85
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre, wie sie in Europa und im pazifischen Raum verwendet wird. Farbtemperatur: 5000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die in Europa und im Pazifischen Raum typische Büro- und Lagerraumbeleuchtung.

 

Lichtart U30
Mathematische Repräsentation der kommerziellen, eher seltenen Erdphosphor-Schmalband-Leuchtstoffröhre. Farbtemperatur: 3000 K. Wird u. a. bei Metamerie-Tests verwendet. Simuliert die typische Lagerraumbeleuchtung für Sears. US-amerikanisches Äquivalent zu TL83

 

Bildoptimierung

Die Verbesserung von Bildelementen wie Farbe und Tonwertbereich sowie die Behebung von Fehlern

 

Belichter

Hochauflösender Drucker (i. d. R. zwischen 1.270 und 4.000 dpi), der in der Druckindustrie für die Abbildung von Bitmap-Grafiken auf einem lichtempfindlichen Substrat verwendet wird 

 

Import

Die Fähigkeit einer Softwareanwendung zur Integration von Dateien, die nicht im selben nativen Format vorliegen

 

Montage 

Die Anordnung von Seiten einer Publikation an der richtigen Position für eine ordnungsgemäße Seitenreihenfolge nach dem Drucken und Binden

 

Glühlampe
Eine Lampe, bei der Licht über einen Glühdraht erzeugt wird, der durch elektrischen Strom erhitzt wird

 

Indexfarbe

Eine Untergruppe der Farben eines bestimmten Farbsystems zur Definition der in einem Bild verwendeten Farbpalette 

 

Tinte

Eine flüssige oder viskose Substanz zum Schreiben oder Drucken. Im Inkjet-Digitaldruck die Substanz , die über Düsen auf das Medium aufgebracht wird. Sie besteht aus einem Farbmittel, einem Lösungsmittel oder Trägerstoff sowie verschiedenen Zusatzstoffen.

 

Druckfarbenzusatz  
Harze, die als Zusatzstoffe für Druckfarben im Akzidenzdruck verwendet werden, um das Haftvermögen, die Filmhärte und den Glanz der Farbe zu verändern

 

Farbkasten
Ein Tank oder Behälter an einer Offsetdruckmaschine, der Druckfarbe enthält

 

Farbbegrenzung

Ein Programmparameter, der den Prozentsatz der Druckfarbe, die auf einen Druckbereich aufgebracht wird, begrenzt

 

Tintenstrahldrucker (Inkjetdrucker)

Anschlaglose Drucktechnik, bei der winzige Farbtropfen auf eine Oberfläche gesprüht werden

 

Farbstreifen
Ein auf der Druckplatte verbleibender Farbstreifen, der den Druck der Walzen angibt

 

Farbauftrag
Verteilung der Druckfarben auf der Druckform mittels Farbwalzen

 

Eingabegerät

Ein Gerät, das Informationen an einen Computer sendet, zum Beispiel eine Digitalkamera oder ein Scanner

 

Eingabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Eingabegeräts, zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners, um präzise Farbumwandlungen für ein Ausgabegerät zu ermöglichen.

 

Ulbricht-Kugel

Eine Kugel, die aus stark reflektierendem Material besteht oder mit einem solchen beschichtet ist und in ihrem Innern Licht streut

 

Zeilensprungverfahren (interlaced)

Eine Methode zur Anzeige von Bildern in einer höheren Auflösung als der Monitor. Zwei Bilder, die jeweils jede zweite Reihe von Pixeln enthalten, werden alternierend bei jeder Aktualisierung des Bildschirms, z. B. jede Fünfzigstel Sekunde, angezeigt, was ein Flimmern erzeugt.

 

Internet

Eine Reihe miteinander verbundener Netzwerke, die ein globales TCP/IP-Netzwerk bilden

 

Internet Service Provider (ISP)

Eine Organisation, die Zugang zum Internet verkauft

 

Interpolierte Auflösung

Die Vergrößerung der Bildgröße über die Nutzung nahegelegener Pixel zur Schätzung der Farbe von Pixeln im neuen, größeren Bild. Über die Mittelung der Farbwerte der umgebenden Pixel können neue Bildpixel zur Verringerung des Treppeneffekts erzeugt werden.

 

Intranet

Ein internes Netzwerk auf Basis des TCP/IP-Standards für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Druckern, Dateien und Speicherplatz auf einem Server

 

Invertieren

Die Umkehrung der hellen und dunklen Werte und/oder Farben in einem Bild

 

IP (Internet Protocol)

Die Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netzwerk bestehend aus vier Gruppen mit jeweils bis zu drei Ziffern, die durch Punkte getrennt sind, z. B. 121.119.115.11

 

ISO

Die Lichtempfindlichkeit eines Bildsensors. Je größer der Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit.  Mit zunehmendem ISO-Wert kann auch das Bildrauschen zunehmen. 

 

IT8

Standard-Testziele für die Farbcharakterisierung unterschiedlicher Geräte und Medien wie Scanner und Drucker, herausgegeben vom Committee IT8 des American National Standards Institute (ANSI)

 

J

 

Treppeneffekt

Effekt bei Bildern oder Linien, die in zu geringer Auflösung wiedergegeben werden, was zu einer Stufenbildung führt, die den Bildern ein ausgefranstes Aussehen verliehen. Wird auch als „Aliasing“ bezeichnet.

 

JPEG (Joint Photographic Experts Group)

Eine Bitmap im 24-Bit-Farbdateiformat, bei dem die Benutzer den Grad der verlustbehafteten Komprimierung festlegen können. Dieses Dateiformat wird von den meisten Bildbearbeitungsanwendungen unterstützt und eignet sich am besten für Halbtonbilder.

 

JPEG 2000 (JPEG 2000: Bildcodierungssystem)

Offizielle Bezeichnung ISO 15444; ein standardisiertes Format, das die Möglichkeiten zur Verwaltung und Weitergabe von Halbtonbildern ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust erweitert

 

S

 

K/S („K zu S“)
Das Verhältnis des Absorptionskoeffizienten (K) zum Streuungskoeffizienten (S) bei Reflexionsmessungen. Das Verhältnis wird mathematisch wie folgt aus der Reflexionsmessung abgeleitet: R ist die Reflexion ausgedrückt in einer Dezimalzahl, z. B. entspricht 60 % R dem Wert 0,6 R.

 

Kelvin (K)

Die Einheit zur Messung der Farbtemperatur, die in der Bildgebung verwendet wird, um die Qualität einer Lichtquelle zu definieren. Sie basiert auf der absoluten Temperatur eines Schwarzkörpers, der eine äquivalente Energie abstrahlt. Im Allgemeinen wird eine Wolfram-Leselampe mit 2800 Grad Kelvin eingestuft, TV- oder Film-Halogenstrahler mit 3200 Grad Kelvin und Außenbeleuchtungen mit 5600 Grad Kelvin. Je höher die Temperatur in Kelvin, desto bläulicher erscheint das Licht. 

 

Kernel-Größe

Die Anzahl der Pixel, die bei der Bildbearbeitung und -schärfung erfasst werden 

 

Key

Die Bezeichnung für schwarze Farbe beim CMYK-Druckverfahren

 

Kioskautomat

Eine Selbstbedienungsstation an einem öffentlichen Ort, wo Kunden Zugriff auf verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen und die Bildausgabe erhalten können 

 

Kubelka-Munk-Theorie
Phänomenologische Theorie für trübe Medien im Hinblick auf das Reflexions- und Transmissionsverhalten streuender und absorbierender Materialien gegenüber optischen Konstanten.
In der Theorie steht die Variable K für den Absorptionskoeffizienten und die Variable S für den Streukoeffizienten von Farbmittelkonzentrationen. Dieses Verhältnis (K zu S) bildet die Grundlage für praktisch alle computergestützten Farbabstimmungsberechnungen.

 

L

 

L*a*b* (CIELAB)

Das Farbmodell, das das menschlichen Sehsystem am besten beschreibt. Das Modell umfasst drei Variablen: L* für Leuchtkraft, a* für eine Farbachse und b* für die andere Farbachse.

 

Lambertsches Gesetz
Der Strahl, der pro Festkörpereinheit reflektiert wird, ist proportional zum Kosinus des Winkels, der von der Normalen (Senkrechten) zur Oberfläche gemessen wird.

LAN (Local Area Network)

Eine Gruppe von Computern, die über eine begrenzte Entfernung betrieben werden, zum Beispiel innerhalb eines Büros oder Gebäudes

 

Lack
Transparente, wasserbasierte Harze oder Lösungsmittel auf einem Druckbogen zum Schutz oder für einen Glanz-, Matt- oder Seideneffekt

 

Großformat (Large)

Drucker, Medium oder Ausdruck mit einer Breite von 24 Zoll oder darüber

 

Laser

Ein stark fokussierter Lichtstrahl mit einer sehr schmalen spektralen Verteilung. Laser werden zum Schreiben von Daten auf Speichermedien wie CDs oder in bestimmten Arten von digitalen Druckern verwendet.

 

Laserdrucker

Ein Drucker, der mithilfe eines Laserstrahls auf eine fotoleitende, sich drehende Trommel schreibt, die mit Toner beschichtet ist. Nachdem das Bild auf Papier übertragen wurde, durchläuft es ein Paar Heizwalzen oder eine Fixiereinheit, die den Toner mit den Papierfasern verschmilzt.

 

Lasso

Ein Werkzeug in vielen Bildbearbeitungsanwendungen, mit dem die Benutzer einen Bildbereich auswählen können, indem sie eine Linie darum ziehen

 

Late-Binding-Workflow

Die Verschiebung der Farbumwandlung auf den finalen Ausgabefarbraum am Ende des Workflows

 

Lux

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

Schicht

Eine Bildebene, die unabhängig vom übrigen Bild bearbeitet werden kann

 

Überlagerung

In Bildbearbeitungssoftware die Platzierung eines Bildes oder einer Grafik über eine andere, sodass es die Opazität des oberen Bildes ermöglicht, dass das untere Objekt sichtbar ist

 

LCD (Liquid Crystal Display)

Eine Anzeigetechnologie, die auf der sich ändernden optischen Dichte von bestimmten Molekültypen basiert, wenn diese in einem elektrischen Feld platziert werden. LCD-Displays können mit einer aktiven oder einer passiven Matrix betrieben werden.

 

LED (Light Emitting Diode)

Ein Halbleiter, der Licht emittiert, wenn ihn eine elektrische Ladung durchläuft. LEDs werden in Displays sowie in bestimmten Arten von digitalen Fotodruckern verwendet.

 

Lentikulär

Die Kombination aus im Zeilensprungverfahren dargestellten digitalen Bildern, die beim Betrachten mit einer speziell konstruierten Kunststofflinse die Illusion von Tiefe oder Bewegung erzeugen

 

Licht 

Elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 (Violett) und circa 770 (Rot) Nanometern (nm), die mit dem bloßen Auge ohne technische Hilfsmittel wahrgenommen werden kann

 

Lichtquelle

Das Element in einem Instrument oder in der visuellen Betrachtungssituation, das Energie in Form von Licht abstrahlt. Die Emission kann auch durch die korrelierte Farbtemperatur ausgedrückt werden.

 

Lichtecht

Gegen die schädliche Wirkung des Lichts resistent

 

Helligkeit

Eine der drei Dimensionen zur Beschreibung von Farbe. Die Eigenschaft, anhand derer die Betrachter weiße Objekte von grauen Objekten und hellfarbige Objekte von dunkelfarbigen Objekten unterscheiden

 

Liniengrafiken

Einfarbige Diagramme oder Zeichnungen. Ein Bild mit scharfen Kanten und hohem Kontrast zwischen farbigen und nicht-farbigen Bereichen. Eine Zeichnung, die nur aus Schwarz und Weiß ohne dazwischenliegende Graustufen besteht. Für diese Bilder wird eine höhere Auflösung benötigt, um die nötige Schärfe zu erzielen.

 

Linear Array

Ein Bildsensor aus Fotodetektoren für Rot, Grün und Blau, die linear angeordnet sind 

 

Linearisierung

Die Messung und ggf. Korrektur der Fähigkeit eines Gerätes, eine gerade Linie aus Farbtönen von Schwarz bis Weiß zu erfassen bzw. zu reproduzieren. Die Linearisierung ist ein kritischer erster Schritt bei der Einrichtung eines Farbsystems.

 

Linienraster

Ein Druckbegriff zur Definition der Dichte der Elemente einer Rastertonzelle als Anzahl der Linien aus Farbpunkten pro Zoll oder Millimeter

 

Lithografie

Der Druck mit einem Stein oder einer Metallplatte, auf denen das zu druckende Bild Farbe aufnimmt und die leere Fläche farbabweisend ist

 

Lokale Farbkorrektur

Eine Farbkorrektur, die nur einen ausgewählten Bereich eines Bildes betrifft

 

Log-Absorptionsvermögen
Der Logarithmus zur Basis 10 von den Werten für das Absorptionsvermögen bei den einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log-Absorptionsvermögen zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für alle Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration bzw. die Probendicke. Darüber hinaus ist die Form der Kurve unabhängig von der Farbmittelkonzentration oder Probendicke.

 

Log K/S
Der Logarithmus zur Basis 10 von den K/S-Werten der einzelnen Wellenlängen. Ein Spektraldiagramm (Log K/S zu Wellenlänge) zeigt, dass die vertikalen Abstände zwischen zwei Kurven (Proben) für die meisten Wellenlängen gleich sind. Die vertikale Position der Kurve repräsentiert deshalb die Farbmittelkonzentration. Darüber hinaus ist die Form der Kurve nahezu unabhängig von der Farbmittelkonzentration.

 

Look-Up Table (LUT)

Eine Tabelle mit Farbwerten, die für die Umwandlung eines Farbraums in einen anderen genutzt wird oder um digitale Daten an andere Typen von Ausgabegeräten auszugeben

 

Verlustfreie Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren zur Reduzierung der Dateigröße ohne einen Verlust von Originaldaten. Dies wird über verschiedene Codierungsschemas erreicht, die es ermöglichen, die Originaldaten aus dem komprimierten Format wiederherzustellen.

 

Verlustbehaftete Komprimierung

Ein Komprimierungsverfahren, bei dem die Dateigröße stärker reduziert wird, indem einige der Originaldaten entfernt werden. Die Menge der beizubehaltenden Originaldaten wird durch den Benutzer auf Basis der erforderlichen Qualität für den jeweiligen Verwendungszweck festgelegt.

 

lpi (lines per inch)

Die Anzahl der Zeilen pro Zoll in einem Bildraster. Grundsätzlich gilt: Je höher der lpi-Wert, desto höher ist die Auflösung und Qualität des Ausdrucks.

 

Lumen

Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht aussendet. Mit dem ANSI-Lumen wird die Helligkeit von Overhead- und Videoprojektoren definiert.

 

Luminanz

Die Geschwindigkeit, mit der eine Quelle Licht in eine bestimmte Richtung aussendet. Bezeichnet außerdem die Helligkeitskomponente eines Composite-Videosignals.

 

Leuchtkraft

Die Verteilung der hellen und dunklen Werte eines Bildes.

 

Schimmer
Das Erscheinungsbild einer Oberfläche, die in einigen Richtungen mehr reflektiert als in anderen, aber keine klare Spiegelung erzeugt

Lux 

Ein Maß für die Intensität des Lichts, das auf eine Oberfläche trifft oder diese passiert, so wie es vom menschlichen Auge wahrgenommen wird

 

M

 

MacAdam-Ellipsen
Ellipsoide auf einem Chromatizitätsdiagramm, die einer gerade noch wahrnehmbaren Abweichung von der Farbe des Zentrums des Ellipsoiden entsprechen. Größe und Form der Ellipsoiden hängen von ihrer Position im Chromatizitätsdiagramm ab.

 

MacAdam-Einheit
Eine Einheit der Farbe, die mit der FMC-2-Gleichung berechnet wird. Eine (1:0) MacAdam-Einheit entspricht einem gerade noch wahrnehmbaren Unterschied, der experimentell festgestellt wurde.

 

Marquee

Ein Auswahlwerkzeug in Bildbearbeitungsprogrammen, das typischerweise durch animierte gepunktete Linien um den ausgewählten Bereich dargestellt wird

 

Maske

Ein Spezialeffekt, mit dem Bilder so modifiziert werden, dass sie nur teilweise zu sehen sind, bzw. so, dass das Bild mit dem Hintergrund verschmilzt

 

Übereinstimmung
In der Regel stimmen zwei Farben überein, wenn sie gleich aussehen, d. h. dieselben Farbkoordinatenwerte aufweisen. Mit dem Begriff „Übereinstimmung“ wird häufig auch eine spektrale Übereinstimmung bezeichnet, d. h., die beiden Farben erscheinen unabhängig von der Lichtart oder dem Beobachter gleich (haben dieselben Farbkoordinaten).

 

Matrix

Die Platte oder Fläche, auf der ein Bild eingraviert wird, um Druckfarbe aufzunehmen, bevor das Bild auf ein Substrat oder Papier übertragen wird. In der Digitaltechnik ist die Matrix eine Datei auf der Festplatte eines Computers, auf einer CD oder auf einem anderen Datenträger. Eine solche Matrix besteht aus binär codierten Informationen, die beschreiben, wie die Bilddatei im digitalen Raster oder im Ausdruck erscheinen soll.

 

Matteffekt

Eine Oberfläche, die unter keinem Betrachtungswinkel glänzt; eine reflektierende Oberfläche mit großer Streuung

 

Druckmedien

Materialien zum Bedrucken, z. B. Papier, Leinwand, Baumwolle oder Kunststoff. Im Digitaldruck werden diese Materialien als Medien oder Substrate bezeichnet.

 

Metadatei

Ein Dateiformat, das sowohl Bitmap- als auch Vektordaten enthält und auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Anwendungen verwendet werden kann

 

Metamerisches Paar

Ein Farbenpaar, das unter bestimmten Betrachtungsbedingungen übereinstimmt, unter veränderten Betrachtungsbedingungen wiederum nicht

 

Metamerie

Ein Phänomen, bei dem ein Farbenpaar unter bestimmten reellen oder theoretisch errechneten Bedingungen übereinstimmt, bei veränderten Bedingungen wiederum nicht

 

Metamerie-Index (MI)

Eine spezielle Formel, anhand derer der Unterschied zwischen zwei Farben bei Betrachtung unter zwei unterschiedlichen Lichtquellen berechnet werden kann. Ein MI von mehr als 2.0 zeigt normalerweise an, dass die Metamerie mit bloßem Auge erkennbar ist.

Mezzotinto (Schabkunst)

Ein Tiefdruckverfahren, bei dem die Oberfläche der Druckplatte durch Eindrücken kleiner Vertiefungen mithilfe eines Granierstahls aufgeraut wird. Das Bild entsteht durch die Glättung und Polierung ausgewählter Bereiche, die als helle Stellen ausgedruckt werden sollen.

 

Mikroporöses Substrat

Medium für den Tintenstrahldruck, das eine Rezeptorschicht mit Hohlräumen aufweist. Über diese Hohlräume wird die Tinte rasch aufgenommen, statt an der Oberfläche zu verbleiben. So ist das Medium sofort wischfest.

 

Mitteltöne

Farbtöne in einem Bild, die sich im mittleren Tonwertbereich befinden, zwischen den hellsten und dunkelsten Werten. Werden auch als „mittlere Werte“ bezeichnet.

 

Fehlendes (nicht übereinstimmendes) Profil

In Adobe® Photoshop® weist eine entsprechende Meldung darauf hin, dass die Software ein Bild erkannt hat, bei dem sich das eingebettete Profil vom aktuellen Arbeitsbereich unterscheidet.

 

Moiré-Effekt

Ein unerwünschtes Muster, das gelegentlich bei sich überlappenden Bildrastern auftritt. Diese Muster lassen sich häufig durch veränderte Rasterwinkel entfernen. 

 

Monitorkalibrierung

Die Einstellung von Anzeigegeräten auf eine bekannte Gruppe von Werten, um eine hohe Übereinstimmung mit Eingabe- und Ausgabegeräten zu erzielen 

 

Monitorprofil

Im Monitorprofil werden die RGB-Eckkoordinaten, die Gradationskurven für jeden Farbkanal sowie der Schwarz- und Weißpunkt beschrieben.

 

Schwarzweißbild, Einfarbendruck

Ein Bild, das nur aus dem Tonwertbereich einer Farbe besteht

 

Monoprint

Ein Ausdruck in einer Reihe von Drucken, von denen sich jeder in der Farbe, in der Gestaltung, in der Struktur usw. unterscheidet, die auf ein zugrunde liegendes gemeinsames Bild angewendet werden

 

Montage

Die nahtlose Kombination von unterschiedlichen Bildern zu einem einzigen Bild

 

Morphing

Das Vermischen zweier Bilder über die Verschiebung von Konturen aus ihrer ursprünglichen Position an neue Positionen, um ein einzelnes Bild zu erzeugen

 

Wolkigkeit

Eine Struktur in den glatten oder monotonen Bereichen eines Bildes, die auf einer fehlerhaften Verarbeitung und einer Anzahl unsachgemäß angewandter digitaler Prozesse beruhen kann, zum Beispiel einer übermäßige Unschärfemaskierung

 

MPEG- (Motion Picture Expert Group) Komprimierung

Eine Vielzahl von Video- und Audiokomprimierungsverfahren, mit denen Dateien bis zu einem Verhältnis von 200:1 verkleinert werden können

 

Mehrfarbendruck

Prozessfarbdruck mit einer zusätzlichen fünften, sechsten oder siebten Farbe, um den Farbraum zu erweitern und präzisere Farben zu erzeugen. PANTONE Hexachrome® ist beispielsweise ein Sechsfarben-System, das für das Drucken mit einem vergrößerten Farbumfang Orange und Grün beinhaltet.

 

Multimedia

Eine Reihe von digitalen Medientypen, die Text, Grafiken, Audioinhalte, Animationen und Videoinhalte in einem interaktiven Format kombinieren

 

Munsell-System (der Farbnotation)

Ein Farbmodell, bei dem die einzelnen Farben anhand von Farbton, Wertigkeit und Sättigung bestimmt werden. Das System besteht aus über 3 Millionen Proben, bei denen ähnliche Unterschiede im Hinblick auf diese drei Parameter festgestellt wurden.

 

N

 

Nanometer (nm)

Maßeinheit, die einem Millionstel Millimeter entspricht. Wellenlängen werden in Nanometern gemessen.

 

Schmalband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Ultralume und TL84, die mit ihrer Phoshpormischung schmalbandige, sichtbare Lichtenergie erzeugen

 

Bildrauschen

Zufällige Neufärbung von Pixeln; erzeugt ein grobkörniges Muster.

 

Anschlagloser Drucker

Eine Drucktechnik, bei der Markierungen auf Papier erzeugt werden, ohne dass es zu einem Kontakt zwischen dem Drucker und dem Papier kommt

 

Zeilensprungfrei (non-interlaced)

Ein Videosystem, das alle horizontalen Zeilen nacheinander auf dem Bildschirm anzeigt. Computermonitore sind in der Regel zeilensprungfrei, während TV-Bildschirme häufig im Zeilensprungverfahren (interlaced) betrieben werden.

 

Metameriefreie Übereinstimmung
Ein Farbenpaar, dass für alle Beobachter unter allen Beleuchtungs- und Anzeigebedingungen identisch erscheint, eine unbedingte Übereinstimmung

Normale Farbwahrnehmung
Sehvermögen eines Normalbeobachters, der keine Symptome einer anormalen oder fehlerhaften Farbwahrnehmung aufweist

 

O

 

Objekt

Im Multimediabereich ein als Videoclip, Audiodatei oder grafische Darstellung gespeichertes Datenelement; eine vektorbasierte Zeichnung

 

Beobachterfunktionen

Die Reaktionszeit des durchschnittlichen normalen menschlichen Auges bei den einzelnen Wellenlängen ist mit umfangreichen Experimenten der CIE gemessen worden. Da es drei Farbsensortypen gibt, gibt es auch drei Beobachterfunktionen, die den sogenannten Normalbeobachter beschreiben.

 

Beobachter

Der menschliche Betrachter, der einen Reiz empfängt und dadurch etwas wahrnimmt. In Bezug auf das Sehen ist der Reiz visuell und die Wahrnehmung ein Erscheinungsbild.

 

Beobachter-Metamerie
Ein Farbenpaar, das bei der Betrachtung durch einen Beobachter übereinstimmt, jedoch bei der Betrachtung durch einen anderen Beobachter nicht mehr

 

Normalbeobachter

Die spektralen Wahrnehmungseigenschaften des laut Definition der CIE durchschnittlichen Beobachters. Es wurden zwei dieser Datensätze festgelegt, die Daten des Jahres 1931 für das 2-Grad-Sichtfeld (Fernsicht) und die Daten des Jahres 1964 für das 10-Grad-Weitwinkel-Sichtfeld (Sicht in einer Armlänge Entfernung).

 

OCR (Optical Character Recognition)

Die Technik zur Umwandlung von eingescanntem Text auf gedruckten Seiten in bearbeitbaren ASCII-Text

 

Offsetdruck

Ein Akzidenzdruckverfahren, bei dem die Druckfarben von der Druckplatte auf eine Gummiwalze und von dort auf Papier übertragen werden

 

OLE (Object Linking and Embedding)

Ein Standard, der einen Softwarekanal für das Einfügen eines Objekts in ein Dokument vorsieht, das noch eine Verknüpfung zur Originalanwendung aufweist

 

On-Demand-Druck

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente in variablen Mengen so häufig wie gewünscht direkt von einer Datenbank zum Druckgerät ausgegeben werden können

 

Opazität

Fehlende Transparenz oder Lichtdurchlässigkeit. Das Maß für die Lichtmenge, die ein Material durchdringen kann. Die Dichte einer Schicht oder einer Farbe

 

Opak

Begriff, der die vollständige Opazität, sprich Lichtundurchlässigkeit, beschreibt. Gegenteil von „transparent“

 

Betriebssystem  

Das vom Computer verwendete System zur Steuerung grundlegender Eingabe- und Ausgabevorgänge und zum Betrieb der Softwareanwendungen. Beispiele sind Mac OS, Windows, UNIX und Linux.

 

Komplementärfarbtheorie
Eine Theorie, die grundsätzlich erklärt, wie das menschliche Sehsystem (Zusammenspiel von Auge und Gehirn) Farbe wahrnimmt. Für das menschliche Auge bilden Rot und Grün sowie Gelb und Blau Gegensätze. Für einen menschlichen Beobachter heißt dies: Rot besitzt keine Grünanteile (kann jedoch Blau- oder Gelbanteile besitzen), und Gelb besitzt keine Blauanteile (kann jedoch Rot- oder Grünanteile besitzen). Ein Objekt, das weder rot noch grün ist, ist in Bezug auf die Rot-/Grünintensität neutral. Ein Objekt, das weder gelb noch blau ist, ist in Bezug auf die Gelb-/Blauintensität neutral. Wenn eine Farbe bezüglich beider Intensitäten neutral ist, ist sie farbneutral, z. B. Schwarz, Grau oder Weiß. Diese Theorie ist Grundlage für die meisten gleichabständigen Farbräume, insbesondere CIELab, CIELCh und Lab.

 

Optische Auflösung

Die maximale physikalische Auflösung eines Geräts. Eine optische Auflösung liefert eine bessere Bildqualität als die interpolierte Auflösung, bei der mithilfe von Software zusätzliche Bildinfomationen erzeugt werden. 

 

Ausrichtung

Die Richtung, in der die Seite gedruckt wird: horizontal = Querformat, vertikal = Hochformat

 

Außerhalb des Farbraums (out of gamut)

Im Akzidenzdruck ein Farbbereich, der nicht innerhalb des CMYK-Farbraums reproduziert werden kann

 

Ausgabegerät

Ein Gerät, das Informationen von einem Computer anzeigt, z. B. ein Monitor oder ein Drucker

 

Ausgabeprofil

Beschreibt die Farbattribute eines bestimmten Ausgabegeräts, zum Beispiel eines Monitors, Beamers oder Druckers, um präzise Farbumwandlungen im Bezug zu einem Eingabegerät zu ermöglichen

 

L

 

Palette

Der Farb- oder Tonwertbereich, der im Bildgebungsprozess zur Verfügung steht. Außerdem ein verschiebbares Werkzeug- oder Optionsmenü in Softwareanwendungen

 

PANTONE®

Ein Unternehmen, das am besten für sein Pantone Matching System (PMS) bekannt ist, einen proprietären Farbraum, der in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommt, u. a. in der Druckindustrie, im Farbenhandel sowie in der Textil- und Kunststoffherstellung. Das Pantone Color Matching System ist ein standardisiertes Farbreproduktionssystem, mit dem verschiedene Hersteller an verschiedenen Orten sich über 3000 unterschiedliche Farben verständigen können.

 

PANTONE-System

Eines der bekanntesten Farbspezifikationssysteme, das von Designern und Druckereien zur Farbübermittlung angewandt wird. Jedes Swatch-Book ist in „Beschichtet“, „Unbeschichtet“ und „Matt“ erhältlich. Es enthält eine Reihe von Farben, die mit der jeweiligen PANTONE-Bezeichnung eindeutig definiert werden.

 

PDF (Portable Document Format)

Ein von Adobe® entwickelter Dokumenttyp zur Bereitstellung einer plattformübergreifenden Methode für die Anzeige von Informationen. Über die Umwandlung einer Datei ins PDF-Format können alle Elemente wie Text, Grafiken oder PostScript-Dateien auf jedem Computersystem mithilfe des kostenlosen Adobe® Acrobat® PDF Readers ordnungsgemäß dargestellt werden.

 

Perzeptives Rendering Intent

Beim perzeptiven Rendering Intent (Wiedergabeziel) wird versucht, Beziehungen für Farben außerhalb des Farbraums durch Komprimierung des gesamten Tonwertbereichs beizubehalten, auch wenn dies zu Ungenauigkeiten bei anderen Farben führt. Das Ergebnis sind insgesamt weichere Farbabstufungen. Obwohl beim perzeptiven Rendering der gesamte Farbraum komprimiert wird, werden die zentralen Tonwerte präziser zugeordnet als diejenigen am Rande des Farbraums. Die fotografische und relativ farbmetrische Wiedergabe sind die geeignetsten Umwandlungstypen für die digitale Fotografie.

 

Peripheriegerät

Ein externes Gerät, das an einen Computer angeschlossen werden kann

 

Phasenwechseldrucker

Ein Tintenstrahldrucker, bei dem die Tinte zunächst fest ist und dann erhitzt und verflüssigt wird. In diesem flüssigen Zustand wir sie auf das Substrat aufgebracht.

 

Phosphor

Ein Material, das Licht aussendet, wenn es durch eine elektrische Ladung angeregt wird; wird bei der Herstellung von Anzeigegeräten mit Kathodenstrahlröhren verwendet

 

Photochromie
Eine umkehrbare Farbänderung einer Probe aufgrund der Bestrahlung mit Licht

 

Photoshop (.psd)  

Das proprietäre Adobe® Photoshop®-Dateiformat, das alle Funktionsmerkmale der Anwendung unterstützt, einschließlich Schichten, Masken und Kanälen. Andere Anwendungen können dieses Dateiformat möglicherweise nicht nutzen.

 

Photopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der zäpfchenförmigen Rezeptoren in der Netzhaut, das bei hoher und mittlerer Helligkeit die Farbwahrnehmung ermöglicht

 

PICT (.pct)

Ein Bitmap-Dateiformat mit bis zu 32 Bits, das ursprünglich für die Unterstützung von Grafikanwendungen auf der Apple® Macintosh®-Plattform entwickelt wurde. Dieses Dateiformat wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und wird häufig für die Übertragung von Dateien zwischen Anwendungen verwendet. Mit diesem Dateiformat können verlustbehaftete JPEG-Komprimierungsschemas genutzt werden.

 

Pigment

Ein Farbmittel, das aus Partikeln auf Basis zahlreicher synthetischer Farbmolekülen oder Kohlenschwarz besteht; ist in der Regel stabiler als Farbstoffe derselben Farbe. Pigmentierten Inkjet-Tinten wird eine bessere Haltbarkeit zugeschrieben, doch der Farbraum ist möglicherweise kleiner.

 

Pixel

Die einzelnen Punkte, die verwendet werden, um ein Bild auf einem Computermonitor anzuzeigen. Die Anzahl der Pixel legt die Größe und Auflösung des Bildes fest.

 

Pixeltiefe

Die Datenmenge zur Beschreibung der einzelnen Farbpunkte auf einem Computerbildschirm. Mit einer Pixeltiefe von eins können beispielsweise nur die Farben Schwarz und Weiß angezeigt werden. Mit einer Pixeltiefe von vier ist die Darstellung von sechzehn Farben möglich.

 

Planografisch

In der Drucktechnik (Flachdruck) eine flache Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarben im Gegensatz zu einer gravierten oder erhabenen Oberfläche

 

Platten- (Gegendruck-) Zylinder
Ein Zylinder, der bei einigen Druckmaschinen, insbesondere im Offsetdruck, das Papier beim Drucken befördert. Je nach Druckprozess wird dieser Zylinder verschieden betrieben.

 

Drucktiegel

Die Glasoberfläche eines Flachbettscanners, auf der Aufsichtsvorlagen für das Scannen platziert werden

 

Plug and Play

Die Fähigkeit eines Betriebssystems, Peripheriegeräte zu identifizieren und per Konfiguration in das System einzubinden

 

Plug-in-Modul

Drittanbieter-Software, die in den Plug-in-Ordner von Photoshop® geladen wird und auf die über ein Photoshop-Menü zugegriffen werden kann

 

Photomultiplier-Röhre

Ein lichtempfindliches Gerät, das sich gewöhnlich in Trommelscannern befindet. Solche Vakuumröhren sind wesentlich lichtempfindlicher als CCD-Chips.

 

PNG (Portable Network Graphics)

Ein Bitmap-Farbformat mit 24 Bits und verlustfreier Komprimierung, das ursprünglich als Alternative zum GIF-Format für die Online-Übertragung und -Anzeige von Bildern konzipiert wurde

 

Hochformat

Die Ausrichtung eines Bildes, das höher (horizontal) als breit (vertikal) ist. Außerdem eine Einstellung für ein Ausgabegerät, um ein Dokument auf dem Computer an das Druckmedium anzupassen

 

Nachbeschichtung

Transparentes Material, das als abschließende Beschichtung aufgebracht wird, um Drucksachen oder Kunstwerke zu schützen

 

Posterisation

Die Umwandlung eines Bildes in eine elementarere Form, indem die Anzahl der Tonwerte reduziert wird, um ein surrealistisches, schlichtes Resultat zu erzielen

 

PostScript

Die Sprache zur Seitenbeschreibung, die von Adobe® zur Anzeige und zum Drucken von Schriftarten und Bildern entwickelt und lizenziert wurde

 

ppi (Pixels Per Inch, Pixel pro Zoll)

Die Einheit zur Messung der Auflösung eines Bitmap-Bildes

 

Preflight

Die Überprüfung eines Druckauftrags vor der Aufnahme in einen Workflow auf mögliche Probleme, zum Beispiel fehlende Schriftarten und Bilder bzw. inkompatible Farbsysteme

 

Druckvorstufe

Die Vorbereitung eines Druckauftrags für die Druckmaschine, u. a. bezüglich Textlayout und Farbseparationen

 

Primärfarben

In der Regel drei Farben, die miteinander kombiniert werden, um den gesamten Farbumfang innerhalb eines Farbmodells zu erzeugen. Alle Nicht-Primärfarben sind Mischungen aus zwei oder mehr Primärfarben. Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des additiven Farbmodells. Cyan, Magenta und Gelb sind die Primärfarben des subtraktiven Farbmodells.

 

Druckdichte oder optische Dichte (OD)

Die visuell wahrnehmbare und messbare Absorption von Licht auf der Oberfläche eines Mediums aufgrund eines Farbmittels. Mit dem OD-Wert wird nur die Oberflächendichte eines trockenen Ausdrucks gemessen, nicht die Dichte der gesamten Druckfarbmenge, die auf das Medium gesprüht wurde.

 

Bedarfsgesteuerter Druck

Die Option im Digitaldruck, Drucksachen individuell oder sporadisch über einen längeren Zeitraum konsistent zu drucken und damit bei Bedarf kleinere Auflagen zu ermöglichen

 

Druckbeständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit einer Drucksache gegenüber physikalischen Einflüssen jedweder Art und Quelle, z. B. Licht, Wärme, Säuren etc.

 

Druckdienstleister

Eine kommerzielle, digitale Druckagentur oder -firma, die die Bilddatei eines Künstlers nach dessen Vorgaben druckt

 

Druckertreiber

Druckerspezifische Software, die einem Computer die Kommunikation mit einem Drucker ermöglicht. (Siehe auch RIP.)

 

Druckerprofil
Anhand des Druckerprofils übersetzt das Farbmanagementsystem die Farben eines Bildes in den Farbraum des Druckers, damit die Farben auf dem Ausdruck korrekt wiedergegeben werden.

 

Prozessfarbdruck

Drucken unter Verwendung der drei Primär-Druckfarben (Cyan, Magenta und Gelb) plus Schwarz

 

Profil

Beschreibt den Umgang eines Geräts mit Farbe über die Charakterisierung der Farbeingabe und -ausgabe bzw. des Farbraums nach den ICC-Normen. Mit Profilen werden die Farbattribute beschrieben. Dabei erfolgt eine Zuordnung zwischen dem Ausgangs- oder Zielfarbraum des Geräts und einem Profilverbindungsraum, entweder CIELAB (L*a*b*) oder CIEXYZ. Jedem Gerät, das Farbe erfasst oder anzeigt, kann ein eigenes Profil zugewiesen werden. Die ICC-Norm sieht Profile im RGB-Format für Scanner, Digitalkameras und Monitore vor, Profile im CMYK-Format für Drucker und Proofgeräte sowie Profile im Mehrfarbenformat für den Mehrfarbendruck.

 

Profil (Fotografie)

Ein Farbprofil in einem fotografischen Workflow, das beschreibt, wie ein Gerät Farbe zu reproduzieren hat. Benutzerprofile werden unter Einsatz von Farbmanagementsoftware für jedes einzelne Gerät im Workflow erstellt – Kameras, Monitore, Tablets, Telefone, Beamer und Drucker.

 

Profil (Beamer) Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Beamers, damit die Farben korrekt wiedergegeben werden.

 

Profil (Scanner) Ein Scannerprofil beschreibt die Umwandlung des scannerspezifischen RGB-Farbraums in das CIELab-System. Ein Testchart gibt an, welche Farben der Vorlage in welche RGB-Farben des Scanners umgewandelt werden. Während das Testchart jedoch nur einen Teil des Scannerfarbraums abdeckt, beschreibt das Scannerprofil auch diejenigen Farben, die am Rand des Farbraums liegen.

 

Profil (Tablet)

Das Farbmanagementsystem übersetzt die Farben eines Bildes in den Farbraum des Tablets, damit die Farben auf dem Bildschirm korrekt dargestellt werden.

 

Profil (Video)

In einem Video-Workflow beschreibt ein Farbprofil den Erstellungsprozess einer spezifischen Suchtabelle (LUT) für die Videoaufnahme.

 

Profilbearbeitung

Die Optimierung von ICC-Profilen per Software, um eine subjektiv bessere Farbabstimmung zu erzielen

 

Proof

Ein Prototyp, anhand dessen der Drucker und der Kunde sehen können, wie das Druckresultat aussehen wird, um ggf. Änderungen vorzunehmen, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird. Proofs von einzelnen Fotos werde als Andrucke bezeichnet. Proofs von Seiten werden als Seitenproofs bezeichnet. Proofs, bei denen mehrere Seiten auf einem großen Druckbogen angeordnet sind, werden als Ausschießproofs bezeichnet.

 

Proofgerät

Ein Gerät, das aufzeigt, wie ein Druckresultat aussehen wird, bevor der Druckauftrag an die Druckmaschine übermittelt wird

 

Psychophysisch
Ein Begriff zur Beschreibung des Gebiets der Farbwissenschaft, das sich mit der Beziehung zwischen der physikalischen Beschreibung und der sinnlichen Wahrnehmung befasst

 

Reinheit

Der Sättigungsgrad einer Farbe

 

Q

 

Quadton-Farben

Spezielle multi-monochromatische (S&W) Farben

 

Quark

Seitenlayout-Software für Designer und Publishing-Fachkräfte

 

Warteschlange

Eine Reihe von Aufgaben oder Vorgänge, deren Durchführung durch einen Computer oder ein Peripheriegerät ansteht

 

QuickTime

Eine Anwendung zur Video- und Tonwiedergabe, die von Apple® entwickelt wurde

 

Schnelltrocknende Druckfarben
Härten wesentlich schneller aus als konventionelle Druckfarben und enthalten einen Lösungsmittelanteil, der vom Papier rasch absorbiert wird, um die Trocknung zu beschleunigen

 

R

 

Strahlungsenergie

Eine Energieform des elektromagnetischen Spektrums, die ein Vakuum mit 299.792 Kilometern pro Sekunde durchläuft; langsamer in dichteren Medien (Luft, Wasser, Glas etc.). Die Art der Strahlungsenergie ist durch die Wellenlänge oder Frequenz definiert, sie zeigt aber auch quantenspezifisches Verhalten (korpuskolare Theorie). Die verschiedenen Energiearten können in andere Energieformen (elektrisch, chemisch, mechanisch, atomar, thermisch, Strahlung) umgewandelt werden, aber die Energie selbst geht nicht verloren.

 

Rasterbild

Ein Bild aus Linien oder Pixeln in einem Rasterlayout bzw. eine Rastergrafik (Bitmap)

 

Rasterung

Die Umwandlung eines Vektorbildes in ein Rasterbild

 

RAW  

Ein Dateiformat, das es dem Benutzer ermöglicht, den Dateityp, den Ersteller der Datei und die Header-Informationen festzulegen; unterstützt Farbdaten mit bis zu 48 Bits ohne Komprimierung. Aufgrund der Datenmenge und der erforderlichen Kenntnisse wird es von Laien selten verwendet.

 

Harzbeschichtetes Papier (RC, Resin Coated)

Eine Bezeichnung für Fotopapier mit einer Polyethylen-Beschichtung auf beiden Seiten, das bei den meisten Farb- und einigen Schwarzweiß-Druckanwendungen zum Einsatz kommt

 

Rezeptorschicht

Eine chemische Schicht auf der Oberfläche von Medien, die die Tinte aus der Druckkopfdüse aufnimmt und bindet

 

Rolle
Eine große Papierrolle in Druckmaschinen

 

Referenz

Bei der Bewertung einer Farbdifferenz ist die Referenz die Farbe, mit der alle Messwerte verglichen werden. Man spricht auch von Standard.

 

Reflexionsvermögen

Das Maß für das Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird und je nach der Verteilung der Wellenlänge des Lichts variiert

 

Reflexion, spekular

Spiegelähnliche Reflexion. Der Grad der spekularen Reflexion auf glänzenden Materialien hängt vom Einfallswinkel und der Streuung des Lichts durch unebene Oberflächen ab.

 

Reflexion, gesamt

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Reflexion
Die Abstrahlung des einfallenden Lichts durch eine Oberfläche oder ein Medium von der Seite, auf die es trifft

Auflichtscan

Das Scannen eines lichtundurchlässigen Objekts, zum Beispiel eines Stücks Papier

 

Bildwiederholungsrate

Die Häufigkeit pro Sekunde, mit der ein Monitor Daten abruft

 

Passer

Die Ausrichtung der Schichten einer CMYK-Separation, mit der sichergestellt wird, dass alle Schichten exakt übereinandergedruckt werden 

Passermarken

Die seitlichen Führungslinien der einzelnen Schichten einer CMYK-Separation, die für ein präzises Farbregister (Passer) sorgen

 

Relativ farbmetrisches Rendering Intent

Eine Art der Wiedergabe, bei der eine nahezu exakte Beziehung zwischen Farben innerhalb des Farbraums beibehalten wird, während Farben außerhalb des Farbraums auf den nächsten reproduzierbaren Farbton reduziert („geclippt“) werden. Farbdaten, die bei der relativ farbmetrischen Wiedergabe verloren gehen, können nicht wiederhergestellt werden. Üblicherweise wird sie bei Logos, Volltonfarben und Vektorfarben verwendet.

 

Hochdruck

In der Drucktechnik ein Prozess, bei dem Druckplatten verwendet werden, die vor dem Farbauftrag graviert, geätzt oder sandgestrahlt wurden. Linien oder Bereiche, die abgetragen wurden, werden nicht gedruckt. Die Druckfarben werden von der Oberfläche der Platte entweder durch Reiben mit der Hand oder mit einer Presse auf das Papier übertragen.

 

Wechselbare Speichermedien

Speichergeräte, die entfernt und in ähnliche Wiedergabegeräte eingesetzt werden können

 

Wiedergeben

Die Erzeugung eines 2D-Bildes aus den Daten, die in einer 3D-Szenerie enthalten sind

 

Rendern

Die Anwendung von Farbschattierungen oder -schatten auf ein Computerbild, um eine realistischere Darstellung zu erzielen

 

Rendering Intent (Wiedergabeziel)

Wenn der Ausgangsfarbraum über den Zielfarbraum hinausgeht, besteht die Gefahr, dass gesättigte Farben „geclippt“ werden, was wiederum zu unerwünschten Reflexen führen kann. Im Farbmanagementmodul kann dies auf verschiedene Weise gehandhabt werdeen. Die ICC-Spezifikation beinhaltet vier verschiedene Rendering Intents: absolut farbmetrisch, relativ farbmetrisch, perzeptiv und sättigungserhaltend.

 

Auflösung

Die Details der räumlichen und farblichen Darstellung eines Bildes. Der Wert bezieht sich auf die Anzahl der kleinsten erkennbaren Punkte oder Pixel.

 

Umrechnung

Ändern der Auflösung einer Bitmap-Grafik, ohne die Dateigröße zu ändern

 

Retouchieren

Die manuelle oder digitale Entfernung von Fehlern oder unerwünschten Bereichen eines Bildes

 

RGB (Rot, Grün, Blau)

Ein Farbmodell, das aus den primären additiven Farben des Lichts besteht, die gemischt werden können, um alle anderen Farben zu erzeugen

 

RGB-Drucker

Drucker, die mit den Druckfarben Rot, Grün und Blau (RGB) arbeiten. In der Regel sind sie über den Druckertreiber so eingerichtet, dass sie nur RGB-Daten akzeptieren.

 

RGB True Color

Ein RGB-Farbsystem mit einer Auflösung von 24 Bits pro Pixel für eine Auswahl von über 16 Millionen Farben pro Pixel. Ein solches System wird auch als Echtfarben- oder Vollfarbensystem bezeichnet.

 

RIFF (Raster Image File Format)

Ein Dateiformat für die Speicherung von Graustufenbildern

 

RIP (Raster Image Processor)

Der RIP kann als „Gehirn“ Ihres digitalen Ausgabegeräts betrachtet werden und wandelt digitale Grafikdaten mathematisch in Informationen um, die der Drucker verwenden kann, um Bilder zu erzeugen. Neben der Datenverarbeitung wurden die meisten RIPs an die Anforderungen spezifischer Druckertypen und ihrer Benutzer angepasst. RIPs wickeln Layout-, Farbsteuerungs- und Archivierungsprozesse sowie andere Vorgänge ab.

 

ROM (Read-Only Memory)

Ein Speichertyp, der gelesen aber nicht geändert werden kann

 

Rosetten

Das Muster in einem gedruckten Bild, wenn Farbbildraster in konventionellen Rasterwinkeln angeordnet werden

 

S

 

Abtasten (Sampling)

Die Digitalisierung von analogen Informationen über deren regelmäßige Erfassung

 

Farbsättigung

Das Attribut der Farbwahrnehmung, mit dem der Grad der Abweichung von einem Grauton mit derselben Helligkeit ausgedrückt wird. Grautöne besitzen keine Sättigung. 

 

Sättigungserhaltendes Rendering Intent

Ein Wiedergabeziel, bei dem versucht wird, gesättigte Farben zu erhalten. Eine typische Anwendung ist die Umwandlung von Computergrafiken in einen größeren Farbraum. Gesättigte Farben aus der RGB-Vorlage bleiben auch im neuen Farbraum gesättigt – auch wenn dies zu Farbextremen führen kann.

 

Skalieren

Die Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes über die Erhöhung oder Reduzierung der Anzahl der gescannten Pixel oder der Abtastrate in Bezug auf die Anzahl der Proben pro Zoll, die vom Drucker oder einem anderen Ausgabegerät benötigt werden

 

Scannen

Die Umwandlung eines optischen Bildes in digitale Daten

 

Scanner

Ein Gerät zur Erfassung eines optischen Bildes als digitale Daten

 

Streuung

Diffusion oder Umlenkung der Strahlungsenergie-führenden Partikel mit unterschiedlichem Brechungsindex. Eine Streuung tritt bei Übergangsstellen auf der Oberfläche oder innerhalb eines Mediums auf, das Partikel enthält.

 

Skotopisches Sehen
Das Sehen mithilfe der Stäbchenzellen bei sehr geringer Helligkeit; Nachtsehen

 

Rasterung

Verfahren zur Erzeugung von Rastertonpunkten

 

Bildschirmfoto

Die Erfassung der aktuellen Monitoranzeige

 

Siebdruck

Schablonenbasierte Anschlagdrucktechnik

 

Bildschirmauflösung

Die Anzahl der unterschiedlichen Pixel, die in den einzelnen Dimensionen auf einem Monitor oder Fernsehgerät dargestellt werden können

 

Auswahl

Die Absonderung eines Teils eines digitalen Bildes zur Bearbeitung oder zum Schutz des ausgewählten Bereichs vor Modifikationen, die an den übrigen „ungeschützten“ Bereichen vorgenommen werden

 

Separation

Die Aufteilung von Halbtonbildern in separate CMYK-Komponenten für den Druck

 

Farbauszug

Eine Farbe in einem Dokument, die auf einer Druckmaschine als separate Platte ausgedruckt werden muss

 

Tönung

Die Färbung einer Oberfläche aufgrund des Lichteinfalls. Die Farbe hängt von der Position, Ausrichtung und den Eigenschaften der Oberfläche und der Lichtquellen ab.

 

Tiefenzeichnung

Subtile Merkmale im dunkleren Teil eines Bildes

 

Schattenpunkt

Der dunkelste druckbare Farbton in einem Bild, der nicht schwarz ist. Alle Farbtöne unterhalb dieses Grenzwertes werden als Schwarz ohne Details gedruckt.

 

Scharfzeichnen

Ein bildoptimierendes Verfahren, bei dem der Kontrast zwischen bestimmten Pixeln verstärkt wird

 

Bogendruckmaschine
Eine Druckmaschine, der Druckbögen anstelle von gerollten Substraten zugeführt werden

Durchscheinen

Tritt ein, wenn Druckfarbe das Papiermedium durchdringt und von der Rückseite zu sehen ist.

 

Seitenführung 

Eine Vorrichtung an der Seite der Druckmaschine, die den Druckbogen während des Druckens in Position hält

 

Freistellen

Das Maskieren oder Ausblenden von Bildbereichen, um ein Element aus dem Hintergrund zu isolieren

 

Simultankontrast

Das Phänomen, das eintritt, wenn die Farbwahrnehmung durch umgebende Farben beeinflusst wird

 

SLR (Single Lens Reflex)

Eine Kamera in einem kleinen Format (35 mm oder 6 cm) mit einem reflektierenden Spiegel, der beim Öffnen der Blende zurückgezogen wird. Mit einer solchen Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf das Bild genau so, wie es im Foto erscheint.

 

Softproof

Die Begutachtung eines digitalen Bildes mit einem Monitor, anstelle einen Hardproof, d. h. einen Korrekturabzug, auszudrucken. Es ist sehr wichtig, dass der für das Softproofing verwendete Bildschirm für eine zutreffende Farbwiedergabe kalibriert ist.

 

Festtinte

Feste Inkjet-Tinte auf Harzbasis. Vor dem Druck werden Druckkopf und Tinte erhitzt, um die Tinte zu verflüssigen. Auf dem Substrat kühlt die Tinte sehr schnell ab. Sie kann auch zunächst auf eine Trommel aufgebracht werden, von der sie wie bei einer Offsetdruckmaschine auf das Substrat übertragen wird. Der Prozess wird auch als „Phasenwechsel“ bezeichnet.

 

Räumliche Auflösung

Das kleinste Merkmal eines Bildes, das als Teil des Gesamtbildes erkannt werden kann

 

Specifications for Web Offset Publications (SWOP)
Amerikanische Standardspezifikationen für das Drucken auf Offsetdruckmaschinen

Spektral
Zum sichtbaren Spektrum gehörig und somit farbbezogen

Spektraldaten

Anhand der Spektraldaten lässt sich ein Gegenstand eindeutig identifizieren. Diese Methode basiert auf der Wellenlänge des Lichts, das von ihm reflektiert wird.

 

Spektrale Energieverteilung
Grafische oder numerische Darstellung von Strahlungsenergie pro Einheit der Wellenlänge für eine bestimmte Lichtquelle

 

Spektrale Reflexionskurve

Die spektrale Reflexionskurve ist eine grafische Darstellung der Farbzusammensetzung eines Gegenstands. Die x-Achse zeigt die Wellenlängen von 380 nm bis 700 nm und die y-Achse das relative Reflexionsvermögen (die vom Gegenstand reflektierte Lichtmenge in %) an.

 

Spektralfotometer

Ein Gerät, das die Lichtreflexion im sichtbaren Spektrum misst, bei Wellenlängen zwischen circa 380 bis 720 nm. Diese sehr präzisen Daten können dann in densitometrische oder farbmetrische Daten umgerechnet werden. Das Spektralfotometer ist deshalb als Messinstrument so nützlich, weil es sowohl für die Dichtekalibrierung als auch für die ICC-Profilierung verwendet werden kann.

 

Spektralfotometrische Kurve

Ein mit einem Spektralfotometer ermittelter Graph, bei dem das relative Reflexions- oder Transmissionsvermögen (bzw. die Absorption) die Ordinate darstellt und die Wellenlänge oder Frequenz die Abszisse.

 

Spektrum

Die räumliche Anordnung der Komponenten der Strahlungsenergie nach ihrer Wellenlänge, Wellenzahl oder Frequenz; in diesem Kontext der gesamte Bereich der sichtbaren Wellenlängen der abgestrahlten Lichtenergie

 

Spekular (spiegelnd)

Das Leuchten eines Gegenstands mit einer glänzenden Oberfläche

 

Specular Component Excluded (SCE)
Die Messung der Reflexion unter Ausschluss des spekularen Reflexionsvermögens, d. h., nur die diffuse Reflexion wird ermittelt

Specular Component Included (SCI)
Die Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Spiegelglanz
Relative fraktionierte Lichtreflexion einer Oberfläche in Spiegel- oder spekularer Richtung

 

Glanzlicht

Kleine Lichterpartie eines Bildes mit wenigen oder ohne Details

 

Spekulare Reflexion
Die Reflexion eines Energiestrahls in einem Winkel, der gleich dem Einfallswinkel, aber diesem entgegengesetzt ist; spiegelähnliche Reflexion

 

Specular Reflectance Excluded (SCE)

Reflexionsmessung, bei der die spekulare Reflexion ausgeschlossen ist; diffuse Reflexion. Der Ausschluss kann über einen Einfallswinkel von 0 Grad (senkrecht) auf die Proben erreicht werden. Auf diese Weise wird die spekulare Komponente der Reflexion mithilfe von Schwarzabsorbern oder Lichtfallen im spekularen Winkel zurück in das Instrument reflektiert, wenn der Einfallswinkel nicht rechtwinklig ist, bzw. bei Richtungsmessungen über die Messung in einem Winkel, der vom spekularen Winkel abweicht.

 

Specular Reflectance Included (SCI)

Messung der Gesamtreflexion einer Oberfläche, einschließlich der diffusen und spekularen Reflexion

 

Sonderfarben

Sonderfarben, zum Beispiel PANTONE®, sind Druckfarben, die aus einer Farbpalette ausgewählt werden und in der Regel nicht mit CMYK dargestellt werden können. Die einzelnen Farben werden gemischt und in einem separaten Druckwerk platziert. Sonderfarben sind im Zwei- oder Dreifarbendruck kosteneffektiv und können außerdem für Farben verwendet werden, die mit dem Vierfarbendruckverfahren nicht adäquat wiedergegeben werden können. Verwenden Sie Sonderfarben, wenn Sie drei oder weniger Farben benötigen und keine Fotografien mit CMYK-Farben reproduzieren oder wenn Sie Logos oder andere Grafikelemente drucken möchten, für die eine präzise Farbabstimmung erforderlich ist.

 

sRGB

Einer von mehreren Standard-RGB-Farbarbeitsräumen. Eignet sich ideal für Bilder im Internet.

 

Standard-Lichtart
Die relative Energie, die von einer realen oder imaginären Lichtquelle ausgesendet wird, die für jede Wellenlänge ihrer spektralen Verteilung mathematisch definiert ist

 

Standard

Bei der Bewertung der Farbdifferenz ist der Standard die Farbe, mit der alle gemessenen Werte verglichen werden. Man spricht auch von Referenz(farbe).

 

Standardbeobachter (1931, 2-Grad-Beobachter)
Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 2 Grad ist der Standardbeobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1931 empfohlen wurde. Diese Empfehlung basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 2 Grad.

 

Stochastische Rasterung

Ein Druckrasterungsprozess, bei dem Punkte gleicher Größe wie zufällig angeordnet werden, um die Illusion von verschiedenen Tonwertstufen zu erzeugen. Wird auch als FM-Rasterung bezeichnet.

 

Anschlag
Der Ort auf dem Ladetisch, wo die Druckbögen vor der Aufnahme durch die Zylinderklemmen angehalten werden, um ein konstantes Seitenregister zu gewährleisten

 

Stylus

Ein Werkzeug, das auf einem grafischen Eingabe-Tablett als Zeicheninstrument oder als Maus verwendet wird

 

Unterabtastung

Scannen mit einer suboptimalen Abtastrate

 

Substrat

Ein Material zur Aufnahme eines gedruckten Bildes, eines Farbstoffs oder eines Farbmittels

 

Subtraktive (reflektierende) Farbe

Bei subtraktiven Farbsystemen (z. B. beim Drucken) werden bestimmte Farbanteile durch Reflexion oder Transmission entfernt. Die subtraktiven Primärfarben sind das Gegenteil der additiven Primärfarben, d. h. Cyan (minus Rot), Magenta (minus Grün) und Gelb (minus Blau). Die subtraktiven Sekundärfarben sind Rot (Magenta plus Gelb), Grün (Cyan plus Gelb) und Blau (Cyan plus Magenta). Die subtraktive Tertiärfarbe ist Schwarz (Cyan plus Magenta plus Gelb).

 

Subtraktive Farbmischung
Eine Farbmittelmischung, bei der sowohl die Absorption als auch die Streuung unterschiedlicher Pigmente (mindestens zwei) zu berücksichtigen ist

Subtraktive Primärfarben

Cyan, Magenta und Gelb. Wenn alle drei subtraktiven Primärfarben mit 100 % auf weißem Papier kombiniert werden, ergibt dies theoretisch die Farbe Schwarz Die Mischung mit unterschiedlichen Intensitäten führt zu einem Farbraum mit verschiedenen Farben. Die Kombination von zwei Primärfarben mit 100 % ergibt eine additive Primärfarbe, entweder Rot, Grün oder Blau.

 

Ergänzender Beobachter (1964, 10-Grad-Beobachter)

 

Der Beobachter mit einem Sichtfeld von 10 Grad ist der ergänzende Beobachter, der von der Commission International de l’Èclairage (CIE) im Jahr 1964 übernommen wurde. Er basiert auf den Ergebnissen eines Farbabstimmungsexperiments mit einem Sichtfeld von 10 Grad.

 

Umgebung
Bereich des Sichtfeldes, der das zentrale Feld oder das zu untersuchende Muster unmittelbar umgibt

 

SWOP (Standard Web Offset Printing)

Die Standards, die die Farbeigenschaften und die Tonwertzunahme einer Rotationsdruckmaschine definieren

 

T

 

Ziel

Unabhängig davon, ob die Bearbeitung visuell oder mit einer Farbmanagementsoftware erfolgt, liefern Zielbilder einen Farb- und Graustufenbereich für die Kalibrierung von Monitoren, Druckern, Scannern und Digitalkameras.

 

Testchart

Sammlung von Farbfeldern, die zur Erstellung von ICC-Profilen für Eingabe- und Ausgabegeräte dienen. Testcharts sind in Form von Papier oder transparentem Material oder auch in Form von Dateien erhältlich.

 

Thermo-Tintenstrahldrucker

Drucker, bei dem Tintenstrahl-Druckköpfe mit einem thermischen System eingesetzt werden, um die Tinte aufzubringen

 

Thermotransferdrucker

Ein Drucker für den Digitaldruck, bei dem die Druckfarben (auf Harz- oder Wachsbasis) von einer Folie oder einem Band auf die Medien, z. B. Papier oder Vinyl, übertragen werden

 

Thermochromie
Eine reversible Farbänderung einer Probe durch eine Änderung der Temperatur der Probe. Typisch für hochgesättigte (lebendige) Farben, z. B. helle Rot-, Gelb- und Orangetöne.

Drittanbieter-Software

Software, die entweder kostenlos verteilt oder von einem anderen Unternehmen als dem Originalanbieter der Entwicklungsplattform vertrieben wird

 

Miniaturansicht

Eine kleine Version eines Bildes, die für die Indizierung von Bilddatenbanken oder für die Vorschau eines sehr großen Bildes verwendet wird

 

TIFF oder TIF (Tagged Image File Format)

Das Standard-Dateiformat, das bei den meisten digitalen Bildbearbeitungsprogrammen zum Einsatz kommt. TIFF ist ein stark erweiterbares Format, das die Kennzeichnung von Bilddaten mit zusätzlichen Informationen über ein Bilddateiverzeichnis (Image File Directory, IFD) ermöglicht, das Header-Informationen enthält, die jedoch kein Teil des Datei-Headers sind. TIFF kann für Schwarzweiß-, Graustufen-, RGB- und CMYK-Bilder verwendet werden. Das TIFF-Format kann unkomprimiert verwendet werden oder mit einer Vielzahl von Komprimierungsmethoden. Am häufigsten wird jedoch die LZW-Komprimierung genutzt. Es handelt sich wahrscheinlich um das vielseitigste Dateiformat.

 

Tiling (Kacheldarstellung)

Die Aufteilung eines Bildes in Abschnitte für die Bearbeitung oder den Druck

 

Tönen/Farbton

Das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln. Ebenso die Farbe, die durch das Mischen von weißem Pigment mit absorbierenden (in der Regel chromatischen) Farbmitteln entsteht. Die resultierende Mischung ist heller und weniger gesättigt als die Farbe ohne das hinzugefügte Weiß.

 

Oberflächenbeschichtung

Die Beschichtung der Oberfläche von Tintenstrahl- oder anderen Medienarten während des Herstellungsprozesses. Die Oberflächenbeschichtung verbessert die Farbhaftung und andere Leistungsmerkmale und unterstützt die Steuerung der Tonwertzunahme, der Trocknungszeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit.

 

Tonwertkurve

Eine Kurve, die die Beziehung zwischen den Eingabe- und Ausgabewerten für Helligkeit und Farbe beschreibt, und herangezogen werden kann, um den Kontrast des Bildes anzupassen

 

Toner

Ein trockenes, pulverartiges Pigment, das von Druckern und Kopiergeräten verwendet wird und ein Farbmittel, einen elektrostatischen Thermoplasten, ein Ladungssteuerungsmittel und oftmals ein magnetisches Material enthält

 

Gesamtfarbdifferenz (oder Delta E)
Eine einzelne Zahl, die den Wert der Differenz (Größe, Grad oder Menge) zwischen zwei Farben angibt Dieser Wert sagt nichts über die Art der Farbdifferenz aus.

 

Gesamtfarbauftrag

Beim CMYK-Druck ist es oftmals wichtig, die Farbmenge auf der Seite zu begrenzen, um lange Trocknungszeiten, Verschmieren und einen übermäßigen Farbeinsatz zu vermeiden. Bei UCR- oder GCR-Separationen kann der Gesamtfarbauftrag auf einer Skala von 0 bis 400 % quantifiziert werden. C, Y, M und K von jeweils 100 % ergibt 400 %. Beim UCR- und GCR-Verfahren ist der Gesamtfarbauftrag im CMYK-Druck typischerweise auf 200 bis 320 % begrenzt.

 

Gesamtreflexion

Die Reflexion des Strahlungsflusses von der Oberfläche bei allen Winkeln; umfasst sowohl die diffuse als auch die spekulare Reflexion.

 

Durchlicht-Scan

Ein Durchlicht-Scanner ermöglicht es, dass Licht ein transparentes oder transluzentes Objekt, zum Beispiel ein Negativ oder ein Dia durchdringt.

 

Transformieren

Die mathematische Konvertierung von einem Farbraum zu einem anderen, zum Beispiel RGB zu CMYK

 

Transluzent

Diffuse Übertragung von Licht. Kein deutliches Bild ist zu sehen.

 

Transluzenz
Zustand zwischen vollständiger Opazität und vollständiger Transparenz, teilweise opak

 

Transmission
Vorgang, bei dem einfallendes Licht durch ein Material oder einen Gegenstand übertragen („transmittiert“) wird

 

Transmissionsvermögen (von Licht)
Der Anteil des emittierten Lichts einer bestimmten Wellenlänge, der nicht reflektiert oder absorbiert wird, sondern ein Material oder einen Gegenstand durchdringt

 

Transparent

Ein Material, das Licht mit minimaler Diffusion oder Streuung hindurchlässt. Durchsichtig, nicht opak

 

Überfüllen (Trapping)

Ein Verfahren in der Druckvorstufe, das kleinere Registerabweichungen während des Druckvorgangs zulässt 

 

Tristimulus

Drei Stimuli umfassend; wird im Allgemeinen verwendet, um Komponenten einer additiven Mischung zu beschreiben, die erforderlich ist, um eine bestimmte Farbempfindung auszulösen

 

Tristimulus-Werte
Die Beträge (in Prozent) der drei Komponenten in einer dreifarbigen additiven Mischung zum Abgleich mit einer Farbe. Diese werden im CIE-System als X, Y und Z bezeichnet. Die Lichtart und Funktionen zum Abgleich der Farben für den Normalbeobachter müssen angegeben werden. Falls nicht, wird davon ausgegangen, dass sich die Werte auf den Beobachter von 1931 (2-Grad-Sichtfeld) und die Lichtart C beziehen.

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color)

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

True Color

Die übliche Bezeichnung für eine 24-Bit-Farbe

 

Echtfarbenbild (24-Bit-Farben, True Color) 

Ein digitales Farbmodell, das jeweils acht Bits der drei additiven Farben (Rot, Grün und Blau) verwendet und von jeder dieser Farben 256 Schattierungen reproduzieren kann. Jedem Pixel sind 24 Bits zugeordnet und somit ist eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben möglich. 8 Bits – oder ein Byte – sind jeweils der roten, grünen und blauen Komponente eines Pixels zugewiesen.

 

Trübheit
Die verringerte Transparenz einer Probe aufgrund von Feinstaub

 

TWAIN

Ein branchenweiter Standard für die Verbindung von Geräten wie Scanner und Digitalkameras mit Softwareprogrammen

 

U

 

Ultraviolett
Strahlungsenergie unterhalb von 380 nm; Bereich des elektromagnetischen Spektrums zwischen circa 10 und 380 nm

 

Ultraviolett- (UV) Aufheller

Farbstoffe, die ultraviolette Strahlung absorbieren und einen Teil der UV-Strahlung erneut als sichtbares Licht in den blauen Bereich des Spektrums abstrahlen. Auf diese Weise erscheint Papier heller und weniger gelblich. Die UV-Reflexion ist mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar, aber Papiersorten mit einer Menge Aufheller werden mit Schwarzlicht oder einem Spektralfotometer erkannt.

 

Ultraviolett- (UV) Farbe
Druckfarbe, die Acrylderivate und Fotoinitiatoren enthält, um den Trocknungsprozess auszulösen, wenn die Farbe ultravioletter Strahlung ausgesetzt wird

 

Ultraviolettes (UV-) Licht

Strahlungsenergie mit Wellenlängen, die geringfügig kürzer als das sichtbare Spektrum sind

 

Ultraviolett- (UV) Schutzglasur

Ein Acrylglas im Rahmungshandwerk, das Inhibitoren gegen ultraviolettes Licht aufweist, die in der Lage sind, 99 Prozent der UV-Strahlen auszufiltern – eine der Ursachen für das Verblassen von Drucksachen

 

Ultraviolett- (UV) Beständigkeit

Die Widerstandsfähigkeit eines Objekts gegen eine Veränderung unter UV-Lichtquellen, einschließlich des Tageslichts

 

Under Color Removal (UCR, Unterfarbenentfernung)

Die Entfernung von gleichen Mengen an Gelb, Magenta und Cyan aus den neutralen Schattenbereichen und deren Ersetzung durch Schwarz im Schwarzauszug. Vergleiche mit GCR.

 

Gleichförmige Farbtafel (UCS-Farbtafel)
Eine der zahlreichen Transformationen des CIE-Chromatizitätsdiagramms, auf dem alle Paare aus soeben erkennbar unterschiedlichen Farben mit gleicher Luminanz durch ein Punktepaar dargestellt werden, das durch nahezu gleiche Abstände voneinander getrennt ist

 

Gleichabständiger Farbraum
Ein Farbraum, in dem äquivalente numerische Unterschiede äquivalente visuelle Unterschiede darstellen, ungeachtet der Position innerhalb des Farbraums. Ein wirklich gleichabständiger Farbraum ist seit vielen Jahren schon das Ziel der Farbwissenschaftler. Die meisten Farbräume werden als gleichabständig bezeichnet, obwohl sie es eigentlich – gemessen am Chromatizitätsdiagramm – nicht hundertprozentig sind.

 

Unschärfemaskierung (USM)

Ein Verfahren zum Schärfen von Bildern

 

Entpacken

Das Dekomprimieren von Dateien

 

Hochladen

Das Senden einer Datei an einen Netzwerkhost oder ein anderes System

 

 V

 

Wert (Munsell-System)

Ein im Munsell-System verwendetes Farbattribut zur Angabe der Helligkeit einer Probe bei Tageslichtbetrachtung. Dieser Wert gibt eine Zahl zwischen 0 (ideales Schwarz) und 10 (ideales Weiß) in optisch etwa gleich großen Schritten an.

 

Druck mit variablen Daten

Eine digitale Druckanwendung, bei der Dokumente während des Druckprozesses mithilfe von Daten aus einer Datenbank mit Bildern oder Text angepasst werden können

 

VCD (Video CD-ROM)
Ein digitales Full Motion-Videoformat auf CD-ROM mit MPEG-1-Videokomprimierung, bei dem eine Programmsteuerungsleiste mit Bedienelementen ähnlich denen eines Videorekorders integriert ist

 

Vektorbild

Ein Bild, das über mathematisch definierte Formen wie Linien und Vielecken sowie Text und Objektgruppen im Gegensatz zu entsprechenden Bitmaps dargestellt wird; wird auch als Liniengrafik bezeichnet.

 

VGA (Video Graphics Array)

Anzeigestandard mit einer Auflösung von 640 x 480 und 16 Farben

 

Lichtkabine

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Lichtkabine 

Die Farbwahrnehmung hängt von der Art des Lichts und den umgebenden Farben ab, unter denen die Betrachtung erfolgt. Eine Lichtkabine bietet eine Umgebung, die den Standardbetrachtungsbedingungen entspricht, und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen für farbkritische Arbeiten.

 

Virtueller Speicher

Ein Speichertyp auf Festplatte, der tatsächlichen Arbeitsspeicher (RAM) simuliert

 

V-RAM (Video Random Access Memory)

Ein spezieller RAM-Typ, der zeitgleiche Lese- und Schreibvorgänge ermöglicht. Auf diese Weise können Informationen an den Monitor gesendet und gleichzeitig neue Informationen vom Videoprozessor empfangen werden.

 

Sichtbares Farbspektrum

Der Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen 380 nm und 700 nm, der mit dem bloßen Auge erkennbar ist.

 

Akzeptabilitätsvolumen
Mit dem Akzeptabilitätsvolumen wird der Ort akzeptabler Versuche im jeweiligen Farbraum dargestellt. Es handelt sich dabei um einen dreidimensionalen Bereich um eine Standardvorgabe herum, der durch Toleranzwerte definiert ist. Wenn sich ein Versuch innerhalb dieses Volumens bewegt, ist er den Toleranzkriterien gemäß akzeptabel. Fällt er außerhalb dieses Volumens, ist er den Toleranzkriterien gemäß nicht akzeptabel.

 

VRML (Virtual Reality Modeling Language)

Eine Programmiersprache, die die Animation von virtuellen Räumen auf Webseiten unterstützt

 

W

 

WAV

Ein Format für die Speicherung und Übertragung von Audiodateien, das durch die Dateierweiterung .wav gekennzeichnet ist

 

Auswaschen
Das Reinigen des Farb- und Feuchtwerks beim Wechsel der Druckfarben

 

Wasserzeichen

Ein dezentes Hintergrundbild auf einer Drucksache oder in Dateien, das als Sicherheitsmerkmal (zum Beispiel auf Banknoten oder Schecks) oder zur Kennzeichnung des Urheberrechts eines Bildes dient. Eine Markierung oder ein Symbol, die im bedruckten Substrat integriert sind und in der Regel auf den Hersteller des Substrats hinweisen

 

Wellenlänge

Der Abstand zwischen den höchsten Punkten zweier benachbarter Wellen

 

Rotationsdruckmaschine

Eine Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine, die beide Seiten einer Endlos-Papierrolle bedruckt. Rotationsdruckmaschinen werden für den hochvolumigen Druck, z. B. von Zeitungen und Magazinen, verwendet.

 

Weiß

Das Ergebnis der Mischung der additiven Primärfarben (Rot, Grün und Blau). Im subtraktiven Farbmischsystem ist Weiß das Resultat des Nichtvorhandenseins jeglicher Farbe.

 

Weißabgleich

Der Ausgleich der Farbkomponenten zur Erzeugung eines reinen Weißtons beim Fotografieren oder Scannen eines weißen Objekts; eine Alternative zur Farbtemperatureinstellung

 

Weißpunkt

Die Farbe und Intensität des hellsten Weißtons eines Gerätes. Bei Druckern ist dies gewöhnlich das Weiß des Papiers. Bei Scannern die Farbe, die gescannt Werte von 255, 255, 255 (RGB) erzeugt. Im Idealfall besitzt der Weißpunkt eine hundertprozentig neutrale Reflexion und Transmission.

 

Weißreflexionsstandard
Ein physikalischer Weißstandard eines unvollständig streuenden Materials, zum Beispiel weiße Keramik, das in Bezug auf den perfekten lichtstreuenden Körper kalibriert ist

 

Weißgrad
Eigenschaft, anhand derer die Farbe eines Objekts in Bezug auf den bevorzugten Weißton beurteilt wird

 

Breitband-Leuchtstoffröhre
Allgemeiner Begriff für Leuchtstofflampen wie Cool White und Warm White, die mit ihrer Phoshpormischung breitbandiges, sichtbares Licht erzeugen

 

Wide Area Network (WAN)

Ein Netzwerk, das eine große geografische Fläche abdeckt und in der Regel mit geringeren Geschwindigkeiten als ein Local Area Network (LAN) betrieben wird

 

Arbeitsraum

Arbeitsräume bieten einen gemeinsamen Farbraum, in dem Workflows für einen präzisen Farbabgleich zwischen Eingabe und Ausgabe miteinander verbunden werden können.

 

WYSIWYG

„What you see is what you get“ bezeichnet eine Oberfläche, mit der auf dem Monitor präzise dargestellt wird, wie Schriftarten und Bilder auf dem Ausdruck erscheinen. 

 

X

 

X 

Einer der CIE-Tristimuluswerte – die rote Primärfarbe

 

XGA (Extended Graphics Array)

Ein Standardanzeigemodus von IBM mit 1.024 x 768 Pixeln räumlicher Auflösung und 256 Farben

 

XML (Extensible Markup Language)

Eine Untergruppe von SGML mit dem Ziel, SGML im Internet genauso bereitzustellen, zu empfangen und zu verarbeiten wie HTML

 

XYZ
Die Gruppe der Tristimuluswerte für die numerische Beschreibung einer Farbe; wird mithilfe von ASTM E308-85 berechnet.

 

xyY (Chromatizitätskoordinaten)
Ein nicht gleichabständiger Farbraum, bei dem sich die Farben innerhalb eines dreidimensionalen, rechtwinkligen Koordinatensystems befinden. x und y beschreiben dabei die Chromatizität (Farbton und Sättigung) einer Farbe, und Y steht für ihre Leuchtkraft (Helligkeit).

 

Y

 

Y
Einer der drei CIE-Tristimuluswerte; entspricht der Lichtreflexion oder -transmission – die grüne Primärfarbe.

 

Z

 

Z

Einer der drei CIE-Tristimuluswerte – die blaue Primärfarbe

 

Zebrastreifen

Merkmal, an dem man erkennen kann, wo bestimmte Helligkeitsbereiche im Bild „ausgedünnt“oder zu hell sind. Wenn dies auf einer bestimmten Ebene der Fall ist, erscheinen die Zebrastreifen im jeweiligen Bereich, um anzuzeigen, dass dieser eventuell zu hell ist. Bei diesen Zebrastreifen handelt es sich lediglich um eine Reihe schwarzer Streifen, die umherwandern. Auch wenn Ihnen der Begriff neu ist, wird Ihnen das Phänomen bekannt vorkommen.

 

Zippen

Das Komprimieren einer Datei

 

Zoomen

Das Vergrößern eines Bildausschnitts 

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